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Manchmal dreht sich die Welt um einen herum ja so schnell, dass man gar nicht mehr hinterherkommt. Als würde das eigene Leben sich ständig in Zeitlupe abspielen, während alle anderen im Normaltempo davonrennen. Und exakt in so einer Situation befindet sich auch der Hauptdarsteller in Pete Livolsi's Kurzfilm, der gerade von der vice gefeatured wurde. Nur eben wortwörtlich. 
Denn sein ganzes Leben spielt sich tatsächlich in Slow-Motion ab - im Gegensatz zum Rest der Welt. Und ich finde es großartig, dass man diesen immer wieder sehenswerten Effekt storytechnisch nochmal neu erfinden kann.  

"Leonard, star of Pete Livolsi's hilarious new short, is a little slow. Literally, Leonard lives his life in slow-motion while everyone around him lives active, normal lives. Martin Starr from Silicon Valley plays the titular motion-challenged character who, despite every attempt to be a normal office drone, can't seem to stay up to speed."

PS: Wenn ihr das Internet mögt und Humor habt, guckt euch Silicon Valley an. Da sind lustigere und vor allem echtere Nerds als in der mir derbe auf die Eier gehenden Big Bang Theory. Und einen Schauspieler aus der Serie kennt ihr jetzt ja immerhin auch schon.

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Das Internet ist ein Ort voller Katzen, Brüsten und Hate-Kommentaren. Es kann aber auch anders. Das Video hier oben ist ein Beweis dafür, dass das w³ manchmal doch noch etwas Magisches hat. In dem Fall ist es allerdings nicht der Inhalt des Clips. Vielmehr ist es die Tatsache, dass die Anzahl der Likes und Disslikes (klickst du hier, um zu gucken) seit 2009 ausgeglichen sind. Und zwar immer. Auch im Jahre 2015 hat sich das nicht geändert. Aktuell steht es übrigens 202.039 zu 202.039. 
Die Zahlen schwanken natürlich immer ein bisschen, sobald man's aktualisiert, aber im Grunde genommen kämpfen seit mehr als 5 Jahren alltäglich Menschen dafür, dass keine der beiden Däumchen unter der Futurama-Type die Oberhand gewinnt. Oder anders: sie bewahren die Neutralität im Netz. Nur in anders. 
Und ich bin gerade wieder ein bisschen verliebt ins Internet, weil ich das einfach phänomenal gut finde (und schlecht natürlich auch.;)
PS: Versucht am besten gar nicht erst, mit einem Klick auf einen der Daumen was zu sabotieren. Den Kampf verliert ihr.

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Vielleicht kein Meisterwerk von einem Smiley, aber definitiv Kuhnst.


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Oder: Woran man Dummheit erkennt.

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Der Videoschnipsel in Musik verwandelnde Melodysheep hat mal wieder zugeschlagen. Diesmal hat er sich sämtliche awkward'igen 90er-Jahre-Tutorials zu diesem "Internet" aus diesem "Internet" vorgeknüpft. Und herausgekommen ist dieser awesome'ige WorldWideWeb-Remix.

"A musical tribute to the internet's golden age: the 1990s."

Hier mal zwei dieser extrem lehrreichen Lehrfilme, die als Quelle dienten. Falls euch langweilig ist.
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Eine zügiger Alltagsausflug an den See mit Hilfe der geloopten GIFS von Julien Douvier. Und am besten die eigene Wohlfühl-Playliste dazu anmachen (ich hör' gerade was vom The Walking Dead OST dazu) - und alles andere alles andere sein lassen. Meine Tagesempfehlung für heute. (Zum See geht's nach dem Klick.)

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Jan Böhmermann stellt in einem Interview mit dem Wired-Magazin ein paar Prognosen zum Duell Internet vs. Fernsehen. Und ich verweise derweil mal auf den Titel meines Blogs. Für mich liegt die Zukunft des Fernsehens eigentlich aber irgendwo zwischen YouTube-Mediathek und einem Jeder-bezahlt-den-Online-Sender-den-er-sehen-will-Konzept (à la Rocketbeans.TV). 
Ich wünsche mir jedoch, dass einzelne Live-Momente und Live-Shows der Masse trotzdem erhalten bleiben. Irgendwie. Ich mag es nämlich, wenn sich alle über ein- und dieselbe Sache austauschen - und ich glaube sogar, dass das auf irgendeine Art und Weise wichtig ist (mal nicht nur gemeinsam über Fußball oder Politik sprechen zu können). 
Ich hoff' allerdings auch sehr, dass Qualität sich auf die Dauer durchsetzen wird. Wenn man nachmittags den Fernseher einschaltet und gescriptete Langeweile sieht, bekommt man da allerdings ziemlich starke Zweifel. Aber immerhin bleiben die Samstagabende ja jetzt lanzfrei. Und der Böhmi ist nun auch im Hauptprogramm gelandet. Das ist doch schon mal gar nicht so uncool. Weiter so, Fernsehen.

Update: Wer noch mehr böhm'sches Material braucht, um den neomagazinfreien Januar zu überstehen. Bitte sehr (das zqnce-Interview passt thematisch sogar - zumindest Teil 1 davon).

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