Ich gönne mir jetzt ein bisschen liquidierte Ekstase zum Wochenende, das der ein oder andere wahrscheinlich unter dem Begriff Akkohol kennt, hier aber vom Poetry schlemmenden Rapper Laurin Buser vertont wurde. Prost oder so.

Flüssiges Hirn
Mein Kopf is zermantscht
Ich habe keinen Bock doch ich tanz
Flüssiges Hirn
Verstockt und verkrampft
Ich habe keinen Bock doch ich tanz
Durch die Strasse
Liquidierte Ekstase...

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Seit dem 1. Januar 2020 läuft in Berlin Schöneberg unsere Zeit ab. Und zwar als riesiger Live-(Stream)-Countdown, der die verbleibenden Jahre, Monate, Stunden, Minuten und Sekunden runterzählt, bis eine Erderwärmung von 1,5 Grad nicht mehr zu verhindern ist, wenn wir weiterhin Business as usual betreiben. Aber keine Sorge: wir haben noch gute 7 Jahre Zeit, um das zu schaffen, was wir in so einigen Jahrzehnten nicht hinbekommen haben. Eventuell sollten wir uns aber doch ein bisschen beeilen. Nur zur Sicherheit und so.

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Es fühlt sich immer seltsam und etwas surreal an, neue Musik von verstorbenen Künstlern zu hören. 2018 ist Mac Miller mit gerade mal 26 Jahren zur leider verstorbenen HipHop-Legende geworden. Heute ist das von seiner Fam angekündigte Postmortem-Album erschienen, zu dem jeder Song ein Musikvideo bekommen hat und das wirklich nach einem großartigen Vermächtnis klingt. HipHop lebt. In einer Playliste für die Ewigkeit.

Everybody's gotta live
And everybody's gonna die
Everybody's gotta live
I think you know the reason why


Klingt nach Zukunft, aber wir sind ja auch im Jahr 2020: Wissenschaftler haben eine neuartige programmierbare Spezies erfunden, die halb Organismus, halb Maschine ist und sie soll irgendwann mal Tumore bekämpfen, Arterien säubern und das Altern verhindern, aber auch radioaktiv verseuchte Materialien abtransportieren und Mikroplastik aus den Ozeanen fischen können.
Die kleinen Bio-Maschinen sind 0,7 Millimeter groß und können sich sogar reproduzieren. Und eventuell können die Robotierchen sogar mal die Welt retten, wenn dieses Zitat dazu nicht zufällig der letzte Satz der Menschheit war: "Es fällt schwer, Angst vor einer baldigen Übernahme durch die Dinger zu bekommen". ¯\_(ツ)_/¯

Wissenschaftler haben lebendige Roboter aus Frosch-Stammzellen gebaut. Anstatt Plastik, Stahl oder Chemikalien zu nutzen, wollte das US-Forscher-Team selbstheilende, biologische Materialien für den Maschinenbau verwenden heißt es im zugehörigen Paper. Die winzigen Roboter heißen Xenobots und können programmiert werden, auch wenn sie aus lebenden Zellen bestehen. Werden sie beschädigt, können sie sich selbst heilen. [...] Der Quellcode, den die Forscher genutzt haben, um die Xenobots zu designen, steht kostenlos aus Github zur Verfügung. (futurezone)

In Australien sind nun wirklich nicht die "Promis" ausm "Dschungel" das Problem, auch in Deutschland haben wir leider noch hässlichere Probleme und der Klimawandel ist dummerweise gar kein hysterischer Anfall, hat uns aber ein neues Unwort gebracht, das wie immer wie eine BILD-Schlagzeile klingt. Twittwoch #3.

...weiterlesen "Twittwoch #3"


Die ARD ist endlich im Jahr 2020 angekommen und hat es nach 15 Jahren YouTube nun auch mal hinbekommen, dass man ihre Videos aus der Mediathek auf anderen Webseiten einbetten kann. Schön, dass man es inzwischen dann auch mal zulässt, dass sich die Inhalte verbreiten und so Leute wie ich mir nun z.B. die komplette erste und zweite Staffel Babylon Berlin ins Blog kleben können, um sich auf die dritte Season am 24. Januar vorzubereiten (noch schöner, dass sie diesmal auch ein halbes Jahr drin bleiben). Und, ja - mit Netflix kann das Ding vielleicht noch nicht mithalten, aber für mich geht das in die richtige Richtung. Gut angelegte GEZ-Gebühren. ;o)
...weiterlesen "Babylon Berlin | Alle Folgen in der neuen ARD-Mediathek"


2020 - und jetzt? Nun, einen Ausblick auf die zukünftigen News der nächsten 10 Jahre gibt es in der großartigen Serie Years and Years, in der es leider nur sehr wenige gute Nachrichten zu verkünden gibt. Bereits in der ersten Folge wird Trump wiedergewählt, weshalb ihr euch vielleicht auch schon denken könnt, dass dieses 6 Episoden starke Politik-Orakel eher pessimistisch angehaucht ist (und dann kippt auch noch der schiefe Turm von Pisa um).
Und leider auch gar nicht mal so unrealistisch, was nicht unbedingt für unsere manchmal doch sehr abgefuckte Welt, aber immerhin für die Qualität der britischen Serie spricht. Hoffen wir mal, dass die nächste Staffel der Menschheit aber nicht ganz so düster aussehen wird, es noch wesentlich mehr Folgen geben wird - oder für unser großes Finale zumindst ein paar gute Gags eingebaut werden. Wir müssen nur die richtigen Drehbuchschreiber wählen.


...weiterlesen "Years and Years | Die News & Politics der nächsten 10 Jahre"


In den neuen Trailern für die dritte Staffel Westworld vermischt sich unsere Realität mit der einer Sci-Fi-Serie und das ist vermutlich auch genau das, was uns in der am 15. März startenden Season der Western-Robo-Revolution erwarten wird. Ein "schöner" Ausblick in die Zukunft.

"The only choice you'll have to make, is us."


via&via


Die ARD bewirbt ihre neue & endlich einbettbare Mediathek derzeit mit kleinen süßen Mini-Clips. Und diesen  weltuntergangsromantischen Spot finde ich ganz besonders schön (gruselig). Die tatsächlich sehenswerte Rabiat-Klimawandel-Doku inklusive genauso hörenswertem Soundtrack hatte ich hier übrigens auch schon verbloggst.

...weiterlesen "Jetzt & hier war es bereits zu spät"

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Electro-Producer und Hamburger Remute hat nach seinem Album für den SEGA Genesis auch eins als SNES-Cartrige gemixt. Freshe Retrosounds für die Nintendo-Konsole der Kindheit als nostalgisches Gesamterlebnis. Und angeblich das erste seiner Art. Nice one.

'The Cult Of Remute' is the first ever plug and play music album on a SNES / SFC cartridge and Remute's 10th album. 16 songs (+ 2 bonus tracks) + code and eye-candy by talented SNES-programmer Molive.
And yes: songs get played back by the console's SPC700 soundchip in realtime - no microSD, no USB, no WAV-file streaming. Just pure chip. 🙂



Toyota möchte die Autos der Zukunft auch in der Zukunft fahren lassen und baut dafür einfach mal selbst eine ganze Future-Klein-Stadt. Mit sehr viel Grün, ähnlich vielen Solar- und Wasserstoffzellen, Smarthomes, Roboter-Assistenten, sowie autonomen öffentlichen Verkehrsmitteln und emissionsfreien Mini-Elektroautos in einem sich vollkommen selbstversorgenden und nachhaltigen Ökosystem. Woven City soll sie heißen und sieht auf dem bewegten Papier so aus, wie 2020 klingt. Ich bin derweil schon mal gespannt, wie futuristic denn die Mietpreise der Zukunft sein werden.

Woven City will be a fully connected and sustainable ecosystem. It will be powered by hydrogen fuel cells but will also harness solar power through roof-mounted solar panels. Residences will have as small a footprint as possible, and will be made of wood in typical Japanese style but using modern, robotic production methods.

The homes will be anything but old-school inside: in-home robotics will assist with daily living, Toyota says. Sensor-based AI will check on the residents’ health and take care of basic needs, enhancing daily life and providing a sense of security and positivity. Hopefully, it will be nothing like the sense of security humanity (fictionally) experienced right before Skynet became self-aware in Terminator.

The streets of Woven City will be of three types, depending on the usage they’re designed for: for faster vehicles only; for lower speed, personal mobility and pedestrians; and for pedestrians only (park-like promenades). They will weave in an “organic grid pattern” meant to facilitate expansive testing on autonomy.

Speaking of autonomy, Toyota says that only zero-emission, fully autonomous vehicles will be allowed in the city. Transportation, deliveries and changeable mobile retail will be carried out using e-Palettes.




...weiterlesen "Woven City – Toyota baut die Stadt der Zukunft"

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How i started the decade: nyan cat

How i end the decade: eeeaaaooo

Eine autogetunte Katze spielt im Weltall auf regenbogenfarbenen Instrumenten eine dicke fette Ladung geballter FriedeFreudeEierkuchen-Vibes. Falls ihr euch gefragt habt, wie das Internet im Jahr 2020 denn eigentlich klingt. Ungefähr so.

Lyrics :
Baby blue buildings far above the crystal grove
Magenta plated terrace with a table and a stove
Guarded golden railing just to frame the pretty stars
Fix that old piano and the birds will fall apart


via