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Neulich habe ich mir ein veganes Schnitzel gekauft und an der Theke zwei Scheiben Serano-Schinken geholt, um den mit dem dazu gewählten Gemüsi anzubraten. Und davor habe ich mir aus nostalgischen Gründen ein paar Cini-Minis von Nestle gegönnt und sie mit Hafermilch weggeschlürft.
Und vermutlich fall ich damit genau in die Zielgruppe dieser wundervoll weirden Werbespots, die ich irgendwie erfrischend finde, weil ich gar nicht checke, warum man immer alles ganz oder gar nicht machen sollte. Naja, und weil gerade ein niedlich verstörendes Fleischbällchen zu mir gesprochen hat, was auch nicht alle Tage passiert.

...weiterlesen "The New Norm&Al Show"

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Mein bisheriges Highlight bei der wie immer verzweifelten Online-Suche nach Weihnachtsgeschenken: Ein paar der gerade ja sehr begeehrten Antikörper, die wir ja dringend alle brauchen und deshalb impfen, impfen und nochmal impfen. Diesmal aber in groß und plüschig. So wie übrigens auch diese wundertollen "Kuscheltiere":


Ich habe ja so gar keine Ahnung von Fortnite und bin da voll raus, aber dieses knallbunte Einhorn-Triell sieht irgendwie ein bisschen so aus, als hätte jemand ein Titelbild fürs Internet entworfen. Inklusive den verbalen Schlachten, die dort geführt werden.

Ein bisschen kafka'esk, dieses morbide "Kunstwerk". Rest in Peace, kleine Kakerlake. Immerhin scheinst du aber glücklich gestorben zu sein und bist offenbar in den Tod getanzt. Hoffen wir mal, dass die Musik gut ist, da wo du jetzt bist.


...weiterlesen "Eine tote tanzende Kakerlake"


Go with the flow. Oder irgendwie so. Schon manchmal beeindruckend, wie hart die Menschheit mitten in einer globalen Klimakatastrophe chillen kann, obwohl sie eigentlich dringend etwas tun müsste, um ihr zukünftiges Leben auf diesem Planeten nicht zu verkacken.

via


Nach den letzten 1 1/2 Jahren, in denen hauptsächlich Spaß verboten war, man aber trotzdem immer brav weiterarbeiten durfte, hoffe ich ja immer noch, dass wir das irgendwann mal 1 1/2 Jahre lang genau andersrum machen.
Ich hab gerade jedenfalls sehr viel Lust auf Spaß, nachdem ich eben wieder diesen vielleicht immer noch besten Meme-Remix aller Zeiten gehört habe, der als echter Internetklassiker inzwischen über 70 fukkin Millionen Klicks gesammelt hat. Nicht schlecht für einen kleinen Jungen und seine Kazoo, die anscheinend sowas wie eine übertrieben heftige Partydroge ist, die ich jetzt auch sehr gerne hätte. Funfunfunfunfact: die Internethymne von Mike Diva gibt's auch als Extended Fun Edition auf spotify.


Sternschnuppen an sich können ja schon sehr schön und nahezu magisch aussehen, weshalb sie wohl auch so einen süßen Namen tragen und man sich danach immer was wünschen kann (was natürlich nur in Erfüllung geht, wenn man die Augen dabei schließt - so sind die Regeln des Universums). Andererseits war das, was die Dinosaurier einst für immer von der Erde fegte eigentlich ja auch nichts anderes als eine extrem große Sternschnuppe.
Einen unausgewogenen Mix aus sehr viel Space-Schönheit und einer Prise Apokalypse bekommt man, wenn man diese beiden Meteor-Aufnahmen der letzten Monate bewundert, in der eine Sternschnuppe als kurz aufglühender Feuerball vom Himmel stürzt und eine andere grün erleuchtet hinter einem Vulkan abtaucht. Hollywood- und plattencover-reif.

Eine Headline, die erstmal wie eine Deathmetal-Band oder eine Cartoon-Serie aus den 80ern klingt, tatsächlich aber aus dem verseuchten Wasteland in Fukushima stammt, wo nun zwar noch nicht Godzilla, dafür aber schon mal radioaktive Terror-Hybrid-Wildschweine rumlaufen. Und ich habe nach 2020 ja mit vielem gerechnet, aber Atom-Killer-Säue hatte ich selbst nach den Giant Murder-Hornets letztes Jahr nicht auf meinem Apokalypse-Bingo für 2021.
Anscheinend ist die Natur wirklich ganz schön verzweifelt und erfindet immer absurdere Mutanten, um uns endlich loszuwerden. Und falls ihr euch gerade damit beruhigen wolltet, dass das alles ja weit weit weg ist: auch in Deutschland gibt es 35 Jahre nach Tschernobyl noch strahlende Wildschweine.

The future of the Fukushima terror pigs is hard to predict. If they had the intelligence to team up and combine into one unstoppable force, an indestructible boar army of that nature would surely be able to overrun the rest of the Japanese archipelago and, The Reg fears, possibly the whole world. (register)


via


Erst brannten die Wälder. Dann die Artkis. Die Antarktis. Und nun steht auch noch das fukking Meer in Flammen. Denn anscheinend macht auch der Golf von Mexiko jetzt Wahlwerbung für die Grünen. Oder der Menschheit war eine weltweite Pandemie einfach noch nicht dystopisch genug, weshalb sie zusätzlich noch ein Tor zur Hölle erschaffen hat, das apokalyptischer aussieht als in jedem Hollywoodfilm.
Und während versucht wird, das Wasser mit Wasser zu löschen, warte ich jetzt darauf, dass entweder Cthulu emporsteigt - oder Laschet sagt, dass wir mit brennenden Meeren nun mal leben müssen, um unseren ach so tollen "Wohlstand" zu bewahren. This is fine, I guess.

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Zeit hat eigentlich immer die gleiche Geschwindigkeit. Trotzdem fühlen sich Minuten manchmal wie Jahre an, und Jahre manchmal wie Minuten (und manchmal sogar beides gleichzeitig). Alles relativ. So auch in diesem mit der Zeit gehenden Video von Ben Ouaniche alias Macro Room.

via zeitverzeit


Viele würden ja manchmal sehr gerne in die Zeit zurück, als noch nicht jeden Tag irgendwas mit "Corona" in der Zeitung stand. Ich empfehle euch aber - für den Fall, dass ihr eine Zeitmaschine gebaut habt - nicht zum 29.05.2013 zurückzureisen, wenn das eure Motivation ist.
Und wenn ihr es doch tut, veranlasst doch bitte, dass diese Headline vielleicht ein bisschen größer gemacht wird. Denn diesen diesen die Zukunft spoilernden Artikel hätten wir besser alle mal gelesen. Siehe Deutschland und die Welt.