Geld wächst bekanntlich nicht an Bäumen - aber Bäume wachsen mit Geld. Zum Beispiel durch YouTuber Mr. Beast, der zusammen mit der Arbor Day Foundation 20.000.000$ sammelt, um mit jedem Dollar einen Baum mehr zu pflanzen, der uns als "Waffe" gegen den Klimawandel dient (#TeamTrees). Das erst seit 3 Tagen veröffentlichte Video dazu hat inzwischen bereits 24 Mio. Klicks - und bisher sind allein durch YouTube schon fast 2 Millionen neue Bäume safe. Not bad, Internet.

Right now: #teamtrees ...a big team of YouTube creators... is climbing toward their goal on the internet. Donations here will count toward their goal to plant 20 million trees by 2020.


Die Lösung für den vielen Verkehr in unseren Städten war bisher immer nur noch mehr Verkehr durch noch mehr Straßen für noch mehr Autos. Viel hilft schließlich viel, dachte sich wohl die Politik und Wirtschaftswachstum muss schließlich auch sein, sagt der Kapitalismus (bzw. die Autolobby).
Was eine be-scheuer-te Idee. Denn abgesehen davon, dass das weder sinnvoll noch nachhaltig, dafür aber sehr oft tödlich ist, stehen wir mittlerweile bald nur noch im Stau. In München soll die Rush Hour bis zum Jahr 2030 bspw. den ganzen verdammten Tag dauern. Überhaupt ist das scheinbar heilige deutsche Auto in erster Linie offenbar kein Fahr-, sondern ein Stehzeug, da es durchschnittlich ganze 95% des Tages nicht benutzt wird und uns in der Zeit keine Freiheit schenkt, sondern sie platztechnisch sogar enorm einschränkt. Und wo wirklich viel gefahren wird, wollen wir dann auch nicht wohnen. Viel zu laut, viel zu dreckig und überhaupt viel zu gefährlich für die Kleinen, sagen dann auf einmal alle, die es sich leisten können, dort nicht wohnen zu müssen und kaufen sich danach ihren nächsten Stadtgeländewagen.
Tja. Vielleicht kann man ja auch einfach mal anfangen, Städte für Menschen - und nicht für Blechbüchsen zu bauen. In Amsterdam wurde bspw. in den 60ern die "Zukunftsplanung" für eine Autostadt durch Proteste von Bürgern verhindert - heute plant die für ihre modernen Fahrradstraßen oft gelobte Stadt bis 2030 alle motorisierten Abgas-Schleudern komplett rauszuschmeißen.
Es geht also auch ganz anders - und eben auch viel schöner, wenn man denn mal damit anfängt. Stattdessen diskutieren wir aber immer noch über ein Tempolimit, dessen ziemlich offensichtlichen Sinn alle Länder um uns herum schon seit etlichen Jahren verstanden haben.
Davide Brocchi, seines Zeichens Experte für urbane Transformation hat allerdings angefangen. Zumindest auf dem Papier bzw. der PowerPointPräsentation, die er hier im Rahmen einer Debatte rundum die "Zukunftsstadt 2030" vorträgt und dabei zeigt, dass Wachstum vielleicht nicht immer die beste Lösung für all unsere Probleme ist. Erst recht nicht, wenn die eigentlich mal wieder gar nicht wirklich notwendigen Produkte wesentlich mehr Platz einnehmen als wir selbst - und sie uns das Leben schwerer machen als das Gewicht von drei Millionen SUVs.

Während Deutschland im Jahr 2019 Weltmeister im Papier- und Verpackungsmüllverbrauch ist, Kohlekraftwerke aktuell noch fast 2 Jahrzehnte die Luft verpesten dürfen und immer mehr und immer größer werdende Autos unsere Städte einnehmen, hatte Peter Lustig schon vor einigen Jahrezehnten auf alles eine Antwort.
Bereits 1982 hatte Peter keine Lust mehr auf doofes Plastik und kritisierte die Verpackungsindustrie. Noch vor den 90ern nutze er Solarzellen und bastelte ein Photovoltaik-Basecap für einen Walkman. Und schon 1992 träumte er im Stau von mehr öffentlichen Verkehr, Carsharing und Mini-Elektroautos, die durch Sonnenenergie betrieben werden.
Selbst das nostalgische Fernsehprogramm aus und sogar vor meiner Kindheit hatte offensichtlich schon mehr Plan von Nachhaltigkeit als die deutsche Bundesregierung 30 Jahre später. Lustig, Peter. Damals erklärte ein alter weißer Mann den Kids, was besser für die Umwelt ist. Heute ist es mit FridaysForFuture oft andersrum.
Das gute alte Löwenzahn war seiner Zeit scheinbar weit voraus - und ich finde das schöne Intro, in der die Natur sich ihr Territorium zurückerobert, heute sogar noch ein bisschen schöner. 🌼



 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von Germaican Hostel (@germaicanhostel) am


Kiffen für den guten Swag: Ein umweltfreundliches Aufräum-System am Strand mit breitem Belohnungsangebot. Und natürlich aus Jamaika. Bitte dieses Konzept für alle Orte dieser Welt übernehmen, an denen Menschen ihren verschissenen Müll liegen lassen. Gerne auch auf Festivals. 👌


via

1

“Our civilization is being sacrificed for the opportunity of a very small number of people to continue making enormous amounts of money. Our biosphere is being sacrificed so that rich people in countries like mine can live in luxury. It is the sufferings of the many which pay for the luxuries of the few.”

Die 15 Jahre alte Greta Thunberg ist bekannt geworden, weil sie regelmäßig die Schule schwänzt, um sich politisch zu engagieren. Nun war die kleine anti-kapitalistische Klimaschutz-Aktivistin beim Weltklimagipfel zu Gast und hat dort eine beeindruckende Rede gehalten, in der sie klare Ansagen an die Politik macht, das System anprangert, wenn es die Klima-Krise nicht lösen kann und nicht nur alle anwesenden Staatsoberhäupter als ignorante Kinder betitelt.
Und während die starken Worte der schwedischen Schülerin fallen, sitzt im weißen Haus ein alter oranger Mann, der den Klimawandel als eine Erfindung der Chinesen bezeichnet und schon auf Twitter abgehakt hat. Keine Pointe.

Dass sie dabei keine großen Hoffnungen in die Politik hat, sagt sie in ihrer Rede erneut: „Wir sind nicht hierher gekommen, um die Staatsoberhäupter der Welt anzubetteln, sich um unsere Zukunft zu kümmern. Sie haben uns in der Vergangenheit ignoriert und sie werden uns wieder ignorieren. Wir sind hier, um sie wissen zu lassen, dass ein Wandel kommt, ob sie wollen oder nicht. Die Menschen werden sich der Herausforderung stellen. Und da unsere Staatsoberhäupter sich wie Kinder verhalten, werden wir die Verantwortung übernehmen, die sie schon lange hätten übernehmen sollen.“ (Quelle)

via


Ein Autofahrer wird von zwei Prostituierten aus dem Verkehr gezogen. Denn das Geschäft mit Autos ist ihnen zu schmutzig. Und das Fahren auch. Ein Werbeclip der Filmakademie Baden-Württemberg mit klarer Message:

via

1


Die Ozeane sind dank unseres immer massiveren Konsums zu einem überdimensional großen Schrottplatz aus Flaschendeckeln, Plastikbechern, Zigarettenstummeln und all dem ganzen anderen Scheiß geworden, den wir tonnenweise ins Meer kippen, damit wir ihn los sind.
Und die Meerestiere füllen nichtsahnend ihre Mägen mit unserem Müll und krepieren jämmerlich. Es sei denn, sie passen sich ihrer verseuchten Umwelt an und werden eins mit dem Abfall, um zu überleben - so wie im Kurzfilm Hybrids. Bis dahin ist die Menschheit aber vermutlich längst im eigenen Dreck verreckt. Zum Glück, wird die Schildtopfdeckelkröte sagen.

When marine wildlife has to adapt to the pollution surrounding it, the rules of survival change.

4

Like a Pro.


Die AWIGO-Abfallwirtschaft informiert. Mit einer Liste aus tierisch nervigen Waldbewohnern, die leider noch nicht vom Aussterben bedroht sind. Na dann mal los. Töten wir diese Mistviecher (vor allem den vulgären Lügenbold!).

1


Ein kleiner Film über Ärsche, ihre Vielfalt - und, dass wir alle einen haben. Und darüber, dass man Zigarettenstummel in anderen Ländern Zigarettenärsche nennt. Good to Po.

Cigarette butts are the most littered item in the world, and they're toxic af. So it's safe to say ALL butts are better than cigarette butts.

via

.
Ihr wisst, dass ihr ein 90's-Kid seid, wenn ihr Captain Planet kennt. Ja, genau - der blaue Superheld mit den grünen Haaren und der, der gegen die böse Umweltverschmutzung gekämpft hat (noch bevor es cool war).
Ob das Mädel im Video die Zeichentrickserie von damals überhaupt kennt, weiß ich nicht. Aber, wenn es denn tatsächlich mal irgendwann in 100 Jahren einen Captain Planet-Movie geben sollte (wird es nicht), dann bitte mit niemand anderem als dieser netten Lady in der Hauptrolle.

Und nicht vergessen: Ihr habt die Macht!

 


 Ein kurzer britischer Spot von ecotricity über's Furzen - inklusive dem berühmten Zieh-mal-an-meinem-Finger-Move. Aber nicht vergessen: stinkende Abgase sind schlecht für die eure Umwelt.

Und ja, das ist die selbe Firma, die bereits vor 2 Jahren einstürzende Atomkraftwerke (Atomkraft, nein nein) so wundervoll in Szene gesetzt haben

via