Toyota möchte die Autos der Zukunft auch in der Zukunft fahren lassen und baut dafür einfach mal selbst eine ganze Future-Klein-Stadt. Mit sehr viel Grün, ähnlich vielen Solar- und Wasserstoffzellen, Smarthomes, Roboter-Assistenten, sowie autonomen öffentlichen Verkehrsmitteln und emissionsfreien Mini-Elektroautos in einem sich vollkommen selbstversorgenden und nachhaltigen Ökosystem. Woven City soll sie heißen und sieht auf dem bewegten Papier so aus, wie 2020 klingt. Ich bin derweil schon mal gespannt, wie futuristic denn die Mietpreise der Zukunft sein werden.

Woven City will be a fully connected and sustainable ecosystem. It will be powered by hydrogen fuel cells but will also harness solar power through roof-mounted solar panels. Residences will have as small a footprint as possible, and will be made of wood in typical Japanese style but using modern, robotic production methods.

The homes will be anything but old-school inside: in-home robotics will assist with daily living, Toyota says. Sensor-based AI will check on the residents’ health and take care of basic needs, enhancing daily life and providing a sense of security and positivity. Hopefully, it will be nothing like the sense of security humanity (fictionally) experienced right before Skynet became self-aware in Terminator.

The streets of Woven City will be of three types, depending on the usage they’re designed for: for faster vehicles only; for lower speed, personal mobility and pedestrians; and for pedestrians only (park-like promenades). They will weave in an “organic grid pattern” meant to facilitate expansive testing on autonomy.

Speaking of autonomy, Toyota says that only zero-emission, fully autonomous vehicles will be allowed in the city. Transportation, deliveries and changeable mobile retail will be carried out using e-Palettes.




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Satire scheinen Wutbürger wie Manni, Horst und Dieter nuhr zu verstehen, wenn sich alte weiße Männer über junge engagierte Mädchen lustig machen. Andersrum hört der Spaß für die klassischen Lügenpresse-Schreier und konservativ kotzenden Kommentarmenschen aber offenbar immer ganz schnell auf. So wie bei diesem WDR-Clip, in dem kleine Kids "Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad" singen - und dem uralten Klassiker eine ganz neue Note verpassen. Greta-Style.
Niedliche Aktion eigentlich. Leider ist der WDR aber dank eines großen Scheißehaufens aus Twitter- und Facebook-Diskussionen inzwischen eingeknickt und hat den Song kurzerhand wieder runtergenommen. Im Internet ist und bleibt er vermutlich aber trotzdem (danke KFMW). Und ich finde den neuen Text ja schon ein bisschen lustig:

„Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad, Motorrad, Motorrad.
Das sind tausend Liter Super jeden Monat.
Meine Oma ist ‘ne alte Umweltsau!
Meine Oma fährt mit ´nem SUV beim Arzt vor, beim Arzt vor, beim Arzt vor.
überfährt dabei zwei Opis mit Rollator.
Meine Oma ist ‘ne alte Umweltsau!
Meine Oma brät sich jeden Tag ein Kotelett, ein Kotelett, ein Kotelett.
Weil Discounterfleisch so gut wie gar nix kostet.
Meine Oma ist ‘ne alte Umweltsau!
Meine Oma fliegt nicht mehr, sie ist geläutert, geläutert, geläutert.
Stattdessen macht sie jetzt zehnmal im Jahr ‘ne Kreuzfahrt.
Meine Oma ist doch keine Umweltsau!“


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Wenn man Nachrichten zum Beispiel in der Tagesschau oder in sonstigen News-Quellen sieht oder liest, bekommt man ja nicht allzuselten den Eindruck, dass die Welt den Bach runtergeht und das eigentlich auch besser so ist, weil Menschen oft gar nicht so klug und ganz schön scheiße sein können.
Okay, das stimmt vielleicht auch, aber - und jetzt kommt eine gute Nachricht, Leute: es gibt auch gute Nachrichten. Jeden Tag. Irgendwo. Ein Kanal, der diese ganzen zur Abwechslung mal schönen News sammelt, ist der Happy Broadcast auf Instagram. Und auch 2019 war scheinbar wieder mal nicht nur scheiße. Das ist doch schon mal was.

 

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Seit ein paar Wochen stoße ich im Netz immer wieder auf Comic-Panels aus Entenhausen, in denen es schon früher um dieselben - in dem Fall mit Enten besetzten - Verkehrsprobleme in der Stadt ging, die wir heute noch haben (zwei hatte ich hier verbloggst). Bereits 1992 findet dort eine Gans Geländewagen in der Stadt albern und nimmt einen SUV nicht mal geschenkt. Alle Ducks beschweren sich über stinkige Abgase und ständige Staus. Und schon vor 32 Jahren klagen 3 Küken über zu wenig Straßen für Fahrräder in der "heutigen Autogeselleschaft" und fordern ein "neues Zeitalter". Diesmal Gans ohne Autos.
Fand' ich gut und hab' deswegen jetzt am Wochenende nach langer langer Zeit mal wieder ein bisschen in lustigen Taschenbüchern rumgeblättert, um nochmal festzustellen, wie gut die eigentlich waren bzw. sind. Danach habe ich mir mal ein paar Duckpanels von reddit, Twitter & jenem LBT169 zusammengesammelt und daraus dann selber einen kleinen Mini-Comic gebastelt. Mit FähnleinfieselschweifForFuture, Entinction Rebellion, Daniel Scientist Düsentrieb und der möglichen Verkehrswente. Und die Moral von der Geschicht: Lest mal wieder Comics (vor allem du, Andi Scheuer).

Mit autofreien Städten in die Post-Wachstums-Ökonomie

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Endlich muss man nicht mehr lästig vor die Tür gehen und sich vom Sofa bewegen, um den oft abgelagerten Müll in Wäldern zu beseitigen, die Erde ein bisschen aufzuräumen und nachhaltig zu leben.
Das geht jetzt nämlich auch ganz einfach am PC. Mit dem Save the Forrest Simulator von ThePlayWay, die neben dem transsibirischen Eisenbahn-Simulator auch andere mal mehr mal weniger bekloppte Simulatoren zu bieten haben, wie etwa den Dirty Jobs Simulator, den Drug Dealer Simulator oder den ganz neuen I am Jesus Simulator. ¯\_(ツ)_/¯

Forests are flooded with rubbish! Let’s have a look at the valley you live in - entirely covered with them… It’s a high time you finally hunker down, grab a bin liner and let’s your area challenge you - explore it and admire how the view is changing when you take care of it.

#Cleaning #Earth #Simulator




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Der aus Mexico City stammende Künstler Pedro Reyes hat 1.527 Handfeuerwaffen aus der Großregion Culiacán gesammelt und diese einschmelzen lassen. Aus dem Material wurden Spatenflächen gemacht, um mit ihnen wiederum Bäume einzupflanzen. (langweiledich.net)

Ein etwas älteres, aber dafür sehr nachhaltiges und wundervolles Projekt von Pedro Reyes aus dem Jahr 2008, das man meinetwegen ja eigentlich jedes Jahr wiederholen sollte. Mit allen Pistolen. Immerhin sind Bäume eine der stärksten Waffen gegen den Klimawandel, die wir haben. Würde doch sicher toll in den Geschichtsbüchern klingen, wenn wir die durch ehemalige echte Waffen einsetzen.



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Die österreichische Bahn hat den Zeitgeist scheinbar verstanden und stockt bis 2022 mit neuen Nachtzügen auf, die neben kleinen Minisuiten als Schlafkapseln auch funktionierendes WLAN und Induktionsladeflächen zu bieten haben. Ein paar neue Strecken soll es wohl auch bald geben (auch von Deutschland aus). Und während die deutsche Bahn Nachtzüge für ein unbeliebtes Nischenprodukt hält, teilen sich die Fotos des fahrenden Hostels wie bekloppt auf Facebook und Twitter. Tja. Die ÖBB ist Deutschland offenbar nicht nur in Sachen Pünkltichkeit weit voraus.
Und ja, mal gucken. Vielleicht fahre ich ja nächstes Jahr mit dem Nightjet in den Urlaub. Mit einer angeblich kombinierbaren Bahncard 50 und einer hoffentlich kostenlosen Begleitperson dank meines B-Ausweises wird das eventuell auch gar nicht so teuer (das barrierefreie Abteil gibt's bisher aber leider nicht für alle Strecken).

Trotz intensiver Debatten über möglichst klimaschonendes Reisen will die Deutsche Bahn ihren Ausstieg aus dem Geschäft mit klassischen Nachtzügen von 2016 nicht revidieren.
Anders ist es in den deutschsprachigen Nachbarländern. Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB), die mit ihren Nightjets klassische Nachtzüge auch auf deutschen Strecken anbieten, haben bereits 13 neue Züge mit Schlaf- und Liegewagen bestellt. [...] Alle Bahnen erkennen in Kundenbefragungen ein wachsendes Umweltbewusstsein der Kunden und steigende Passagierzahlen. (Quelle)

"Jetzt kommt das Velomobil und setzt in Sachen Effizienz der ganzen Fahrradtechnik die Krone auf: Noch nie war es Menschen möglich, mit so wenig Kraftanstrengung solch große Fahrleistungen zu vollbringen." (velomobil.eu & velostrom.de)

Für mich futuristischer als jeder Cybertruck von Elon Musk: Das Velomobil. Ein Fahrrad mit aerodynamischer Carbon-Karrosserie, mit dem ihr wesentlich entspannter mehr Speed draufkriegt und das zusätzlich mit einem Elektroantrieb ausstattbar ist.
Endlich mal ein Rad, das vollkommen wetterfest ist und vom Look her mit dem Style eines Sportwagens mithalten kann (es gibt sogar ein Lamborghini, einen Selfmade-Ferrari und ein SUVelomobile). Bei bis zu 100km/h Spitzengeschwindigkeit aber auch kein Wunder.
Der Mix aus Liegefahrrad, Auto und Mini-Rakete ist allerdings noch extrem unbekannt, weshalb Zulassungen gerade für E-Velomobile in Deutschland noch überkompliziert sind. Ganz abgesehen davon, dass die Dinger mit 'ner Preislage zwischen 6000€ und 10.000€ noch viel zu viel kosten.
Aber hey, bei E-Autos verschenkt die Regierung per Kaufprämie ja auch genau solche Summen. Und auch bei Lastenfahrrädern kommt sie mittlerweile manchmal auf die Idee, ein bisschen Geld beizusteuern - leider immer nur begrenzt. Stattdessen wirft man Koffer voll Geld in "Flugtaxis". Aber wer weiß. Vielleicht flitzt das Velomobil ja trotzdem irgenwann an allen vorbei und übernimmt doch noch den Verkehr der Zukunft. Optisch sieht das ja schon ganz gut aus:

Ein “normaler“ Erwachsener, der eine Dauer-Leistung von 100 Watt aufs Pedal bringt (trainierte Menschen kommen i.d.R. auf eine Dauerleistung von 150-250 Watt), erreicht damit
– auf einem “Holland-Rad“ 19,5 km/h
– auf dem Rennrad (Unterlenker) 25,7 km/h
– im VeloMobil (Quest) 33 km/h
(Quelle)



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Mittlerweile gibt es ja von allem so viel und genug, dass wir wahrscheinlich die nächsten 2-3 Jahrzehnte damit auskommen könnten und außer Essen gar nix neues mehr produzieren müssten (und selbst da produzieren wir so viel, dass es tonnenweise im Müll landet). Alles könnte wir irgendwie tauschen und verteilen.
Klamotten zum Beispiel dürfte jeder von uns genug haben und selbst, wenn dann jemand drölf mal im Monat seinen Style ganz neu erfinden muss, könnte man das ja trotzdem per Second Hand regeln. Dumm nur, dass die meisten anderen Produkte inzwischen oft so gebaut werden, dass sie schnell kaputt gehen und die Reparatur nicht selten billiger ist, als es einfach nochmal komplett neu zu kaufen, obwohl nur ein winziges Teil futsch ist. Das sollte eigentlich exakt andersrum sein und dringend mal geändert werden, wenn wir uns in der Zukunft nicht dafür schämen wollen, wie bekloppt und egoistisch wir damals alle waren.
Warum Menschen überhaupt gerne shoppen, habe ich persönlich ohnehin nie ganz kapiert, weil ich mir in den meisten Fällen nur Dinge hole, wenn sie entweder alle oder kaputt sind. Und davon bin ich eher selten angetan bin, da das ja bedeutet, dass ich - abgesehen davon, dass ich Ressourcen verballern - auch Geld ausgeben und etwas tun muss. Nichts davon mache ich aber gerne und könnte mir durchaus spannenderes vorstellen. Zum Beispiel dieses YouTube-Video der tagesschau über ein flohmarktiges SecondHand-Shopping-Center in Schweden, in dem alles, was ihr kauft, re- oder upgecyclet wird, damit nachhaltiger ist als alles andere und nicht mehr so einen eklig kapitalistischen Beigeschmack hat. Da könnte sogar ich als Shopping-Muffel mich mit anfreunden.


Während die einen immer größere Häuser wollen, um ihre immer mehr werdenden Dinge irgendwie unterzukriegen, gibt es inzwischen auch viele Menschen, die erkannt haben, dass sie das alles eigentlich gar nicht brauchen und lieber nachhaltig als im Konsumüberfluss leben möchten. Zum Beispiel in einem Tiny House, das voll im Minimalismus-Trend liegt und sich inzwischen so bauen lässt, dass es sich fast komplett selbst mit Energie versorgen kann (zumindest im Sommer).
Yello hat zusammen mit ein paar deutschen YouTubern genau das getan. Den Bau und alles rundum das 14m² große kleine Projekt haben sie natürlich filmisch begleitet - u.a. von RobBubble & AlexiBexi.


Ich sag's mal so, wie's Greta sagen würde: Just listen to the Science. Zum Beispiel auf Ingenieurwissenschaftler, Professor für Regenerative Energiesysteme und Scientist4Future Volker Quaschning, der auf seinem YouTube-Kanal alles sagt, was ihr über den Klimawandel wissen müsst. Gerade müsste man seine Frage übrigens klar mit "Nein!" beantworten, wenn wir nicht auf ihn hören. Just saying.

Und apropos die besseren Plakate: auch letzten Freitag gab es wieder einige davon auf dem mittlerweile 46. Friday(s)ForFuture - so als kleiner Vorgeschmack auf den 4. globalen Klimastreik am 29. November.

 

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