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Eigentlich warte ich mittlerweile schon auf die übernächste Serie von und mit Phoebe Waller-Bridge, in der sie zusammen mit Donald Glover in den Rosenkrieg ziehen wird. Fleabag war aber einer erfrischendsten Serien der letzten Jahre und ist gerade - sogar als Originalversion in englisch - in der ARD-Mediathek auffindbar.
Wenn ihr die britische Dramedy-Serie mit Hang zum Selbstgespräch und Vorliebe für die vierte Wand aus unerklärlichen Gründen noch nicht gesehen habt, solltet ihr die Gelegenheit nutzen und das dringend nachholen. Es lohnt sich, falls ihr in Zeiten wie diesen mal wieder herzhaft verzweifelt lachen wollt.

Die junge, chaotische, wütende, aber auch trauernde Fleabag (Phoebe Waller-Bridge) schaut gerne Pornos, schläft mit jedem Mann, der in ihre Nähe kommt und schnorrt sich durchs Leben. Dieser Lifestyle stößt sogar in London aber manchmal an Grenzen…


Da man nicht immer nur Netflix-Serien bingen kann, es im Jahr 2021 endlich einbettbare Mediatheken-Inhalte gibt (zumindest manchmal) und ich mir regelmäßig die doch noch guten, aber auch leider oft gut versteckten Fernseh-Inhalte raussuche, sammel ich hier ab jetzt mal alle Dokus, Shows, Filme oder was auch immer die letzten Tage so über meinen Bildschirm flimmerte in einer Rubrik. Ein unregelmäßiges TV-Best-Of quasi.
Los geht's mit der 1on1-Kurzstrecke von Pierre M. Krause, der eine sehr gut Gästeauswahl hat und u.a. mit Mai Thi Nguyen-Kim quatschend durch die Gegend schlendert. Karl Lauterbach hat es offenbar aus dem Lanz-Studio rausgeschafft und ist zur Kontaktperson vom Krömer geworden. Die 3Sat-Doku über Luisa Neubauer wurde gerade für den Grimme Preis nominiert und ist deshalb nochmal online. Die ARD-Doku über die unfassbar anstrengende Corona-Arbeit auf einer Intensivstation verdeutlicht nochmal, warum sowohl ein Lockdown als auch höhere Gehalter für Pflegekräfte dringend nötig sind. Der HR hat tatsächlich eine Schule in Deutschland gefunden, die komplett digitalisiert ist. Maja Göpel transformiert die philosophische Sternstunde in eine hübsche Utopie. Und Arte kifft sich mit einem grasgrünen Beitrag von Tracks durch die Popkultur.




...weiterlesen "Gemediathekt: MaiLab geht Krauses Kurzstrecke, Lauterbach bei Krömer, Luisa-Neubauer-Doku, Corona-Intensivstation-Doku, Homeschooling 2.0, Maja-Göpel-Philosophie, Cannabis & Popkultur"


Corona spreads Disease, Hip-Hop spreads Love und geht aktuell für Geflüchtete auf "Tour", sammelt Spenden fürs Krankenhauspersonal und hat eine Doku gedreht, die die seit einem Jahr leerstehenden Clubs vom endgültigen Untergang bewahren möchte. Letzteres startete mit einem Club-Track von Galv - und endete als Hilfe rufende und sehr schöne Kultur-Doku in der ARD-Mediathek. Culture-Support per Culture-Support. Damit es nicht irgendwann für immer still bleibt.

Nach einem Jahr ohne Live-Konzerte begibt sich der HipHop-Musiker Galv auf einen Roadtrip quer durch Deutschland. Dabei verschafft er sich einen Überblick über die Lage der Clubs und der Liveszene seiner Subkultur. Mit Samy Deluxe, Felix Lobrecht und vielen anderen Künstlern spricht er über persönliche Geschichten, den Wert und die Bedeutung der Clubs für die deutsche Kulturlandschaft.

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Die gerade erst frisch erschienene Hulu-Doku über die "kleine" schwedische FridaysForFuture-Ikone, die das weltweit größte Movement zur Rettung unseres Planeten ins Leben gerufen hat, gibt's inzwischen auch schon in der ARD-Mediathek. Klimaaktivismus is great - but she is Greta.
...weiterlesen "Doku über Klimaaktivistin Thunberg nun in der ARD-Mediathek: I am Greta"


2020 ist nicht nur das Jahr, in dem wir uns nochmal entscheiden können, das Pariser Klimaabkommen auch wirklich einzuhalten während wir gleichzeitig alle unsere erste Pandemie erleben. Es ist auch das erste Jahr, in dem alles leise wurde und DJing zwischendurch fast weltweit illegal wurde.
In der ARD-Mediathek, in der sich gerade anscheinend nicht nur ein paar gute Filme verstecken, gibt es eine sehr schöne Doku darüber, wie es so ist, wenn deine Leidenschaft, mit der du deine Miete bezahlst, plötzlich verboten ist und du nur noch in leeren Hallen oder vor hupenden Autos weitermachen kannst.
Und falls ihr euch fragt, was die ganzen Techno-DJs eigentlich während der Lockdown-Zeit gemacht haben, nachdem sie jetzt wieder vor nicht tanzenden Menschen spielen dürfen: nun, zum Beispiel einen in der Quarantäne gestarteten Podcast von Techno-DJs hören, hat mir ein befreundeter Techno-DJ erzählt (sei gegrüßt, Thomas).

Die DJs Dominik Eulberg und Pantha du Prince gehören zu den erfolgreichsten Techno-Musikern Deutschlands und sind gefeierte Legenden. Pantha du Prince kommt gebürtig aus Nordhessen, Dominik Eulberg aus dem Westerwald. Was sie in ihrer Musik verbindet, ist die tiefe Liebe zur Natur. Sie widmen ihre Songs den komplexen Kommunikationssystemen der Bäume und besonderen heimischen Tierarten. Es geht ihnen in ihrer Musik auch darum, Menschen wieder für die Natur und ihre schützenswerte Schönheit zu begeistern.


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Die ARD-Mediathek hat sich scheinbar nicht nur optisch, sondern auch inhaltlich momentan etwas verbessert. Aktuell finde ich dort jedenfalls mehr als beim schier endlosen Angebot bei Netflix, von dem wir mittlerweile alle überfordert sind und am Ende deswegen nicht selten gar nichts gucken, weil wir uns einfach nicht entscheiden können.
Das passiert euch in der ARD-Mediathek vermutlich nicht. Dafür ist neben deutschen Indie-Perlen wie Herbert, Zeit der Kannibalen, Lomo & Schrotten gerade auch ganz frisch der Film abrufbar, der sowohl vom Titel als auch von der Plot-Beschreibung stimmungsmäßig sehr gut ins Jahr 2020 passt (inklusive einem ernsten Bjarne Mädel): 1000 Arten Regen zu beschreiben.

Er ist nicht krank. Er hat sich bewusst dazu entschieden, am Leben draußen nicht mehr teilzunehmen.


Die ARD ist endlich im Jahr 2020 angekommen und hat es nach 15 Jahren YouTube nun auch mal hinbekommen, dass man ihre Videos aus der Mediathek auf anderen Webseiten einbetten kann. Schön, dass man es inzwischen dann auch mal zulässt, dass sich die Inhalte verbreiten und so Leute wie ich mir nun z.B. die komplette erste und zweite Staffel Babylon Berlin ins Blog kleben können, um sich auf die dritte Season am 24. Januar vorzubereiten (noch schöner, dass sie diesmal auch ein halbes Jahr drin bleiben). Und, ja - mit Netflix kann das Ding vielleicht noch nicht mithalten, aber für mich geht das in die richtige Richtung. Gut angelegte GEZ-Gebühren. ;o)
...weiterlesen "Babylon Berlin | Alle Folgen in der neuen ARD-Mediathek"


Die ARD bewirbt ihre neue & endlich einbettbare Mediathek derzeit mit kleinen süßen Mini-Clips. Und diesen weltuntergangsromantischen Spot finde ich ganz besonders schön (gruselig). Die tatsächlich sehenswerte Rabiat-Klimawandel-Doku inklusive genauso hörenswertem Soundtrack hatte ich hier übrigens auch schon verbloggst.

...weiterlesen "Jetzt & hier war es bereits zu spät"

Falls ihr Bock auf eine kleine Rave-Tour durch die 90er-Jahre mit zwei sehr unterschiedlichen Perspektiven aus zwei sehr unterschiedlichen deutschen Filmen habt: Als wir träumten, das Clubdrama der auf  den Trümmern tanzenden Nachwendezeit und Magical Mystery, der Techno-Roadmovie durch D-Land, sind gerade in der ARD-Mediathek.



via & via


Der aktuelle D-Movie aus der Tele5-Mediathek: Fikkefuchs. Der neueste Film von und mit Jan Henrik Stahlberg (Muxmäuschenstill) und Franz Rogowski erzählt eine etwas andere Vater-Sohn-Geschichte über das männliche Geschlecht - und die #Metoo-Debatte aus der Satire-Sicht von zwei sexistischen Schweinen. Inklusive SXTN und MC Bomber als Soundtrack. Zynismus-Porn aus Deutschland über das notgeile Geschlecht.

Dieser Film ist von extremistischer Komik. Und er behandelt ein vergiftetes Thema: Sex. Die Koproduktion aus Berliner Armut und Schwabinger Schule wird viele Menschen erheitern und verstören. (Quelle)

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Die Geschichte von der Mieze mit den weichen Samtpfötchen und der Raubkatze mit den scharfen Krallen. Tiger Girl. Der sich um eine angehende Polizistin und eine Gangstabraut drehende Film von Jakob Lass erweckt den Tiger in ihr - und in der ARD-Mediathek. Mit einer großartig spielenden Ella Rumpf, einem fantastischem Soundtrack, improvisierten Dialogen, einem vagen Drehbuch und zwischendurch recht stylisch inszenierten Ninja-Kicks (deutsche Kill Bill). Durchaus empfehlenswertes Ding.

„Höflichkeit ist auch eine Art Gewalt - Gewalt gegen dich selbst.“


via Mediaraubkatzen