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Ein Beitrag geteilt von Haldern Pop (@haldernpop) am


Seit Jahren gehen Festivalbilder rum, auf denen die jeweils hinterlassenen Gelände aussehen wie Sperrmüllanlagen von asozialen Party-Touristen. Statistisch lässt bspw. jeder dritte davon sein oft nigelnagelneues Zelt einfach stehen. Wegen zu recht eintrudelnden Shitstorms und den vermutlich auch nicht gern gezahlten Geldern für die anschließende Aufräumkolonne trimmen immer mehr Veranstaltungen ihr Publikum darauf, ihren Krämpel gar nicht erst liegen zu lassen.
Beim Haldern Pop, das mir dieses Jahr schon mal an Herz gelegt wurde, scheint dieser Plan schon ganz gut aufzugehen. Das Ergebnis beim Sonnenaufgang am Morgen danach sieht jedenfalls ziemlich hübsch aus.

Das Haldern Pop gibt es seit 36 Jahren. Es findet auf einem alten Reitplatz in Haldern am Niederrhein, etwa 65 Kilometer nordwestlich von Essen, statt. Auf der Website des Festivals ist wohl aus diesem Grund auch ein Aufruf zu lesen: „Wer den Campingplatz vermüllt, darf sich nicht über Ärger mit den Nachbarn, die uns ihre Wiesen freundlicherweise überlassen hatten, wundern. Lasst euren Sperrmüll also bitte zuhause und nehmt stattdessen eure Gitarre mit“, steht da. Der Appell wirkte wohl. In diesem Jahr wurde kein Sperrmüll hinterlassen.

Eigentlich grasen auf der Festivalwiese in Haldern Kühe. Damit die sich wieder richtig wohlfühlen, gibt es trotzdem noch eine Aufräumaktion: Mit einem großen Magnet sollen die letzten Kronkorken und Haarspangen von der Wiese entfernt werden. (jetzt)


Kiffen für den guten Swag: Ein umweltfreundliches Aufräum-System am Strand mit breitem Belohnungsangebot. Und natürlich aus Jamaika. Bitte dieses Konzept für alle Orte dieser Welt übernehmen, an denen Menschen ihren verschissenen Müll liegen lassen. Gerne auch auf Festivals. 👌


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Beim Stopmotion-Maker PES gibt es heute Fisch. Und zwar aus dem mit Plastik gefüllten Bauch einer toten Schildkröte. Ein Kurzfilm aus und über den viel zu viel produzierten Müll, den wir täglich kaufen, wegwerfen und den Tieren zum Fraß servieren. Yummy.

Marine plastic pollution harms over 800 animal species. This Earth Day, help protect our wildlife by avoiding single-use plastics and by joining a beach clean-up at ProtectParadise.com. #ProtectParadise #EarthDay


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Wenn man schon mal arbeitet, dann muss man das auf jeden Fall auch mit drölfzig Kameras dokumentieren. Sonst glaubt einem das ja wieder keiner - und man kann sich gar nicht profilieren.

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In der Hauptstadt sind die ganzen Mülleimer voll. Voll mit Sprüchen der Berliner Stadtreinigung, die offenbar einen sehr schmutzigen sauberen Humor haben. Orange is the new Dreck.


...weiterlesen "Trash-Talk: Was Berliner Mülleimer so sagen"

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Die Ozeane sind dank unseres immer massiveren Konsums zu einem überdimensional großen Schrottplatz aus Flaschendeckeln, Plastikbechern, Zigarettenstummeln und all dem ganzen anderen Scheiß geworden, den wir tonnenweise ins Meer kippen, damit wir ihn los sind.
Und die Meerestiere füllen nichtsahnend ihre Mägen mit unserem Müll und krepieren jämmerlich. Es sei denn, sie passen sich ihrer verseuchten Umwelt an und werden eins mit dem Abfall, um zu überleben - so wie im Kurzfilm Hybrids. Bis dahin ist die Menschheit aber vermutlich längst im eigenen Dreck verreckt. Zum Glück, wird die Schildtopfdeckelkröte sagen.

When marine wildlife has to adapt to the pollution surrounding it, the rules of survival change.


Die AWIGO-Abfallwirtschaft informiert. Mit einer Liste aus tierisch nervigen Waldbewohnern, die leider noch nicht vom Aussterben bedroht sind. Na dann mal los. Töten wir diese Mistviecher (vor allem den vulgären Lügenbold!).


Die Stadtwerke in Offenbach säubern neben der Hood nun auch noch das HipHop-Game und bewerben ihre neuste Kampagne für Mülltrennung mit Rapper Tao aka dem Biobabo. Und das Ergebnis ist ausnahmsweise mal kein Trash, sondern klingt sogar ziemlich fresh - denn ich rolle mit meinen Resten!

Dreieinhalb Jahre sind vergangen, seit die Biotonne in Offenbach eingeführt wurde. Doch so ganz angekommen ist sie noch nicht. Vor allem Bewohner großer Wohnanlagen nutzen sie zu wenig. Das will der ESO mit einer neuen Kampagne ändern: Ihr provokanter Slogan: „Die Zukunft ist im Eimer“. (op-online)


Die Meere sind vollgestopft mit Plastikmüll, die unseren Planeten regelrecht f*cken. MTV in Brasilien möchte aber lieber, dass wir es uns selber besorgen. Deshalb supporten sie auch ein Projekt, das haufenweise Zeugs aus den Ozeanen fischt, um daraus Dildos zu "bauen". Mit einem Kauf kann man somit gleichzeitig die eigene Liebe fürs Meer als auch für sich selbst beweisen. Schöne Idee.

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This is like most correct answer you can give. Extrapunkte für Medienkompetenz und den kleinen Seitenhieb an Heidi, bitte. ;o)

So sähe er vermutlich aus, wenn man den Inhalt seiner "alternativen Fakten" auf ihn selbst visualisiert. Donald Trash.

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