Cannabis hat es dank einer Petition wieder mal in den Bundestag geschafft und Georg Wurth (Inhaber vom Deutschen Hanfverband) mit einer Rede einsteigen lassen, nach der eigentlich kein normal denkender Mensch mehr gegen eine Legalisierung/Entkriminalisierung sein könnte. Die von der CDU/CSU/AfD sind es aber natürlich trotzdem - wie immer ohne wirkliche Argumente.
Dabei ist die Sache eigentlich klar: Wenn es der Regierung tatsächlich um die Gesundheit ihrer Bürger geht (vor allem die der Kids), muss sie im Grunde einer kontrollierten Freigabe zustimmen. Alles andere wäre eindeutig Quatsch, also: gebt das Hanf verdammt nochmal endlich frei. Es wird Zeit.

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Longpapes sind ja einer der ganz wenigen Produkte, die man legal an jeder Ecke bekommt, obwohl eigentlich jeder weiß, dass man damit zu 99,9%iger Wahrscheinlichkeit illegale Dinge tut - zumindest in Deutschland. Ich hab' mal ein bisschen Marketing-Abteilung gespielt und die Dinger so beworben, wie ich sie bewerben würde. Bitte gerne, liebes OCB-Team.


Einer der besten Nick-Toons aus den 90ern, die dieses Jahr übrigens eine aufgepeppte Neuauflage in Hipster-O-Town bekommt. Die Kiffer-Version von Rocko kann sich aber auch sehen lassen. In Bochum.

Nick-Special-Trailer: Rocko’s modernes Leben | I don’t think we’re in the 90’s anymore…

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Die Erklärbären von kurzgesagt haben euch nochmal 3 gute Gründe zusammengetragen, warum Cannabis nicht verboten bleiben sollte, weil es illegal ist. Vermutlich das am besten argumentierte Video, das ich je zum Thema Weed-Legalisierung gesehen habe. Falls im Bundestag nochmal die Debatte ums Kiffen aufkommt, bitte einfach dieses Video dort laufen lassen, wenn die CDU wieder mal unbedingt an unsinnigen Gesetzen festhalten will, nur weil das schon immer so war.


In Bayern ist eben alles noch traditionell. Deshalb herrschen dort auch noch die drei wichtigsten Werte des Christentums:
1. Sich zu saufen ist super (je mehr, desto besser)
2. alle Kiffer gehören in den Knast (depressive Kiffer mindestens lebenslänglich!)
3. Die Polizei braucht Handgranaten (speziell im Alltag)


Tele 5 zeigt nicht nur gerne trashige B-Movies, sondern gerade auch sämtliche D-Movies der letzten drölfzig Jahre. Damit sind allerdings ausnahmsweise mal keine schlechten, sondern die besten deutschen Filme gemeint. Da darf natürlich auch ein Gourmet-Film wie Lammbock nicht fehlen, der im Vergleich zu Mehmet Scholl ja auch heute noch kickt (mit unter sogar etwas zeitverzögert, wisst ihr ja).
Falls ihr also mal wieder Lust auf das Gehirnzellenmassaker habt, dessen Coolness im Subtext mitschwingt - heute Abend, 22:35 Uhr auf Tele 5. Oder wann ihr wollt - in der Mediathek.


Während des ganzen Regierungshickhacks hatte ich ja noch kurz die Hoffnung, dass Gras vielleicht doch bald in Deutschland legal werden könnte. Die hat sich aber nun in Rauch aufgelöst - der leider nicht von einem Joint kommt (zumindest von keinem legalen): denn mit der Mortler als Drogenbeauftragte bleibt uns ein fortschrittliches Denken und das Abschaffen von unlogischen altbackenen "Traditionen" wohl leider verwehrt.

Naja. Verballern wir halt weitere 4 Jahre sinnlos Euros für etliche kleine Strafverfahren wegen einer gerauchten Tüte, obwohl die Gerichte und die Polizei besseres zu tun hätten. Wäre ja auch zu schön, wenn man stattdessen das Geld dafür verwenden könnte, um beispielsweise weniger Drogentote im Land zu haben (durch z.B. Zigaretten & Alkohol). Oder durch einen klar regulierten Verkauf nicht nur Steuern einzunehmen, sondern auch Kinder vom kiffen abzuhalten. Aber gut - das sind ja alles keine Argumente für jemanden, der das Cannabis-Verbot wie folgt begründet:

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Für ein romantisches Date mit Maria & Joana. Tja. Vielleicht sollte jemand mal eine App erfinden, die einem die best-bewerteten Dealer in der Umgebung anzeigt. Oder wir legalisieren einfach endlich mal Gras, weil unsere Drogenpolitik ohnehin nur Kohle verschleudert, sowieso längst gescheitert ist und wir als modernes Land erkannt haben, dass nicht alle alten Traditionen gut durchdacht sind. Just sayin'.

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Zwei Plakate mit einer Geschichte über die guten alten Grenzen von Satire: Die Plakate stammen nämlich nicht vom Jägermeister himself, sondern sind eine satirische Antwort auf eine legale harte Droge und eine illegale weiche Droge. Und zwar aus dem Jahr 1981. Fand Jägermeister damals allerdings weniger lustig, leitete rechtliche Schritte ein und gewann sogar den Prozess (war nämlich nicht "Satire" genug bzw. nicht als solche erkennbar).
Das nahmen die Verantwortlichen von der Satire-Zeitschrift Pardon wiederum mit Humor und konterten schließlich damit, dass man ab jetzt keinen Jägi mehr trinkt, weil man ja auch ohne Alkohol Gras haben kann - solange der Dealer eben nicht im Knast sitzt. Ein neues Plakat mit dem nun geänderten Slogan: Einer gegen alle.

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