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Ja, "es" lebt bzw. ich lebe, falls ihr euch das mittlerweile schon gefragt habt, nachdem dieses Blögchen hier inzwischen seit 2 Wochen quasi im Lockdown ist, um mich rhetorisch schon mal dem Coroni-Comeback anzupassen. Immerhin kann ich wieder normal atmen, was ziemlich cool ist, weil atmen ja schon 'ne sehr schöne Sache ist - gerade in beatmungsintensiven Zeiten.
Allerdings kann ich immer noch nicht richtig bzw. nur mit Schmerzen sitzen, was als Rollifahrer etwas unpraktisch ist, wie ihr euch vielleicht vorstellen könnt. Gerade fresse ich daher neben jeder Menge Ibus tonnenweise Schokolade, um ein bisschen Sitzfleisch auf meinen Poppes zu bekommen. Aber ich will hier auch nicht rumheulen oder euch mit nervigen Krankheiten nerven, weil uns nervige Krankheiten aktuell ja alle schon genug nerven.
Eigentlich schreib ich das hier auch nur, um mich nochmal für die 3 Milliarden Genesungswünsche zu bedanken und ein paar Freunde von mir zu beruhigen, die das hier immer fleißig mitlesen (schöne Grüßis an euch, ihr wisst wer ihr seid). I'm back to Life, I guess. Und in den nächsten Tagen wird dann auch dieses Blog wieder gefüttert, damit es und ihr in den nächsten drölf Pandemie-Wellen nicht verhungert.
Erstmal muss ich aber wieder ein bisschen leben und alle anderen Dinge erledigen, die ich in den letzten Wochen liegen gelassen habe wie mich im Bett. Bis dahin lasse ich euch mal mein ganzes bisheriges Pandemixtape hier, an dem ich die nächsten Monate nun weiterarbeiten kann, weil die ganze Shice immer noch nicht vorbei ist - hurra.


Mittlerweile glaube ich ja, dass der Hype vom alle Rekorde brechendenSquid Game nur deswgen so groß ist, weil die koreanische Netflix-Serie so meme'able ist. Ein weiterer Beweis ist dieser Meme-Remix vom Meme-Remix-King The Kiffness, der mittlerweile das halbe Internet neu vertont hat.


Aus Bella Italia kommen ja nicht nur leckere Dinge, die man sich gerne in den Mund stopft (Liebe für Pasta & alle Pizzen). Zumindest in den 80ern war das gestiefelte Land am Mittelmeer auch in puncto Disco-Musica ganz groß dabei und hat damals so einige Synth-Pop-Hymnen abgeliefert, die mbMn auch heute noch gut ballern.
Eine dieser Hymnen aka Charlie's Spacer Woman hab' ich euch vor einiger Zeit ja schon mal aufs Ohr gelegt (als Original und als Remix). Heute bekommt ihr mit Clio's Faces den nächsten Ferrari unter den Italo-Disco-Klassikern serviert, an dem ich auch mal ein bisschen rumgeschraubt habe. Diesmal aus dem Jahr 1985. Und falls ihr danach immer noch Hunger habt, hier gibt's noch mehr als 200 Spaghetti-Electro-Songs in einer Playliste zum Nachtisch. Buon appetito.


Falls ihr immer schon mal hören wolltet, wie Kunststudenten aus Berlin nach zwei Gläsern Wein eine Karaoke Bar mit 'ner Open-Mic-Session verwechseln und Techno-Druffie-HipHop "performen", bitte schön. VIKO63 und seine Kommilitonen machen da gerade scheinbar so ein neues Projekt namens Nationalhymne für Gymnasiasten. Harte "Nein, Mann!", "Stoff und Schnaps" und Prenzlauer-Berg-Meme Vibes.


Ich freue mich ja jetzt schon auf den nächsten Sommer, obwohl der letzte gerade erst vorbei ist und trauere der Zeit, in der man entspannt im T-Shirt draußen abhängen konnte dieses Jahr besonders nach. Ich hoffe aber einfach, dass Herbst und Winter pandemietechnisch nicht ganz so belastend werden wie letztes Jahr.
Und gleichzeitig bin ich ja gespannt, wie ausgelassen wir den Sommer 2022 feiern werden, wenn dort denn wirklich wieder alles(!) geht. Bis dahin müssen wir uns aber wohl erstmal irgendwie durch die Depri-Jahreszeiten durchmogeln. Und das scheinen auch viele zu tun, denn die Urlaubsplanungen für die kalten Monate sind ums doppelte gestiegen im Vergleich zu 2019.
Apropos. 2019 war ich ja das letzte Mal im Urlaub, damals in Barcelona - und im nachhinein sehr glücklich, dass ich das nicht ein Jahr später geplant hatte. Statt spanischer Sounds gibt's an dieser Stelle allerdings lateinamerikanische Samples für den fließenden Übergang zwischen Sommer vermissen und sich melancholisch in den Herbst einmurmeln. Mit einem franco-argentinischen Cover eines venezolanischen Originalsongs - und einem Remix eines brasilianischen Klassikers aus den 70ern.


Kennt ihr das, wenn Google herausgefunden hat, welche Serie ihr gerade guckt und dann ganz unauffällig Songs daraus bei YouTube vorschlägt, um auf etwas gruselige Art zu zeigen, wie gut die größte Suchmaschine der Welt euch kennt? Ich jedenfalls schon und habe seitdem Ohrwürmer vom How-to-sell-Drugs-online-fast-Finale und der Titelmelodie von What we do in the Shadows.
Nach acht durchgebingten Folgen Sex Education wurde mir nun dieses durchgetaktete und durchaus stylische Video namens Sugar Daddy empfohlen, das ich natürlich sofort angeklickt habe, weil das Gesicht von dem Character stammt, den ich in der dritten Staffel tatsächlich am spannendsten fande (ich google anscheinend wirklich sehr viel). Authentizitäts-Pluspunkt für die Serie: Dua Saleh spielt nicht nur eine non-binary Person, sondern ist es auch außerhalb der Rolle bei Sex Education - und macht offenbar auch gute Musik.

I’m a sudani 🇸🇩 non-binary artist based in minneapolis. here’s a song called “sugar mama” that I self produced on my phone 👽🖤
#IAmNonbinary
dua saleh (@doitlikedua) January 10, 2020

...weiterlesen "Sex Education’s Non Binary Artist: Dua Saleh – Sugar Mama"

Seit 2015 kleb ich mir jedes Jahr die dämmernden und hochgradig entspannenden Burning-Man-Sets von Tycho hier ins Blog. Letztes Jahr gabs leider erstmalig keins, Corona und so, wisst ihr ja alle.
Seit ein paar Tagen gibt es nun allerdings endlich wieder ein neue Set. Diemal nicht vom Burning Man, sondern vom Red Rocks - aber mit genau den gleichen Wohlfühlelectrosummerendingvibes. Und damit wünsche ich ein gut klingendes Wochenende. Was auch immer ihr euch zu diesen Sounds gönnen wollt - gönnt euch.

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Sowohl Oliver Tree als auch Little Big sind quasi lebendig gewordene Memes und haben genau deswegen wohl auch einen gemeinsamen Song über den Ort gemacht, in dem sie beide groß geworden sind: Das Internet.
Und exakt so sieht das dazugehörige Musikvideo auch aus - WorldWideWeb-Aesthetics at it's best. Mehr von diesem musikalischen Wahnsinn bekommt ihr auf der Welcome-to-the-Internet-EP, auf der es u.a. noch ein ähnlich wunderschön weirdes Feature mit Tommy Ca$h gibt.

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Abu Harry hat das schönste Deutschrapvideo des Jahres gedreht. Ein Hund begibt sich zusammen mit Mac Miller (RIP) auf einen surrealn Trip. Eelke Kleijn remixt Mary J. Blidge ins Jahr 2021. The toten Crackhuren im Kofferraum, Taby Pilgrim & BLOND lassen sich männliche Schränke bauen. Edwin Rosen hat alle Hände leer zu tun. Und Ross from Friends hätte gern ein ordinary Life.


...weiterlesen "Musik-Vids-Mix: Abu Harry, Mac Miller, Eelke Kleijn, The TCHIK & Taby Pilgrim & BLOND, Edwin Rosen & Ross From Friends"


Nach der Wahl gestern muss ich sagen: Irgendwie habe ich mir diesen "Linksrutsch", der uns ständig versprochen wurde ja anders vorgestellt. K.I.Z. treffen mit ihrer Abschieds-Angie-Hymne dagegen schon eher meinen Geschmack und lindern meine Post-Wahl-Depressionen damit zumindest ein bisschen. Vielleicht überlegt sich Merkel das mit den nächsten 4 Jahren ja nochmal, wenn sie diesen Song hört. Wer weiß.

Danke Merkel, danke für die geile Zeit
Eine Frau als Kanzler, wir war'n alle live dabei
Danke Merkel für die große Umvolkung
Gemeinsam gegen Deutschland unter dem Deckmantel der Kunst


Casper liegt auf einer einsamen Insel aus Blumen und wartet auf die große explodierende Welle. Und ich fühle diese immer wiederkehrenden Gedankengänge zwischen Leben und Tod ja gerade schon sehr.

Bin nie im Hier und Jetzt, wie meine Mama meint.
Im Kopf in der Zukunft und im Herzen in der Vergangenheit