Gerade für mich entdeckt: Das blaue Buch von Tor gibt's auch als wundervolle Remix-Version mit u.a. CloZee, littlepeople und mindestens genau so breit klingenden Electrosoundflächen wie auf dem Original.


Eine kleine Deutschrapladung aus 3 neuen Alben, die alle mehr oder weniger frisch erschienen sind und hier bei mir gerade so durchlaufen. Mit dabei der aus dem Kiox verschickt werdende Kiox von Kummer, Johnny Rakete als trauriger Junge mit Rauch in der Lunge und Frank Hemd trägt das One Million Dolar Smile.
Und keine Angst, die klingen nicht alle gleich - und keiner von ihnen mag Modelabels, dicke Karren oder sexistische Kackscheiße. Dafür gibt's kapitalismuskritische Vibes, kiffende Selbszweifel und lächelnde gute Laune.

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Tretti hat nach seinem Meisterwerk #DIY nachgelegt und mit seinem Produzenten-Dreamteam Kitschkrieg ein neues Album gemacht, das seit genau heute draußen ist (spotify-Link).
Trap-Melancholie aus grauer Plattenbauromantik und autogetunten Wellblechsounds II. Inklusive dem vielleicht am schönsten in Worte gefassten und atmosphärischsten Gedenksong, über den ich jemals gestolpert bin.


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The Midnight sind eine Synthpop-Band, die sich durch Nicolas Winding Refn's Drive zusammengefunden hat und den neonfarbenen 80's-Film des großartigen Soundtracks weiterfährt. Mit nostalgisch-melancholischen Texten über die lange lange her liegende Kindheit und die dazugehörigen Videospiele und Zeichentrickserien von damals.
Das aktuelle Album nennt sich passenderweise Kids und klingt in etwa so, als würde man Samstagmorgen mit 'nem Kakao in der Hand auf dem Bett bzw. vor dem Fernseher hocken und auf seine Lieblingscartoons warten (bis einem wieder einfällt, dass die seit 20 Jahren nicht mehr laufen und man ja gar kein Kind mehr ist). Retromantische Musik für die Zeitreise zurück ins eigene Kinderzimmer.

Kids are sad, the sky is blue
There are monsters in the spare bedroom
Kids grow up, and move away
They closed the plant and the mall arcade
Kids are sad, their parents, too
Kids get high in the spare bedroom
We grow up and move away
The seasons pass, but the monsters stay


Die allererste und mittlerweile stolze 8 Jahre alte Platte von Shlohmo hör' ich ja heute noch ganz gerne. Das Zeug danach kam für mich leider erstmal nicht mehr an diesen Sound ran und später hab' ich ihn dann irgendwie aus den Augen Ohren veloren. Bis heute: denn gerade habe ich ins nigelnagelneue Album reingehört und mag es wieder sehr. The End gut, alles gut.

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Neun lange Jahre des Wartens auf ein neues Album haben endlich ein Dende. Und ich so: Danke. Und er so: Da nich' für. Ich hör' die u.a. von TheKrauts produzierte Platte gerade das zweite Mal hintereinander durch und werde wohl das ganze Wochen(d)ende so weitermachen. Vorher geb' ich euch aber noch die gerade frisch gedroppte Videoauskopplung zur Menschine und ein schickes Interview mit Dendemän von den Blogrebellen mit. Dende gut. Alles gut.


Den Sound von Sina. schätze ich seit diesem Song von vor 7 Jahren sehr und erfreue mich mittlerweile an allem, was der Typ so rausbringt. In dem Fall eben die aktuelle Never Mattered EP vom Producer & Multi-Instrumentalist aus Belfast, die wieder mal mit weitflächigen Sample-Sounds, vielen Klick-Klacks und saftigen Bässen zusammengeschraubt wurde. Meinen Ohren gefällt das. Sehr. Deshalb gibt's auch gleich noch eine Compilation hinterher.


Dem Kraftfuttermischwerk sei dank entdeckt und läuft nun hier auf Dauerschleife. Die neue EP vom aus Russland kommenden Producer KOSIKK: Quattour. Ein guter Mix aus Bass, deephousigem Sound und gut gemachtem Dubstep. So schön kann russische Musik klingen.

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Anscheinend gibt es in Deutschland doch noch Musik-Awards, die gute Musik auszeichnen. Der Preis der deutschen Schallplattenkritik zum Beispiel. Der hat nämlich meinem All-Time-Favorite-Label Project Mooncircle endlich mal einen verdienten Preis verliehen. Und zwar für dieses wunderbare Klangwerk von einem Album: 1954 - A Part Of Me. Congratulations.


- Klopf, klopf.
- Wer ist da?
- Das neue Album von DJ Koze. Eine Woche vor dem Release. Als Full-Stream (bei NPR).

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Da hat der King of Oriental-Beats aka Onra endlich den dritten Part seiner Chinoiseries rausgebracht und ich hab's nicht mal mitbekommen. Wird aber hiermit nachgeholt. Und neben dem Albumstream gibt's auch gleich noch ein neues Video mit dazu. Jetzt müsst ihr nur noch auf Play drücken, ab in den Chill-Modus und den Kopf nicken lassen.


Ich lasse mir gerade die Ohren massieren. Von Bonobo's neuem Album Migration.

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