Eine futuristische und wie eine alte Sci-Fi-Serie aufgemachte Doku von dem Sender, auf dem Dokus gucken immernoch am meisten Spaß macht. Arte lässt eine Künstliche Intelligenz alles über Künstliche Intelligenz erlernen. Neben Babys mit Wikipedia im Kopf, der G-MAFIA (Google, Microsoft, Amazon, Facebook, IBM & Apple) und Siri auf Drogen versucht sie die Frage zu beantworten, ob der technologische Fortschritt unser Untergang oder doch die Welt retten wird. Schauen wir mal.

Der junge Programmierer Sven schafft sich eine Künstliche Intelligenz: Helena – ein Hologramm, ein sehr weibliches, attraktives und auch blondes Hologramm. Ihre Fähigkeiten sind erstaunlich, trotzdem sind ihre Wissenslücken riesengroß.
Sven schickt Helena zum Lernen in Forschungslabore in die ganze Welt: in den Roboterkindergarten nach Genua, zu Facebook nach Paris und einem Waffenhersteller nach Israel. Trotzdem entwickelt sich Svens Vision von einer Mensch-Maschine nicht wie geplant. Als auch noch Gefühle ins Spiel kommen, wird es spannend.


Mal abgesehen davon, dass sich mit Deepfakes allerlei politischer Unsinn anstellen lässt, der dazu führen könnte, dass wir Fakes-News bald gar nicht mehr erkennen, sind sie als Entertainment-Feature bisher ja eher Segen als Fluch.
Wer beispielsweise einen Film mit u.a. Arnold Schwarzenegger, Robert de Niro, Tommy Lee Jones, George Clooney, Anthony Hopkins, Nicolas Cage, Morgan Freeman, Christoph Waltz und sogar dem verstorbenen Robbin Williams drehen möchte, braucht von nun an nur noch einen Typen aka Jim Meskimen zu buchen und den Rest übernimmt dann einfach ein Programm. Toll. Und auch wieder ein bisschen beängstigend - diesmal allerdings mehr für die Schauspielbranche als für uns.

Actor/impressionist Jim Meskimen (Parks & Recreation, Whose Line?, The Marvelous Mrs. Maisel) recites "Pity the Poor Impressionist" poem in 20 celebrity voices, with the help of SHAM00K.

via


Na, wollen wir wetten, ob der Klimawandel uns zuerst hinrafft oder Boston Dynamics mit der Roboter-Apokalypse? Immerhin sind die inzwischen sogar sportlicher als 90% der Menschheit - mich eingenommen.

This is the little dance they'll do when they slaughter the whole human race.

Das WorldWideWeb kommt nun auch in das Alter der Midlife-Crisis und feiert dieses Jahr dank Erfinder Tim Berner-Lee seinen 30. Geburtstag. Er vernetzte damals Computer, um Informationen besser zugänglich zu machen, hat das erste Mal HTML benutzt und neben einem programmierten Webserver auch noch Browser-History geschrieben. 3 Grundsteine für das Internet von heute, was wir alle so sehr lieben (und manchmal hassen).

Happy birthday 30 Jahre WorldWideWeb. Danke @timberners_lee für eine der besten Erfindungen der Menschheit. Es liegt an uns, ob wir diese Erfindung zum Wohle aller gestalten.

Daher bleibt unser Motto: Fight for your digital rights - heute, morgen, immer und überall! (netzpolitik)

In einem offenen Brief steht Berner-Lee dem heutigen Internet zwar auch kritisch gegenüber - glaubt aber, dass wir selbst entscheiden, ob wir aus dieser Technik einen Fluch oder eben einen Segen lassen werden. Und ich würde das ziemlich genauso unterschreiben. The Internet is awesome. Let's don't fuck it up.

"Die Leute ärgern sich über Werbeanzeigen oder darüber, dass sie nicht wissen, was wahr ist. Sie können nicht richtig zusammenarbeiten oder sie sind in den Silos verschiedener sozialer Netzwerke gefangen und können nicht miteinander reden. Viele Menschen, die Presse und Beobachter sind der Meinung, das müsste doch eigentlich besser gehen.

Unternehmen müssen mehr tun, um sicherzustellen, dass ihr Gewinnstreben nicht auf Kosten von Menschenrechten, Demokratie, wissenschaftlichen Fakten und öffentlicher Sicherheit geht.

Der Kampf für das Web ist eines der wichtigsten Anliegen unserer Zeit. Angesichts der Artikel über den Missbrauch des Webs ist es verständlich, dass viele Leute sich sorgen und unsicher sind, ob das Web wirklich einen positiven Einfluss hat. Aber es wäre defätistisch und einfallslos anzunehmen, dass das Web in seiner heutigen Form in den nächsten 30 Jahren nicht zum Besseren verändert werden kann."

- Tim Berner-Lee (tagesschau)

Eigentlich wäre es ja sinnvoller gewesen, was für den Massenmarkt zu machen, aber so ein Flugtaxi sieht natürlich viel cooler aus. Leider ist es aber nur Prototyp eines Prototyps, es kann nur maximal 4 Personen mitnehmen und die wohl schlechteste Eigenschaft für ein Flugtaxi: es fliegt bisher noch nicht und musste hin- und weggefahren werden. Da soll es nämlich erst frühstens 2025 tun (Professoren sagen eher 2030). Ohne Pilot. Auf festgelegten Kurz-Strecken. Für Menschen, die noch mehr Geld bezahlen wollen und können als es eine gewöhnliche Taxifahrt schon kostet. Naja. Eine Investition in die Zukunft, die das Verkehrsproblem dann wohl immer noch lösen muss. Aber wie gesagt: Immerhin sieht es cool aus.

Natürlich gibt es einen roten Knopf auf dem Rathausplatz von Ingolstadt, das ist hier schließlich eine „Weltpremiere“. Doch als der Verkehrsminister und die Staatsministerin für Digitalisierung ihn drücken, passiert – nichts. Kein Aufheulen der Rotoren, nicht mal ein Surren. Nur ein bisschen Kunstnebel steigt rund um den CityAirbus auf. Für einen Moment sieht es so aus, als habe es einen Kurzschluss gegeben und das Flugtaxi gehe in Rauch auf. (Quelle: welt)


Hi, A.I. - Eine deutsche Dokumentation über das jetzt schon stattfindende Zusammenleben von Roboter und Menschen auf sehr persönlicher Ebene wie in der Pflege, in der Beziehung und gar beim Sex. Der Film beobachtet dabei verschiedene 1Human-1Bot-Pärchen in ihrem Alltag und dokumentiert, ob und inwieweit das technisch, aber auch psychisch "funktioniert". Aktuell läuft er wohl in einigen Kinos, irgendwann soll er aber wohl auch im ZDF laufen. Ich merk' mir den mal hier vor.

„Bei einer K.I. musst du deine Sätze knapp und pointiert halten“, gibt der Roboterentwickler Matt seinem Kunden Chuck mit auf den Weg, als dieser seine neue Roboter-Partnerin Harmony in der Fabrik abholt und die beiden zu einem Road Trip durch die USA aufbrechen. Der Sex-Roboter Harmony, so stellt sich auf den zweiten Blick heraus, mag Bücher und kann aus dem Stegreif Ray Kurzweil zitieren.

Wie werden wir mit künstlicher Intelligenz zusammenleben? Was werden wir gewinnen, was verlieren? Und: wer sind eigentlich die Hauptfiguren dieser schönen, neuen Welt?




Open Bionics produziert für behinderte Kids bionische Roboter-Arme im Look von Iron Man, Star Wars und dank der Live-Action-Verfilmung des Cyberpunk-Animes nun auch à la Battle Angel Alita. Die 13-jährige Tilley Lockey bekam von der Bionik-Firma aus UK (& 20th Fox, James Cameron und Regisseur Robert Rodriguez) die erste Version geschenkt und stahl damit bei der Premiere des Films allen die Show.
Und ich glaube, die Zukunft samt technologischen Fortschritt und Robotern ist vielleicht gar nicht der Untergang der Menschheit, sondern eventuell auch einfach ziemlich cool. Mit Roboter-Armen für Kids statt Roboter-Armeen für Erwachsene. Inklusive Cyborg-High-Fives, Techno-Fist-Bumps und Superpowers. 👊🤖

Meet the Hero Arm, the world's first clinically approved 3D-printed bionic arm, with multi-grip functionality and empowering aesthetics. Engineered by our awesome team in Bristol, UK, the Hero Arm is a lightweight and affordable myoelectric prosthesis, available now for below elbow amputee adults and children aged eight and above. Grab, pinch, high-five, fist bump, thumbs-up. Welcome to the future, where disabilities are superpowers.

For Tilly is, in many ways, the real-life Alita: a bionic young woman, with astonishing state-of-the-art robotic arms that look exactly like those of her fantasy counterpart.

The schoolgirl, who lost her hands and forearms to meningitis as a baby, is one of a small but growing group to sport HeroArms – technically advanced prosthetics with hands and wrists that move and grip like the real thing.

Astonishingly, the user simply has to think about a desired movement and the HeroArm’s fingers spring into life.

...weiterlesen "Bionic Kids: Roboter-Arme für Kinder im Cyberpunk-Anime- und Sci-Fi-Movie-Style"

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Ein Kurzfilm mit hochentwickelter Technologie und hochprominenter Schauspiel-Besetzung. Allerdings nur in Form eines faceswappenden Algortihmus, der menschliche Gesichter mit sogenannten Deepfakes neu "berechnet" und damit gar nicht mal so weit weg ist von der aktuellen Realität. Stay woke, bitches.

A cautionary science fiction satire, FACE SWAP is arguably the first narrative film using the “deepfakes” process as a storytelling tool.

The ability to use off-the-shelf AI algorithms to put words into famous mouths is already with us as we saw last year in the Jordan Peele authored Obama warning, but where will deepfakes take us next once the technology shifts up a gear? That’s a question which sparked the imaginations of Writer/Directors David Gidali and Einat Tubi in Face Swap – the story of a man who convinces his wife to add a little AI spice to their sex life.

Die Cebit kommt wie vermutlich bald vieles in Deutschland nicht mit der weltweiten Digitalisierung mit und der letzte Versuch, die Messe "hipper" und dafür teurer zu machen, war wahrscheinlich auch nicht das Klügste, was man hätte machen können. Rest in Peace, größtes Computer-Event für Nerds von damals. Naja. Wenigstens gibt es noch eine Partei, die ihrer gedenkt.

Die Hoffnungen sind groß: Künstliche Intelligenz soll das Regieren effizienter machen, rationaler und vernünftiger. Die Sorgen sind jedoch nicht kleiner: Werden uns die Maschinen überwachen, unterwerfen oder gar vernichten? Klar ist: Ohne Computerisierung werden Politik und Verwaltung der wachsenden Komplexität in der Welt nicht gerecht werden können. Doch wie verändert sich unsere Gesellschaft durch eine automatisierte Bürokratie oder KI-gestützte Politik? Und wer regiert dann eigentlich?

Mads Pankow, ein alter Studien-Kollege von mir aus Marburg beschäftigt sich bereits in der Gegenwart mit dem Begriff, den die CSU gerade erst wieder zum "Zukunftsthema" erklärt hat: der Digitalisierung. Genauer gesagt kümmert er sich um das, was computergenerierte Algorithmen tatsächlich können oder bald können werden und inwiefern A.I. die Menschheit gesellschaftlich nach vorne bringen, alles nur verschlimmbessern oder matrix-mäßig kontrollieren kann.
Wen das "Zukunftsthema" von heute bzw. von Mads interessiert - hier sein Vortrag beim diesjährigen Netzkongress (und im Backstage-Interview), in dem es u.a. darum geht, ob Roboter die Welt oder zumindest Länder "regieren" können und dazu fähig wären, bessere Entscheidungen als Politiker/Menschen - man denke an Trump, Erdogan oder Putin - zu treffen.

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Die Zukunft hat uns bis jetzt weder die fliegenden Autos noch Hoverboards gebracht, die uns eigentlich schon 2015 versprochen wurden. Auf ebay kann man derzeit aber zumindest eine Zwischenlösung erwerben: Ein Hovercraft-DeLorean. Für ganze 45.000$ braucht ihr da, wo ihr hinfahrt keine Straßen mehr.


...weiterlesen "Neulich auf ebay: Ein Hovercraft-DeLorean"


Spotify-Walkmen, Insta-Einwegkameras und Facebook-Beepers von Art Director Thomas Oliver aka Tom le French. Modern-Life-Technology als haptische Geräte im stilechten Retro-Outfit der 80er. Ein quasi prähistorisches Internet aus einer Zeit ohne Internet. Und vermutlich der feuchte Vintage-Traum eines jeden Hipsters.


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