Scott Listfield malt neben diversen Dinos hauptsächlich einen Astronauten, der durch die menschenleere Postapokalypse der USA schlendert und passt damit perfekt ins Jahr 2020. Inklusive Einsamkeits- und Endzeitstimmung. Ich wünsche derweil den kürzlich gestarteten SpaceX-Astonauten viel Glück, die vor ein paar Tagen die Erde verlassen haben. Alles richtig gemacht.

It’s 2020. Welcome to the dystopia of your choosing. This is America.


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Ein Beitrag geteilt von BERLIN | KREUZBERG | GRAFFITI (@1up_crew_official) am

"Racially motivated police brutality is an ongoing issue in the US and a lot of other countries. It has to stop now, once and for all! Justice for George Floyd, Justice for all victims of the abuse from authority. Support you local anti brutality movement.
Get organized!"

Neben großen Demos in Berlin, zeigt sich auch die 1UP-Crew wie viele andere Graffiti-Sprayers solidarisch mit Mordopfern von Polizeigewalt. Für die Stadt Bremen wären das vermutlich alles Fälle für die Staatsanwaltschaf, weil sie sowas scheinbar gar nicht gerne sieht. Ich allerdings schon und lasse euch deshalb neben dem schönen Wholetrain auch mal diese schicken Wände hier.


Das Marvel-Universe hat eine neue Helden-Figur bekommen, aus der man mindestens drölfzig Filme machen kann. Dank Banksy hängt sie nun aber erstmal schön eingerahmt in einem Krankenhaus in Southhampton.

via

 

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Ein Beitrag geteilt von BERLIN | KREUZBERG | GRAFFITI (@1up_crew_official) am


Die mit immerhin über 700.000 Followern auf Insta ausgestattete 1UP-Crew zeigt sich solidarisch und hat - ganz vorbildlich mit Mundschutz & Atemmaske - ein Zeichen für Europa und die Menschenrechte von allen(!) in der U-Bahn-Station Kurfürstenstraße hinterlassen. Inzwischen gibt es auch Bewegtbildmaterial von der Support-Aktion der Berliner Graffiti-Gang.

In view of the challenge we face, we need many signs of solidarity. Small-mindedness or egoism cannot lead the way. Currently, on Lesbos Camp Moria alone, there are over 20,000 people living in the camp, although it’s built to accommodate only 3,000. Quarantine, hand-washing or social-distancing are essential at this moment, but if you live in Moria, none of this is possible. The virus does not differentiate according to skin colour, religion or gender. Corona affects us all. We need to evacuate these Camps now. Societies will prove that it can emerge stronger from this crisis – but only if we leave no one behind.

 

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Ein Beitrag geteilt von Genevieve Kent-Bethley (@gennykat) am


Eine taffe, aber nicht bei allen immer beliebte Ex-Wissenschaftlerin ermahnt ständig alle, in Quarantäne zu bleiben, um sich von einem bis dato unbekannten und offenbar sehr gefährlichen "Lebewesen" fernzuhalten. Ihre wiederholten Warnungen werden aber dummerweise von vielen trotzigen "Rebellen" ignoriert. Und am Ende überleben all diejenigen, die auf sie gehört haben. Das ist so grob die Story von jedem Teil von Alien.
Hoffen wir mal, dass die Neuverfilmung mit Angela Merkel in der Hauptrolle etwas glimpflicher für alle Beteiligten ausgeht. Bisher ist die Besetzung des Real-Life-Remakes mit einer tatsächlichen Ex-Wissenschaftlerin meines Erachtens jedenfalls top.

"Alien is a movie where nobody listens to the smart woman, and then they all die except for the smart woman and her cat. Four stars." (source)


Wenn die Kinos geschlossen haben und dafür das Leben wie ein Film ist. Nachdem wir durch Lockdowns Szenen wie aus menschenleeren Zombie-Filmen bekamen, in Louisiana Behörden versehentlich die Sirene aus The Purge ertönten ließen und Gottesdienste aussehen wie Bilder aus Star Wars, tauchte in Berlin nun auch endlich das Symbol auf, das wie kein anderes für einen tödlichen Virus steht, der die ganze Welt infiziert.
12 Monkeys. Einer dieser Filme, die jetzt plötzlich gar nicht mehr so weit weg von der Realität sind, wie sie es vorher waren. Wobei uns Bruce Willis aktuell wohl eher nicht wirklich helfen kann. Es gibt aber tatsächlich ein paar Tiere, die nun aktuell menschenleere Gebiete heimsuchen und sich den Ausgangssperren widersetzen. Affen zum Beispiel. Allerdings sehr viel mehr als 12:

Effects of #CoronavirusPandemic - Gang wars in Thailand have started between monkeys over food ever since the tourists have stopped coming in due to Coronavirus.


Starkes Artwork von mjhiblenart, das den Mittelfinger gegen das Virus erhebt, das die ganze Welt in Quarantäne geschickt hat und alles in den Ausnahmezustand versetzt hat. Fick dich, Corona. Fick dich sehr sehr hart.


Die erste Regel des Fight Clubs lautet: Wasch dir deine Hände. Die erste Regel des Fight Clubs lautet: Wasch dir deine Hände. Und zwar mit Seife. Der Film über die Flucht aus dem Alltag, das Projekt Chaos und die vielleicht wichtigste Chemie-Waffe im Kampf gegen all die klitzekleinen Dinge, die uns krank machen. Immerhin ist Seife auch das Mittel, das die bisher größte Pandemie der Menschheit bezwungen hat: die Pest. Und auch Viren lässt sie - wie die gesprengten Bankenhäuser der Skyline am Ende des Films - in sich zusammenfallen und tötet sie ab. Ein Hoch auf die Soap.

"Nicht alle Desinfektionsmittel helfen gegen alle Viren. Seife hilft gegen alle Viren, auch Bakterien und sogar einige Parasiten." (deutschlandfunknova)

FlattenTheCurve ist eigentlich ist ein bisschen so, als würden wir alle zusammen in einem nicht zu stoppenden Zug sitzen und müssten nun schnell die Schienen so legen, dass wir bei der nächsten Kurve nicht komplett entgleisen. Noch besser visualisiert hat es u.a. Illustator marcosbalfagon aus Spanien mit diesem Symbolbild für unsere derzeitige Corona-Situation.

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Ein Beitrag geteilt von Mel (@mel_and_the_city_) am

Zu einem authentischen Endzeit-Film gehören ja auch immer Graffiti an den verlassenen Gebäuden der menschenleeren Straßen, um bebildert zu zeigen, was zuvor geschah bzw. was der Auslöser dafür war. Und in dem Fall erzählen diese Bilder die Geschichte einer Pandemie, die aus gefräßigen Hamstern, den letzten Klopapierrollen, einem virus-förmigen Superbösewicht namens Covfefe-19 und ganz neuen Superhelden besteht.

...weiterlesen "Graffiti der Pandemie"


Menschen auf Balkonen, einsame Blicke aus dem Fenster, leere Straßen. Die Welt sieht aktuell aus, als wären wir alle in einem Edward-Hopper-Bild gefangen. Sozial isoliert und auf Abstand gehalten. Inklusive einem bedrückendem Gefühlsmix aus Ungewissheit und Machtlosigkeit. Die Kunst der Vereinzelung des Menschen.

”I do not paint loneliness, I describe the absence of sociality among individuals.”
- Edward Hopper, 1965








...weiterlesen "Wir leben jetzt alle in einem Edward-Hopper-Bild"

Ich habe meinen Blögchen ja urpsrünglich mal angelegt (die ersten Pages sind leider mal bei nem Server-Umzug flöten gegangen), um die ganzen tollen Dinge, die ich so im Internetz finde nicht nur anderen zu zeigen, sondern die auch für mich zu speichern und inzwischen benutze ich das Teil sogar relativ oft als Nachschlagewerk, wenn ich bspw. zuhause irgendein Set anmachen will oder Freunden irgendein Quatsch-Video präsentieren möchte, das ich sonst nicht gefunden hätte (ihr kennt das). Kurzum: ich sammle das hier alles gar nicht nur für euch, sondern auch für mich.
Kürzlich habe ich deswegen z.B. meine Kategorien oben ein bisschen ausgeschmückt und u.a. in "Fernsehen", "Movies", "Dokus" und "Talks/Podcasts" YouTube-Playlisten in die Sidebar gehauen, die sich von alleine ständig aktualisieren und jeweils den neuesten Kram anzeigen, so dass ihr da bspw. die neueste Arte-Doku oder den neuesten Trailer zu Blablabla2 automatisch bekommt. Wie gesagt, mehr für mich (auch, weil mein YT-Kanal verbuggt ist, wo all' diese Playlisten sonst drin waren).
Und weil ich gerade so im Sammelfieber bin und ich mir gedacht habe, dass ich auf meinem(!) Blog ja eigentlich auch mal meinen(!) Kram an einem Ort zusammentrommeln könnte, mache ich das hiermit einfach mal. Und so ein bisschen Eigenwerbung kann ja auch mal nicht schaden. Andere machen das auf Instagram schließlich jeden Tag. Also. Alles, was ihr hier sehen oder hören könnt, ist ganz allein meins. Meins, meins, meins.
Meine Retro-Pixelart (bzw. Blog-Tapete) & meine Photoshop-Philipp-Collagen, meine Beats und sogar mein kleiner Rapsong. Und, nein, ich bin weder Grafiker noch Produzent, würde mich auch nicht als Deutschrapper schimpfen und habe wirklich keine Ahnung, ob da in irgendeine Richtung irgendwann mehr kommt. Zukunfts-Sascha wird es euch aber vermutlich wissen lassen, wenn er denn mag. Ihr wisst, wo.





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