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Ihr kennt diese nervigen Fake-SMS, die theoretisch immer sofort auffliegen müssten, weil eigentlich niemand mehr SMS schickt. Die einen interpretieren den Enkeltrick neu, und die anderen schicken euch einen DHL-Link für ein Paket, das ihr angeblich bestellt habt. Und die machen damit tatsächlich Geld. Sehr viel Geld sogar. Keine Millionen, sondern mehrere Milliarden. Und niemand macht scheinbar wirklich etwas dagegen.
Wer oder was dahintersteckt und wieso China die Hauptrolle spielt, erfahrt ihr im durchaus spannenden Doku-3-Teiler Kings of Scam. Props gehen raus ans erfrischende team.recherche der Öffis, das hier im Columbo-Stil mittels Guerilla-Journalismus einen Betrüger aufdeckt, und dabei auch noch feinstes Entertainment abliefert.

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Zwischen dem 1688ten Film und dem dritten Rewatch aller Lieblingsserien braucht man manchmal ja etwas Ablenkung aus der sogenannten Realiät. Und nein, damit ist kein Reality-TV gemeint (und wie sich irgendein prominenter Niemand einen pürierten Känguru-Hoden reinwürgt während er sich von seinem Rassismus-Skandal aus irgendeiner anderen Reality-Bums-Show distanziert). Und ich spreche auch nicht von ach so authentischen Influencern, die jedes scheiß Produkt selbstverständlich auch privat täglich zweihundert mal nutzen und dessen Authentizitätsgrad meist exponentiell zur Erwähnung der eigenen Authentizität sinkt.
Ich meine das gute alte Doku-Format. Und damit gehen wir rein, bzw. eigentlich gehen wir sogar raus, denn wir springen wortwörtlich auf den Zug auf und gehen auf Reisen wie bei The Race (ihr wisst schon, diese Show, in der alle von A nach B um die Wette trampen und jeden Menschen um Kohle anbetteln, den sie sehen). Denn wir traveln ohne Geld.
Allerdings wird bei unserem Trip das leidige Geschnorre weggelassen und es gibt dafür einen anderen doch verdammt großen Haken an der Sache: wir reisen illegal. Sehr illegal. Und gefährlich. Sogar lebensgefährlich. Per Trainhopping. Und das macht es dann doch etwas unnattraktiv und für mein sehr gerne mit einem Cocktail in der Sonne chillendes Urlaubs-Empfinden ja ein Tick zu unentspannt zum nachmachen. For real, tut das nicht.
Entspannt und auch gespannt anschauen lässt es sich trotz strafrelevantem Eingriff in den Bahnverkehr aber dennoch und so gucke ich mir seit einiger Zeit ja immer wieder mal selfmade Trainhopping-Dokus auf YouTube an. YouTube selbst sieht die allerdings gar nicht gerne und löscht die Videos regelmäßig, weshalb es inzwischen sogar welche gibt, in denen vorher ein Disclaimer erscheint, dass alles KI-generiert sei. Clever.
Ein verboten schönes Hobo-Tour-Exemplar aus meiner Trainhopper-Liste, weil inzwischen fast schon kinoreif gefilm, gibt es inzwischen auch aus good ol' Germany. Und ich erspare mir und euch an dieser Stelle einfach mal alle Deutsche-Bahn-Jokes über den tollen Reise-Komfort und das ungenießbare Leben in vollen Zügen. Die bleiben hier auf der Strecke, zwinker zwinker.

Das splash-Festival feiert am Wochenende Jubiläum und hat es nicht nur geschafft, ein Viertel Jahrhundert alt zu werden, sondern auch den Osten zum industrie-romantischen Austragungsort für das größte HipHop-Festivals Europa zu machen. Grund genug, der Pilgerstätte für alle Rap-Fans mal eine angemessene splash!-Doku zu spendieren, die sowohl mit einem nostalgischen als auch mit einem modernen Rap-Auge auf die HipHop-Festival-Kultur blickt (nklusive Off-Stimme der legendären Deutschrap-Queen Visa Vie). Und Grund genug für mich, nochmal ein paar meiner liebsten splash!-Sets hier hinzuballern. Happy Birthday, splashi.

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Halb Deutschland streitet sich gerade darum, ob arme Menschen 3€ zu viel bekommen und im Luxus baden wie Dagobert Duck. Währenddessen schaufeln sich Milliardäre schön weiter Schlupflöcher, um das millionenfache von den Steuern einzusparen, die wir eigentlich so dringend bräuchten.
Und das sieht man auch wieder sehr gut in dieser einwandfrei gemachten ZDF-Doku (hier in voller Länge), die die Spielregeln des Milliardenspiels mal genauer analysiert hat. Ich schlage für dieses Problem weiterhin vor, reiche Menschen zu essen und sie in sympathisch billigen Imbissbuden als kleine Snack-Häppchen anzubieten. Das wäre zumindest meine kleine Kompromisslösung.

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Echt waren ja sowas wie das Tokio Hotel der 90er und wie alle zu dieser Zeit war natürlich auch ich ein Fan von Kim Frank und seiner Jugendbande und kann heute noch bei vielen Songs textsicher mitträllern. Allerdings ging es dann auch echt schnell zu Ende mit Echt und die Band war Geschichte. Warum, wieso, weshalb und was das alles mit Dr. Sommer zu tun hat, erfahrt ihr in der gerade rausgekommenen Doku-Reihe über die damals noch pubertierende Boy-Group. Der Film stammt übrigens vom Frontmann himself, der inzwischen Regisseur geworden ist (u.a. Wach). Nostalgie pur echt.
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In meinem Leben habe ich ja deutlich mehr Comics als klassische Bücher gelesen und schon früher fast mein gesamtes Taschengeld für diverse Mangas und Spiderman-Hefte ausgegeben. Ich erinner mich sogar noch daran, dass wir in der Schule mal Bücher vorstellen sollten, die wir so lesen und ich der einzige war, der Comics mitgebracht hat. Wollte eigentlich damit cool wirken und musste dann erstmal meinem Lehrer erklären, dass auch Bücher mit Bildern anspruchsvolle, komplexe und vor allem erwachsene Geschichten erzählen können.
Bei mir ging es mit dem Kinderkram in der Mickey Mouse los und mit Zwischenstopp über One Piece, Akira & Co bei sehr brutalen Graphic Novels wie The Walking Dead weiter. Heute les ich eher weniger, guck dafür aber sehr viel mehr. Zum Beispiel Comic-Verfilmungen, die mal mehr und mal sehr viel weniger gut sind. Oder eben diese liebevoll gemachte Doku-Serie aus der ARD-Mediathek, die euch die Geschichte des Comics nochmal wesentlich besser und schöner erzählt als ich.

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Beim Klimawandel geht es ja oft darum, was wir alles falsch machen und wieso das ach so apokalyptische Ende der Welt immer schneller auf uns zu kommt, wenn wir nichts tun. Dabei vergessen wir oft, dass wir ja eben nicht nichts tun und es durchaus bereits smarte Lösungen für das wahrscheinlich größte Problem der Menschheit gibt. Ich würde sogar so weit gehen und sagen, dass wir eigentlich schon für alles eine klimafreundliche Alternative haben - egal, um was es geht. Die Alternativen müssen eben nur erstmal groß und vor allem bekannter werden, um in einer durchkapitalisierten Industrie anzukommen, die jahrzehntelang auf alles geschissen hat.
Für dieses bekannter werden hat sich der SWR mit der Produktionsfirma zusammengetan, die sonst u.a. Shows für Joko & Klaas produziert und prominente Gäste etliche Dinge genauer angucken lassen, die wir bereits richtig machen. Und ich finde ja, es tut sehr gut, sich die Zukunft auch mal schön auszumalen. Hier der Link zu den insgesamt 6 Folgen.

Wenn es ums Klima geht, scheint vieles oft schwierig und kompliziert - aber ist wirklich alles so hoffnungslos? Anke Engelke, Bjarne Mädel, Annette Frier, Axel Prahl, Sebastian Vettel, Pheline Roggan und Aurel Mertz sind auf der Suche nach guten Nachrichten: Auf ihrer Reise besuchen sie Menschen, die nicht jammern, sondern anpacken in den Bereichen Energie, Mobilität, Landwirtschaft, Ernährung, Wohnen und Natur.

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Ich bin ja ein relativ unkomplizierter Mensch und mag unkomplizierte Dinge. Deshalb bin ich auch ein Fan der einfachen Küche und hol mir tendenziell lieber was von der kleinen Imbissbude nebenan als einen Tisch in einem noblen Restaurant zu reservieren. Da kam ich als Hamburger, der sich bei Schietweter regelmäßig mit Fischbrötchen und Buddel in der Hand durch NDR-Dokus klickt natürlich nicht an diesen kultigen Snackbars mit norddeutschem Geschmack und Geschnack vorbei. Mahlzeit, Leude.