"Some people are calling Extinction Rebellion a death cult. Listen, if this is a death cult, it’s a shit death cult! They are trying to keep us alive!"

Im Brexit-Land sind Satiriker offensichtlich auch die besseren Politiker: Der britische John Oliver aka Nish Kuma fasst in genau 6 Minuten den Klimawandel und die ach so radikalen Extinction Rebellion zusammen und macht dabei einen ziemlich guten Job.

"Please scare old white people, as I can't do it alone."


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Der vermutlich ehrlichste Wahlwerbespot für die Europawahl, der euch indirekt erklärt, warum es so wichtig ist, dass wir morgen alle unser Kreuz an der richtigen Stelle machen. Denn nur so können wir nämlich bewirken, dass die EU - besetzt mit den richtigen Leuten - nicht mehr so scheiße ist, wie sie momentan eigentlich ist. Und falls ihr lediglich mehr satirische Beiträge übers EU-Parlament sehen wollt - Nico Semsrott hat versprochen, regelmäßig Videos aus Brüssel zu drehen, wenn ihr die Partei wählt. Just sayin'.

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Von GZSZ zum Bohemian Browser Ballett: Jo Gerner als Nazi, der eigentlich nur ein besorgter Bürger ist, der eigentlich ein Nazi ist, der eigentlich Wolfgang Bahro heißt und ein gar nicht mal so schlechter Schauspieler ist.


Hier mein Headline-Vorschlag für den Postillon: Berliner Flughafen zündet sich selbst an, um in 5 Jahren fertiggestellt zu werden 🔥


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Adobe hat sich via Wettbewerb fiktive Filmposter von Studenten einschicken lassen und dem Scrubs-Allstar Zach Braff die ehrenwerte Aufgabe überlassen, aus dem Gewinnerplakat einen Film zu drehen (#MoviePosterMovie).
Das hat er nun auch getan. Und zwar kurz nachdem er eine der zwei Fyre-Festival-Dokus geguckt hatte und sich dachte, dass es Zeit wäre für einen im Jahr 1865 stattfindenden Abriss über die "schöne" neue alte Fake-Welt der Glamour-Glitter-Influencer-Industrie. But first, let me take a Selbstportrait.

„Gold for lies, silver for smiles.“


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Bislang habe ich in meiner Bubble, die eigentlich voll mit Artikel 11/12/13-Posts ist, noch keinen einzigen vernünftigen Satire-Beitrag zu der Thematik gesehen und nun kommt von extra3 auch noch einer dazu, der eher auf der konservativen Seite von Axel Voss, seiner Partei und den Lobby-Verlagen steht und noch nicht mal besonders lustig ist.
Schade eigentlich, weil ich gedacht hätte, dass die ganzen Fails der CDU eigentlich perfekter Stoff sind, um darüber gute Gags zu schreiben. Stattdessen macht man sich aber lieber über junge Menschen lustig, die sich das erste Mal mit Politik auseinandersetzen und tritt quasi schön nach unten (haha, der dicke Nerd hat Angst um sein Internet lol). Und nächste Woche wundern sich dann wahrscheinlich wieder alle, warum die Kids kein Fernsehen mehr gucken.
Der erwartbare Shitstorm ließ auf YouTube natürlich nicht lange auf sich warten und mittlerweile hat das Video 10 mal mehr Disslikes als Likes. Der im Beitrag vorkommende Tanzverbot hat auch schon reagiert - und ich muss zugeben, dass ich in seinem Video wesentlich öfter gelacht habe als im vermeintlich lustigen Satire-Clip. Punkt geht für mich daher auch klar ans Internet. Und gegen Uploadfilter, die Parodien mit urheberrechtlich geschütztem Material übrigens auch nicht so lustig finden.

Wenn Spaßparteien so einen guten Job machen, dürfen sie von mir aus ja auch gern alle ernsten Tätigkeiten übernehmen. Starker Interview-Auszug aus der Rheinischen Post, in dem die Partei mal wieder beweist, dass es auf jeden Fall besser ist, sie zu wählen. Punkt. ;o)

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Bereits im Jahr 1995 ist Didi Halervorden als "Alois Moosbrecher" von der "Aktionsgemeinschaft der Freunde der Diktatur" (AfD) zu sehen und zeigt in einem Sketch von und mit Frank Lüdecke, wie es Medien seit fast einem viertel Jahrhundert nicht schaffen, demokratiefeindliche Inhalte auch als solche zu benennen und über menschenverachtende Scheiße gar nicht erst zu diskutieren (#Nazisraus). Offenbar war dort jemand seiner Zeit weit voraus. Oder wir entwickeln uns einfach überhaupt nicht weiter. Ich tippe auf beides.

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Rumänien, Ungarn, Litauen, Taiwan, Estland, Lettland, Andorra und Madagaskar. All das sind Länder, die im internationalen Digitalisierungsvergleich weiter sind als German Neuland und sowohl besseren Handyempfang als auch schnelleres Internet zu günstigeren Preisen zu bieten haben. Falls ihr gerade schon euren "Urlaub" für dieses Jahr bucht.

via Bohemian Funkloch Ballett


Ohne Ryan Deadpool Reynolds hätte die Welt keinen Gin. Zumindest keinen, dessen von meditierenden Scooter-Fahrern angepflanzte Wacholder-Beeren mit seinen eigenen Tränen bewässert, von der Kirche gesegnet und anschließend mit Gitarren-Musik in der Abendsonne bespielt werden. Ich liebe diesen Mann.

All of our botanicals are humanely caught cage-free and grain-fed. The reason some people don’t drink gin is that strong juniper taste, so after apologizing to each berry individually, we beat the living hell out of them, creating a smoother more refined finish.


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Nehmt meinen Rat, Kinder: Gebt euer Taschengeld nicht für Helene aus. Kauft euren Eltern davon lieber mal 'ne anständige Zeitung, durch die sie nicht verblöden.


Das Bundes Browser Ballett hat das für eine andere Heimat werbende Plakat unseres Heimatministeriums mit einem Video ausgeschmückt, um die gemeinte Botschaft nochmal zu verdeutlichen. Und das ist nicht viel zynischer als die Realität. Einen guten Grund, das Land zu verlassen haben sie aber noch vergessen: schnelleres und günstigeres Internet. Fast überall.

Das Heimatministerium wirbt auf Plakaten für einen freiwilligen Rückzug in Krisenregionen. Der neue Film zur Kampagne liefert überzeugende Argumente.