Ich habe am Wochenende wieder diesen wunderbaren Klassiker von Omega nachts irgendwo auf'm Dockville-Festival gehört, den ich mir vor einiger Zeit als 2. Song aus dem Mid90s-Trailer gesamplet habe.
Und ja, okay - eigentlich hab' ich das Ding nur ein bisschen aufgepeppt, ein paar Minuten gestrichen und das Ergebnis dann mit Fruity Loops rausgehauen. Mir gefällt's aber irgendwie ganz gut so. Vielleicht ja auch euch (wenn nicht, dann nicht).


Gerade bin ich dabei, die wunderschönen Retro-Songs aus dem Mid90s-Trailer zu hören und mit ihnen ein bisschen in Fruity Loops rumzuspielen. Mit dabei auch der Klassiker von Wendy Rene, den die meisten wahrscheinlich eher als Wu-Tang-Sample kennen. Ich hab' daraus inzwischen auch mal einen kleinen Beat gebastelt - und der geht so (mir gefällt die Version von Argatu ja trotzdem besser als meine):


Eben in diesem Eso-Set einen wunderbaren Remix von einem meiner All-Time-Favorite-Instrumentals gehört und dazu noch auf YouTube die Original-Version auf Vinyl gefunden. Und jetzt sitze ich gerade sehr glücklich auf meiner Terrasse und erfreue mich meines Daseins. Mit aufgedrehten Boxen. Souls of Mischief - 93 'til Infinity Instrumental (Youandewan Remix).


Aus irgendeinem Grund habe ich mir neulich Serien-Intros von damals™ reingezogen und bin so auf das deutsche Dragonball-Theme abgegangen, dass ich es samplen musste und nun einen trashigen Trap-Remix daraus gemacht hab'. Und das Ergebnis bekommt ihr hier. Viel Spaß beim Nostalgieren - hier das super90's-mäßige Musikvideo vom Original:

PS: Einer der 7 Drachenbälle


Die Hausband vom NeoMagazinRoyale mit einer analogen Interpretation von Flume's fast schon legendären Disclosure-Banger - inklusive selbstgebautem Autotune-Vocals. Und klingt ganz schön gut. Stabiler Orchester-meets-Electro-Remix. ...weiterlesen "RundfunkTanzOrchester Ehrenfeld – You & Me [Cover] – Disclosure (Flume Remix)"


Ausnahmsweise mal wieder ein Song von mir, weil er mir gerade eigentlich ganz gut gefällt und irgendwie zum sonnigen Sonntag passt. The Waiting Line von Zero 7 als leicht boomgebapten Remix von meiner bescheidenen Wenigkeit.
Und falls ihr Lust habt, mal in den Kram reinzuhören, den ich sonst so amateurhaft mit Fruity Loops zusammenschuster - hier die Liste der Songs, die nicht ganz so scheiße sind:


Mein aktuelles Lieblings-Meme, das sich die Woche sicherlich auch in eure Timelines verirrt hat - The Yodeling Walmart Kiddo. Und natürlich hat das Netz nicht lange auf sich warten lassen und bereits etliche Remixe gebastelt. Oh Lawd, I love the fuckin' Internet. Sometimes.

On March 24th, 2018 in Harrisburg, Illinois, child performer Mason Ramsey, known for his Hank Williams impressions, was filmed singing “Lovesick Blues” in a Walmart.

Hier eine kleine Auswahl meiner Favoriten:

...weiterlesen "Meme-Remixes: The Yodeling Walmart Kid"


Ich mag das Original von Air ja mindestens so sehr wie ich die Beats von Figub mag. Schön, mal beides zusammen hören zu können. All I Need is Boombap-Remixes.

via boomrebellenbap


The Hood Internet haben Hip-Hop-History ein Tribut gezollt und dieses gekonnt zusammengemixte Mash-Up aus 150 bekannten Rapsongs (von insgesamt 100 Rappern) rausgehauen. Dope. Und gibt's auch als Free-Download bei soundcloud. ...weiterlesen "40 Years of Hip Hop: 150 famous Rapsongs in One"

Ich habe ja schon so einige Remix von dem Menschen Leben Tanzen Welt gehört. Und bisher fand' ich alle extrem langweilig. Bis dieses Ding hier von Bonomood kam, das die Nummer nun tatsächlich nochmal zu wirklich guter Musik werden lässt. Netter Plottwist.

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Ecke Prenz aka V.Raeter & Breaque lassen den Flat Beat von Mr. Oizo (der mittlerweile übrigens auch großartige Filme macht) wieder aufleben. In der 2017er Version Flat Pocket, die es hier auch als kostenlosen Download gibt. Da zünde ich mir doch glatt ein Würstchen an!

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Der letzte Remix (Mediathek-Link). Eine fantastische Doku vom ZDF über unsere moderne Remix-Kultur, die sich künstlerisch frei im Internet bewegt und auf Inspiration und Sampling aufbaut - und das vollkommen widersprüchliche und veraltete Urheberrecht, gegen das sie kämpfen muss. Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit 2.0 sozusagen. 
Auch wenn die Doku von 2014 inzwischen in einigen Punkten rechtlich überholt wurde, wie z.B. dem nun freien HäppiBörthday-Song oder dem Urteil zwischen Moses P. und Kraftwerk, das in diesem Jahr Sampling (zum Teil) offiziell legal hat werden lassen.

Remixe, Mashups und Collagen sind Kunstformen, die durch das Internet zum Massenphänomen geworden sind. Sie werden häufig als "Straßenkunst" herabgesetzt und marginalisiert, weil sie sich in den gängigen Verwertungsformeln nicht fassen lassen.
Weil dabei auf vorhandenes Material zurückgegriffen wird, ergibt sich ein Problem: das Copyright. Das Doku-Essay "Der letzte Remix" begibt sich in diesen Grenzbereich und das Dahinter.

Eigentlich ist es ja völlig absurd, dass das Urheberrecht seit dem Internet nicht einmal komplett runderneuert wurde. Posten wir doch mittlerweile auch ständig Bilder, GIFs oder sonstwas, die nicht von uns stammen.
Und im Grunde macht man sich damit jedes mal zum Kriminellen, denn es ist immer ein Verstoß gegen das Urheberrecht (als Blogger kann ich selbstverständlich ein gemafreies Lied davon singen). Aber natürlich holt jeder von uns jedes Mal vorher die Erlaubnis des Urhebers ein oder achtet immer auf lizenzfreie Richtlinien. Wir haben ja auch alle sonst nichts zu tun.