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Die letzten 12 Pandemie-Monate auf einem Plakat zusammengefasst, das Wolfgang Philippi entworfen hat und in dem Fall in der Hamburger Konditorei Herr Max einen Platz gefunden hat. Besser kann man diese ganze beschissene scheiß Scheiße nicht ausdrücken.

Die Prognosen aus der Wissenschaft sehen mal wieder düster aus für die nächsten Wochen und mal wieder scheinen wir Warnungen so gekonnt zu ignorieren, dass mal wieder alles scheiße oder sogar noch beschissener zu werden scheint. Und ich hoffe ja wirklich, das wird keine Never-Ending-Lockdown-Story.
Bisher ist 2021 jedenfalls die noch schlechtere Fortsetzung von 2020, in der sich storytechnisch im Grunde alles wiederholt - und dadurch alles noch langweiliger wird. Bitte diesmal aber wenigstens zum Schluss ein Happy End einbauen, liebe Drehbuchschreibers des Lebens. Wir brauchen das. Alle. Dringend.

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In Zeiten, in denen nicht mal einfach so sagen kann, dass man "positiv bleiben soll", weil man damit gleich ein gefährliches Virus verbindet, bleibt einem nur noch, alles negativ zu sehen und die eigenen Erwartungen in den Keller zu schicken. Zum Wein holen nämlich.

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Man ist schnell in Hamburg from r/de


In Hamburg ist vor genau dieser Wand ein 15-jähriger von der Alman-Polizei umzingelt worden, weil er mit einem E-Scooter auf dem Gehweg ge-e-scootert ist. In der Woche danach gab es einen taggenden Schlagabtausch in 3 Akten.

Drei Tage, zwei Nächte, eine Häuserwand.

Falls ihr einen Text zu dieser fuchsteufelswilden Message eines leider unbekannten Künstlers lesen möchtet, müsst ihr ins Jahr 2018 timetraveln. Da habe ich nämlich unter genau der Headline schon geschrieben, was 1 Fuchs denn nun eigentlich tun muss und warum Disney's Robin Hood der einzige Superheld ist, den die Welt wirklich braucht.

Fuchs the System ???


Gefühlt gehen aktuell alle in die Sommerpause. Das Wetter in Hamburg gerade auch. Und ich werde aus Langeweile vielleicht einfach mal schlafen, um die Zuhause-Epoche ein bisschen rumzukriegen (oder es mir zumindest vornehmen, stattdessen aber wieder nur im Internetz rumlungern). Am besten bis zum Ende dieses sagenhaft beschissenen Jahres. Oder gleich bis zum Festivalsommer 2021. Bis dahin kann dann ja auch jemand eine Corona-Version aus dem GreenDay-Song machen, den ihr vermutlich auch gerade im Ohr habt. In dem Sinne: Gute Nacht.

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Die einen demonstrieren, weil sie es mit Maske angeblich nicht können - die anderen, weil sie es noch nicht mal ohne können. Breathe. Auch so ein Wort, das in von COVID-19 und Rassismus durchseuchten Zeiten wichtiger denn je geworden ist. Und jetzt hol bitte erstmal tief Luft, 2020. We all need a break.

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Da sich ja aktuell so viele Menschen über Regeln beschweren, die Menschenleben retten sollen und scheinbar bereits vergessen haben, dass wir uns immer noch mitten in einer globalen Pandemie befinden, würde ich mir so eine klare Ansage ja auch manchmal seitens der Politik wünschen. Ich wäre auf jeden Fall sehr dafür, diesen Zettel heimlich Trump zuzuschieben, bevor er wieder etwas sagt, das Leute töten könnte.


Vielleicht können wir uns nach der Krise ja auch einfach mal fragen, wie toll eigentlich ein System ist, das zulässt, dass solche Fragen überhaupt erst gestellt werden. Oder auch warum unsere Wirtschaft eigentlich nahezu komplett zusammenbricht, wenn alle mal ein paar Wochen lang nur das konsumieren, was sie wirklich brauchen. Gäbe bestimmt 1-2 gute Antworten darauf.

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Wenn die Kinos geschlossen haben und dafür das Leben wie ein Film ist. Nachdem wir durch Lockdowns Szenen wie aus menschenleeren Zombie-Filmen bekamen, in Louisiana Behörden versehentlich die Sirene aus The Purge ertönten ließen und Gottesdienste aussehen wie Bilder aus Star Wars, tauchte in Berlin nun auch endlich das Symbol auf, das wie kein anderes für einen tödlichen Virus steht, der die ganze Welt infiziert.
12 Monkeys. Einer dieser Filme, die jetzt plötzlich gar nicht mehr so weit weg von der Realität sind, wie sie es vorher waren. Wobei uns Bruce Willis aktuell wohl eher nicht wirklich helfen kann. Es gibt aber tatsächlich ein paar Tiere, die nun aktuell menschenleere Gebiete heimsuchen und sich den Ausgangssperren widersetzen. Affen zum Beispiel. Allerdings sehr viel mehr als 12:

Effects of #CoronavirusPandemic - Gang wars in Thailand have started between monkeys over food ever since the tourists have stopped coming in due to Coronavirus.