Eines der sehr sehr sehr wenigen Dinge, die ich an Karneval mag sind die traditionell sehr starken Statements vom Karnevalskarrenkünstler Jaques Tilly, der sich dieses Jahr vor allem um die Themen Klimawandel und Rassismus gekümmert hat. Zurecht.

...weiterlesen "Die Rosenmontagszüge von Jacques Tilly"


Bitte weiterscrollen, liebe Kinder. Nicht, dass ihr noch aus Versehen auf diesen kleinen süßen "Porno" mit künstlerischem Touch, fliegenden Dildo-Drohnen und f*ckenden IKEA-Möbeln klickt. Liebe kann schon ganz schön weird sein.

As a teenager unintentionally just by intuition draws a DICK on his desk at school we tried to close this art gestalt through a compilation of sexual sketches. Collection of love installations, an orgy of meanings, a simple and sensible dialogue reminds us that love is different, that love is the beginning of all good things in the universe.


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Rettet die Wale. Sie sind die größten, dicksten und schönsten Flugdrachen auf diesem Planeten, die wir haben.

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So kann man sich die Straße auch frei von Autos schaufeln: der Berliner Künstler Simon Weckert hat 99 Smartphones in eine Schubkarre gepackt und damit auf Google Maps virtuelle Staus verursacht, die Autofahrer mit entsprechenden Navi-Systemen auf andere Routen ausweichen lässt. Schöner Life-Hack. Und wäre vielleicht auch was für die nächste Klimaprotest-Blockade, für die man dann lediglich die Handys der Teilnehmer bräuchte, um einiges an Verkehr auszuschalten.

In this fashion, Google Maps makes virtual changes to the real city. Applications such as ›Airbnb‹ and ›Carsharing‹ have an immense impact on cities: on their housing market and mobility culture, for instance. There is also a major impact on how we find a romantic partner, thanks to dating platforms such as ›Tinder‹, and on our self-quantifying behaviour, thanks to the ›nike‹ jogging app. Or map-based food delivery-app like ›deliveroo‹ or ›foodora‹. All of these apps function via interfaces with Google Maps and create new forms of digital capitalism and commodification.


Rocco und seine Brüders haben der CDU aufgrund der wahnsinnig hohen Mieten in Berlin ein Büro im Untergrund besorgt. Nun haben die Kreativisten einen kleinen "Fernsehbeitrag" nachgeschoben, in dem wir einen Politiker auf seinem Nachhauseweg von der Arbeit bewundern können. ;o)

Rent in Berlin has increased dramatically.
Even CDU, Germany’s conservative ruling party, who were ferociously fighting against a ban of the explosion of rent increases, is now falling victim to their own politics. The party is being out-gentrified from their very own national office, as they are no longer able to come up with their rent. The discovery by BVG worker Norbert Schmidt in a tunnel of Berlin’s U9 metro line accordingly comes as no surprise.
At exactly the same spot where four years earlier the BVG has evicted a young collective of artists, one can now find a new and fully furnished office space. When she opened her favorite newspaper this morning, Petra Nelken, press officer of BVG, was so shocked about the freshly publicised photos of the office that she dropped her coffee over her Leberwurstsandwich.

 

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Die Fackel der Freiheit ist ein Molotow-Cocktail. Zumindest in dieser Mini-Version der Freiheits(kämpferin)statue vom Londoner Künstler Sebastian Burdon. Die vermummte Skulptur scheint die Sache mit der Verteidigung ihrer Rechte bzw. der Demokratie sehr ernst zu nehmen und steht u.a. auch symbolisch für die Proteste in Hong Kong.

It stands for revolution and protest agains unferness. From USA, through Chile to Hong Kong. This 75 x 55cm three colour archival screenprint will be available tomorrow, Friday 24th January at 2 pm UK time in only 25 editions.

 

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Skatet nicht nur unsichtbar, sondern auch bis in die Unendlichkeit. Oder zumindest so lange ihr nicht wegklickt.

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Eine pixelgroße Raucherpause vom japanischen Kleinkunstmacher Motocross-Saito, der gern lässig paffende Gifs bastelt, die entspannt im Loop Kette rauchen. Ich fühle das sehr und warte immer noch sehnsüchtig darauf, bis wir uns alle irgendwann Gifs an die Wand hängen können, weil ich dann hiervon gern eins nehmen würde.

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Dystopische Kunst in dystopischen Zeiten. Und zwar von Horror-Artist Beeple, der sonst Trumproboter bastelt oder Disneymonster kreiert und hier ein Feuer spuckendes Riesen-Koalabärchen visualisiert hat, der den Menschen die Hölle heiß macht. Aus Gründen.

 

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Die 1UP-Graffiti-Gang war in Miami unterwegs und hat dort u.a. ein supermario-artiges Wimmelbild-Mural inklusive in Regenbogenfarben besprühter S-Bahn der BVG, dem funkelndem Fernsehturm und ihrem bemalten Schiffswrack hinterlassen. Jetzt gibt es also auch in Florida eine kleine Berlin-Insel.
...weiterlesen "Graffiti: 1UP – Berlin Miami"

Die Umweltsau wird weiter durchs Internet-Dorf getrieben und die Parodie eines WDR-Kinderliedes hat inzwischen sogar zu Tagesschau-Meldungen von rechten Protesten geführt. Und als wäre das nicht schon alles bescheuert genug, wird sich jetzt noch darüber beklagt, dass einige freie Mitarbeiter vom Sender bei den antifaschistischen Gegendemos dabei waren. Klingt komisch, ist aber so.
Ich dagegen finde diesen Einsatz für demokratische Grundwerte ja sehr löblich und stelle mich ganz hinter die Maus und den Elefanten, die für mich die stabilsten Instanzen beim WDR bleiben.

Seit gestern gibt es die Gedenksteine, die ich bis heute ja nicht nur äußerst ansehnlich finde, sondern auch immer wieder berührt bin, wenn ich denn mal darüber stolper, seit genau 25 Jahren. Eines der wohl immer noch schönsten und stimmigsten Kunstprojekte unserer Zeit, für das Gunter Demnig 2005 zurecht das Bundesverdienstkreuz verliehen wurde.
Was mich letztens emotional nochmal erschlagen hat, war, dass ich die goldenen Stolpersteine schon so oft und nahezu überall gesehen habe, dass diese so hohe Zahl an Morden mich schon gewaltig erschrecken lässt. Ende letzten Jahres wurde aber kürzlich erst der 75.000ste verlegt. Das sind gerade mal 1,25% aller Holocaust-Opfer aus dem Nationalsozialismus.