Die New Yorker Korrespondenten der ARD sind heute nicht im Büro. Deswegen konnten sie das Fax auch nicht benutzen. Ob Marie die mysteriöse Mail erhalten hat, wurde aber leider noch nicht bestätigt. Ich bleibe dran. Währenddessen fragt sich Boris Becker wahrscheinlich gerade wieder, wo Satellit abgestürzt ist.


Auch Twitter kennt seine Grenzen.


Diesen Tweet, der auf Twitter eine kleine "Jogging"-Welle ausgelöst hat, lasse ich einfach mal so hier stehen. Schließlich kann ich da nicht mit reden. Ich trage Jogginghosen nur aus Mittel zum Swag - und mag generell keine Menschen, denen man hinterherlaufen muss.
Ich scrolle in der Zeit lieber durch meine Timeline. Das ist ja im Grunde auch sowas wie joggen, nur eben für die Finger.

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Die Twitter-Gang rundum Kurt Prödel hat sich Gitarre und Schlagzeug geschnappt, eine Band gegründet und Texte im klassischen Twitter-Sprech eingebrüllt, eingesprochen und eingesungen. Mit ohne Ironie. Zeitgeist aus der Post-Internet-Punk-Perspektive (oder irgendwie so).

europa, deutschland, die liebe und das internet. genau 16 minuten, 48 sekunden und sieben songs braucht es also, um die themen der gegenwart so simpel wie poetisch, so melancholisch wie energetisch, so warm wie humorvoll abzuhandeln. drei bekannte anonyme (ha) twitteruser – kurt prödel, dax. d. werner und susi bumms – sind „the screenshots“, eine aus fiktiven avatars bestehende band, die mit ihrem ersten album „ein starkes team“, genau das auf den punkt bringt, was gerade passiert. (Quelle: sehrsehrgutetexte)

...weiterlesen "Wenn die Twitter-Gang zur Band wird: The Screenshots"

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Bushido hat einen spießigen Doppelgänger, der sich durch die Service-Wüste Deutschlands strugglet, hustlet wie ein Hipster und den Sound für Funktionsjackenträger macht. Zumindest als Troll-Account auf Twitter. Ich lachte.

...weiterlesen "Spießer-Bushido hustles like a Hipster"

Nachhilfestunden im (Neu-)Land Brandenburg werden gefordert. Na, jemand Bock?

Twitter hat verdoppelt und hebt das Zeichen-Limit von 140 auf eine 280, was offenbar nur so bedingt gut in der Twitteria ankommt. Und ich weiß auch noch nicht so ganz, ob ich's ziemlich cool oder derbe scheiße finden soll, tendiere aber doch eher zu TeamArte.
Neben allgemeiner Aufregung und der grandiosen Tweet-Kunst vom deutsch-französischen Sender gab's aber auch ein paar Stimmen, die über die vom Twitter-Gott gegebenen Zeichen nicht erzürnt waren. Zum Beispiel die Polizei, die jetzt endlich ordnungsgemäßes Beamtendeutsch niederschreiben kann. Welch erfreuliche Nachricht.


Am letzten Arbeitstag schließlich doch noch zur Legende in der Firma geworden - und die Welt für immerhin 11 Minuten vor dem Schlimmsten bewahrt. Ein waschechter Boss-Move vom vermutlich besten Ex-Twitter-Kundenbetreuer, den es jemals gab.

"Als Grund für die Deaktivierung des Accounts nannte Twitter in einer ersten Erklärung den "menschlichen Fehler" eines Angestellten. "Der Account war elf Minuten lang abgeschaltet und wurde inzwischen wiederhergestellt", hieß es. "Wir untersuchen den Fall weiter und unternehmen Schritte, damit sich dies nicht wiederholt." Kurz darauf teilte Twitter nach weiteren Untersuchungen mit, der Account sei von einem Kundenbetreuer "an seinem letzten Arbeitstag" abgeschaltet worden."
Quelle: Spiegel

Twitter testet gerade eine Erweiterung des 140-Zeichen-Limits und verdoppelt. Die deutsche Bürokratie freut sich. Endlich kann sie mehr als drei Worte in einen Tweet quetschen. Vier nämlich.

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Das TV-Duell in einer Nussschale from de


Gestern das angeblich "große" Duell im Fernsehen und auf Twitter verfolgt (inzwischen auch auf YouTube). Eine toll Wahlveranstaltung für alle andere Parteien, insbesondere die AfD, die den "Moderator" Claus Strunz vermutlich gerne als hauseigenen Pressesprecher abwerben würde. Selbst beim nicht mal halbsolangen YouTube-Interview mit Merkel wurden wesentlich mehr wichtige Themen angesprochen als in dieser langweiligen Nummer. Und das sehe anscheinend nicht nur ich so.

Ein covfefiger Tweet aus dem Neuland der CDU und Peter mag jetzt nicht den Off-Bär fedidwgugl. Tja. Keine Ahnung, aber wenn ich besoffen twittern würde, kämen vermutlich ähnliche Sachen bei heraus.

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Offenbar hat jemand ein paar Fragen zu Twitter und sie von daher direkt ans Hauptquartier in San Francisco projiziert. Keine Ahnung, wer dahinter steckt und ob er oder sie sich von Shahak Shapiras Aktion hat inspirieren lassen (oder andersrum). Die Fragen kann man sich aber in Zeiten, in denen ein Präsident Androhungen von einem nuklearen Krieg als Tweet absendet ruhig mal fragen.
Laut Twitterrichtlinien ist die Androhung von Gewalt jedenfalls verboten. Ob Twitter tatsächlich was dagegen tut, ist die andere Sache.


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