Langenscheidt hat nach all der eigentlich harmlosen Cringe-Kritik der letzten Jahre wohl kein Bock mehr und dieses Mal die werten "Jugendlichen" einfach selbst gebeten, ihr Jugendwort für 2020 einzureichen. Offenbar hängen die bei Langenscheidt aber nicht nur sprachlich etwas hinterher, sondern sind überraschenderweise auch im Internet ziemlich lost unterwegs (no front und so). Denn im Top-10-Voting  könnt ihr nun für reingetrollte Memes einiger Netz-Communities abstimmen.
Xatar-Fans gönnen sich Köftespieß (in Xatars neuem Laden). Die Amthor-Ultras haben sich einen Schabernack erlaubt (aus dem ultra-cringigen Rezo-Antwort-Video). Und die Gefolgschaft einer hässlichen Kröte hat für das Jugendwort 2020 den guten alten Mittwoch vorgeschlagen ("Es ist Mittwoch, meine Kerle", nächstes Jahr dann "Es ist Donnerstag, meine Schwestern").
Keine Ahnung, ob das Ding mit dem Jugendwort damit endgültig durch ist oder ein Revival erlebt, aber ich stimme jetzt für den mbMn zweitlangweiligsten Wochentag der Woche ab, weil ich das doch ein bisschen witzig finde. Mein Alternativ-Vorschlag wäre sonst übrigens: ¯\_(ツ)_/¯

 

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Manchmal bin ich mir mit diesem sehr gewöhnungsbedürftigen Jahr 2020 gar nicht so sicher, ob wir uns nun in einer dystopischen Endzeit-Drama-Serie oder eigentlich in einer Parodie davon befinden. Ein Beispiel gefällig? Meine neuen Favoriten im Weltuntergangsszenarien-Hype: Die Monsterrattenapokalypse (und anscheinend sind Kaninchen gleichzeitig so groß wie Godzilla). Und riesige Laser-Meme-Katzen aus dem Meer. Eines davon ist eine echte aktuelle Meldung aus der New York Post.

Neben einer brennenden Mülltonne sind bisher wohl tanzende Sargträger das Meme schlechthin in 2020 und leider fasst das dieses Jahr eigentlich auch ganz gut zusammen. Inzwischen gibt es den Coffin Funeral Dance für Maskenverweigerer offenbar sogar im Real-Life. Inklusive einem mitgroovenden Corona-Maskottchen. Und vielleicht sind wir inzwischen auch alle einfach ein bisschen irre. What a time to be alive (and not dead).


Da er zum Meme von rechten Trollen mutierte, wird er vom eigenen "Vater" bzw. Comiczeichner beerdigt, um anschließend seine Reinkarnation als Symbol für Anti-Hass und Liebe zu feiern. Pepe the Frog hat im Internet schon so einiges durchgemacht. Inklusive seinem Tod und seiner Wiedergeburt. Für sein illustriertes Durchhaltevermögen hat man dem Frosch von Matt Furie nun seinen eigenen Film gewidmet: FeelsGoodMan.

A funny, trippy, and thought-provoking film about how the Internet transformed an unlucky cartoon frog, and then the rest of the world.


Dank des Internetz können wir ja nicht nur besser sehen, wie beschissen die Welt gerade um uns herum ist, sondern uns auch viel besser von ihr ablenken. Und ich glaube, ich wähle am Wochenende vielleicht doch mal wieder die zweite Option, da die erste ein hin- und wieder doch ganz schön beängstigender Stimmungskiller ist. Apropos Internet. Hier ein lustiges #FightEveryCrisis-Meme:

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Vor gerade mal drei Tagen gepostet und inzwischen zumindest in den USA Wirklichkeit geworden: das in Flammen stehende Maskottchen für 2020 ist anscheinend nicht mehr nur irgend so ein Internetding. Memes are my Reality.

Burning Meme: 2020 is a Dumpster Fire

Das Internet hat längst das passende Meme zu dem Jahr gefunden, das man bereits im März mit voller Wucht in die Tonne kloppen konnte: Trash on Fire (afka Dumpster Fire). Das Maskottchen für 2020 gibt es inzwischen schon in Form von TassenShirts, Kerzen, Ornamenten und - natürlich - Masken.

Mein Favorit ist aber dieser kleine flammende Müllcontaini (animiert von 100%soft), der bereits 2019 das Ende angekündigt hat und ein paar Monate später nun niedlich niedebrennend durch die "Apokalypse" rollt. Vorbei an geschlossenen Bars, maskierten Klopapierhamstern, unmaskierten Demonstranten mit Gewehr in der Hand, Pandemie-Selfies und Desinfektionsmittel schluckenden Experten. Oder wie so called Lil Dumpster Fire vermutlich sagen würde: This is fine. 🙂🗑️🔥



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Danielle Baskin hat ein Mund-Meme-Schutz mit dem Gesichtsausdruck gebastelt, den wir wohl alle gerade fühlen und muss den nun nicht mehr hinter einer Maske verstecken. Die von Problemen gepeinigte, aber dennoch stets angestrengt zu lächeln versuchende Mimik, die ihr jetzt braucht.

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Während sich Desinfektionsmittel, Nudeln und Klopapier allmählich als neue Währung etablieren, kränkelt auch die Wirtschaft so langsam durch COVID-19. Nachdem Apple die ersten Lieferprobleme meldete, brechen auch Kreuzfahrttourismus, Fluggesellschaften und durch Event- und Messeabsagen wohl auch die Veranstaltungsbranche ein.
An der Börse ist man derweil fix und alle und mein neues Lieblings-Corona-Meme sind nun Businessfuzzis, die sich trotz aller Empfehlungen, sich nicht ins Gesicht zu fassen - ins Gesicht fassen. Vermutlich, weil die Angst, sich keine neue Rolex mehr kaufen zu können, größer ist als die Corona-Panik. Oder es sind einfach sehr schlechte Versuche, sich das Leben zu nehmen. Tja. Hals- und Beinbruch, werte Humans of Late Capitalism - und immer schön die Hände waschen vor Verzweiflungstaten.

Anleger weltweit fürchten die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Epidemie. Zusätzlich belastet ein Einbruch des Ölpreises die Märkte. Die US-Leitindizes Dow Jones und S&P 500 fielen zum Handelsstart am Montag um jeweils etwa sieben Prozent und damit so stark wie zuletzt vor zehn Jahren. Nach großflächigen Verkäufen unmittelbar nach Beginn wurde der Handel an der Wall Street für 15 Minuten automatisch unterbrochen. (SZ)

...weiterlesen "Corona-Meme: Börsianer fassen sich dank Virus ins Gesicht🦠📉🤦‍♂️"

This gif is going around Tumblr and I think this is the most optimistic young generations have been in years. (source)

Die Welt mag brennen, aber das wahrscheinlich bekannteste Meme aus dem Jahr 2016 wäre schon mal safe. Immerhin.