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Eine von diesen inzwischen gar nicht mehr so wenigen KI's, die mit irgendeinem Algorithmus mal mehr und mal weniger gute Bilder generieren, hat mich portraitiert. Und jetzt habe ich wirklich keine Angst mehr davor, dass Maschinen irgendwann zu schlau werden und die Menschheit versklaven, weil Roboter mich anscheinend ziemlich cool finden.
Vielleicht habe ich ja auch Glück und die betrachten mich im E-Rolli als einer von ihnen. Oder ich habe Pech, weil ich dann irgendwann nur noch Dates mit Kühlschränken oder Druckern haben kann, die mir aber immer Körbe geben. Vielleicht sollten wir der KI aber auch einfach nur oft genug sagen, dass sie gut malen kann, damit sie auf die Kunstakademie geht und nicht zum Diktator wird. So schlecht sieht das nämlich wirklich nicht aus.

...weiterlesen "Ich habe mich von einer künstlichen Intelligenz malen lassen"

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Na? Keine Angst, ihr habt euch nicht im Tag geirrt. Hier kommt wirklich mal wieder etwas nicht an einem Mittwoch und ich lebe tatsächlich auch noch an anderen Tagen. ...weiterlesen "It’s still open"

Vor ein paar Monaten habe ich Midi-Files für mich entdeckt, weil ich erst 20 Jahre später so richtig verstanden habe, dass das nicht nur Gameboymusik ist, sondern man die Dinger auch - wie obviously dafür gemacht - für Remixe und Cover nutzen kann. Und genau das hab' ich dann auch gemacht, was in dem Fall heißt, dass ich tagelang Midi-Files gegooglet und danach in Fruity Loops durchgenudelt habe. Um ein paar Beats quasi nachzuspielen und ein bisschen zu flippen. Wie so eine billige Cover-Band auf irgendeinem Dorffest sozusagen. Nur halt ohne Band. Und dafür mit Internet.

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In den letzten Tagen habe ich jede noch so kleine Stelle in den unendlichen Weiten des Internetz nach Memes in Pixelform durchgooglet, um meinen lowkey-gephotoshoppten Memescreen zu vervollständigen und ins Jahr 2022 upzugraden. Und jetzt ist quasi das gesamte Internet in einem Bildschirm gelandet.
Denn meine Pixel-Collage hat sich inzwischen in ein Wimmelbild aus über 200 Memes verwandelt, das so aussieht, als könnte man dort Waldo finden (und das kann man btw auch;). Ihr könnt euch heute also alle Scrolls sparen und eure Finger entspannen, denn all die lustigen Bilders ausm Web sind hier, falls jemand die braucht:

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Ja, "es" lebt bzw. ich lebe, falls ihr euch das mittlerweile schon gefragt habt, nachdem dieses Blögchen hier inzwischen seit 2 Wochen quasi im Lockdown ist, um mich rhetorisch schon mal dem Coroni-Comeback anzupassen. Immerhin kann ich wieder normal atmen, was ziemlich cool ist, weil atmen ja schon 'ne sehr schöne Sache ist - gerade in beatmungsintensiven Zeiten.
Allerdings kann ich immer noch nicht richtig bzw. nur mit Schmerzen sitzen, was als Rollifahrer etwas unpraktisch ist, wie ihr euch vielleicht vorstellen könnt. Gerade fresse ich daher neben jeder Menge Ibus tonnenweise Schokolade, um ein bisschen Sitzfleisch auf meinen Poppes zu bekommen. Aber ich will hier auch nicht rumheulen oder euch mit nervigen Krankheiten nerven, weil uns nervige Krankheiten aktuell ja alle schon genug nerven.
Eigentlich schreib ich das hier auch nur, um mich nochmal für die 3 Milliarden Genesungswünsche zu bedanken und ein paar Freunde von mir zu beruhigen, die das hier immer fleißig mitlesen (schöne Grüßis an euch, ihr wisst wer ihr seid). I'm back to Life, I guess. Und in den nächsten Tagen wird dann auch dieses Blog wieder gefüttert, damit es und ihr in den nächsten drölf Pandemie-Wellen nicht verhungert.
Erstmal muss ich aber wieder ein bisschen leben und alle anderen Dinge erledigen, die ich in den letzten Wochen liegen gelassen habe wie mich im Bett. Bis dahin lasse ich euch mal mein ganzes bisheriges Pandemixtape hier, an dem ich die nächsten Monate nun weiterarbeiten kann, weil die ganze Shice immer noch nicht vorbei ist - hurra.

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Vor ein paar Wochen war ich bei meinen Eltern und habe etliche uralte Fotos von mir selbst gezeigt bekommen (Eltern eben, ihr kennt das). Zum Glück war Mini-Sascha aber anscheinend nur bis zum 8. Lebensjahr Jahren süß genug, um ihn zu knipsen, weil ab da gibt's kaum noch Bilder von mir. Dadurch waren es dann "nur" 12 volle Fotoalben.
Ansonsten hatte ich aber offenbar eine so gute Kindheit, dass es mir fast schon unangenehm ist, wie gut sie war. Inklusive klassischer Childhood-Dreams wie Doggo und Disneyland. Aber auch mit Kuchen und Kamin (und Kippen, haha). Liebe Grüßis an mein wohlbehütetes Vergangenheits-Ich, das sich glücklich schätzen sollte.
...weiterlesen "Mini-Me"

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Manch einer mag es als kindisch abtun, aber wenn ich ein einziges Lieblingsbuch wählen müsste, wäre es vermutlich immer noch eines mit Bildern drin. Denn ich bin seit jeher Comic-Fan und einer meiner All-Time-Favorites bleibt Katsuhiro Otomo's legendärer Kult-Manga Akira (1982-1990).
Das liegt vielleicht aber auch daran, dass ich Filme ja eigentlich noch lieber mag als Bücher mit Bildern drin und die 88' erschienene Anime-Version des japanischen Cyberpunk-Klassikers mindestens genau so fantastisch ist (außerdem war die VHS-Kassette ein bisschen leichter als die 6 tonnenschweren Telefonbücher, die ich damals mit in den Urlaub geschleppt habe).
Zum Film gab es nämlich auch einen passenden Soundtrack, den ich bis heute liebe, weil er mich atmosphärisch instant wieder nach Neotokyo kickt. Einen kleinen gesampleten Mix daraus bekommt ihr in diesem kleinen MashUp von mir, das ich am Wochenende gefruityloopst hab, nachdem ich mir mal wieder die wunderschöne Akira-Apokalypse reingezogen habe.

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Irgendwann zwischen Pandemie, Klimawandel und anderen Dystopie-Nachrichten habe ich einen Song darüber geschrieben, wie absurd es ist, in einer "Apokalypse" samt Luxus-Lifestyle einfach so weiterzumachen wie bisher, weil einem scheinbar gar nichts anderes übrig bleibt.
Ein Mix aus trotzender Weltuntergangsromantik, verloren gegangenem Glauben an die Menschheit und ein wenig Hoffnung, weil es eben trotzdem irgendwie immer weiter geht (die Frage ist nur, wie). Mit Musik geht es zum Beispiel hier weiter, wenn ihr mehr Songs hören wollt, die ich in den letzten langen Lockdown-Monaten so gebastelt habe: Link zu meinem Pandemix-Tape.

Wir sitzen zusamm' am Timmendorfer Strand
Und blicken romantisch in den Weltuntergang
Nach dem großn Kampf gegen den Mutant
Steckt die Welt in Brand, doch keine Angst
Wir löschen den Durst mit Sekt in der Hand
Zwischen Feuer und Flammen, da baden wir im Sand
Wir fickten die Erde und uns um den Verstand
Well done Wohlstand, die Firma dankt
Im glitzernden Glanz wird auf Trümmern getanzt
Noch ein Selfie und dann stirbt auch Instagram
Twentytwentyone, bitte rette sich wer kann
Die Titanic sank und wir doomscrollen bergab
But who gives a Fuck, gib mir lieber noch mehr Schnaps
Noch ein Glas für jeden und dann ham' wirs auch geschafft

Die Erde, sie bebt - sie spielt unser Lied
Wir freun uns lieber zu früh, als viel zu spät

Staffel-Finale Menschheit - this is die Endzeit
Du wolltest immer nur im Moment sein
Doch alles stürzt in dem Moment ein

Ja Sex ist geil, aber did you ever fucked the System
Man müsst mal was verändern, aber was man nich alles müsste
Ich wünschte, ich küsste dich in dem Moment
Wenn diese ganze Scheiße niederbrennt
Wir grillen tote Tauben während alles Feuer fängt
Auf der Motorhaube von deinem neuen Benz
Lockdown für alles, was glitzert und glänzt
Ich geb mein letztes Hemd für ein bisschen Senf
Der Himmel feuerrot, ein Meteor am Firmament
Das wars dann also mit "es war einmal der Mensch"
Shit's gettin real, es wird um Klopapier gekämpft
Aliens sehen uns an und schäm' sich nur noch fremd
Alles ist egal, ich hol' uns noch ein Getränk
Bevor wir wegsterben und das Ende noch verpenn
Wir machen noch Witze in der Apokalypse
Dystopie im Disneyland und wir die Weltuntergäng
Das Meer steigt, wir hörn den letzten Song der Band
Wir sind abgestürzt, aber dafür konsequent
Ein lauter Knall - Badaboom und Badabäng
Es ist Apokalypse – und wir die Weltuntergäng

Alles explodiert und brennt, doch uns beeindruckt nichts
Denn die Party ist erst vorbei, wenn die Party vorbei ist

Staffel-Finale Menschheit - this is die Endzeit
Du wolltest immer nur im Moment sein
Doch alles stürzt in dem Moment ein

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Eine alte Schulfreundin von mir, die Sarah wurde vom MDR begleitet und hat mal erzählt, wie es sich eigentlich so als Rollifahrerin mit Assistenz lebt und warum das für sie deutlich besser ist, als gesammelt in einer Einrichtung zu landen. Und anscheinend ist es gar nicht selten, dass Menschen mit Behinderung direkt nach der Schule in der Lage dazu sein müssen, eine staatliche Behörde zu verklagen, um nicht schon mit 20 in einem Altersheim zu landen. Denn meine Lebensgeschichte könnt ihr fast eins zu eins über diesen Beitrag legen, was das angeht. Ich bin übrigens auch für zwei Sekunden zu sehen - auf einem Oldschool-Foto aus der Raucherecke vor der Schule. Liebe Grüße, Chefin. 👋

"Mit 20 Jahren ins Altenheim – für die Leipzigerin Sarah Lenz war das keine Option. Sarah, heute 34, lebt mit Muskelschwund in den eigenen vier Wänden – mit ihrer Assistentin Ulrike."

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Am Wochenende hab' ich South Park's Pandemic Special, Soul II Soul's Back to Life und ein Enya-Fetzen gesamplet und mit Fruity Loops Synths durch den Mixer gerüht. Klingt ein bisschen nostalgisch jammernd und sehnsüchtelt nach einer besseren Zeit, aber das tun wir ja vermutlich alle gerade ganz gerne.
Und ich sag mal so: wenn die ganze Scheiße noch länger dauert, habe ich bald 1 ganzes Album fertig, was erschreckend ist, weil ich normalerweise mehrere Jahre für so viele Songs brauch und es sich nun so anfühlt, als wäre es bereits 2026 oder so. Und ich hoffe ja sehr, dass es sooo lange nicht dauert, bis wir alle wieder "back to life" sind. Sonst bau ich mir vielleicht doch lieber eine Zeitmaschine statt Songs über eine andere Zeit.

"And I did all this - because I just want my life back."

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Eigentlich poste ich hier ja ungern Bilder von mir, weil es hier gar nicht um mich gehen soll und ich auch kein Bock hab, mich als Influencer beschimpfen zu lassen. Ein Impfluencer bin ich aber in Zeiten wie diesen gerne, wenn das ein wenig Hoffnung gibt oder tatsächlich irgendwen dazu bringt, sich ebenfalls impfen zu lassen.
Bisher war's mir allerdings eher unangenehm, weil ich niemanden neidisch machen wollte und mir schon bewusst ist, dass ich dadurch gerade einen sehr priviligierten Status habe, den andere vielleicht genauso verdient hätten. Deshalb landet das Foto aus Demut auch mit einer Woche Verspätung hier.
Andererseits bin ich eben auch in der Risikogruppe, lag schon vor Corona einige mal mit Luftnot im Krankenhaus und bin gleichzeitig jeden Tag auf Kontakte zu meinen Assistenten angewiesen, weshalb ich mich nach der Impfung jetzt auch gefühlt habe wie so ein Heroinjunkie, der nach einer Nadel im Arm endlich mal wieder ein bisschen entspannen kann.
Geimpft wurde ich allerdings nicht deswegen, sondern weil ich nebenbei für ein Sanitätshaus jobbe, das u.a. Leute wie mich versorgt, die größtenteils eben noch keine Impftermine bekommen haben (anscheinend haben Risikogruppen außerhalb von Pflegeheimen in D-Land nur eine Daseinsberechtigung, wenn sie arbeiten, was ich ehrlich gesagt ziemlich eklig, aber auch typisch doitsch finde). Und da dieses Sani-Haus in Brandenburg sitzt und wir bürokratisch offenbar selbst eine Pandemie verkomplizieren, musste ich für einen kleinen Pieks auch über 700km am Tag zurücklegen, um zu meinem Glück zu kommen.
Und ja, ich weiß, der volle Schutz ist erst nach der zweiten Spritze da und wahrscheinlich mutiert dieses Drecksvirus sowieso nochmal so, dass wir alle noch mindestens einen zweiten Impfstoff irgendwann brauchen werden (vielleicht ist das auch jetzt schon so, seufz).
Ich bin dennoch irgendwie froh, weil ich das erste Mal seit einem Jahr das Gefühl habe, dass irgendwas passiert und es zumindest in kleinen Schritten zurück zur berühmtberüchtigten Normalität geht, die es so wie damals™ eventuell aber auch eh gar nicht mehr geben wird, weil sie vermutlich nur noch ein nostalgisches Konstrukt ist. Naja. Gerade habe ich aber einfach mal wieder Lust, etwas optimistisch zu sein in dieser permanenten Weltuntergangsstimmung und möchte gar nicht daran denken.
Nebenwirkungen, die ja eigentlich eine ganz normale Immunreaktion des eigenen Körpers und im Grunde gut sind, hatte ich bis auf ein wenig Druck im Arm und ein Mini-Fieber-Feeling für einen Tag übrigens nicht. Im Gegensatz zu manchen Verschwörungs-Manfreds und Aluhut-Attilas, für die ein kleines Stück Stoff vorm Gesicht und ein kurzer Pieks in den Arm offenbar einfach zu krass für ihre muskelbepackten Körper sind, habe ich als E-Rollifahrer mit Muskelschwäche und 50%igem Lungenvolumen nämlich weder mit Masken noch mit Impfungen Probleme, ihr Weicheier (falls ihr Menschen mit Behinderungen nochmal als schwächste Mitglieder in der Gesellschaft bezeichnen wollt, denkt daran).
Und jetzt hoffe ich ja sehr, dass ihr in dem ganzen Chaos auch so schnell wie möglich euren heißbegehrten Termin kriegt, damit wir alle auf ein Level kommen und diese verfickte Pandemie möglichst bald endgültig beenden bzw. dieses scheiß Virus fertig machen können. Es wird echt Zeit.