Die USA hatte den King of Pop. Jamaica hatte den King of Reggae. Deutschland hat den King of Electrolore. Und anscheinend lebt er noch: Alexander fucking Marcus mit seinem Comeback als Rastafari. Wobei mein eigentliches Highlight an dem Song die Kommentare auf YouTube sind, die dieses poetisch erklingende Kunstwerk der Musikgeschichte offenbar zu schätzen wissen:

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Jeder von uns kennt diese Legenden von Lottogewinnern, die ihren Gewinn so schnell verballert haben, dass sie kurz danach wieder pleite waren. Und oft fragt man sich dann, wie diese Leute das überhaupt geschafft haben.
Eine mögliche Antwort darauf bekommt ihr in der Doku über die Buberts, die nach einer eignen Kartbahn in der eigenen Villa nun mittlerweile verzweifelt versuchen, auf YouTube ihr Geld zu verdienen. Mit Trash. Falls ihr also immer schon mal wissen wolltet, was ihr alles nicht tun solltet, wenn ihr plötzlich 8 Millionen aufm Konto habt, schaut mal rein. Es lohnt sich.


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Ein Strand, ein Pferd und so harte Jumping-Dance-Energy wie ihr sie sonst nur von verballerten Techno-Kids im substanzenden Modus bekommt. Und davon hat der wie ein Mix aus Disco Stu und Karate Kid aussehende Mario Mathy so viel, dass er damit auch gleich seine Synthesizer laufen lässt. Denn die Synth-Pop-Insel der guten Laune muss ohne Stromkabel auskommen. Power to the Wochenende from the Year 1987.

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Ich würde den beiden ja den Laufpass geben, kann mich aber noch nicht so richtig entscheiden, ob das der schlechteste oder der beste Fußball-Song ist, den ich je gehört habe. Eventuell muss da nochmal ein Schiedsrichter ran und die Sache klären. Bis dahin ist das aber definitiv meine neue WM-Hymne.

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Sci-Fi-Trash aus dem Weltall der 70er-Jahre: Blackstar Warrior - Ein Kurzfilm über einen Space-Detective, der aussieht wie ein Mix aus Shaft Black Dynamite & Lando Calrissian. Und war vermutlich echt nicht teuer.

In a 1970s version of the future, an egotistical space detective struggles to solve his biggest missing-persons case: finding his birth mother. After his parents' deaths, space detective Tyson Roderick discovers their secret genetics lab and partners with his trusty funbot Alphie in a desperate quest to rid the galaxy of evil while searching for the secret of his origins - and his long-lost mother.


Wir schreiben das Jahr 2013. Damals wurde eine der legendärsten und epischsten Rap-Battle-Runden aller Zeiten geboren. Das lyrische Punchline-Gewitter der RedRebellRecords-Gang, das nicht nur die Ohren der Gegners ausm Nachbardorf zum Bluten gebracht hat (inklusive einem Auftritt von Kollegah ab Minute 2). Eine Deutschrap-Perle, die Gänsehaut verursacht - was dann wahrscheinlich ein Ausschlag ist.

Ed Banger Records pumpt den Flötensound in einem wunderschön weirden und trottelig-trashigem Musikvideo von Vladimir Cauchemar. Ein fast schon hypnotisierend wirkendes Gesamtkunstwerk, das wie ein hörbares Meme ist und durchaus das Potenzial hat, der neue Soundtrack des Internetz zu werden. Oder zumindest der von meinem Wochenende.


BibisBeautydings haut einen Song raus, der genauso oberflächlich und scheiße klingt, wie man es erwarten könnte. Und eigentlich sogar noch ein bisschen schlimmer. Auf Twitter und YouTube hagelt's deswegen natürlich auch zurecht Kritik. Jetzt muss sie sich wohl mit Xavier um die Shitstorm-Krone in der Kategorie Musik battlen (wenn man das denn "Musik" nennen darf). Noch liegt Xavier aber leicht vorne. Noch.


Der Videoschnipselsoundmixer Eclectic Method hat sich den Trash-Epos Kung Fury geschnappt und das gemacht, was er am besten kann. Es remixen. Und selbstverständlich mit Synthie-Waves. Alles andere wäre gegenüber dem Kurzfilm der Laser Unicorns, der quasi eine Ode an die 80er ist ja auch unwürdig.  Ein zweiter Teil ist übrigens auch schon länger geplant. Hoffen wir mal, dass der nicht mehr allzu lange auf sich warten lässt.

Und weil er so großartig ist, ein paar Nazis geklatscht werden und das eine gute Gelegenheit ist, um das ganze Ding erneut zu sehen - hier nochmal der ganze Film.

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Kennt hier wer noch HGich.T? Die waren damals ja sowas wie der Moneyboy unter den YouTube-Videos der ersten Stunde. Inzwischen gehört die Band mit dem Trashfaktor 1000 irgendwie zum Internet dazu. Und sie sind immer noch wie früher. Denn auch bei ihrem neuesten Video hat man noch immer das Gefühl, einen Unfall zu beobachten, bei dem man einfach nicht wegschauen kann. Eine Cyberattacke auf eure Ohren.

Für die Nostalgiker - hier ihr größter "Hit", der mittlerweile über 8 Jahre alt ist.


Ist schon 3 Jährchen alt, aber eben erst auf meinem Schirm gelandet: Big Mike & Gianni La Bamba. Das 80er-Jahre-Duo, das Synthies mit Kölsch mixt und dabei sogar irgendwie hinbekommt, dass ich das aus irgendeinem Grund nicht scheiße finde.


Young Hurn bewirbt seine aktuelle Love Hotel EP mit einer Band (mit u.a. Lars Eidinger), die aussieht wie 5 Alexander Marcüsse aus den 80ern, die durch die Zeit gereist sind. Und so ungefähr klingt das dann auch. Irgendwie trashig. Irgendwie shice. Aber irgendwie auch ganz geil.