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Letztes Jahr im Frühling habe ich auf Instagram ziemlich viel Streetart gefunden, die wie alles auf der Welt natürlich auch von Corona eingefärbt war. Damals noch mit einer Mischung aus verzweifeltem Humor, panischer Angst und keinerlei Ahnung davon, wie lange die Scheiße noch gehen würde. Zwischendurch habe ich dann nicht mehr so viel entdeckt, vermutlich weil in den ganzen letzten Lockdownmonaten dann eben doch ein paar Milliarden Menschen weniger unterwegs waren, um davon überhaupt Fotos machen zu können.
Mittlerweile findet man aber wieder so einiges, was wortwörtlich ein bisschen Hoffnung versprüht. Und ich hoffe ja, dass die nächste Welle nicht aus Mutanten-Viren besteht, sondern aus neuen Graffiti, die die Leute jetzt nach der ganzen Zeit zuhause auf ihren Straßen finden, damit sich dieser Satz auch bewahrheitet: After the Plague came the Renaissance.

 

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Ein Beitrag geteilt von Jace Gouzou (@jaceticot)

 

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Ein Beitrag geteilt von AL (@instanabellelo)


...weiterlesen "Graffiti der Pandemie 2021: Renaissance"

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The population of Hong Kong is estimated at 7.50 million in 2020 It is one of the most densely populated countries in the world, and has a population density of 6790.74 people per square kilometer.
Concrete jungle - a city or urban area which has a high density of large, unattractive, modern buildings and is perceived as an unpleasant living environment. [...] My attempt to capture the city feel, often very dystopian, moody and futuristic, at least that is how I felt.

Beeindruckender und bedrückender Kurzfilm bebildert mit Drohnenaufnahmen der gigantischen Plattenbauten aus Hong Kong. So sieht anscheinend die Zukunft Gegenwart aus, wenn man möglichst vielen Menschen auf engstem Raum ein Dach über dem Kopf geben will. Der stylische Stadtausflug hier ist vermutlich inspiriert vom Musikvideo des verwendeten Soundtracks bzw. von Forest Swords.
Die Bilder aus dem offiziellen Clip zum ohnehin schon  cyberpunkig klingenden Song "Crow" stammen aus einem Sci-Fi-Projekt bzw. einer gemeinsamen Geschichte von Autoren und VFX-Artists über einen dystopischen Stadtblock in Future-Athen.

Es wird wohl noch ein ganzes Weilchen dauern, bis wir mit diesem Pandemiegedöns endgültig durch sind und das Wort "Corona" etwas weiter hinten in unseren Köpfen verschwindet (ganz weg geht dieses elendige Virus ja wohl leider nie). Bis dahin werden sich viele von uns wahrscheinlich immer noch jedes Mal wundern, wenn in "alten" Filmen oder Bildern Menschenmassen auftauchen, in denen niemand eine Maske trägt und stattdessen ganz viel Speichel ausgetauscht wird (wtf hoffentlich sind die geimpft). Oder in den ersten wieder geöffnetet Museen die bisher vierzehn Virenmonate verarbeiten - wie in diesem Thread von @wluef:

...weiterlesen "Überall nur Corona"

Eigentlich ja sinnvoll, dass man leerstehende Gebäude pragmatischerweise auch nutzt. Und was für ein eindrucksvolles, aber dennoch bedrückendes Bild das ist. Wenn Wes Anderson zufällig irgendwann auf die Idee kommen sollte, einen guten Corona-Film zu drehen (bisher gibts ja leider nur viele schlechte), könnte das auf jeden Fall eine Szene sein.

via

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Der YouTube-Algorithmus hat mir in den letzten Tagen immer wieder ein wenig Rebellion im Lockdown vorgeschlagen und damit sind zum kleine dummdusseligen Demo-Bilder von hirnlosen Corona-Leugnern gemeint, sondern Videos von ungefährlichen Gangs - aus der Skate- und der Graffiti-Szene. Und da beide - also sowohl die skatende Bande aus Wien als auch die sprayende Crew ausm Osten (anscheinend Leipzsch) - so stilecht gefilmt sind, aber auch fantastische Soundtracks haben, klebe ich die hier einfach mal hin. Props für die Fischaugen-Oldschool-Vibes, dieses atmosphärische La-Haine-Intro und die nicht vergessene Message.

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Eigentlich ist ja gerade die perfekte Zeit, um ein bisschen in der Vergangenheit rumzunostalgieren. Denn in der Gegenwart ist ja aktuell nahezu alles verboten, was auch sonst Spaß macht. Da denken wir doch lieber in Erinnerungen schwelgend an die guten alten Zeiten. Zum Beispiel mit Jim, der euch das Beste der 80er und 90er auf jeweils einer Collage hübsch zusammengemalt hat. Flashbacks fürs Auge. Stilecht gerendert mit Microsoft Paint.

 

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Ein von @jimllpaintit geteilter Beitrag

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Ich habe euch ja "angedroht", dass ich ab jetzt nur noch meine Meme-Collage poste, wenn ich hier Memes hochlade, weil ich ein bisschen Urheberrechtgedöns-Ärger hatte, bei dem ich nun aber doch nochmal ganz gut davon gekommen bin (bin ein glücklicher Internet-Gangsta dank eines verständnisvollen Menschens, was es tatsächlich noch gibt).
Mein Pandememe-Pixel-Screen drücke ich euch aber trotzdem nochmal rein, weil ich jetzt auch das Internet 2020/2021 reingemixt bzw. das ganze Ding mal geaupdatet habe. Lockdown-Langeweile sei dank. Hier und hier nochmal in besserer Quali.

 

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Ein Beitrag geteilt von Filip Hodas (@hoodass)

Wenn die allerersten Opfer von Klimawandel, Pandemien und anderen Naturkatastrophen riesige Wirtschaftsunternehmen und nicht Menschen, Tiere und Plfanzen wären, wär unser Planet ja wahrscheinlich längst ein futuristisches Öko-Paradies auf Erden und die Welt gerettet. Leider ist der Kapitalismus aber auch nicht klug genug, um zu erkennen, dass man selbst mit noch so vielen Millionen Milliarden auf dem Konto keine neue Welt auf amazon bestellen kann.
Der tschechische 3D-Artist Hoodass bebildert euch dafür, wie eine immerhin herrlich popkulturelle Welt nach der letzten Staffel Menschheit aussehen könnte - bzw. was davon noch übrig bleibt.

 

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...weiterlesen "The Popculture-Economy Apocalypse"

 

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Ein Beitrag geteilt von Chaz Hutton (@instachaaz)


In den letzten Tagen habe ich mich - wie in diesem Comic von Chaz Hutton - oft gefragt, warum ich ständig so unglaublich müde bin. Nun, die Antwort steht offenbar auf einem riesigen Stein geschrieben, den wir alle gerade als Last auf unseren Schultern tragen. Hoffen wir mal, dass bald jeder von uns den langersehnten Zaubertrank gespritzt bekommt, um diesen elendigen Brocken so easy wie Asterix & Obelix wegzufeuern. Bis dahin geh' ich jetzt aber erstmal wieder schlafen.

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Für den Fall, dass ihr noch nicht genug Vögel im Internet gesehen habt: Stefan hat in seiner Kreativwerkstatt ein möbliertes Vogelhaus zusammengeschustert, in denen ein paar Meisen u.a. auch Weihnachten bzw. Silvester verbracht haben und auch sonst gerne rumzuhängen scheinen.

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Ein Beitrag geteilt von Pop Culture in Pictures (@popcultureinpictures_)


Ich habe nach 2020 eigentlich gar keine Erwartungen mehr an Jahre, aber Corona ist überraschenderweise wohl nicht wie von Zauberhand mit einem Datumswechsel verschwunden und so viel anders sieht 2021 jetzt erstmal nicht aus. Aber was nicht ist, kann ja bekanntlich noch werden. Irgendwann. Ganz bald. Bestimmt. Hoffentlich. Naja. Immerhin sind bisher anscheienend noch keine Affen in irgendeinem Zoo verbrannt. Fros Nois, Leude.

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