Es hat ein ganzes Weilchen gedauert. Nun kommt die Pixadores-Doku über die brasilianische Graffiti-Bewegung Pixação aber doch noch in einigen deutschen Städten auf die Leinwände. Die Pixadores sind sowas die brasilianischen Berlin Kidz der Favelas, die an Hochhäusern, Autobahnbrücken oder gar fahrenden Zügen ihren Revolutionscharme versprühen. Ein lesenswertes Interview zur Doku sowie mehr Infos findet ihr auf urbanshit.

Pixação versteht sich auch als Revolte, als Rebellion gegen die Gesellschaft, als Schrei derer, die abgehängt am Stadtrand leben und vergessen wurden. Ihre Leben und Existenz lässt sich aber nicht vergessen. Dafür sorgen ihre Buchstaben und Taggs, die sich unübersehbar und wie ein Netz über die gesamte Stadt ziehen (justyo).


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So ein Künstlerleben kann ja ganz schön anstrengend sein. Nicht alles, was man macht, ist sofort ein Meisterwerk der Kunstgeschichte, das später in Museen landet. Wichtig ist nur, dass man das auch selbst erkennt - und trotzdem weitermacht. Irgendwann kommen auch wieder die guten Tage. Ganz sicher.

„Ich konnte das mal besser – sorry“ hat ein Unbekannter an eine Hauswand in der Kollwitzstraße gesprüht, nur das, ungelenk und ohne jeden Anspruch – herzergreifender wurde uns das Schicksal eines leidenden Künstlers nicht mehr offenbar, seit Beethoven ertaubte. (tagesspiegel)


In Bayern hat man es als Joint nicht leicht. Wer dort kifft, ist automatisch Staatsfeind Nr. 1 für die Cops. Gut, dass in München anscheinend eine Tüte gebaut wurde (mit der Spraydose), die Mary Jane aus den Fängen der Polizei befreien könnte. Joint-Zilla.

Foto by Dieter Michalek (Facebook / Twitter)


Der portugiesische Graffiti-Künstler Odeith gibt dem Wort Insektenspray eine völlig neue Bedeutung und sprüht gigantische Wespen, Käfer und Fliegen in 3D an die Wände (looks like a Horror-B-Movie auf Tele 5). Und ich bin ein bisschen froh, dass sie sich nicht bewegen können.


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Die Kreuzberger 1UP-Crew hat ein Schiffswrack vor der griechischen Küste geentert. Ein kleines Stück Berlin liegt jetzt also auch am Meer. Und zwar als abgefuckte Graffiti-Insel. Passt doch.
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Die 75-jährige Fotografin und Graffiti-Liebhaberin Martha Cooper hat zusammen mit der Berliner 1UP-Crew an einem Buch gearbeitet, das hinter die Kulissen der Sprayer blickt. Arte Tracks hat das gemeinsame Projekt begleitet und mit der New Yorker Streetart-Knipserin über Kunst & Vandalismus gesprochen.

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Irgendwo in Hessen kann man jetzt in die Zukunft sehen: Eine gefeaturete Cyberpunk-Fassade von TetalOVB und Sock.Wildsketch fürs jährliche MeetingOfStyles in Wiesbaden. Und lässt sich auch prima auf 'nem schönen Bildschirm anschauen (für euch getestet).

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Fresher Oldschool-Opi von Insane51. Mit erleuchtetem Mittelfinger. Bling.


Einer der besten Nick-Toons aus den 90ern, die dieses Jahr übrigens eine aufgepeppte Neuauflage in Hipster-O-Town bekommt. Die Kiffer-Version von Rocko kann sich aber auch sehen lassen. In Bochum.

Nick-Special-Trailer: Rocko’s modernes Leben | I don’t think we’re in the 90’s anymore…

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Anscheinend haben die Berlin Kidz oder die 1UP-Crew ein neues Gang-Mitglied.


"Nackenstarre garantiert" - so das Motto vom ersten Berlin Mural Fest, das am Pfingstwochenende die Wände der Hauptstadt ein bisschen aufgepeppt hat. Mehr als 100 Streetartists haben über 30 Häuser in der City mit riesiger Kunst beklebt oder besprayt. Mit einigen ziemlich schnieken Ergebnissen. Jefällt mir.

Alle Wände voll zu tun! Berlin wird voll und Berlin wird bunt – wir malen alles an. Im Mai 2018 kommen die Kings und Queens der regionalen und internationalen Mural-Szene, um das erste royale Mural Festival in Berlin zu feiern. Überdimensionale Kunstwerke in der ganzen Stadt, vorwärtstreibende Beats, die ersten Sonnen­strahlen und Abhängen mit den Atzen an entspannten Event-Locations.

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Der Horst würde ja nur zu gerne selber entscheiden, wer denn so zu Deutschland gehört - und wer nicht. Dabei wär's vermutlich viel einfacher, wenn der Horst einfach nicht zu Deutschland gehören würde. Doof nur, dass niemand so richtig weiß, wer zur Hölle den denn überhaupt aufnehmen soll? Wenn ich ein Land wär, würd' ich das ja auch nicht tun.


via lederhosenrebellen