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Was für eine Headline, die tatsächlich nicht aus dem Postillon kommt und eigentlich gar keine so schlechte Taktik von der Wissenschaft wäre, um jeden prolligen Typen, der sonst auf das Klima seines eigenen Planeten komplett scheißt, doch noch ganz schnell zum überambitionierten Hardcore-Öko werden zu lassen. So oder so haben wir jedenfalls endlich eine Erklärung dafür, warum es immer größere Autos bzw. SUVs gibt.


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Während die meisten einen Streamingdienst nach dem anderen buchen und dann jeden stundenlang durchscrollen, um doch nichts zu finden, gucke ich derzeit wieder viel aus der Mediathek, für die ich ja immer gerne GEZ-Cash abdrücke, wenn die Inhalte so gut sind wie in diesem Fall. Aktuelle Highlights sind eine schick bebilderte maiLab-Doku über den Klimawandel (Teil2), ein aufklärender, aber denkwürdiger Film über Hanau, ein Meme-lastiges NDR-Video über Fridays-For-Wolle und Alexander Gerst, der das All gegen die Antarktis eintauscht.


Was viele nicht wissen oder zumindest nicht wahrhaben wollen: Durch unseren Dreck, den wir permanent durch die Ausschlachtung unseres eigenen Planeten in die Luft ballern, feuern wir nicht nur die Kurve im Klimawandel an, sondern auch die der Todeszahlen. Offenbar brauchen wir nämlich weder Klimawandel noch Corona, um Millionen von Menschen umzubringen. Das bekommen wir auch jetzt schon ganz gut alleine hin. Sagt jedenfalls diese Studie der u.a. Harvard University, eine der renomiertesten Unis der Welt.



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Wenn die allerersten Opfer von Klimawandel, Pandemien und anderen Naturkatastrophen riesige Wirtschaftsunternehmen und nicht Menschen, Tiere und Plfanzen wären, wär unser Planet ja wahrscheinlich längst ein futuristisches Öko-Paradies auf Erden und die Welt gerettet. Leider ist der Kapitalismus aber auch nicht klug genug, um zu erkennen, dass man selbst mit noch so vielen Millionen Milliarden auf dem Konto keine neue Welt auf amazon bestellen kann.
Der tschechische 3D-Artist Hoodass bebildert euch dafür, wie eine immerhin herrlich popkulturelle Welt nach der letzten Staffel Menschheit aussehen könnte - bzw. was davon noch übrig bleibt.

 

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...weiterlesen "The Popculture-Economy Apocalypse"

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In Salla, einer meistens komplett zugeschneiten Stadt im kalten Norden Finnlands sind derzeit -22°C, was für dortige Verhältnisse allerdings recht warm ist, weil es im tiefsten Winter auch schon mal bis zu -50°C wird. Das hindert die oft zugefrorene City aber nicht daran, sich mit diesem Video für die olympischen Sommerspiele zu bewerben. Im Jahr 2032. "Dank" dem Klimawandel.

Please, don't let these games happen.
Who is in?
#Salla2032
#SaveSalla
#SaveThePlanet


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An diesem hirschhausigen TV-Ausschnitt finde ich sogar gleich 3 Dinge "bedenkenswert" bzw. zumindest nennenswert. Erstens sollten wir gelegentlich mal aufhören uns permanent darüber zu beklagen, dass 10% unserer Gesellschaft rücksichtslose Hohlbirnen sind und uns auch mal darüber freuen, dass 90% es eben nicht sind und ein sehr großer Teil während der ganzen Pandemie smart und solidarisch handelt.
Zweitens fände ich es eigentlich voll okay, wenn jemandem, der bereits durchgeimpft ist, wieder "normale" Dinge "erlaubt" wären, weil ich persönlich nichts davon habe, dass andere unnötig weiter leiden müssen, nur weil ich selbst noch nicht dran war. Das gilt aber natürlich nur, wenn geklärt wird, ob der Impfstoff auch die Übertragung und nicht nur die Krankheit verhindert - das wissen wir leider immer noch nicht (eine erste Studie sieht aber schon mal nicht schlecht aus).
Und drittens sollten wir den Klimawandel endlich mal mindestens genau so bzw. eigentlich noch viel intensiver behandeln als Corona. Denn sowohl die Kurve mit den CO2-Werten als auch die der Todeszahlen wird um ein vielfaches größer sein, wenn wir nicht bald mal checken, dass unser fucking Planet 1 Milliarden mal wichtiger für unseren so genannten Wohlstand ist als irgendwelche Börsenkurse.

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Wahre Worte meiner Lieblings-Transformationswissenschaftlerin Maja Göpel, die wie vermutlich alle Wissenschaftler in Zeiten von Corona & Klimawandel manchmal an der Menschheit verzweifeln könnte. I feel your anger, Science.

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Die gerade erst frisch erschienene Hulu-Doku über die "kleine" schwedische FridaysForFuture-Ikone, die das weltweit größte Movement zur Rettung unseres Planeten ins Leben gerufen hat, gibt's inzwischen auch schon in der ARD-Mediathek. Klimaaktivismus is great - but she is Greta.
...weiterlesen "Doku über Klimaaktivistin Thunberg nun in der ARD-Mediathek: I am Greta"


Die Vögel von Kurzgesagt sind mittlerweile eine feste Instanz auf YouTube, wenn es um gut recherchierte Fakten geht (und einer der, wenn nicht sogar der erfolgreichste Kanal aus Deutschland). In ihrer neuesten Videoreihe widmen sie sich dem Klimawandel und der Frage, ob die Menschheit ihren eigenen Planeten einfach schon zu lange runtergewirtschaftet hat, sodass die Katastrophe nicht mehr aufzuhalten ist oder es doch noch Hoffnung gibt.
Die Antwort ist, nun: vielleicht - und vielleicht. Sicher ist eigentlich nur, dass es nicht an fehlenden technischen Lösungen liegt, sondern lediglich an uns, zu handeln (wobei ich da wieder nicht sicher bin, ob mir das mehr oder weniger Hoffnung macht). Fortsetzung folgt... mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit bevor die Welt untergeht.

Vor 25 Jahren, 6 Monaten und 8 Tagen, um genau zu sein. Zum Glück wussten wir rechtzeitig Bescheid und konnten handeln. Okay, vielleicht haben wir die "Deadline" etwas verpasst und die CO2-Mengen sind in der ganzen Zeit nicht gesunken, sondern sogar deutlich angestiegen, aber dafür haben wir ja immerhin sehr viel Kohle gescheffelt und jedes Problem mit noch mehr Autos gelöst, was alles noch schlimmer gemacht hat. Und genau deswegen: #KeinGradWeiter.

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Die Ersten im Kapitalismus sind das Allerletzte für unseren Planeten und ich wäre ja dafür, dass jene hauptverantwortlichen 1% nun auch mindestens 50% ihres gesamten Vermögens an Klimaschutzprojekte spenden müssen. Wäre zumindest ein fairer Deal.

Reichtum ist laut Oxfam ein Klimakiller. Eine aktuelle Studie zeigt, dass arme Menschen von 1990 bis 2015 nur für sieben Prozent des CO2-Ausstoßes verantwortlich waren. (ZEIT)