Woodstock ist zur Legende einer ganzen Generation geworden, der Höhepunkt der Hippiebewegung. Bislang unveröffentlichte Szenen von 1969 zeigen, wie ein Festival einer zerrissenen Gesellschaft zeigte, wie ein Miteinander möglich ist.

Heute vor genau 50 Jahren (vom 15. - 17. August 1969) war das wohl legendärste Festival aller Zeiten gerade im vollen Gange. Woodstock. Ein 3-tägiger Party-Rausch, der bis heute sinnbildlich für eine Flowerpower-Bewegung steht und Symbol einer ganzen Generation geworden ist, die sich mit den Lebenseinstellungen Love, Peace & Harmony und Sex, Drugs & Rock'n'Roll ganz gut zusammenfassen lässt.
Damit ihr den Spirit von damals zum langsam endenden Festivalsommer ein bisschen mitfühlen könnt: in der ARD-Mediathek läuft eine nostalgisch schöne Doku über die feucht-fröhlichere Feierei der Hasch rauchenden Matsch-Massen rundum Jimi Hendrix, Santana, Joe Cocker, Creedence Clearwater Revival & Jefferson Airplane. Ich mach's exakt ein halbes Jahrhundert nach Woodstock übrigens heute genauso, indem ich mich für die nächsten 3 Tage bei einer möglichen Schlammparty auf 'nem Festival in Hamburg zudröhne. Mit Musik natürlich. Und eventuell reingeschmugglten Joints. Ein bisschen Hippie muss schließlich schon sein.


Nein, kein weiterer Trashfilm auf Tele 5, sondern nur eine kurze mit Rick&Morty-Vibes ausgesattete Geschichte über die Bestie Mensch. Aus der Sicht von zwei traumatisiert durchs All fliegenden Space Sharks (und Animator Stefan Schumacher).

After crash landing on Earth, Trevor and Gleb, two charismatic alien-sharks from outer space are forced to explore an unfamiliar and intimidating planet.

Seitdem ich als Photoshop-Philipp selber mal ein Zimmer mit Pixeln eingerichtet und gegif'd habe, schaue ich ja gerne auch mal in andere animierte Räume rein und sammel sie hier im Blögchen, wenn sie mir gefallen. Die Bude von Joe Prytherch liefert quasi das Musikvideo zu Saib's Lo-Fi-Mix und ist so schön hiphoppig, dass ich sogar einziehen würde.

 

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Mein "Lieblingsschiff" legt wieder im Hamburger Hafen an und verwandelt am Wochenende die alte Schleuse in ein 3-tägiges Festival: (die) MS Dockville. Dieses Jahr sind u.a. Billy Eilish, Jon Hopkins, Tua, Mine, Juju, Two Feet & Meute mit an Board.
Ich empfehle vor Festivalbesuchen in Hamburg ja, grundsätzlich nicht die Wettervorhersage zu googlen und einfach Gummistiefel, ein Regencape und Schnaps einzupacken, um bis zum regelmäßig folgenden Regenbogen über den Bühnen in Stimmung zu bleiben. Wir sehen uns bei den Acts, die ich euch in eine dockvillige Playliste verfrachtet habe, falls ihr euch da auch irgendwo rumtreibt.


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Seit Jahren gehen Festivalbilder rum, auf denen die jeweils hinterlassenen Gelände aussehen wie Sperrmüllanlagen von asozialen Party-Touristen. Statistisch lässt bspw. jeder dritte davon sein oft nigelnagelneues Zelt einfach stehen. Wegen zu recht eintrudelnden Shitstorms und den vermutlich auch nicht gern gezahlten Geldern für die anschließende Aufräumkolonne trimmen immer mehr Veranstaltungen ihr Publikum darauf, ihren Krämpel gar nicht erst liegen zu lassen.
Beim Haldern Pop, das mir dieses Jahr schon mal an Herz gelegt wurde, scheint dieser Plan schon ganz gut aufzugehen. Das Ergebnis beim Sonnenaufgang am Morgen danach sieht jedenfalls ziemlich hübsch aus.

Das Haldern Pop gibt es seit 36 Jahren. Es findet auf einem alten Reitplatz in Haldern am Niederrhein, etwa 65 Kilometer nordwestlich von Essen, statt. Auf der Website des Festivals ist wohl aus diesem Grund auch ein Aufruf zu lesen: „Wer den Campingplatz vermüllt, darf sich nicht über Ärger mit den Nachbarn, die uns ihre Wiesen freundlicherweise überlassen hatten, wundern. Lasst euren Sperrmüll also bitte zuhause und nehmt stattdessen eure Gitarre mit“, steht da. Der Appell wirkte wohl. In diesem Jahr wurde kein Sperrmüll hinterlassen.

Eigentlich grasen auf der Festivalwiese in Haldern Kühe. Damit die sich wieder richtig wohlfühlen, gibt es trotzdem noch eine Aufräumaktion: Mit einem großen Magnet sollen die letzten Kronkorken und Haarspangen von der Wiese entfernt werden. (jetzt)

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Odeith, ein Streetartist aus Portugal, hat in einem verlassenen Gebäude einen hässlich hässlichen Betonklotz in einen wunderschön hässlichen Graffiti-Bus verwandelt. Mit Farbe. Ausgesprochen kunstvoller Schrott.

via

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Selbst die Menschheit in Hollywoodfilmen ist klüger als die echte Menschheit, Tumblr ist bald billiger als das Hackfleisch beim Aldi und ich kann irgendwas nicht nicht machen, weil da Arbeitsplätze dran hängen, ist meine neue Lieblingsausrede für alles. Der 33. Twittwoch (kann z.B. nicht aufhören zu kiffen, weil da Arbeitsplätze dran hängen).

...weiterlesen "Twittwoch #33"


Deine Homegirls aka Helen Fares & Josi Miller waren mit ihrem Poddi das erste Mal live on Stage und haben mit VisaVie und Yassin auf dem splash! über ihre widerlichsten und weirdesten Festival(-Kotz-Kack-)-Anekdoten gesprochen. Schöne lockerfluffige HipHop-Talkrunde mit sympathischen Menschen, vielen Pfeffis und einem klassischen Punchline-Quiz.


Zwei Brüder im Alter von 6(!) und 4(!) Jahren haben in einem kleinen bayrischen Ort namens Kulmbach ein bisschen Apokalypse gespielt. Inklusive folgender Straftatenliste: Brandstiftung, Einbruch, Überschwemmung, Diebstahl und frisch gesprühtes Graffiti. Gefasst wurden die Täter letztlich bei einem Klingelstreich.
Der Sachschaden, den die zwei Rebell-Kids verursachten, liegt bei etwa 15.000 Euro. Die Polizei übergab die Mini-Gangsta schließlich der "hellauf begeisterten" Mutter. Kinder. Süße kleine Terroristen. Manchmal jedenfalls.

Mit einem Gasbrenner und brennbaren Flüssigkeiten hätten die Jungs zunächst einen Carport angezündet. Auf der Suche nach Löschwasser öffneten sie demnach anschließend einen Keller in der Nachbarschaft und setzten ihn unter Wasser. Dann nahmen die Brüder diverse Werkzeuge an sich, die sie in der Nachbarschaft fanden, wie die Polizei mitteilte. Mit einer gestohlenen Spraydose voll weißem Lack besprühten sie schließlich ein Garagentor, eine Haustür und zwei Autos. (spon)

Die Wissenschaft sagt, dass 1200 Milliarden neu gepflanzte Bäume einer der stärksten Waffen gegen die Klimakrise sind. Comiczeichner und FridaysForFuture-Supporter Ralph Ruthe möchte deshalb ganz offiziell (u.a. steht Schleswig-Holstein dahinter) den Tag der Deutschen Einheit nutzen, um jeden in diesem Land einen Baum pflanzen zu lassen.
Die Aktion läuft unter Namen #Einheitsbuddeln und lässt sich bei Platzmangel auch mit etwas Kleingeld bei Betterplace unterstützen. In Zeiten von permanent trockener Hitze und den ganze Wälder auffressenden Borkenkäfern nicht die schlechteste Idee. In dem Sinne: Lasst uns eine Einheit bilden - eine Einheit aus 83 Millionen Bäumen.

"Natürlich", "gesund" und für die "tägliche Ernährung empfehlenswert". Eine alte Nutella-Werbung aus der Brigitte, 1975. Ausgebuddelt aus der nostalgischen Reklame-Sammlung des Reklame-Twitteraccounts von diesem bewerbenswerten "Werbe"-Projekt. Ich bin dann mal was für meinen Körper tun und löffle meine Haselnuss-Palmöl-Eiweiße mit "vielen" Vitaminen und "etwas" Zucker direkt aus dem Glas.

via

Okay, unbegrenztes Internet ist hierzulande wirklich teuer, aber dafür ist es ja wenigstens sehr langsam und man hat auch nicht überall guten Empfang. Manchmal sogar gar keinen. Deutschland. Das Internet ist für uns alle Entwicklungs(neu)land.
...weiterlesen "Entwicklungsneuland"