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Album-Cover: 1000$ascha ~ Nachtschattengewächs
In letzter Zeit wurde hier noch weniger verbloggt als sonst und ein für mich sehr schöner Grund dafür ist unter anderem folgender: ich sitze an meinem Album, das ich ursprünglich mal fertig haben wollte bis ich 30 bin. Und am 19. September werde ich's nun mit "leichter Verspätung" endlich tutto completto online jagen - zu meinem 40. Geburtstag (40 ist schließlich das neue 30 und die coolen Leute kommen immer zu spät, wisst ihr ja).
Okay, eigentlich ist's jetzt ein Mixtape, das herzlich auf spotify scheißt und nur auf YouTube kommt, weil ich auf die Beats rappen wollte, auf die ich rappen wollte und kein Label habe, das mir alles klärt. Dafür sind es aber ganze Zwölf aus meinem eigenen Gehirn rausgeschissene Songs, von denen ich nur noch einen letzten mastern muss, bevor ich sie endgültig alle in die Open World des Internetz entlassen darf. Und jeder davon bekommt gerade noch mehr oder weniger aufwändige Visuals, mal mit dummer KI, mal mit meinen mittelmäßigen Photoshop-Phillip-Skills zusammengeschnipselt. Apropos visuell, die ersten Videos sind jetzt raus und handeln von einem Staubsaugerroboter, der die Welt erobert und einen Rapper, den die Welt nicht kennt (maybe you know him yet).
Das Cover vom 𝓝𝓪𝓬𝓱𝓽𝓼𝓬𝓱𝓪𝓽𝓽𝓮𝓷𝓰𝓮𝔀ä𝓬𝓱𝓼 ist auch schon fix, wie ihr seht und gif'd hier bereits "fröhlich" vor sich hin. Weil mir ein gelooptes Gif als Album-Cover noch nicht nerdig genug war, hab ich ein paar Easter Eggs eingebaut, inklusive Spoiler auf das, was darauf so zu hör'n sein wird.
Denn wie auch sonst in meinem Leben dreht es sich mehr um durchzechte Großstadt-Nächte in einer wunderschön abgefuckten Welt als um meinen E-Rolli und bewegt sich irgendwo zwischen Bierdosenpoesie, Robin-Hood-Romantik und einem Löwenzahn, der in der Alltags-Apokalypse durch den Asphalt blüht. Und ich bin auch dabei und trinke Bier. Auf entspannt.
Jetzt muss ich aber erstmal relativ unentspannt weitermixenmasternschneidenundsoweiter, weil ich in den letzten drei Wochen auf zu vielen Festivals war, danach auch noch krank geworden bin und nun ordentlich reinhauen muss. Ob meine eigene Deadline mich am Ende killt, werdet ihr dann hör'n. Oder zumindest die zwei oder vielleicht sogar drei von euch, die neugierig darauf geworden sind, welche Mucke sich nachts zwischen dem letzten Döner und dem nächsten Weltuntergang so zusammenbrauen lässt.

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Deutschrap entfacht wieder das Feuer in der Lunge und ein bemerkenswert brennender Beastboy zündet nach der angefackelten Battle-Rap-Szene nun offenbar auch das Live-Music-Game an. Und zwar mit einem One-Take-Mixtape auf nostalgischen und durchaus verdammt gut ballernden 2000er-Retro-Beats, mit Sample-Klassikern aus Pulp Fiction, One Piece, System of a Down, Moby und Linkin Park.
Und anscheinend ist der einstige YouTuber Taddl nun endgültig zum Vollblut-Rapper mutiert, der abseits der Battle-Krone mal so ganz nebenbei in sämtlichen Sprachen flowt, beatboxt und via offenbar fest im Griff habender Stimme Roundhouse-Kicks verteilt wie Chuck Norris. Ich frage mich derweil, wie viele f*kking Talente ein einzelner Mensch denn eigentlich haben kann, wenn er tatsächlich noch ein Herr-der-Ringe-mäßiges Buch mit eigener Sprache droppt, und bin ein bisschen neidisch während ich zum dritten mal hintereinander das ganze Ding durchballer. ...weiterlesen "Beastboy zündet Deutschrap an: Feuer in der Lunge"

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Comedy-Programme hin oder her, die besten Jokes und Lines hör ich oft immer noch in Rap-Battles. Zum Beispiel in diesen beiden Vorzeige-Exemplaren, die beide mal wieder richtig Lust machen, sich mehr verbale Schlachten reinzuziehen, in sich Gegner Wortgefechte um die Ohren ficken. Ich kann mich gerade übrigens nicht entscheiden, ob ich TJ_Beatboy oder LuckyLilly für den aktuellen Battle-King bzw. die aktuelle Battle-Queen halte und lasse hier stellvertretend ihre Battles gegeneinander antreten, die ihr nun rap-technisch vergleichen oder auch einfach entspannt und zerfick-interessiert genießen dürft.
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Beef hier, Beef da, wer keept den shit noch real, wer nicht, wer oder was ist überhaupt dieser Hip-Hop, und wer ist es nicht - Deutschrap ist nicht immer einer Meinung. In einer Sache scheinen sich doitsche Rappers aber einig zu sein: Herbert Grönemeyer. Und auch Herb G. selbst hat sich mittlerweile längst als Rap-Fan geoutet, der privat auch gerne mal Songs von Pashanim oder Nina Chuba ballert. Vermutlich gibt es auch deshalb inzwischen einige gute Deutschrap-Neu-Interpretationen jener Grönemeyer-Hits, die man eben so kennt. Herb-Hob quasi. Ganz nach dem Vorbild der einstigen Aggro-Berlin-Ikone Oli P.

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Der Sommer ist tot (rest in peace, brudi) und der Herbst fegt uns bereits nasskalte Melancholie um die Ohren. Die letzten warmen Monate habe ich aber nicht nur grillend in Parks oder Bierchen schlürfend an Kiosken verbracht, sondern nebenbei auch meine Fresse in eine Kamera gehalten und mein allererstes Musikvideo gedreht. Und nach einigem rumschnibbeln daran, habe ich das Ding nun online gejagt, um Deutschrap noch ein bisschen behinderter aussehen zu lassen.
Es ist alles selfmade, vom Song bis zum fertigen Clip (inklusive exklusiver Untertitel), und ist gleichzeitig so etwas wie ein Review meines 2024er Sommers. Klickt gern mal rein ins quer durch Hamburg spulende Resultat und lasst ein bisschen Liebe da, wenn ihr den rappenden Typen im Rolli supporten wollt.
...weiterlesen "Ich habe ein Musikvideo gedreht, in dem ich mit meinem E-Rolli durch Hamburg cruise ✨♿🎙️🎶📹"

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Letzte Woche war ich mal wieder für ein paar Tage in Ämsterdäm und habe dort sämtliche Käse-, Kakao- und Kiff-Vorräte des Landes vernichtet. Das war sehr schön. Und sehr lekker. Hauptsächlich hab ich mich nämlich von Kaassouflees ernährt und liebe Holland dafür, dass sie einfach alles und jeden frittieren.
Zwei Kilo habe ich zudem über die Grenze geschmuggelt. Seitdem nasche ich jeden Tag geräucherten Jalapeno-Käse und sehne mich danach zurück, mit einem Chocomel in der Hand und einem Joint im Mund im Vondelpark zu chillen. Schön, dass meine oranje eingefärbte Liebe nun auch endlich mal einen lekker Soundtrack bekommen hat. Bedankt, Fatoni en Grim.

Das splash-Festival feiert am Wochenende Jubiläum und hat es nicht nur geschafft, ein Viertel Jahrhundert alt zu werden, sondern auch den Osten zum industrie-romantischen Austragungsort für das größte HipHop-Festivals Europa zu machen. Grund genug, der Pilgerstätte für alle Rap-Fans mal eine angemessene splash!-Doku zu spendieren, die sowohl mit einem nostalgischen als auch mit einem modernen Rap-Auge auf die HipHop-Festival-Kultur blickt (nklusive Off-Stimme der legendären Deutschrap-Queen Visa Vie). Und Grund genug für mich, nochmal ein paar meiner liebsten splash!-Sets hier hinzuballern. Happy Birthday, splashi.

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Gerda mischt Deutschrap neu zusammen und drückt den geilen Scheiß in ein smoothes Producer-Tape, das bei mir gerade rauf und runter läuft wie jemand, der im 7. Stock wohnt und vergessen hat, den Herd auszuschalten. Hinter Gerda verstecken sich anscheinend Teile von The Krauts und Seeed, die ihre Platte über das Label von Farhot aka Kabul Fire Records releasen. Real Rap, real Beats.

Gerda versteht ihr Handwerk. In einem Schloss in Brandenburg sitzt sie an einem Tisch und schwebt. Die Luft ist schwer und dumpf, wie die Beats von The Alchemist und Conductor Williams. Auf dem Tisch stehen mehrere Synthesizer, eine alte MPC und zwei Platt enspieler. Ihre Posaune liegt auch herum. Es wurde viel geraucht in diesem Schloss. Das Zimmer selbst hat etwas Magisches. Hier entstehen die Beats von Gerda, die allesamt so klingen, als wären sie aus einem Guss und als könnten sie ganze Playlisten füllen . Beats, die durch ihre hypnotische Kraft eine Stimmung entstehen lassen, in die man sich eingraben und versenken möchte. Beats mit einem ganz speziellen Sound. Dem Sound von Gerda. (HHV)

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