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Die gerade erst frisch erschienene Hulu-Doku über die "kleine" schwedische FridaysForFuture-Ikone, die das weltweit größte Movement zur Rettung unseres Planeten ins Leben gerufen hat, gibt's inzwischen auch schon in der ARD-Mediathek. Klimaaktivismus is great - but she is Greta.
...weiterlesen "Doku über Klimaaktivistin Thunberg nun in der ARD-Mediathek: I am Greta"

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Greta Thunberg ist zu einer Ikone eines weltweit riesigen Movements einer ganzen Generation geworden und hat quasi FridaysForFuture erfunden. Mit 15. Inzwischen hat die mittlerweile 17-jährige Klimaaktivistin, die im Namen der Wissenschaft kämpft nicht nur viel erreicht und erlebt, sondern auch ihre eigene Doku vom Streamingdienst Hulu bekommen. Und ich mag neben dem Titel besonders dieses Statement von ihr im ersten Trailer: "I'm a Nerd". Denn ich glaube und hoffe ja, dass (Science-)Nerds diese Welt mal retten werden.

The story of teenage climate activist Greta Thunberg is told through compelling, never-before-seen footage in this intimate documentary from Swedish director Nathan Grossman.
Starting with her one-person school strike for climate action outside the Swedish Parliament, Grossman follows Greta—a shy student with Asperger’s—in her rise to prominence and her galvanizing global impact as she sparks school strikes around the world. The film culminates with her extraordinary wind-powered voyage across the Atlantic Ocean to speak at the UN Climate Action Summit in New York City.


Stellt euch vor, es wär September 2019, Greta hat gestern ihre Wutrede beim UN-Klimagipfel gehalten und ihr schlendert gerade durch die Straßen von San Francisco, als euch plötzlich jemand fragt, ob ihr ein Jahr in die Zukunft reisen wollt und euch eine Glaskugel hinhält.
Ihr sagt ungläubig, aber bestimmt "okay!" und plötzlich seht ihr überall Masken tragende Menschen unter einem feuerroten Himmel während rundherum alles brennt und der Soundtrack von Blade Runner 2049 läuft. Ich persönlich würde absolut nichts davon glauben und mich vermutlich auf einen guten Film freuen. Dabei hat sie uns das Problem doch schon vor einem Jahr gespoilert:

"People are suffering. People are dying. Entire ecosystems are collapsing. We are in the beginning of a mass extinction. And all you can talk about is money and fairy tales of eternal economic growth. How dare you!"


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Ein Beitrag geteilt von Erick Sandoval Hofmann (@unegsurfer) am

Gestern war laut Dark der Termin für die Apokalypse, die ich gerade mit einem Tag Verspätung nachhole und danach wahrscheinlich noch 5 mal nachholen muss, bevor ich irgendwas verstanden habe. Dabei ist mir eben erst aufgefallen, dass man mit einem gelben Regencape sowohl wie ein Zeitreisender mit Netflix-Account als auch wie ein weltberühmtes Mädchen aus Schweden aussieht, die beide für eine nachhaltige Zukunft kämpfen. Wer weiß. Vielleicht ist Greta ja auch eine Timetravellerin. ;o)

 

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Ein Beitrag geteilt von Fight For A Future (@fight_for_a_future) am


Conny antwortet auf eine gesamplete Greta mit all den üblichen Floskeln, auf die Generation FridaysForFuture wahrscheinlich zurecht mit "Ok boomer" reagieren würde. Und das Ergebnis ist ein wunderbar zynischer Klimaprotestsong, den sogar Klimawandelleugner hören können. Kannte ich bisher nur als Audio (aus dieser Playliste), gibt's aber auch als schickes Video mit Retro-alte-weiße-Männer-Optik und täuschend echtem Greta-Double.

Ich habs mir verdient, ich habs mir verdient
Ich zahle doch auch Steuern auf das Kerosin (Moment)
Ich zahl keine Steuern auf das Kerosin?
Dann liegt das aber an der Politik, oder niiicht?

Ich hatte die Kreuzfahrt schon gebucht (Shoutout Urlaubsguru!)
Fahr mal nach Spitzbergen mit dem Zug (sehr lang)
Ich lasse mir nicht sagen dass ich ein Verbrecher bin
Ich bin kein schlechter Mensch, nur ein „dir gehts schlechter Mensch“!

Eigentlich wollte ich gar nichts zu dem Thema schreiben, weil ich die ganze Sache so lächerlich finde und nicht mal für eine Nachricht wert halte. Und im Prinzip wurde in diesem Spiegel-Artikel auch schon alles gesagt, was zur Deutschen Boomer-Bahn zu sagen ist. Den Rest hat Greta schon selbst erledigt.
Mir ist es aber einfach so peinlich, dass es ernsthaft ein #GretaGate gibt, das sogar internationale Wellen geschlagen hat und ich mich deswegen wenigstens einmal von dem Cringe der deutschen Medienlandschaft distanzieren will, der das mit ausgelöst hat. So. Und jetzt hören wir bitte auf, so dummdeutsch zu sein und reden bitte wieder über wichtige Themen.

...weiterlesen "Und die Nachrichten so: Irgendwas mit Greta!!1"


Es ist 2019. Der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika zieht seit Monaten via Twitter in den Krieg gegen einen Teenager aus Schweden. Er verliert. Und weil das Internet das Internet ist, hat es auch ein wie die Faust aufs Auge passende Meme dazu gebastelt. Well done, Remixkultur. Ich lachte.

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Diese Jugend von heute macht ja auch, was sie will. Und ich finde das sehr sehr gut. Eine davon ist eine 16-jährige Schwedin, die gestern zur jüngsten Person of the Year aller Zeiten auserkoren wurde. Change is coming - whether you like it or not. ;o)

"You are never too small to make a difference."
- Greta Thunberg


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Von wegen verbittertes weinerliches Mädchen. Mit Internet-Trollen hat Greta ziemlich viel Spaß - der wahrscheinlich beste Weg mit menschlicher Dummheit umzugehen, den es aktuell gibt:

"I don’t know how many laugh attacks I’ve had just watching these tweets. Sometimes I have like a competition with myself to find the most absurd conspiracy-theory."

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Laut Wett-Quoten, die es anscheined aucßh für den 100. Friedensnobelpreis gibt, liegt Greta als eventuell jüngste Preisträgerin aller Zeiten in der langen Liste aus mehr als 300 Kandidaten ganz vorne.
Bei Konkurrenten wie Trump, Bolsonaro, Putin und Jong Un, die für mich allesamt das Gegenteil von Friedensnobelpreis darstellen und eher sowas wie eine goldene Himbeere für Politik verdient hätten allerdings nicht sonderlich schwer. Vielleicht sollte man mal einführen, dass Staatsoberhäupter nur nominiert werden dürfen, wenn sie keine Vollhonks sind. Meine heimliche Geheimfavoritin ist allerdings die neuseeländische Premierministerin Jacinda Ardern.

Update: Gewinner steht nun fest - nicht Greta, sondern Äthiopiens Regierungschef Abiy Ahmed ist nun Friedensnobelpreisträger 2019.

Wenige Tage vor der Bekanntgabe des diesjährigen Friedensnobelpreisträgers ist die junge Klimaaktivistin Greta Thunberg nach wie vor die größte Favoritin. Quoten von 1,40 für einen Sieg der 16-Jährigen implizieren eine Eintrittswahrscheinlichkeit von rund 71 Prozent.

Friedensnobelpreis 2019 – Beste Quoten * 11.10.2019
Greta Thunberg: 1,40 @Unibet
Abiy Ahmed: 3,50 @Unibet
Jacinda Arden: 11,00 @Unibet
Papst Franziskus: 21,00 @Unibet
Angela Merkel: 21,00 @Unibet
(Quelle)

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Eben noch als Feature-Gast bei Fat Boy Slim, nun schon das Heavy Viking Metal Kid. Greta Thunbergs neues Album namens How Dare You ist jetzt bereits ein Klassiker - nicht nur in der schwedischen Metal-Szene. Und das Internet own'd sie nach diesem Tweet nun auch.


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