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Bisher kannte ich DNA-Modifikationen ja hauptsĂ€chlich aus Jurassic Park, in dem die Sache mit den im Genlabor gezĂŒchteten Dinos am Ende dann doch nur so semi-gut ausging, wie wir alle wissen (life finds a way). Nun. Gestern habe ich dank eines kleinen Ausflugs nach Berlin (mit ganz besonderen Drogen) und Jahrzehnte langer Forschung mit CRISPR-Gentechnology meine erste Injektion mit synthetischer DNA ins Zentrale Nervensystem meines RĂŒckenmarks gespritzt bekommen, um meine Stammzellen zu modifizieren. Wie in so 'nem fuckin' Sci-Fi-Film. Nur, dass ich nicht aus der Zukunft komme, denn: That's Wissenschaft im Jahr 2019.
Der fortschreitende Verlauf meiner Erbkrankheit (SMA) ist damit nach nun 32 Jahren angeblich gestoppt (thanks, Science) und nach der 4. Ladung mit DNA-Upgrades aka Spinraza soll ich eventuell auch wieder kleinere Dinge können, die ich nicht mehr kann. Mal gucken. Gerade geht's mir auf jeden Fall ganz gut, bin aber ein bisschen platt vom 3 Tage im Krankenhaus rumgammeln (immerhin gab's kostenloses WLAN) und hier im Blog geht's dann wohl morgen wieder mit dem ĂŒblichen Krimskrams weiter. Bis dahin verabschiede ich mich fĂŒr heute erstmal mit den Worten eines gif'd Jesse Pinkman:

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Ich bin leider komplett im Arschi und huste und rotze seit ein paar Tagen Schleim in allen Farben aus mir raus, weshalb hier eher so wenig bis gar nix los war. Wenn also gerade Posts kommen, dann erstmal nur sporadisch bzw. wenn mir das komatöse Serien reinziehen zu viel wird (eigentlich alles wie immer also). In der Zwischenzeit baller ich mir zur Abwechslung mal jede Menge chemische Drogen aka Medizin rein, inhaliere gesunden Dampf mit einem Oldschool-Vape-GerÀt und trinke Eukalyptus-Ingwer-Chilli-Tee wie so 'n kranker Hipster. So. Wissta Bescheid. Wir lesen uns wieder, wenn ich alles aus meinem Körper rausbekommen habe, was keine Miete zahlt. Bis dahin: Bleibt gesund, Freunde.
...weiterlesen "Sicko Mio"

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Genmanipulation hat fĂŒr viele ja immer einen ethisch schlechten Ruf, weil es immer heißt, dass wir Menschen nicht Gott spielen sollen. Mir ist Gott allerdings scheiß egal, denn auch ich habe - was vermutlich die wenigsten, die hier mitlesen wissen werden - eine bisher unheilbare Erbkrankheit namens SMA (Spinale Muskelathrophie). Bisher. Denn die selbe Krankheit, bei der meiner Mutter vor 30 Jahren gesagt wurde, dass ich keine 18 werde (tja, mittlerweile bin ich 32, ihr Fucker), ist 30 Jahre spĂ€ter fast vollstĂ€ndig durch gezielte Spritzen zur Modifikation von Stammzellen heilbar geworden. Zumindest in einigen FĂ€llen.
Es gibt allerdings einen Haken: denn ich hĂ€tte diese Spritze vor 30 Jahren bekommen mĂŒssen, damit sie ihre volle Wirkung erzielt. Da es Zeitmaschinen aber selbst im Jahr 2019 noch nicht gibt, wird das wohl eher schwierig. Mit ein bisschen GlĂŒck fĂŒhrt die ganze Prozedur aber auch bei mir zumindest dazu, dass es nicht beschissener oder sogar minimal besser wird, was fĂŒr mich dann unter UmstĂ€nden bedeuten kann, dass ich 5, 10 oder 20 Jahre lĂ€nger leben darf. Wie gesagt, mit GlĂŒck. Aber man nimmt ja, was man so kriegt, ne?
Nun. Vielleicht könnt ihr euch jetzt ja in etwa vorstellen, warum ich Gentechnik erstmal ziemlich geil finde - und zu was die Menschheit dann alles erst in den nÀchsten 30 Jahren fÀhig sein könnte. Falls nicht, alles Weitere erfahrt ihr im Video der ErklÀrbÀren von kurzgesagt.

Habe gerade ein altes und relativ peinliches Profil von mir auf so 'nem Online-Partnersuchdingens in meinem Postfach wiedergefunden. Offenbar war mir damals so langweilig, dass ich auf sehr viel dumme Fragen noch viel dĂŒmmere Antworten gegeben habe. Und mein Vergangenheits-Ich wollte anscheinend keinen Sex, sondern den Comedypreis gewinnen (Spoiler: Ich habe ihn nie bekommen - vermutlich zurecht). Oder ich habe da einfach sehr gutes Zeug geraucht und fand das mit großer Wahrscheinlichkeit alles sehr lustig. ÂŻ\_(ツ)_/ÂŻ

Vor knapp zwei Wochen hab' ich das letzte Mal in meinem alten "Kinderzimmer" geschlafen, da meine Eltern das Haus, in dem ich aufgewachsen bin, nach 23 Jahren verkaufen. Ein wenig wehmĂŒtig hab' ich an dem Tag auch mein ganzes Zimmer entmĂŒllt und mich u.a. von hunderten VHS-Kassetten, einem Sega Mega Drive und einem Dragonballposter verabschiedet. 
Nebenbei habe ich angefangen, einen neuen Hintergrund fĂŒr mein Blögchen zu basteln und beschlossen, dort ein bisschen von der verlorengegangenen Nostalgie mit reinzubauen. Da ich selber so gut malen kann wie ein untalentierter Affe, dem man alle Gliedmaßen enfternt hat, habe ich mir dafĂŒr ĂŒber 150 Pixelartschnipsel aus dem Internetz "ausgeliehen" und mir meinen eigenen kleinen 90s-Room eingerichtet (Die Ehre gebĂŒhrt allen KĂŒnstlern, die ihre Pixel dort wieder finden). Fast alle davon habe ich um einige Pixel ergĂ€nzt oder gekĂŒrzt bzw. selber den Photoshopphillippstift angelegt. Und ein paar Gimmicks aus der Jetztzeit habe ich auch reingemogelt.
Apropos Jetztzeit. Der aktuellste Post - also, dieser hier - ist anscheinend mein 3000er. Puh. Gar nicht mal so wenig. Und es hat sich ganz schön was getan mittlerweile. Der Laden lĂ€uft (Props dafĂŒr gehen raus an alle Lazer dieses Blogs. Und ja, auch an dich!). Deswegen wird jetzt auch erstmal geparty'd! o/
Und zur Feier des Tages, klebe ich mir diese Retropixel nun als Tapete in Online-Spielzimmer rein. Einfach, weil ich's kann. Und, weil's mir gefÀllt.
Bei Bedarf dĂŒrft ihr nun alle nerdy Anspielungen im Bild suchen. Bei jedem, der auf weniger als 20 kommt, bin ich ein bisschen enttĂ€uscht. Wer mehr als 35 findet, kann stolz auf sich sein und mit meiner Genehmigung sogar vor vier ein Bier trinken. Wieauchimmer, auf euch und die nĂ€chsten 3000. Oder irgendwie so.
PS: Und weil ich Lust hatte, hier das ganze Ding nochmal als 80s-VHS-Cover.

Eigentlich mag ich es ja gar nicht so, mich selbst in den Mittelpunkt zu stellen. Dehalb teil ich hier an sich auch irgendwie ungern Dinge, bei denen es wirklich um mich geht. Aber hey, es ist ja mein Blögchen. Da muss ich das ja ab und zu mal.
Und außerdem habe ich heute Geburtstag (den ich eigentlich auch nur so semi mag, eben wegen dieser Mittelpunktsgeschichte). Da kann ich sowieso tun und lassen, was ich will. Apropos. Genau darum geht's nach dem Titel auch in dem Song, den ich die Woche zwischen besorgten Cheeseburgern, viel Alkohol und brennendem Kaminfeuer auf einen Beat (von Uke) raufgepackt habe. Und zwar im wunderschönen Ostdeutschland - neben einem Bauwagen mit Böhse Onkelz und Frei.Wild-Postern drauf (doppelt scheiße hĂ€lt wohl besser).  
Und, naja, ich find' ihn tatsÀchlich ganz okay, glaub' ich. Auch wenn ich den Text eigentlich schon auf 'nem anderen Instrumental verbrannt hab' und die Aufnahmequali jetzt auch nicht so unbedingt der Burner war. Ach, und falls jemand sich fragt, woher das Zitat am Anfang stammt: eure Antwort findet ihr im Hass.

Ich wurde in letzter Zeit relativ oft nach meiner Musik gefragt bzw. ob ich denn ĂŒberhaupt noch welche mache. Und tatsĂ€chlich hab ich seit 'ner Woche angefangen, wieder in meinen alten Projekten zu stöbern und inzwischen 3-4 Sachen hochgeladen. Das hab' ich dann einfach mal zum Anlass genommen, meinen besten Scheiß zusammenzukratzen. Und zwar in eine Playliste namens Gar nicht mal so scheiße (seiende Beats von mir). 
Leider sind die von der LautstĂ€rke nicht wirklich fein abgestimmt, weswegen es das ein oder andere Mal leiser bzw. lauter werden wird (ich war zu faul, das nochmal abzumischen, sorry).Vielleicht ist ja aber trotzdem irgendwas fĂŒr euch dabei. Und wenn nicht, könnt ihr ja wenigstens meine unkreativen Songtitel bewundern oder euch ganz kleine Bilder angucken.

Ich bin bĂ€ck to reality (bzw. eigentlich war ich genau da, und bin jetzt wieder online). Und aus meinem Mini-Urlaub im Harz hab' ich euch sogar etwas mitgebracht. Da habe ich nĂ€mlich neben einiger Grill- und Alkoholsessions vorm Kamin geschafft, einen alten Text von mir neu aufzunehmen (natĂŒrlich betrunken). Und das klingt dann so, wie es jetzt klingt. 
Falls euch dieser komische Typ allerdings nervt, der da stĂ€ndig in diesen wunderschönen Beat reinquatscht, könnt ihr den natĂŒrlich auch ohne mich hören: Phaeleh - Journey.