Um die Anonymität des Mannes mit dem genau so seltsam wie kranken Hobby zu bewahren, nenne ich ihn nur unter den Pesudonymen "Yannic L. H.", "Y. Lukas H." und "Y. L. Hendricks". Alles andere steht ja auch schon in Großbuchstaben und mit dick hingekleistertem Riesen-Profil auf der roten Flora. Höhö. Schöner Streisand-Effekt. Ich mag Hamburg.

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Eine mitfühlende Graffiti-Direct-Message eines Taggers an die Mitarbeiter der Berliner Verkehrsbetriebe. Spread Love. Weil wir dich lieben und so. ♡

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Um die in den letzten 30 Jahren halbierte Anzahl von Korallen ein bisschen hochzupushen, hat die Berliner 1UP-Crew  das wahrscheinlich erste Korallen-Graffiti weltweit gebastelt (zusammen mit PangeaSeed FoundationSea Walls: Artists for Oceans, dem Allcapsstore und Coral Guardian). In 3D. Als 1UP-Logo. Irgendwo in einer idyllischen Meeresküste vor der Insel Bali. Video folgt.

Und so umweltfreundlich kann die Kunst von sogenannten "Schmierfinken" sein. Sehr löblich.

PS: An das krasse Foto vom 1UP-Schiffswrack kommt es trotzdem nicht ran.

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Falls ihr es zwischendurch vergessen hattet, verrät euch Tobo nochmal, welche Jahreszeit wir überhaupt haben. Und ich finde es gerade eigentlich sehr schön, dass das olle Wetter mir den Druck nimmt, rausgehen zu müssen und ich mich vor die Glotze setzen oder bei Netflix chillen kann, um mir Filme und Serien bis zur besinnlichen Bewusstlosigkeit reinziehen zu können.

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Endlich mal ein revolutionär getaggter Protest-Slogan, der voll und ganz meinen Geschmack trifft: Friede den Döner-Hütten, Krieg den Kaviar-Palästen (oder so ähnlich). Für Liberté, Égalité, Fraternité & Kebap.


Oldschooliges Fundstück aus einer Zeit, in der Graffiti & HipHop noch in den Kindersneakers steckten, langsam über den großen Teich kamen und auch in Deutschland allmählich ihre ersten Breakdance-Schritte machten.
Ein Meilenstein dafür war die Doku "Style Wars" (1983), die es 1985 scheinbar auch als deutsche Reportage unter dem sehr deutschen Namen "U-Bahn-Bild & Verrückte Beine" in die damaligen Fernsehbildröhren geschafft hat. Und das war  wahrscheinlich einer der Momente, in dem dieses "Hip Hop" das allererste Mal in deutschen Wohnzimmern lief (abgesehen von Gottschalks fürchterlichem Rap-Versuch). German HipHop-History.

Geisterhafte Bilder huschen auf quietschenden Rädern an Lampen vorüber. Bilder, die einst snobistisches Gallerie-Publikum in Entzücken versetzten, auf die Politiker ebenso wie ganz normale Menschen mit blanker Wut reagieren. Die Sprühdose - das Symbol einer neuen Subkultur. Dazu Breakdancing, Rapmusik - alles zusammen die grelle Szene des "Hip Hop".




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Due koksende Kunst nimmt einen Zug. Schönes Wochenende, ihr Nasen.

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Die Berlin Kidz sind mal wieder S-Bahn-Surfend um die Häuser gezogen, haben Schlösser geknackt, sich von den Wänden der Stadt abgeseilt und sie mit Graffiti (Pixação) besprüht. Das, was die Berlin Kidz eben so machen. Und wie im letzten Film der Hautstadt-Crew gibt es auch diesmal wieder cineastische High-Quality-Drohnen-Aufnahmen im Mittelfinger-Modus. Alles natürlich nicht ganz so legal - Graffiti-Attitude halt.

For the release of the video "Change Your Frequency", Urban Spree Prints releases a special hand-pulled 3-colour collector screen print designed by Paradox (Berlin Kidz), the first ever print published by the Berlin Artist. 100% made in Berlin Kreuzberg.




...weiterlesen "Berlin Kidz – Change your Frequency"

Papa Sozi36 sprüht neben politischen Messages auch mal Erziehungstipps à la Graffiti-Nanny an die Wand. Auch den Kleinen sollte man ja schließlich schon schlagfertige Argumente liefern können, wenn sie das machen sollen, was man ihnen sagt. Wobei es natürlich vom Alter abhängt, ob man die Kids von heute eher mit toten Robbenbabies oder mit dicken Joints rumkriegt. ;o)


In der Hansestadt wurde in den 60ern schon Graffiti-Geschichte geschrieben getaggt: In einer Zeit, in der Graffiti noch nicht mal auf anderen Seite des großen Teichs die Runde machten, war der Hamburger Peter Ernst Eiffe aka „Eiffe der Bär“ schon dabei, mit Edding und Autolack-Spraydosen seine Wandbemerkungen zu hinterlassen.
Bereits 1995 hat man dem Wegbereiter für illegale Sprüh-Kunst einen Film gewidmet, dessen Originalaufnahmen nun zusammen mit einem Buch neu aufgelegt werden sollen. Per Crowdfunding könnt ihr das Projekt über den ersten Typen, der öffentlich Raum mit nichts mehr als einem Stift in der Hand für sich reklamierte bei Bedarf supporten.

"Im Mai 1968 kam niemand an ihm vorbei: „Eiffe der Bär“ war überall. Tag und Nacht war Peter-Ernst Eiffe, Spross einer hanseatischen Familie, unterwegs und überzog ganz Hamburg mit seinen Sprüchen. Vermutlich war er der erste Graffiti-Writer der Hansestadt.

Der Film EIFFE FOR PRESIDENT erzählt die Geschichte von Eiffe, dem legendären Vorreiter der Graffiti-Kunst, 1995 gedreht von Christian Bau zusammen mit Artur Dieckhoff. Jetzt soll der Film neu herausgebracht werden, begleitet von Veranstaltungen und einem Buch."


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Wenn ihr denkt, dass die Fischköppe in Hamburg nur "Moin" sagen können, liegt ihr ganz klar falsch. Sie können es nämlich auch malen. Mit schön gesprühten Grüßen aus dem Norden.


Es hat ein ganzes Weilchen gedauert. Nun kommt die Pixadores-Doku über die brasilianische Graffiti-Bewegung Pixação aber doch noch in einigen deutschen Städten auf die Leinwände. Die Pixadores sind sowas die brasilianischen Berlin Kidz der Favelas, die an Hochhäusern, Autobahnbrücken oder gar fahrenden Zügen ihren Revolutionscharme versprühen. Ein lesenswertes Interview zur Doku sowie mehr Infos findet ihr auf urbanshit.

Pixação versteht sich auch als Revolte, als Rebellion gegen die Gesellschaft, als Schrei derer, die abgehängt am Stadtrand leben und vergessen wurden. Ihre Leben und Existenz lässt sich aber nicht vergessen. Dafür sorgen ihre Buchstaben und Taggs, die sich unübersehbar und wie ein Netz über die gesamte Stadt ziehen (justyo).


...weiterlesen "Doku: Pixadores | Die Graffiti-Bewegung aus den Favelas in Brasilien"