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Skatevideos sind ja manchmal nicht nur deswegen cool, weil skaten nun mal eben cool ist, sondern auch weil sie oft sehr gut ausgewählte Soundtracks haben, die die Coolness nochmal verstärken. So auch die Alpine Descents von Josh Neumann, der professioneller Filmemacher und Downhill Skater gleichzeitig ist, aber auch einen stabilen Musikgeschmack hat, wie ich finde.
Auch beeindruckend, wenn man Bewegtbilder so gut inszenieren kann, dass alles nach Fun Fun Fun aussieht, obwohl sich halt gleich am Anfang jemand 'nen Knochen dabei bricht.


Olympia ist over und das größte sportliche Highlight war für mich ja, dass die neue Skateboarding-Disziplin von hauptsächlich 12-15-jährigen Mädchen dominiert wurde, die sichtlich ihren Spaß dabei hatten und sich gegenseitig für jeden gestandenen Trick abgefeiert haben (kleine Zusammenfassungen der Contests: Street & Park).
Und anscheinend war das auch im Internetz der beste Tokyo2021-Moment. Immerhin war der erfolgreichste Olympia-Tweet eines der etlichen Memes mit der 13-jährigen Rayssa Leal, die nach ihrer Silber-Medaille mal eben 5 Mio. Insta-Follower dazu gewonnen hat und nun noch öfter in einem neuen Nike-Spot geklickt wird.
Und vielleicht ist 2021 ja das Jahr, in dem Skateboarden nicht nur olympisch, sondern auch zu einem Mainstream-Mädchensport geworden ist. Warum auch nicht. Schließlich kann die Welt ruhig mehr Skate-Feen vertragen. Tut ihr sicher gut.

7 Jahre war Rayssa Leal alt, als von ihr dieses Gif entstand, auf dem sie als kleine Skate-Fee einen Heelflip über drei Stufen abliefert und damit viral ging. 6 Jahre später gewinnt das brasilianische Skatergirl die Silbermedaille beim erstmals Olympischen Skateboarding, genauer bei den Women's Street Finals letzte Nacht.
Nur nochmal zum Verständnis - nicht die Kinder-Kategorie, sondern das richtige Finale, in dem übrigens nur noch eine andere 13-jährige besser war. Denn Gold ging an die gleichaltrige Momiji Nishiya aus Japan. Offensichtlich rulen Kids jetzt die World. Zumindest im Skaten. Und ich wäre ja nicht nur gerne mal so cool wie diese 13-jährigen Mädchen, sondern erwarte nun auch spätestens im nächsten Tony-Hawk-Game den Namen Rayssa Leal lesen zu können.


...weiterlesen "13-jährige Skate-Fee holt Medaille bei Olympia 🧚🛹🥈"

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Eigentlich bin ich ja gar kein Fan der Olympischen Spiele und habe nach der EM eigentlich auch erstmal genug von Menschen beim Sport machen zugucken. Uneigentlich finde ich aber schon verdammt gut, dass Skateboarden nun erstmals olympisch geworden ist und in eben jener neuen Disziplin anscheinend viele junge Skater-Girls dabei sind, die allesamt die jüngsten Teilnehmerinnen ihres Landes sind (und zwar of all-time).
Sky Brown (13/🇬🇧), Rayssa Leal (13/🇧🇷), Lilly Stoephasius (14/🇩🇪) und Misugu Okamoto (14/🇯🇵) sind die neuen Youngstars der Olypmics und vielleicht habt ihr sogar 1-2 davon sogar schon mal durchs Internet kickflippen sehen. Meine Favoritin, die brasilianische Skate-Fairy habe ich beispielsweise schon vor zwei Jahren mal in einer Meme-Collage auf meinem Blog verewigt. Und die gerade eine Discovery-Doku spendiert bekommen habene Sky Brown ist letztens noch mit Skatelegende Tony Hawk eine Ramp runtergeheizt. Ganz schön cool offensichtlich - die Olympioniken im Jahr 2021:



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Der YouTube-Algorithmus hat mir in den letzten Tagen immer wieder ein wenig Rebellion im Lockdown vorgeschlagen und damit sind zum kleine dummdusseligen Demo-Bilder von hirnlosen Corona-Leugnern gemeint, sondern Videos von ungefährlichen Gangs - aus der Skate- und der Graffiti-Szene. Und da beide - also sowohl die skatende Bande aus Wien als auch die sprayende Crew ausm Osten (anscheinend Leipzsch) - so stilecht gefilmt sind, aber auch fantastische Soundtracks haben, klebe ich die hier einfach mal hin. Props für die Fischaugen-Oldschool-Vibes, dieses atmosphärische La-Haine-Intro und die nicht vergessene Message.

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Eigentlich möchte vermutlich niemand durchs hinfallen auffallen und erst recht kein Skater. Wenn man das aber so verdammt elegant tut, wie Na-Kel Smith (Mid90's) das eben tut, ist das durchaus schön anzusehen. Denn er landet immer auf den Füßen. Wie eine Katze. Die Skateboard fährt. Und ich glaube, in einem Jahr wie diesen ist es vielleicht nicht die schlechteste Idee, sich mal anzuschauen, wie man sich denn eigentlich "richtig" auf die Schnauze packt.

Eigentlich gibt es bereits einen Kurzfilm, einen Spielfilm und ein Musikvideo mit der sympathischen Skate-Kitchen-Crew rundum Rachelle Vineberg. Ich hab' aber immer noch nicht genug von diesen coolen Vibes (à la Mid90s) und werde mir auch die neue Serie über die Sk8-Betties gönnen, die auch im Real-Life eine Gang sind und in erster Linie mehr Ladies on Board bekommen wollen. Find' ich gut.




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Tiny Hawk's Pro Skater mit fliegenden Fingerboards: Nintendo ist toal fly unterwegs und präsentiert euch leichtfedrige Ghetto Birds von vollkommen beflügelten Skater-Dudes aus der Ornithologie. Heaven is a Halfpipe.

 

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Ein Beitrag geteilt von Lord Victor Haegelin (@patagraph) am


Skatet nicht nur unsichtbar, sondern auch bis in die Unendlichkeit. Oder zumindest so lange ihr nicht wegklickt.

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Das Skateboard als Spaceship in einer Illustration eines besonders coolen Astronauts, der noch vorm Sonnenaufgang erstmal einen Kickflip im Weltall hinlegt (made by Devin Schoeffler). Der erwachsen gewordene Kit Wolkenflitzer.


Auf Instagram dieses Foto gefunden, das eine Australierin im Zusammenhang der FridaysForFuture-Proteste gepostet hat und wahrscheinlich ein Bild ist, das mit seiner Kiddie-Coolness schon länger durchs Internet streift, mir aber gerade sehr gefällt. Vermutlich ist das ungefähr das Bild, das steinzeitalte Politiker im Kopf haben, wenn junge Menschen wegen des Klimawandels mit dem Finger auf sie zeigen. Next Generation incoming.