Ein einzelner Mensch auf reddit hat es hinbekommen, trotz einiger kleiner Fehler einen schöneren, informativeren und einfach besseren Streckenplan vom DB-Liniennetz zu basteln als der gesamte Konzern der DB (zVgl hier die unfassbar hässlichen offiziellen Pläne: ICE&IC/EC).
Vom ÖBB-Nightjet gibt's ebenfalls einen europäischen Streckenplan, der allerdings von einer offizieller aussehenden Seite kommt (leider gibt es hier auf noch nicht allen Strecken einen barrierefreien Schlafwagon). Damit ihr mal einen Plan davon bekommt, wo ihr mit dem Zug eigentlich heutzutage schon überall mehr oder weniger entspannt hinkommt, falls ihr schon nach 'nem Ziel für euren nächsten Sommerurlaub sucht.

via & via

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So kann man sich die Straße auch frei von Autos schaufeln: der Berliner Künstler Simon Weckert hat 99 Smartphones in eine Schubkarre gepackt und damit auf Google Maps virtuelle Staus verursacht, die Autofahrer mit entsprechenden Navi-Systemen auf andere Routen ausweichen lässt. Schöner Life-Hack. Und wäre vielleicht auch was für die nächste Klimaprotest-Blockade, für die man dann lediglich die Handys der Teilnehmer bräuchte, um einiges an Verkehr auszuschalten.

In this fashion, Google Maps makes virtual changes to the real city. Applications such as ›Airbnb‹ and ›Carsharing‹ have an immense impact on cities: on their housing market and mobility culture, for instance. There is also a major impact on how we find a romantic partner, thanks to dating platforms such as ›Tinder‹, and on our self-quantifying behaviour, thanks to the ›nike‹ jogging app. Or map-based food delivery-app like ›deliveroo‹ or ›foodora‹. All of these apps function via interfaces with Google Maps and create new forms of digital capitalism and commodification.

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Autohupen sind ja nicht nur verdammt laut, sondern haben auch immer einen aggressiven und gestressten Unterton, der einem in der Stadt schnell die Nerven rauben kann. In Mumbai ist man von dieser dauertrötenden Geräuschplage mittlerweile so genervt, dass man zusammen mit der Polizei an einer Ampel rumgeschraubt hat, die nun so eingestellt ist, das sie erst wieder auf Grün schaltet, wenn die Honks auf der Straße nicht über 90 Dezibel kommen. Geile Aktion.
Und vielleicht ist es auch generell gar nicht die schlechteste Idee, Autofahrer mit Zeit- statt mit Geldstrafen zu ahnden (zumindest solange wir Bußgelder nicht an Gehälter anpassen, was bspw. so in Finnland gemacht wird).

Mumbai Police and FCB Interface collaborated to teach Mumbai’s reckless honkers a lesson. Watch how a passive street signal turned into a Punishing Signal and taught Mumbaikars - how to #HonkResponsibly.

Laut der Umfrage eines vom NDR beauftragten Meinungsforschungsinstituts wünschen sich 67% aller Hamburger alle unnötigen Karren aus der Innenstadt rauszuschmeißen und ich wurde zwar nicht gefragt, gehöre aber definitiv zu den 2/3n dazu, die eine für Menschen und nicht für Autos gebaute Stadt ja bevorzugen würden. Von mir aus auch gerne bis nach einschließlich Eimsbüttel, damit meine 23 Stunden am Tag mit Aluminium-Klötzen zugestellte Straße endlich mal frei ist und ich atmen oder maximal mit meinem Zigarettenqualm die Umwelt verpesten kann.
Mit dem Fahrrad oder den Öffis kommt man hier ohnehin schneller voran und alles andere braucht hier auch kaum niemand, um sich in der City zu bewegen. Ich wohne jedenfalls seit 10 Jahren ohne Auto in Hamburg und lebe immer noch. Ziemlich gut sogar. Und besser noch, wenn diese Initiative tatsächlich irgendwann mal zünden sollte:

Der gesamte Bereich zwischen Holstenwall, Lombardsbrücke und Deichtorplatz soll - wenn es nach dem Willen der Initative geht - für Autos, Lastwagen und Motorräder tabu sein. Ausnahmen soll es für Lieferverkehr, Anwohnende, ärztliches Personal, Taxis und Busse geben. Die Initiative will so den CO2-Ausstoß drastisch verringern. (NDR)

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Die Holländer haben anscheinend nicht nur die schönsten Fahrradwege und kürrzlich ein neues Tempolimit eingeführt, sondern auch Musik auf der Autobahn, um es spielerisch durchzusetzen. Wenn wir in Deutschland dasselbe mit der Nationalhymne machen, bekommt man vielleicht sogar Almans dazu, stets korrekte 130km/h zu fahren.

PS: Die Autobahnmusi kommt scheinbar nicht aus Holland, sondern aus Ungarn.

In Luxemburg beginnt am 1. März 2020 die Zukunft und leitet die Verkehrswende ein. Denn es wird das erste Land der Welt mit Gratis-ÖPNV sein. Und ich glaube ja, dass rentiert sich im Endeffekt für alle (wenn man auch die sinkende Verkehrsbelastung für Straßen mit einrechnet). Mal gucken, ob die Zukunft aus Luxemburg irgendwann auch bei uns ankommt. In Hannover gab es im Dezember zumindest einen Test-Tag mit kostenlosem Bus&Bahn-Verkehr, der 60% mehr Fahrgäste zufolge hatte. Bedarf scheint also auf jeden Fall mehr als genug da zu sein.

Den öffentlichen Personennahverkehr in Luxemburg kann man bald kostenlos nutzen. Ab dem 1. März braucht man für Busse und Bahnen keine Fahrkarten mehr. Fahrkartenschalter werden geschlossen, Kontrolleure bekommen neue Service-Aufgaben. „Das steht uns einfach gut zu Gesicht und trägt enorm zum Image und zur Attraktivität Luxemburgs bei“, sagt der liberale Premierminister Xavier Bettel zu der Neuerung. Nur die erste Klasse der Bahn bleibt kostenpflichtig. (Spiegel)

Und wer nun erhofft hat, das wir hier bald nachziehen - währenddessen in Deutschland:


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Lustig, oder? Zur Erinnerung: das ist der Mann, der sich um Fahrradwege, öffentliche Verkehrsmittel, die Bahn und ein flächendeckendes Internet kümmern sollte, stattdessen aber nur Autosautosautos im Kopf hat und gerade mehr als eine halbe Milliarde für nix verballert hat. Ernste Reaktionen von seriösen Parteien gab's darauf übrigens auch: PARTEI-Chef Sonneborn fordert beispielsweise "ein sofortiges Impeachment-Verfahren gegen diesen Armleuchter".

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Soweit dazu: Schöner halbstündiger Rundumschlag gegen Autoland und die völlig verkehrte Verkehrspolitik made in Germany, die hauptsächlich im Stau steht. Und endlich mal eine Show von einem "Barth", bei der ich lachen konnte.

Ein Moderator, ein Thema, eine halbe Stunde - In seiner ersten eigenen Show widmet sich Stand-up Comedian und Autor Markus Barth den Themen, die in aller Munde sind - oder es längst verdient hätten.
In der ersten Folge geht um die Verkehrswende. Wie lassen sich Feinstaub und Stickoxide in den Innenstädten reduzieren? Hat das Bundesvekehrsministerium unter Leitung von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer die richtigen Antworten, die viel gelobten E-Scooter Bspw.? Kann das Fahhrad nicht die Antwort auf viele innerstädtische Probleme sein?


Seit ein paar Wochen stoße ich im Netz immer wieder auf Comic-Panels aus Entenhausen, in denen es schon früher um dieselben - in dem Fall mit Enten besetzten - Verkehrsprobleme in der Stadt ging, die wir heute noch haben (zwei hatte ich hier verbloggst). Bereits 1992 findet dort eine Gans Geländewagen in der Stadt albern und nimmt einen SUV nicht mal geschenkt. Alle Ducks beschweren sich über stinkige Abgase und ständige Staus. Und schon vor 32 Jahren klagen 3 Küken über zu wenig Straßen für Fahrräder in der "heutigen Autogeselleschaft" und fordern ein "neues Zeitalter". Diesmal Gans ohne Autos.
Fand' ich gut und hab' deswegen jetzt am Wochenende nach langer langer Zeit mal wieder ein bisschen in lustigen Taschenbüchern rumgeblättert, um nochmal festzustellen, wie gut die eigentlich waren bzw. sind. Danach habe ich mir mal ein paar Duckpanels von reddit, Twitter & jenem LBT169 zusammengesammelt und daraus dann selber einen kleinen Mini-Comic gebastelt. Mit FähnleinfieselschweifForFuture, Entinction Rebellion, Daniel Scientist Düsentrieb und der möglichen Verkehrswente. Und die Moral von der Geschicht: Lest mal wieder Comics (vor allem du, Andi Scheuer).

Mit autofreien Städten in die Post-Wachstums-Ökonomie

Stell dir vor, du bist bei der CDU, verkackst seit Jahren die Klimapolitik Deutschlands, in der auch die nötige Verkehrswende bisher völlig fehlt und es stattdessen viel zu viele SUVs gibt - welches Verkehrsmittel würdest du vor der Leuchtreklame mit deinem Namen parken, auf dem du deine Unterschrift setzt?

"Jetzt kommt das Velomobil und setzt in Sachen Effizienz der ganzen Fahrradtechnik die Krone auf: Noch nie war es Menschen möglich, mit so wenig Kraftanstrengung solch große Fahrleistungen zu vollbringen." (velomobil.eu & velostrom.de)

Für mich futuristischer als jeder Cybertruck von Elon Musk: Das Velomobil. Ein Fahrrad mit aerodynamischer Carbon-Karrosserie, mit dem ihr wesentlich entspannter mehr Speed draufkriegt und das zusätzlich mit einem Elektroantrieb ausstattbar ist.
Endlich mal ein Rad, das vollkommen wetterfest ist und vom Look her mit dem Style eines Sportwagens mithalten kann (es gibt sogar ein Lamborghini, einen Selfmade-Ferrari und ein SUVelomobile). Bei bis zu 100km/h Spitzengeschwindigkeit aber auch kein Wunder.
Der Mix aus Liegefahrrad, Auto und Mini-Rakete ist allerdings noch extrem unbekannt, weshalb Zulassungen gerade für E-Velomobile in Deutschland noch überkompliziert sind. Ganz abgesehen davon, dass die Dinger mit 'ner Preislage zwischen 6000€ und 10.000€ noch viel zu viel kosten.
Aber hey, bei E-Autos verschenkt die Regierung per Kaufprämie ja auch genau solche Summen. Und auch bei Lastenfahrrädern kommt sie mittlerweile manchmal auf die Idee, ein bisschen Geld beizusteuern - leider immer nur begrenzt. Stattdessen wirft man Koffer voll Geld in "Flugtaxis". Aber wer weiß. Vielleicht flitzt das Velomobil ja trotzdem irgenwann an allen vorbei und übernimmt doch noch den Verkehr der Zukunft. Optisch sieht das ja schon ganz gut aus:

Ein “normaler“ Erwachsener, der eine Dauer-Leistung von 100 Watt aufs Pedal bringt (trainierte Menschen kommen i.d.R. auf eine Dauerleistung von 150-250 Watt), erreicht damit
– auf einem “Holland-Rad“ 19,5 km/h
– auf dem Rennrad (Unterlenker) 25,7 km/h
– im VeloMobil (Quest) 33 km/h
(Quelle)



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Zukunfts-Bauer Elon Musk hat gestern seinen 1,7 Tonnen fetten E-Cybertruck im BladeRunner-Look präsentiert und ich verstehe einfach nicht, wie man sich durch so ein Monster-Panzer-SUV sicherer fühlen kann.
Ich bekomme jedenfalls ein eher mulmiges bis aggressives Gefühl, wenn ich mir vorstelle, dass den dann auch die Cyberpolizei fährt. Wer von dieser immer-größer-und-schwerer-werdenden-Prollscheiße im Straßenverkehr endgültig die Schnauze voll hat, der werfe den ersten Stein. (╯°□°)╯︵ ┻━┻


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