Özil hat kein Bock mehr für ein Land zu spielen, in dem er nur noch der "Türke" im Team ist, wenn die Mannschaft verliert und ballerte gestern kurz vorm Tatort seinen Rücktritt aus dem DFB-Trikot samt Medien-Statement raus. Ohne die Medien. Like a Pro.
Und, ja, man kann ihn immer noch für sein nicht allzu cleveres und dann doch ziemlich unreflektiertes Foto mit Erdogan kritisieren (genau wie die sterbenden Arbeiter in Katar, die Bilder der Bayern-Mannschaft mit einem sich stolz inszenierenden Söder oder den lässig mit Putin abhängenden Lothar). Ich klopfe ihm nach diesem Abtritt aber lieber auf die Schulter und bewundere währenddessen, dass jemand Özil mit Einstein vergleicht. Mach's gut, Mesut.

Falls ihr gestern den Sieg von Frankreich gesehen und euch gefragt habt, wer denn eigentlich die Flitzer waren, die das Finale für ein paar Sekunden unterbrochen haben: Pussy Riot. Und ich glaube, das ist auch mein kleines Highlight der WM. High Five. 🙌


...weiterlesen "Pussy Riot flitzten durchs WM-Finale in Moskau"

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Das südafrikanische KentuckyFriedChicken hat die schauspielerischen Fähigkeiten von Neymar in einen Werbespot ge(t)rollt. Und ich hätte jetzt ja auch lieber Hühnchen statt einem Freistoß.

Why make a meal of it for a free kick when you can make a meal of it with a Streetwise 2 for R29.90!


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Im Berliner Kurier hat man gestern 'Schland beerdigt, im Frühstücksfernsehen von Sat1 gibt man Flüchtlingen und Frau Merkel die Schuld fürs WM-Aus (wtf) und ich finde es allgemein sehr befremdlich, dass von Schande, Trauer und blabla fürs ganze Land gesprochen wird, weil jemand ein Fußballspiel verloren hat. Dann doch lieber ab zum Bäcker, der die Niederlage etwas besser verarbeitet hat. Und bestimmt auch leckerer. Süße deutsche Tränen.

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Aus aktuellem Anlass. Denn am Ende fragt man sich ja bekanntlich immer, woran es gelegen hat. Und vermutlich tut es die deutsche Medienlandschaft die Woche auch noch einige hunderte Male. Eine bessere Antwort als diese hier werdet ihr mit hoher Wahrscheinlichkeit aber auch nicht bekommen.

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Like a Pro.


Ich würde den beiden ja den Laufpass geben, kann mich aber noch nicht so richtig entscheiden, ob das der schlechteste oder der beste Fußball-Song ist, den ich je gehört habe. Eventuell muss da nochmal ein Schiedsrichter ran und die Sache klären. Bis dahin ist das aber definitiv meine neue WM-Hymne.

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Zu einer WM in Russland knallharte Fußballfans für einen Moment dazu zu bewegen, über sensible Themen des männlichen Geschlechts nachzudenken, können vermutlich nur die Wenigsten. Dieser Spot kann's. Wait for it.

Den Förderpreis der deutschen Werbefilmakademie nutzen die Nachwuchsfilmer Miguel Schmid und Magali Herzog für eine Hommage an die Fußballfans schlechthin.


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Bisher ist bei mir ja noch kein Fußball-Fieber ausgebrochen. So gar nicht. Beim Betrinken mache ich die nächsten Wochen aber natürlich trotzdem gerne mit - wenn's denn sein muss.
Und vielleicht jubel ich auch mal nach einem Tor von Island, sobald ich nachgeguckt habe, ob die überhaupt wieder dabei sind. Aktuell pendelt meine Stimmungslage zur WM allerdings noch irgendwo zwischen diesen Tweets hin- und her. Mal gucken, ob sich das nochmal ändert.


Meine Interpretation dieses kleinen Kunstwerks, das den russischen Präsidenten beim Fällen von ganz bestimmt wichtigen Entscheidungen zeigt und vermutlich ein "Fan"-Utensil zur WM sein soll:

Putin sucks.

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Nächsten Monat ist wieder immer und überall Fußball und bisher habe ich ja noch nicht so das Bedürfnis, jeden Tag Menschen beim Sport beobachten zu müssen. Aber wenn schon Vorbereitung auf die WM, dann doch die Trainings Days vom britischen Comedian Jack Whitehall, der mit Müller Bier-Pong gezockt, Götze seinen "größten" Moment präsentiert und mit Boateng einen Rap-Song aufgenommen hat.
Schön, die (Nation)Almanschaft abseits des Spielfelds mal nicht nur dumm neben irgendwelchen Präsidenten rumstehen zu sehen.

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