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Es gibt ja so Songs, die waren ihrer Zeit einfach irgendwie voraus und klingen viel neuer als sie eigentlich sind. Und bei Electro-Pop aus den 90ern denkt man vermutlich immer erstmal an quietschbunte Eurodance-Trash-Hymnen mit etwas zu viel BPM.
Aber die Chemical Brothers haben schon 1997 elektronische Musik gebastelt, die man auch ganz hervoragend an einem entspannten Sonntagmorgen im Jahr 2021 noch hören kann: Where Do I Begin. Neben Everything you do is a Balloon (Boards of Canada) und Meister Petz (Peace Orchestra) wahrscheinlich einer meiner liebsten Chill-Elektro-Sounds aus dieser Zeit.

Sunday morning and I'm waking up
Can't even focus on a coffee cup
Don't even know who's bed I'm in
Where do I start
Where do I begin


Schöner, sehr sommerlich gechillter und heute noch gut hörbarer Klassiker, den ich gerade wieder entdeckt und gleich noch zu meiner 90's-Playliste geaddet habe. Der brasilianische Trip-Hop-Song aus dem Jahr 1997: Underwater Love (der Titel auf Youtube ist falsch, das Video aber richtig).

After the rain comes sun
After the sun comes rain, again

Ich weiß nicht, warum man überhaupt einen Anreiz für etwas braucht, das diese elendige Pandemiescheiße endlich zu beenden vermag. In den USA versucht man es mit Joints und einer Million Dollar. Anscheinend lässt sich ganz Deutschland aber erst impfen, wenn man eine Gratis-Bratwurst zum ebenfalls kostenlosen Schutz gegen ein tödliches Virus dazubekommt. Und wenn das offenbar schon hilft, warum schenken wir dann eigentlich nicht gleich das dazu, das wirklich jeden Ort innerhalb von 3 Sekunden voll macht: Freibier.

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Slow Magic trommelt seine guten alten Hits auf einer sommerlich grünen Wiese, Manson X versorgt euch mit düsteren Burial-Sounds aus dem vergangenen Lockdown-Winter und BHZ geben euch eine doitschrappende Akustik-Session über den Dächern der Hauptstadt.

...weiterlesen "Music-Streams: Slow Magic, Burial Vinyl Mix & BHZ"


Eines der wenigen Highlights aus dem letzten Sommer gibt es diesen Sommer nun nochmal als Mini-Highlight in Form eines kleinen "Action-Sets" einer Modellbau-Seite. Hoffen wir mal, dass 2021 auch noch ein paar eigene schöne Highlights produziert und nicht immer nur 2020 kopiert (das wäre generell keine gute Idee, please don't do that).


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Die wahrscheinlich coolsten Visual Effects und Digitial Sounds, die 1982 auf einem Commodore 1541 machbar waren, wurden im Jahr 2021 gemacht. Mit Hilfe von Diskettenlaufwerk-Styles. Und ich sag's mal so: es gibt sowohl CGI-Effekte als auch Musik aus 2021, die ich schon schlechter fande. Backgroundinfos für Nerds gibt's auf dem Blog vom verantwortlichen Oldschool-Hacker Matthias Kramm.

Freespin generates sound/music using the floppy drive mechanic (in particular, the stepper motor responsible for moving the head to the right track). Video is generated through the serial bus.


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Aktuell sind eskalierende Partys ja leider immer noch das, was wir alle eigentlich mal wieder wollen, aber es noch nicht so richtig können, sei es nun wegen irgendwelcher Regeln oder dem schlechten Gewissen. Nicht wenige Partypeoples würden aber sicher schon ganz gerne mal wieder so heftig feiern, dass am nächsten Tag sogar alle Medien darüber berichten, wie heftig es war.
Eine dieser ja zumindest in Hamburg legendären Party-Eskalationen war ja dieser berühmtberüchtigte 16. Geburtstag von "Thessa", der inzwischen auch schon wieder 10 ganze Jahre her ist (alles Gute nachträglich nochmal, Thessa). Damals™. Als Corona noch kein Partygast und Social Media noch ganz neu und aufregend für alle war. Es waren andere Zeiten (offensichtlich, wenn man sich noch mit "Na alter. Alles flockig?" begrüßte).

...weiterlesen "Party-Nostalgie: Thessa’s legendärer Facebook-Geburtstag in Hamburg"

Alle wollen den Sommer nach dem furchtbaren Lockdown-Winter nochmal so richtig, aber auch nicht zu doll auskosten, weil sie auf einen zweiten furchtbaren Lockdown-Winter dann doch gerne verzichten würden. 2021 bietet neben Corona- und Laola- nun auch jede Menge Flut-Wellen. Und Menschen, die wirklich absolut alles für ihr Land tun würden, haben ungewöhnlich oft Angst vor zwei kleinen Piksen, die sie mal für ihr Land ertragen sollen, um eine weltweite Pandemie zu beenden. Twittwoch #30.

...weiterlesen "Twittwoch #30"

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Gestern gespielt und durchaus Spaß gehabt mit der sehr sportlichen und sehr niedlichen Ninja-Pixel-Katze in Googledoodles Olympia-RPG. Und ich habe außer den skatenden Girls zwar absolut gar nichts von der Olympiade gesehen, mag aber die ganze klassisch japanische Werbung für die Spiele in Tokyo. Schon sympathisch, wenn sich ein Land vor allem durch Zeichentrick, Kätzchen und Videospiele definiert.

Nachdem ihr nun 3 mal das Wort "Podcast" in der Headline gelesen habt, ahnt ihr ja vielleicht schon, dass ihr hier genau das bekommt. Diesmal allerdings als pompös poppiges Podcast-Musical. Aus einem UFO. Und ich weiß nicht, ob es das schon mal irgendwo gab im Podcast-Universum, aber es hört sich tatsächlichen besser an, als es klingt (und klingt besser, als es sich anhört) - und ihr lernt dabei auf wunderschön weirde Weise die sonst eher unspektakuläre Geschichte des Podcasts kennen.


Meute & Ätna haben sich zusammen getan, um eine Hymne für alle Weirdos zu komponieren, Schmyt kippt musikalisch weiter nach, Salvatore Ganacci hat einen Technosong für Stiefgroßmütterchen gebaut, Bartek erzählt euch was über die da oben, Skuff Barbie soulrappt für ihre BFFs und Perra Imunda ficken dein Leben.


...weiterlesen "Musik-Vids-Mix: Ätna x Meute, Schmyt, Slavatore Ganacci, Bartek, Skuff Barbie & Perra Imunda"