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Sympathisches Netflix-Projekt über Civil-Rights und Empowerment, in dem verschiedene Music-Artists mit Animationskünstlern & Regisseuren zusammenarbeiten und jede Folge ein neues Musikvideo ist: We The People. In der ersten Episode bekommt ihr eine groovende Activism-Hymne von H.E.R. - und die ist nicht nur ziemlich catchy, sondern hat auch eine stabile Message. Bitte mehr davon.

This series of ten animated music videos brings musicians and directors together to remix civics for a new generation.


In letzter Zeit höre ich ganz gerne LoFi-House-Remixe, in denen gelegentlich auch mal Songs von DJ Boring auftauchen. Genau der durfte seinen Job schon vor 2 Wochen wieder in 'nem australischen Boiler Room ausüben - inklusive Live-Publikum vor Ort. Ich, im zweiten Jahr ohne Festivals, bin ein bisschen neidisch. Denn in Europa geht sowas pandemiebedingt leider nur, wenn in der Mitte ein Fußball hin- und hergekickt wird.

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Das Internet hat dem eigentlich nur durchs Internet entstandenen Alugalug-Cat-Remix von The Kiffness nochmal ein musikalisches Upgrade mit diversen Instrumenten verpasst. Remix-Kätzchen-Culture at it's best.

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Marc Rebillet aka Loop Daddy war bereits King of in Unterhose im Homeoffice als es noch kein Corona gab und streamte als Live-Musiker schon aus dem eigenen Zuhause bevor es cool war. Insofern konnte er in der ganzen Pandemie genau das weiter machen, was er schon immer gemacht hat.
Das erzählt er jedenfalls so in diesem morgendlichen Bademantel-Gig in den Morning News von WGN, mit dem man funky-fröhlich in den Tag starten kann. Endlich mal Nachrichten, die gute Laune machen. Und weil ich nicht genug von diesem halbnackten Improvisationskönig haben kann, bekommt ihr gleich noch eine seiner klassischen Sonntags-Sessions mit drangeklebt.

Manch einer mag es als kindisch abtun, aber wenn ich ein einziges Lieblingsbuch wählen müsste, wäre es vermutlich immer noch eines mit Bildern drin. Denn ich bin seit jeher Comic-Fan und einer meiner All-Time-Favorites bleibt Katsuhiro Otomo's legendärer Kult-Manga Akira (1982-1990).
Das liegt vielleicht aber auch daran, dass ich Filme ja eigentlich noch lieber mag als Bücher mit Bildern drin und die 88' erschienene Anime-Version des japanischen Cyberpunk-Klassikers mindestens genau so fantastisch ist (außerdem war die VHS-Kassette ein bisschen leichter als die 6 tonnenschweren Telefonbücher, die ich damals mit in den Urlaub geschleppt habe).
Zum Film gab es nämlich auch einen passenden Soundtrack, den ich bis heute liebe, weil er mich atmosphärisch instant wieder nach Neotokyo kickt. Einen kleinen gesampleten Mix daraus bekommt ihr in diesem kleinen MashUp von mir, das ich am Wochenende gefruityloopst hab, nachdem ich mir mal wieder die wunderschöne Akira-Apokalypse reingezogen habe.

Kolt Siewerts könnte euch was sagen, wenn ihr diesen flötenden Meme-Remix oder diese Drum'n'Böhmi-Version schon mal gehört habt. Falls nicht, lernt ihr ihn jetzt mit einem wunderschön ballernden Jungle Remix kennen, den er aus Danger Dan's stilsicherer Kunstfreiheitshymne geBASStelt hat.
Und ich würde den ja gerade sehr gerne und sehr laut in einem Club oder auf einem Festival hören, werde dank Corona aber wohl vorerst meine Nachbarschaft damit beschallen müssen, bis sie das Ding genau so lieben wie ich gerade (das Original mögen sie jedenfalls, denn ich kann mit stolz behaupten, dass ich in einer Hood wohn, wo der Song lautstark gepumpt - und anschließend beklatscht wurde).


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Arte macht selbst aus Konzertstreams ein optisches Kultur-Highlight und zu diesem bunt beleuchteten Sternenwarte-Gig bekommt ihr auch noch neonwave strahlende Clubmusik vom französischen Synthsliebhaber French 79. From the 80's to Space.

Die neue Passengers-Ausgabe bringt French 79 den Sternen näher. Tatsächlich befindet sich der Elektroproduzent zwischen den Wänden des Observatoriums der Côte d´Azur in Nizza. Schön anzusehen, großartig zu hören… eine weitere Passengers-Session, die uns direkt an das Firmament der musikalischen Sessions schickt.


...weiterlesen "ARTE Concert: French 79"


Letztens im Internet einen radelnden DJ gesehen und nun gibt's ein Live-Set-to-Go offenbar auch in der Fußgänger-Version. Und zwar von MadTixx, der als Bauchladen-DJ livestreamend durchs Saarland steppt. Schöne Idee in festivallosen und clublosen Zeiten.


Daft Punk haben sich leider aufgelöst, aber Justice, das andere französische Electro-Duo, das jeder kennt, exisitiert noch. Oder zumindest die eine Hälfte davon: Gaspard Augé. Und die ersten beiden Songs aus seinem Soloalbum haben nur halbe Musikvideos, klingen aber dafür schon mal auf ganzer Linie nach good oldschool Élèctro.


K.I.Z. haben mehr als nur 1 Fan und morgen ein neues Album, 01099 bringen den nächsten Sommerhit über den Erzfeind der Capri-Sonne und Deichkind checken mal ab, was in der Realität so abgeht.

...weiterlesen "Musik-Vids-Mix: K.I.Z., 01099 & Deichkind"


Ich verschwende meine Zeit ja gerade sehr gerne damit, Edwin Rosen zu hören, den Synth-Melancholiker, der New Wave auf deutsch wieder hörbar macht. Neben Verifiziert, Goldy.mp3 und Schmyt meine liebste musikalische Neuendteckung der letzten Monate und klingt, als wäre er aus den 80ern zu uns gereist. Stimmungsmäßig passt dieser kalte Punk-Pop auf jeden Fall immer noch zum bisher meteorologisch aber auch irgendwie gesellschaftlich kalten Sommer.