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Der Richter machte ihn darauf aufmerksam: „Herr Ponton, ich glaube, Sie haben einen Filter in den Videoeinstellungen eingeschaltet.“
Ponton als traurig schauende Katze, sagt, dass er den Filter nicht deaktivieren kann und dass er es wirklich ist. „I'm not a Cat“, fĂŒgt Ponton extra hinzu. (businesspunk)

Da biegt sich dieser so genannte "Anwalt" die Wahrheit aber mal wieder schön zurecht. Er ist ja wohl offensichtlich eine Katze. Das zeigt ja auch dieser eindeutige Videobeweis. So oder so ist das aber wohl der niedlichste Zoom-Unfall eines Boomers, den ich in der ganzen Pandemie-Zeit bisher gesehen habe.

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Letzte Woche ist in England ein Typ aus einem 1-jĂ€hrigen Koma erwacht und musste sich dann erstmal erzĂ€hlen lassen, was dieses "Corona" ĂŒberhaupt ist, weil er logischerweise noch nie was davon gehört hatte (beneidenswert, irgendwie). Und auch ich habe mich ja schon öfter gefragt, wie das Gesicht von meinem Vergangenheits-Ich wohl aussehen wĂŒrde, wenn ich ihm die ein odere andere Corona-Meldung prĂ€sentiere, die ich in den letzten Monaten stĂ€ndig lesen musste und fĂŒr mein Zukunfts-Ich ganz "normal" geworden sind. In einem Thread wurden die absurdesten Headlines dieser surrealen Pandemie-Zeit mal gesammelt:


...weiterlesen "Schlagzeilen, die die Welt vor Corona niemals verstanden hÀtte"

Die am Ende enttĂ€uschendste Mysterie-Story des Jahres nach dem verschwundenen Holzpenis im AllgĂ€u: Monolithen sind sowas wie die neuen Kornkreise geworden und mittlerweile vergeht keine Woche mehr, an dem nicht irgendwo auf der Welt ein neuer "Alien-Stein" auftaucht, die inzwischen doch recht hĂ€ufig aus offensichtlich selbstzusammengeschustertem Blech bestehen. Oder einfach ein KĂŒhlschrank sind.
Nun kam dann aber doch endlich mal raus, was sowieso schon alle erwartet haben: das ganze Ding war nur eine zugegebenermaßen geglĂŒckte PR-Aktion fĂŒr eine Netflix-Serie. Naja. WĂ€re aber auch wirklich ein schlechtes Jahr fĂŒr Aliens gewesen, um uns Menschen zu besuchen. Schließlich herrschen fast ĂŒberall KontaktbeschrĂ€nkungen.
Und so viel intelligentes Leben haben wir auf der Erde scheinbar ohnehin nicht zu bieten. Denn der erste Monolith wurde inzwischen von Trump-AnhÀngern zerstört, weil man keine "Aliens aus Mexiko" haben wolle und das Teil "schwul" fand.

Auf den letzten DrĂŒcker tauchten jetzt noch wie in Alien-Movies ĂŒberall Monolithen auf, kamen tote Nerze an die Erde zurĂŒck, wurde ein homophober Nazi-Politiker aus Ungarn wĂ€hrend Corona bei einer Gang-Bang-Party mit 25 MĂ€nnern erwischt und gewann Adolf Hitler eine Wahl eine Namibia. 2020 versucht offenbar bis zum letzten Atemzug als verstörend verrĂŒcktes Nachrichten-Jahr in die Geschichte einzugehen und dreht anscheinend gerade einen Tele5-Film Ă  la Sharknado mit uns.


So wie es auf dieser russischen Cyberpunk-Farm aussieht, hatte ich mir das Jahr 2020 ja eigentlich vorgestellt. Ein optisch abgefuckter und durchaus realistischer Sci-Fi-Mix aus Neil Blomkamp & Simon StÄlenhag. Schade, dass wir stattdessen eine langweilige Pandemie bekommen haben.

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Filme, Musik, Kunst. All das kann einen nicht nur ablenken, wie wir alle spÀtestens seit der Pandemie wissen, sondern auch manchmal Halt geben. So wie zum Beispiel diese riesige Walflossen-Skulpur, die eine U-Bahn in Rotterdam vorm diesmal nicht psychischen, sondern physischen Absturz bewahrt hat. Von wegen Kultur ist nicht systemrelevant.

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Dieser Prof - mit hoher Wahrscheinlichkeit aus den USA - hat offenbar 2020 durchgespielt. Und seine letzte Mail liest sich nicht nur wie eine Achterbahnfahrt, sondern auch ein bisschen wie ein dĂŒsteres Gedicht ĂŒber dieses so endlos abgefuckte Jahr. Und keine Sorge: ihm geht es "gut". Oder zumindest ist er am Leben. Vermutlich.

Against my best wishes, I have been shot


Ein bisschen untergegangen, weil die Serie selbst dann doch nur so mittelmĂ€ĂŸig war: Netflix hat mit Hilfe von Wissenschaftlern alle Folgen von "Biohackers" in einer DNA abgespeichert. DafĂŒr wurde der BinĂ€rcode der Folge in die Doppelhelix-Struktur umgewandelt und die darin enthaltenen 1 Mio. Kopien der Serie können nun bis zu 1000 Jahre lang ausgelesen werden. So habe ich mir News aus dem Jahr 2020 ja schon eher vorgestellt.

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Der YouTuber und Trainsurfer Shiey reist am liebsten illegal und trĂ€gt seine Maske schon, bevor es cool war. Im jetzigen Corona-Sommer hat er wĂ€hrend eines Euro-Trips nicht nur ein weiteres Musikvideo, sondern auch eine kleine Doku ĂŒber seinen nicht besonders komfortablen Ausflug gedreht.
In der schmuggelt er u.a. sich und seine zwei scheinbar genauso verrĂŒckten Kollegen unter einem GĂŒterzug ĂŒber mehrere EU-Grenzen (bspw. von Deutschland nach Italien). Und ja, das ist natĂŒrlich alles wahnsinnig gefĂ€hrlich und in jeglicher Hinsicht verboten, aber fehlendes Social Distancing kann man diesen offensichtlich lebensmĂŒden Typen auf jeden Fall nicht vorwerfen.


Falls ihr euch gefragt habt, was das gestern im heute journal war? Es war Kunst. Und klar, ihr könnt gern darĂŒber streiten, ob das nun in eine seriöse Nachrichtensendung gehört oder nicht, aber ich bin ja schon froh, dass sowas wie Kunst ĂŒberhaupt noch irgendwo stattfindet. FĂŒr mich passt diese weirde Szene auf jeden Fall doch ganz gut ins Jahr 2020.

In Zeiten, wo der Kunstbetrieb langsam und behutsam wieder Fahrt aufnimmt, bringt Jankowski "systemrelevante" Menschen auf den Bildschirm und in den Kontext prominenter Sendungen. Sie bekommen eine BĂŒhne - und eine Stimme. (aspekte)

 

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DJ Doooo produziert nicht nur Mucke, sondern auch Menschenteile wie dieses nach einem ekligen Cronenberg-Horrorfilm aussehende Auge. Damit könnt ihr euch zuhause permanent anstarren lassen, mal in fremden Augen rumpulen oder andere weirde Dinge tun, die wahrscheinlich so auch in irgendwelchen AlbtrÀumen passieren.
...weiterlesen "Ein DJ macht Auge"