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Das nächste Land, dass das deutsche Autoland in puncto Verkehrswende offenbar überholt - und zwar mit dem Fahrrad. In Frankreich zahlt man nicht nur Kaufprämien für E-Bikes aus, auch die Hauptstadt wird scheinbar Richtung Zukunft gelenkt und in eine Fahrrad-Stadt verwandelt (nicht nur da ist uns Frankreich übrigens verkehrstechnisch einen Schritt voraus - die milliardenschweren staaatlichen Corona-Hilfen für den Luftraum waren in Frankreich damals an baldige Klimakonzepte gebunden und mit dem TGV wäre man von München nach Hamburg knapp 3 Stunden weniger unterwegs).
Und ich mag ja, dass sich inzwischen so einige Großstädte wieder zu Orten entwickeln, in denen man mehr Menschen als rumstehende Autos sieht. Ich will endlich weniger tote Blechkisten - und mehr Leben auf der Straße.

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Spätestens im Januar 2019, wenn in Paris wieder Modenschauen anstehen, wird irgendein zeitgeistiger Scherzkeks die gelbe Weste in den Adelsstand der Avantgarde erheben – man kann sich Varianten mit einem eingewobenen Louis-Vuitton-Logo vorstellen [...] (Quelle).

That already happened, dear Humans of Late Capitalism. Und zwar als Fake-Entwurf für die Èlysée Boutique Officielle aka dem offiziellen Regierungs-Merch-Laden. Für den modebewussten französischen Wutbürger von heute. L'Haute Couture de Paris.

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Bisher leider noch nicht gesehen, kommt aber am 25. Oktober wohl nochmal in die Kinos, dann auf DVD und ist dann vermutlich auch irgendwann irgendwo im Netz auffindbar: Mutafukaz. Die französiche Comic-Adaption in Zusammenarbeit mit Studio4°C (den Machern der Animatrix). Ein Mix aus Gangsta-Hip-Hop und abgefuckter Sci-Fi-Dystopie mit brennenden Skelett-Köpfen. Und war u.a. einer der Überraschungen beim Akibapassfestival. Still wanna watch this.

...weiterlesen "Trailer: Mutafukaz | Hip-Hop-Sci-Fi-Comic-Movie"

Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit - und Döner. Der Schlachtruf der neuen Revolution. Schließlich darf so ein Döner nirgends fehlen. Auch nicht beim Widerstand auf den Barrikaden.


Die Franzosen legen künstlerisch mal wieder die Messlatte hoch und schaffen es, freshen Rap, einen Electro-Banger und eine politische Message in einen Track zu packen. Genauer gesagt: OrelSan schafft das. Und zwar in seinem noch gar nicht so alten Video zu Basique, das in der Original-Version bereits über 27 Millionen mal geklickt wurde. Zurecht.
Ich bevorzuge allerdings die frisch rausgekommene Alternative mit englischen Untertiteln. Denn der Text hat's in sich. Und flowt. Wie ein vergewaltigender Delphin.

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Mutafukaz ist eine französische Comicverfilmung, die in Zusammenarbeit mit den Machern der Animatrix (Studio4°C) entstand und in einem völlig übertriebenen Los Angeles spielt, das sich in dem Fall Dark Meat City schimpft. Eine stilistische und inhaltliche Mischung aus französischem Gangsta-Hip-Hop und einer abgefuckten Sci-Fi-Dystopie aus Japan. Und er steht ab sofort auf meiner Watch-List. Aber sowas von, alter.

Wie viele andere ist Angelino ein junger Verlierer in der berüchtigten Stadt Dark Meat City. Er haust in einem schäbigen Hotelzimmer in einer Latino-Nachbarschaft in Rios Rosas. Seine eintönige Existenz besteht aus Zappen, mexikanischen Wrestling Kämpfen, ätzenden kleinen Jobs und möchtegern-tiefgründigen Diskussionen unter den Sternen mit seinem Kumpel Vinz. Ein blöder Unfall mit einem Roller beschert Angelino jede Menge Ärger, denn plötzlich steht das Schicksal der Menschheit auf dem Spiel. Eine Menschenjagd geht los, in der auch jede Menge Männer in Schwarz sowie Gangs, mexikanische Wrestler und sogar Machos, die eine Invasion unseres Planeten planen, involviert sind.


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Ein filmisches Gourmethäppchen für die Augen. Und läuft derzeit im französischen Fernsehen als Werbespot auf Canal+. Die formidablen Effekte kommen von Unit Image, die offensichtlich sehr viel geilen Scheiß machen. Chappi!

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In Matrix habe ich gelernt, dass auf französisch fluchen so klingt, als würde man sich mit Seide den Arsch abwischen. Um das Braune von der AfD abzukratzen sollte man aber vielleicht doch lieber Sandpapier nehmen. Schließlich müsst ihr erstmal den blauen Lack weghobeln.

Ich habe ehrlich gesagt ein Problem damit, wenn Nizza, Paris, Brüssel, Istanbul etc. als Orte des Terrors bezeichnet werden. Klar - für ein paar Minuten, für ein paar Stunden und vielleicht auch für ein paar Tage waren sie das. Das war's dann aber auch. 
An allen anderen Tagen (und das sind verdammt viele!) sind auch das natürlich ganz normale Städte. Und manche von ihnen sind sogar sehr schön. Siehe Nizza (heißt nicht umsonst auf englisch: Nice) bzw. das Portrait vom französischen Filememacher Fabien Ecochard.

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Ein eindrucksvolles Abschlussbild der EM, das etwas zwiegespaltene Gefühle hinterlässt.

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Ungeeignet für Rollifahrer, Klaustrophobiker und Amis. 😉

PS: eigentlich ist der Lift nur für Koffer gedacht. Und nicht für deutsche Bierbäuche.

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