2020 entwickelt sich zu einem völlig überladenen Apokalypse-Film mit absurden Handlungssträngen. In den USA lässt der Präsident mitten in einer Pandemie lieber einen Bürgerkrieg ausbrechen anstatt vier mordende Polizisten wegen Mordes anzuklagen. Und währenddessen wird in Deutschland hauptsächlich darüber diskutiert, wo man denn dieses Jahr so Urlaub macht. Twittwoch #23.

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Damit unsere Zukunft in Zeiten des Klimawandels nicht zu schön wird, pumpen wir sämtliche Milliarden in Autos und Flugzeuge statt in Kinder und Kultur. Bill Gates hat offenbar alle Uhren gehackt und nächste Woche ist bereits der erste Juni, obwohl letzte Woche noch März war. Und ein in 20 Minuten hingerotztes Boulevard-Blatt hält sich für ein gut recherchiertes Wissenschaftsmagazin, aber die BILD ist und bleibt auch in einer Pandemie nur als Klopapier zu gebrauchen. Twittwoch #22.

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(Twitter-)Deutschland bleibt stabil in der Pandemie. Fantasymärchen von in Alufolie eingewickelten Kartoffel-Chips kommen in den Medien nun scheinbar wieder besser an als reale Probleme. Und laut meiner(!) jetzt und hier verkündeten neuen Weltordnung brauchen wir hier nicht nur dringend einen Impfstoff gegen Corona, sondern auch gegen Massenverblödung, Xavier Naidoo, die FDP, Sexismus, Til-Schweiger-Filme, Homophobie, den Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Nazis und den Klimawandel. Twittwoch #21.

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Dummheit ist und bleibt die gefährlichste aller Pandemien. Covidioten greifen immer noch lieber zum Aluhut statt zur Maske und breiten sich offenbar nicht nur in den USA aus. Fußball und Autos sind in Deutschland leider wichtiger als diese unwirtschaftlichen Kinder. Und sowohl Corona als auch Klimawandel bedanken sich schon vorab bei den lockerflockigen Zwängen des Kapitalismus. Twittwoch #20.

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Nach der Masken-Pflicht für ÖPNV und Supermärkte gibt es nun offenbar auch eine Aluhut-Pflicht für Promis. Um den Klimawandel und drohende Pleitewellen zu verhindern, sollen sich alle jetzt ein neues Auto kaufen (#Abfuckprämie). Der Videobeweis hat gezeigt, dass Fußballer ausgerechnet in einer Pandemie gerne Handspiel betreiben. Und Deutsche halten es nicht mal 4 Wochen ohne Friseur aus, aber wundern sich, warum jemand aus seinem Land flieht, wenn dort seit Jahren Krieg herrscht. Twittwoch #19.

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Damit in einer Pandemie möglichst viele überleben, müssen jetzt offenbar vor allem Fußballergebnisse und Abiturprüfungsnoten ermittelt werden. Der Präsident der USA empfiehlt seinen Bürgern derweil, sich die Todesspritze zu geben.
Und die guten Nachrichten: Auch Dieter Nuhr, Mario Barth, Xavier Naidoo, Kollegah und Culcha Candela dürfen immer noch nicht auftreten. Alle sind jetzt wie der alte Sido und tragen Maske. Und die Wissenschaft kann uns immer noch den Arsch retten, bekommt dafür aber Morddrohungen (there is still no glory in prevention). Twittwoch #18.

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Wir leben in Zeiten einer Pandemie, die in Zeiten eines Klimawandels stattfindet, der Sommer besteht dieses Jahr aus Virologen-Podcasts statt aus Musik-Festivals und Erdöl gibt's jetzt bei ebay-Kleinanzeigen für weniger als 0 Euro. Das alles absagende Virus ist immer noch da, dafür gibt es in Deutschland aber eine Plage weniger - denn das Oktoberfest ist weg. Und statt Sex haben wir nun wilde Öffnungsdiskussionsorgien. Twittwoch #17.

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Corona ist offensichtlich gekommen, um zu bleiben, Almans freuen sich schon nach 3 Wochen Auszeit über das Ende einer gerade erst angefangenen Pandemie und ich überlege, meine Miete künftig nicht mehr zu zahlen, sondern jeden Abend 2 Minuten für alle Vermieter zu klatschen. Und auch das Internet sitzt immer noch zuhause rum, twittert sich weiter mit desinfizierten Händen durch die Krise und hört Quarantäne-Mixtapes.

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Twitter twittert sich weiter durch die Pandemie, die eine Reisewarnung für die ganze Welt verursacht, alle lieben jetzt die Wissenschaft und dass der Spargel billig bleibt, ist den Kartoffeln wichtiger, als Menschenrechte für alle zu bewahren. Twittwoch #15.


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Corona breitet sich auch auf Twitter weiter aus, April-Scherze sind dieses Jahr out und Maskenrapper plötzlich wieder in. Das 90-Tage Testversion von 2020 hat leider immer noch einen Virus und erteilt uns weiterhin Hausarrest. Dafür gewinnt der Spruch "zuhause ist es doch am schönsten" aber nun eine ganz neue Bedeutung.
Der Twittwoch #14 bleibt ein Online-TageWochebuch der Pandemie - und ihr bleibt bitte schön weiterhin gesund. Irgendeiner muss das hier ja schließlich auch lesen.

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Die mit Abstand und Internet live zu verfolgende Pandemie gibt uns allen Hausarrest, wir beschweren uns darüber, zuhause bleiben zu müssen während andere gar kein zuhause haben und alles ist Lava. Twittwoch #13 bleibt gesund - und ihr hoffentlich auch.

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Das Corona-Fieber ist ausgebrochen, 2020 ist das Jahr einer weltweiten Pandemie durch einen gefährlichen Virus und anstatt zuhause zu bleiben und wie ein normaler Mensch endlich das komplette Internet durchzustreamen (und zu twittern), nehmen Almans für ihre Freiheit Partys zu feiern wortwörtlich Tote in Kauf. Und auf einmal fühlen wirklich alle Generationen die wütenden und mahnenden Worte von Greta: hOw dArE yOu.
Ich zweifle währenddessen sehr an dem Begriff Schwarmintelligenz und glaube, wir hätten all das Geld, das wir für Notfälle offenbar haben mal in Bildung stecken sollen und wären dann vielleicht darauf gekommen, dass es keine gute Idee war, selbst unsere eigene Gesundheit an den Kapitalismus zu verkaufen. Genau das rächt sich nämlich jetzt. Der Markt regelt das.

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