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Aus Bella Italia kommen ja nicht nur leckere Dinge, die man sich gerne in den Mund stopft (Liebe für Pasta & alle Pizzen). Zumindest in den 80ern war das gestiefelte Land am Mittelmeer auch in puncto Disco-Musica ganz groß dabei und hat damals so einige Synth-Pop-Hymnen abgeliefert, die mbMn auch heute noch gut ballern.
Eine dieser Hymnen aka Charlie's Spacer Woman hab' ich euch vor einiger Zeit ja schon mal aufs Ohr gelegt (als Original und als Remix). Heute bekommt ihr mit Clio's Faces den nächsten Ferrari unter den Italo-Disco-Klassikern serviert, an dem ich auch mal ein bisschen rumgeschraubt habe. Diesmal aus dem Jahr 1985. Und falls ihr danach immer noch Hunger habt, hier gibt's noch mehr als 200 Spaghetti-Electro-Songs in einer Playliste zum Nachtisch. Buon appetito.

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Die wahrscheinlich coolsten Visual Effects und Digitial Sounds, die 1982 auf einem Commodore 1541 machbar waren, wurden im Jahr 2021 gemacht. Mit Hilfe von Diskettenlaufwerk-Styles. Und ich sag's mal so: es gibt sowohl CGI-Effekte als auch Musik aus 2021, die ich schon schlechter fande. Backgroundinfos für Nerds gibt's auf dem Blog vom verantwortlichen Oldschool-Hacker Matthias Kramm.

Freespin generates sound/music using the floppy drive mechanic (in particular, the stepper motor responsible for moving the head to the right track). Video is generated through the serial bus.


via


Keine Ahnung, ob es daran liegt, dass alle sich gerade die gute alte Zeit ohne Corona zurückwünschen und deswegen in Erinnerung schwelgend durch die Vergangenheit reisen oder ob mein YouTube-Algorithmus einfach in den 80ern kleben geblieben ist, weil ich Synthies so sehr mag. Aber in den letzten Monaten treffen meine Ohren auf sehr sehr viele 80s-Sounds aus den 2020ern.
In dem Fall waren das backflashige Songs von nand, Tightill & Goldy, Raket One, Tropikel Ltd. & futurebae, orbit, Fritzi Ernst und Edwin Rosen. Anscheinend macht nicht nur Corona neue deutsche Welle. Viel Spaß mit diesen Töne spuckenden Zeitmaschinen-Trips.

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...weiterlesen "80er-Mucke aus den 2020ern"

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Gestern habe ich diesen technoiden Synthie-Banger von Charlie für mich entdeckt, der sehr gut gealtert ist, dafür, dass er als fast 40 Jahre alte Disko-Nummer aus Italien daherkommt, die vom Ding her auch heute so produziert worden sein könnte. Klingt ein bisschen wie eine Oldie-Version von Daft Punk und ist abgespaced genug, um perfekt über Szenen aus Fantastic Planet zu passen.
Wie gern ich diesen Song jetzt doch richtig schön laut in irgendnem' Club oder meinetwegen ja auch gern in einer italienischen Disse hören würde, um dazu abzudäncen. Vielleicht sollte ich mir eine Zeitmaschine bauen und zurück in die 80er reisen. Da ging das ja noch alles.

"Es steckt in «Spacer Woman» von Charlie aus dem Jahre 1983 die Quintessenz eines ganzen Genres. Eines, das sich im Laufe der Jahrzehnte immer weiter ausdifferenzierte, zahl- und abwechslungsreiche Sub-Genres zur Folge hatte und irgendwann als Inspiration für die Musik von Modern Talking diente - aber auch den Sound von New Order, den Pet Shop Boys oder Daft Punk beeinflusste." (Quelle)

Update: Ich hab' am Wochenende mal wieder Pizza gefuttert, Fruity Loops angeschmissen und statt der Zeitmaschine dann doch erstmal 'nen kleinen Remix von meinem Italo-Discohrwurm gebastelt.

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Eigentlich ist ja gerade die perfekte Zeit, um ein bisschen in der Vergangenheit rumzunostalgieren. Denn in der Gegenwart ist ja aktuell nahezu alles verboten, was auch sonst Spaß macht. Da denken wir doch lieber in Erinnerungen schwelgend an die guten alten Zeiten. Zum Beispiel mit Jim, der euch das Beste der 80er und 90er auf jeweils einer Collage hübsch zusammengemalt hat. Flashbacks fürs Auge. Stilecht gerendert mit Microsoft Paint.

 

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Während Deutschland im Jahr 2019 Weltmeister im Papier- und Verpackungsmüllverbrauch ist, Kohlekraftwerke aktuell noch fast 2 Jahrzehnte die Luft verpesten dürfen und immer mehr und immer größer werdende Autos unsere Städte einnehmen, hatte Peter Lustig schon vor einigen Jahrezehnten auf alles eine Antwort.
Bereits 1982 hatte Peter keine Lust mehr auf doofes Plastik und kritisierte die Verpackungsindustrie. Noch vor den 90ern nutze er Solarzellen und bastelte ein Photovoltaik-Basecap für einen Walkman. Und schon 1992 träumte er im Stau von mehr öffentlichen Verkehr, Carsharing und Mini-Elektroautos, die durch Sonnenenergie betrieben werden.
Selbst das nostalgische Fernsehprogramm aus und sogar vor meiner Kindheit hatte offensichtlich schon mehr Plan von Nachhaltigkeit als die deutsche Bundesregierung 30 Jahre später.
Lustig, Peter. Damals erklärte ein alter weißer Mann den Kids, was besser für die Umwelt ist. Heute ist es bei FridaysForFuture andersrum. Das gute alte Löwenzahn war seiner Zeit scheinbar weit voraus - und ich finde das schöne Intro, in der die Natur sich ihr Territorium zurückerobert heute sogar noch ein bisschen schöner. 🌼
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In China fahren Magnetschwebebahnen ja heute mit über 500km/h durchs ganze Land und Pläne, diese Geschwindigkeit sogar noch zu verdoppeln gibt es bereits. Der politisch stark geförderte Ausbau der Schnellstrecken verbindet die weit entfernten größten Städte und macht fliegen quasi überflüssig. Fortschrittlich. Das war die deutsche Verkehrspolitik vor über 30 Jahren ja auch mal. Zum Beispiel mit einem Transrapid zwischen Berlin und Hamburg.
Trotzdem der schwebende Zug als äußerst sicheres Verkehrsmittel galt (und es bis heute ist), beendete man nach einem Unfall aber abrupt das Projekt "M-Bahn" und damit auch alle Pläne für die Zukunft. Wenn wir das mal mit Flugzeugen oder gar Autos so gemacht hätten.
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Ein Strand, ein Pferd und so harte Jumping-Dance-Energy wie ihr sie sonst nur von verballerten Techno-Kids im substanzenden Modus bekommt. Und davon hat der wie ein Mix aus Disco Stu und Karate Kid aussehende Mario Mathy so viel, dass er damit auch gleich seine Synthesizer laufen lässt. Denn die Synth-Pop-Insel der guten Laune muss ohne Stromkabel auskommen. Power to the Wochenende from the Year 1987.

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Neben der Doku über die Floppy-Disk-Mafia mein aktuelles Retro-Highlight aus der Videospiele-im-Fernsehen-Reihe, die anscheinend u.a. 1986 in der ARD begann. Mit Computerzeit. In der Atari&Comodore64-Ära.
Damals noch eingeleitet mit einem im Studio platzierten Flugzeug, das sich nicht jeder leisten kann, aber nun jeder in völlig verpixelter Kack-Grafik von damals steuern kann. Und das war total super, denn diese völlig verpixelte Kack-Grafik war damals eben der Shit und wirkte einfach so - echt (haha).

Bei der Aufnahme handelt es sich um eine inzwischen über 30-jährige VHS-Originalaufnahme. Diese kopiere ich, wie alle andere anderen Videos übrigens auch, auf DVD um.

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Oldschooliges Fundstück aus einer Zeit, in der Graffiti & HipHop noch in den Kindersneakers steckten, langsam über den großen Teich kamen und auch in Deutschland allmählich ihre ersten Breakdance-Schritte machten.
Ein Meilenstein dafür war die Doku "Style Wars" (1983), die es 1985 scheinbar auch als deutsche Reportage unter dem sehr deutschen Namen "U-Bahn-Bild & Verrückte Beine" in die damaligen Fernsehbildröhren geschafft hat. Und das war  wahrscheinlich einer der Momente, in dem dieses "Hip Hop" das allererste Mal in deutschen Wohnzimmern lief (abgesehen von Gottschalks fürchterlichem Rap-Versuch). German HipHop-History.

Geisterhafte Bilder huschen auf quietschenden Rädern an Lampen vorüber. Bilder, die einst snobistisches Gallerie-Publikum in Entzücken versetzten, auf die Politiker ebenso wie ganz normale Menschen mit blanker Wut reagieren. Die Sprühdose - das Symbol einer neuen Subkultur. Dazu Breakdancing, Rapmusik - alles zusammen die grelle Szene des "Hip Hop".




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Spotify-Walkmen, Insta-Einwegkameras und Facebook-Beepers von Art Director Thomas Oliver aka Tom le French. Modern-Life-Technology als haptische Geräte im stilechten Retro-Outfit der 80er. Ein quasi prähistorisches Internet aus einer Zeit ohne Internet. Und vermutlich der feuchte Vintage-Traum eines jeden Hipsters.


...weiterlesen "Re:Birth | Pre-Internet Technology"