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Kevin allein zuhaus, Schöne Bescherung, die komplette Herr-der-Ringe-Trilogie - es gibt ja sehr viele gute Weihnachtsfilme. Allerdings hat man die meisten davon eben auch schon gefühlte 100 Millionen mal gesehen, weil vieles ja traditionellerweise jedes Jahr geglotzt wird. Und ein neuer Film muss schon wirklich sehr gut sein, um sich einen festen Sichttermin in den Feiertagen zu erobern, in denen man gerne alles wie immer macht.
Der letzte, der das bei mir geschafft hat und mittlerweile zum zweiten Mal, war ein sympathisches Netflix-Märchen mit dem schlichten, aber gut gewählten Namen: Klaus. Der gibt einem nämlich nicht nur wollig warmes weihnachtsfeeling, sondern bringt euch auch in eine Zeit zurück, in der man sich noch über Briefe freuen konnte, weil es nicht nur Rechnungen, Werbeprospekte und noch mehr Rechnungen waren. Mit besten Empfehlungen von eurem Weihnachts-Elf Sascha.

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Everything Everywhere all at Once meets Primer: Beyond the Infinite Two Minutes. Die Geschichte von einem Fernseher, in den man zwei Minuten in die Vergangenheit blickt und einem anderen Fernseher, in den man zwei Minuten in die Zukunft blickt. Eine sympathische Low-Budget-Filmperle aus Japan mit einem in sich verzahnten Zeitschleifen-Adventure, das daraus resultiert, dass jemand diese beiden Fernseher gegenüber stellt.

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Bisher gibt es ja immer noch keinen wirklich guten Corona-Film, was wahrscheinlich auch aber daran liegt, dass absolut niemand mehr Bock hat von dem Thema Pandemie mehr als nötig zu hören. Zumal ja auch keiner so richtig sicher sagen kann, ob diese Geschichte überhaupt schon endgültig auserzählt ist (oder es sogar eine neverending und more and more boring story wird).
Der Film über die quasi pinke Flausch-Version von Coroni wurde allerdings schon lange vor Omikron & Co. erzählt und hat die ganze Scheiße, die danach auf uns zu gekommen ist, offenbar schon geahnt. Nur, das sie offenbar eine rosafarbene Brille aufhatten, als sie in die Zukunft geschaut haben. Aber vielleicht lässt sich die Vergangenheit hübsch angestrichen ja auch etwas leichter verarbeiten, wer weiß.

...weiterlesen "The Pink Cloud – Zusammen. Allein. Für immer."


Influencer-Models, Oligarchen, Tech-Milliardäre, Waffenhändler und eigentlich alle, die sonst noch so bei "Eat the Rich!" mitgemeint sind, versammelt auf einer Geld scheißenden Luxuskreuzfahrt aus der High-Society-Hölle.
Und ich weiß, es ist eigentlich nicht besonders klug, sich im Oktober schon auf den Film des Jahres festzulegen, aber ich glaube, der Champagner in alle Richtungen spuckende Film von Ruben Östlund (Höhere Gewalt & The Square), der sich wie ein Mix aus Titanic, Fyre Festival und Herr der Fliegen anfühlt, ist ein sehr heißer Kandidat dafür. So schön wie in Triangle of Sadness habe ich Kapitalismuskritik auf jeden Fall noch nie im Strahl kotzen sehen.

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Als Kind bin ich ja nicht nur in eine analoge Videothek, die 3km entfernt im nächsten Dorf lag, sondern hab eine Zeit lang keinen Film ausgewählt, der nicht mindestens einen Hund oder eine Maus vorne auf dem Cover hatte. Vor den ganzen Filmklassikern wie Pulp Fiction, Hass, Scream, Alien oder Nightmare on Elm Street, die ich dann mit 13, 14 oder sowas gesehen habe, bestand mein gesamtes cineastisches Knowledge von daher auch fast nur aus Mausfilmen. Und alle meine Lieblingscharaktere mochten eher Hunde als Katzen und aßen gern Käse. Das hat mir damals vollkommen gereicht, um mich gut identifizieren zu können.
Ich bin allerdings scheinbar auch mitten im Jahrzehnt der großen Mausfilme geboren, die allesamt versucht haben, den Maus-Hype von Mickey Mouse, aber auch von Bernhard und Bianca (1977) mitzunehmen und zwei meiner Lieblingsmäuse sind sogar im selben Jahr erschienen wie ich: Feivel, der Mauswanderer und mbMn der Filmtitel mit dem besten Wortspiel aller Zeiten. Und Basil, der große Mäusedetektiv, der im Prinzip nur die mausige Version von Sherlock Holmes ist.
Dort und in Mrs. Brisby waren Ratten übrigens immer Nebencharaktere oder Bösewichte und 20 Jahre später gab es mit Flushed Away und Ratatouille gleich zwei große Rattenfilme, die ich auch sehr mag. In den letzten zwei Jahrzehnten sind wir offenbar alle zu größeren Mäusen geworden.

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...weiterlesen "Meine Top 3 Mausfilme 🐭🎥🎬"


In Zeiten wie diesen hilft nur ein verstörend süßer und in allen Regenbogenfarben explodierender Antikriegsfilm, in dem die letzten Einhörner endgültig abgeschlachtet werden sollen. Und zwar von Teddybären. Mit Herzchenpfeilen.

Unicorn Wars is a fantastic antiwar fable that narrates the story about the ancestral war between the little bears army and the unicorns. The tale tracks two brother teddy bear soldiers, Azulín, who yearn for unicorn blood to be beautiful for ever; and Gordi, who just wants to be accepted and liked.

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...weiterlesen "Unicorn Wars 🦄🏹❤️"

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Ein erfrischend frischer und plötzlich gar nicht mal so süßer Disney-Film, der sonst allerdings sehr gut gewürzt ist. Liebe geht durch den Magen, aber als verstörend spannende Horror-Thriller-Komödie quasi. Der eigentlich Appetit auf mehr machen sollende Trailer zu Fresh entfaltet seinen wahren Geschmack übrigens erst, nachdem man die ersten 30 Minuten des Film probiert hat.

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Good old Kneipen-Romantik is back. Gerade kann man Kneipen nicht nur in endlich wieder geöffneten Kneipen erleben, sondern auch als Serien-Stream und Kino-Film. Mit Kippe im Mund, Bierglas auf'm Tisch und 'nem Dart-Pfeil in der Hand.
Und wie nach zu vielen Kurzen könnt ihr das in dem Fall doppelt sehen. In Heikos Welt, dem bereits preisgekrönten Kultatzen-Portrait der Nordachse, dessen Titelhymne ich jetzt schon sehr mag. Und in Die Wespe, die ein bisschen wie eine Kopie davon aussieht, aber als Serie. Prost.
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Eine dieser Melodien, die Kids aus den 90's wahrscheinlich nie mehr vergessen werden und vielleicht gerade in ihrem Kopf den Text vervollständigen, weil sie sich an das Intro einer 30 Jahre alten Zeichentrickserie besser erinnern als an das, was sie letzte Woche auf Netflix gestreamt haben (so ist's zumindest bei mir).
Die Ritter des Rechts sind zurück und die Rettungstruppe 2022 besteht doch etwas überraschenderweise aus einem Meta-Remake aus 2D-Chip & 3D-Chap, Roger Rabbit und eigentlich dem gesamten Animations-Universum. Eine schöne kleine Popkultur-Parade also, verpackt in einen Charaktere hin und her flippenden Nostalgie-Remix. Und Funfact: nicht nur Balu, Pumba, Darkwing Duck und ein alt gewordener Peter Pan sind u.a. mit dabei, sogar der hässliche vom Internet gecancelte Sonic aus dem ersten Sonic-Movie-Trailer kommt nun tatsächlich in einem Film vor.

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Ein sechs Oscars reifer und sehr smarter Klassenkampf im Turbokapitalismus präsentiert in einem asiatisch absurden Mindfuck-Style. Und laut dieser Beschreibung eindeutig ein Film, der nicht nachm Bachelor und vorm Dschungelcamp auf RTL läuft, dafür aber schon sehr doll nach Arte klingt. Und genau da könnt ihr den vielleicht besten südkoreanischen Film nach Oldboy auch gerade gucken. Allerdings müsst ihr euch damit etwas beeilen. Denn Parasite ist ganz turbokapitalistisch nur eine Woche in der Mediathek abrufbar.

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Manchmal entdeckt man ja irgendwelche Serien, Themen oder Channels im Netz, die man dann die nächsten 24 Stunden einfach durchsuchtet und dabei zu gar nix kommt. In meinem Fall waren das die Remake-Reviews von YourMovieSucksDOTorg, die teilweise länger sind als der eigentlich suckende Movie und dann innerhalb von ein paar Wochen millionenfach auf YouTube geschaut wird.
Das hat mich neugierig gemacht, denn normalerweise sind 2 1/2-stündige Filmanalysen nichts, was jetzt übertrieben viel geklickt wird. Erst recht nicht, wenn der Film, um den es geht, schon 3 Jahre alt ist. Die Löung dafür ist aber ganz einfach: es ist furchtbar entertaining und ich habe lange nicht mehr so viel gelacht. Wenn Film-Kritiken immer so unterhaltsam wären, bräuchte man gar keine Filme mehr.
...weiterlesen "Remake-Reviews von YourMovieSucksDOTorg"