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Ich mag ja die YouTube-Vögel von kurzgesagt, weil sie mit süßen Animationen wissenschaftliche Fakten unter die Leute bringen und das so akkurat tun, dass man damit die Realität beschreiben könnte. Leider kann die Realität manchmal ganz schön deprimierend sein und etliche Möglichkeiten zu lernen, wie die Welt denn untergehen könnte und warum das alles egal ist, weil wir sowieso nur winzig kleine Atome im Vergleich zur unendlichen Größe von Raum und Zeit sind, macht das auch oft nicht besser. Etwas weniger deprimierend und sogar ziemlich funny ist dagegen diese Parodie auf alle kurzgesagt-Videos, die offenbar auch beim Original gut ankommt:

Vor ein paar Wochen war ich bei meinen Eltern und habe etliche uralte Fotos von mir selbst gezeigt bekommen (Eltern eben, ihr kennt das). Zum Glück war Mini-Sascha aber anscheinend nur bis zum 8. Lebensjahr Jahren süß genug, um ihn zu knipsen, weil ab da gibt's kaum noch Bilder von mir. Dadurch waren es dann "nur" 12 volle Fotoalben.
Ansonsten hatte ich aber offenbar eine so gute Kindheit, dass es mir fast schon unangenehm ist, wie gut sie war. Inklusive klassischer Childhood-Dreams wie Doggo und Disneyland. Aber auch mit Kuchen und Kamin (und Kippen, haha). Liebe Grüßis an mein wohlbehütetes Vergangenheits-Ich, das sich glücklich schätzen sollte.
...weiterlesen "Mini-Me"

Ich bin n Schwamm, ich saug die Stadt vollständig auf
Wenn man mich auswringt, kommt ihr ganzer Dreck heraus

Ich mag ja manchmal deepe Zeilen. Allerdings nur, wenn sie sich irgendwie "echt" anfühlen und mit Worten Bildern malen, die sich nicht wie ein gekünsteltes Pesudo-Gedicht aus einer Heilen-Disney-Plastik-Welt anhören, sondern wie eine reale Person, die zu mir spricht.
Deswegen mag ich auch HipHop. Und deswegen würde ich ja auch Paula Hartmann's Truman Show Boot eher in die HipHop- statt in die Pop-Schublade packen, wenn man das denn überhaupt irgendwo reinpacken muss. Ich hab' jedenfalls lange nichts deprimierendes gehört, das so gut klingt und gebe Nostalgie-Props für das süße Tape-Design.

Wo fällt die Liebe hin? Wo muss ich stehen um sie zu fangen?
Gib mir was gegen die Angst und ich glaube kurz daran, einen Wodka lang
Wo fällt die Liebe hin? Wo muss ich stehen um sie zu fangen?
Doch mein Truman Show Boot fährt im Sonnenuntergang gegen eine Wand


Nandi Bushell, die kleine Drummer-Queen, die letztens noch live mit den Foo Fighters auf der Bühne stand, hat zusammen mit Jack Black und RATM-Gitarrist Tom Morello einen Song gebastelt, um den Klimawandel wegzurocken. Inklusive Mini-Feature-Part von Greta Thunberg.
Und ich finde ja schon sehr bemerkenswert, dass mittlerweile selbst 11-jährige Kids den Handlungsbedarf in der Welt erkennen - und viele erwachsene Politikers irgendwie immer noch nicht so. Ich hoffe daher ja sehr, dass es nicht mehr allzulange dauert, bis die children finally uprisen. Time to change und so.

I am so proud of myself and Roman Morello for writing our EPIC song with Tom Morello! We hope you love it and we really hope our song helps raise awareness for climate change!

After learning about climate change at school I wanted to help make a difference.

I wanted to write a song about how I felt about climate change and asked @Tom Morello and his son Roman Morello to collaborate with me. Once Roman and I had written the song we asked @JablinskiGames (Jack Black) and @Greta Thunberg if they would like to be in the music video! They loved our song and wanted to join us in raising awareness for climate change!

In collaboration with Fridays For Future Brazil and England, branches of the global youth climate movement started by Greta Thunberg, all proceeds from ‚The Children Will Rise Up‘ will be donated to the nonprofit organisation ‚The SOS Pantanal Institute‘ – ‚Help Pantanal‘ – https://www.ajudapantanal.fund/en – https://www.sospantanal.org.br/

We need to act now! Rise Up! Protest! Be Loving, Be Peaceful, Be Respectful, Be Sensible but BE POWERFUL!!!


via


Falls ihr immer schon mal hören wolltet, wie Kunststudenten aus Berlin nach zwei Gläsern Wein eine Karaoke Bar mit 'ner Open-Mic-Session verwechseln und Techno-Druffie-HipHop "performen", bitte schön. VIKO63 und seine Kommilitonen machen da gerade scheinbar so ein neues Projekt namens Nationalhymne für Gymnasiasten. Harte "Nein, Mann!", "Stoff und Schnaps" und Prenzlauer-Berg-Meme Vibes.

Unsere neue Regierung hält den Klimawandel auch nicht mehr auf, könnte aber wenigstens Gras legalisieren, damit wir während des Weltuntergangs wenigstens schön gechillt sind. Die Ösi-Regierung ist auf Kurz oder lang gescheitert. Und damit Deutschland endlich nie mehr über Corona reden muss, schlage ich vor, dass nur noch Geimpfte Auto fahren, Fußball gucken und Bier kaufen dürfen. Twittwoch #41.

...weiterlesen "Twittwoch #41"


Ich freue mich ja jetzt schon auf den nächsten Sommer, obwohl der letzte gerade erst vorbei ist und trauere der Zeit, in der man entspannt im T-Shirt draußen abhängen konnte dieses Jahr besonders nach. Ich hoffe aber einfach, dass Herbst und Winter pandemietechnisch nicht ganz so belastend werden wie letztes Jahr.
Und gleichzeitig bin ich ja gespannt, wie ausgelassen wir den Sommer 2022 feiern werden, wenn dort denn wirklich wieder alles(!) geht. Bis dahin müssen wir uns aber wohl erstmal irgendwie durch die Depri-Jahreszeiten durchmogeln. Und das scheinen auch viele zu tun, denn die Urlaubsplanungen für die kalten Monate sind ums doppelte gestiegen im Vergleich zu 2019.
Apropos. 2019 war ich ja das letzte Mal im Urlaub, damals in Barcelona - und im nachhinein sehr glücklich, dass ich das nicht ein Jahr später geplant hatte. Statt spanischer Sounds gibt's an dieser Stelle allerdings lateinamerikanische Samples für den fließenden Übergang zwischen Sommer vermissen und sich melancholisch in den Herbst einmurmeln. Mit einem franco-argentinischen Cover eines venezolanischen Originalsongs - und einem Remix eines brasilianischen Klassikers aus den 70ern.


Kennt ihr das, wenn Google herausgefunden hat, welche Serie ihr gerade guckt und dann ganz unauffällig Songs daraus bei YouTube vorschlägt, um auf etwas gruselige Art zu zeigen, wie gut die größte Suchmaschine der Welt euch kennt? Ich jedenfalls schon und habe seitdem Ohrwürmer vom How-to-sell-Drugs-online-fast-Finale und der Titelmelodie von What we do in the Shadows.
Nach acht durchgebingten Folgen Sex Education wurde mir nun dieses durchgetaktete und durchaus stylische Video namens Sugar Daddy empfohlen, das ich natürlich sofort angeklickt habe, weil das Gesicht von dem Character stammt, den ich in der dritten Staffel tatsächlich am spannendsten fande (ich google anscheinend wirklich sehr viel). Authentizitäts-Pluspunkt für die Serie: Dua Saleh spielt nicht nur eine non-binary Person, sondern ist es auch außerhalb der Rolle bei Sex Education - und macht offenbar auch gute Musik.

I’m a sudani 🇸🇩 non-binary artist based in minneapolis. here’s a song called “sugar mama” that I self produced on my phone 👽🖤
#IAmNonbinary
dua saleh (@doitlikedua) January 10, 2020

...weiterlesen "Sex Education’s Non Binary Artist: Dua Saleh – Sugar Mama"

Schon ganz schön ungerecht, dass Fahrräder nur 1/20 von dem Platz nutzen können, den Autos bekommen, aber kommen euch die 33% bei den Fußwegen gerade auch so viel vor? Nun, das liegt daran, dass die echte Welt dann eher so aussieht, dass Straßen bzw. öffentlicher Raum instant unbrauchbar für wird, wenn er für Autos genutzt wird und alles andere, was es sonst noch so gibt, notgedrungenerweise auf dem Fußweg abgeladen wird. Müll, Bäume - und manchmal sogar noch mehr Autos. Hier mal die korrigierte, realistischere Grafik:

Seit 2015 kleb ich mir jedes Jahr die dämmernden und hochgradig entspannenden Burning-Man-Sets von Tycho hier ins Blog. Letztes Jahr gabs leider erstmalig keins, Corona und so, wisst ihr ja alle.
Seit ein paar Tagen gibt es nun allerdings endlich wieder ein neue Set. Diemal nicht vom Burning Man, sondern vom Red Rocks - aber mit genau den gleichen Wohlfühlelectrosummerendingvibes. Und damit wünsche ich ein gut klingendes Wochenende. Was auch immer ihr euch zu diesen Sounds gönnen wollt - gönnt euch.

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Schon krass, dass der Punkt, an dem Deutschland die Erde quasi nicht mehr kaputt macht, erst in 24 Jahren sein soll und das als schnell verkauft wird. Aber immerhin - 2045 soll's endlich soweit sein.
Und wie dieses "klimaneutral" dann zum Beispiel aussehen könnte, zeigt diese Zukunftsvision von der Agora Energiewende und dem Frauenhofer ISE, das mal ein wissenschaftlich fundiertes Future-Modell visualisiert hat (ja, ganz ohne Flugtaxis). Ich persönlich würde dort ja sehr gerne wohnen wollen, hätte genau dieses Zukunftszenario aber früher auch schon vom Jahr 2020 oder spätestens 2030 erwartet und bin daher gleichzeitig ganz angetan und leicht enttäuscht davon.

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