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Kopenhagen hat es verkehrstechnisch nicht nur als Fahrradwelthauptstadt drauf, sondern hat scheinbar auch verstanden, wie man für öffentliche Verkehrsmittel richtig wirbt. Zum Beispiel mit diesem extrem gut gelaunten Werbeclip.

The new Copenhagen Metro is open. 17 new stations all around the city. This means millions of new journeys and thousands of new travelers, which also means that your chances of meeting someone famous has just increased, but so has your chances of meeting your Ex.

Dojo, Kida Khodr Ramadan und der Gang(sta). Edeka macht Werbung für 4 Blocks macht Werbung für Edeka. Heute kommt übrigens die zweite Folge der gerade angelaufenen finalen Staffel und als echter Alman gucke ich die natürlich während ich Bio-Kartoffeln ausm Edeka in mich reinstopfe (true story). Bester Spot.

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Und dann sitzt du auf einmal vor deinem Computer und lässt auf einer Videoplattform im Internet einen hochwertig produzierten Verkaufswerbespot für einen Roboter über den Bildschirm flackern. Das muss dann wohl diese angebliche Zukunft sein, von der immer alle erzählen. Boston Dynamics hat seinen gelben Cyberpunk-"Hund" namens Spot zum Verkauf freigegeben. Und das könnte eigentlich auch der Anfang von einem Horrorfilm sein. Ich will trotzdem einen.

"Natürlich", "gesund" und für die "tägliche Ernährung empfehlenswert". Eine alte Nutella-Werbung aus der Brigitte, 1975. Ausgebuddelt aus der nostalgischen Reklame-Sammlung des Reklame-Twitteraccounts von diesem bewerbenswerten "Werbe"-Projekt. Ich bin dann mal was für meinen Körper tun und löffle meine Haselnuss-Palmöl-Eiweiße mit "vielen" Vitaminen und "etwas" Zucker direkt aus dem Glas.

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Während hierzulande Cannabis noch immer verboten ist, weil es illegal ist, hat Spike Jonze einen offiziellen Werbespot für eine Cannabis-Marke namens MedMen gedreht, in der schon George Washington ein Freund des grasgrünen Wirtschatfszweigs war und es eben ganz normal ist, sich zum Feierabend einen dicken Joint reinzuballern.
Und ich könnte mir gut vorstellen, dass es im Amiland irgendwann Weed-Firmen geben wird, die so bekannt sind wie Alkohol-Marken à la Beck's und Jack Daniel's, wenn das so weitergeht. Auf jeden Fall verpasst Deutschland durch eine Legalisierung nicht nur eine vernünftige Drogenpolitik, sondern auch einen riesigen Haufen Ca$h.

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Keine Ahnung, ob der anscheinend nicht besonders lange leben wollende Parkour-Typi namens Alexander Rusinov wirklich offiziellen Support von Russian-Monster-Beats bekommen hat oder er einfach nur deren Kopfhörer so unglaublich geil findet, dass er sie in 215m Höhe mit einem Arm an einem uralten Kran baumelnd seinen Followern zeigen möchte (natürlich ungesichert - wir sind in Russland). Aber ziemlich genau so stelle ich mir den sponsored Post eines russischen Influencers eigentlich auch vor. Fehlende Authentizität kann man ihm auf jeden Fall nicht vorwerfen.

Videobeschreibung auf YouTube (nach GoogleTranslator):

Vielen Dank an die Gruppe - https://vk.com/russian_monster_beats für Ihre Hilfe bei meinen Abenteuern auf dem Turm! Ihre Produkte sind wirklich ausgefallen, die gesamte Reise und Ihre Tracks hören Sie immer noch über Ihre Kopfhörer! P.S. Vor der Reise stellte sich heraus, dass ich im Stadiongraben zusammen mit der Aktentasche meine Gruben ertrank, aber sie erwiesen sich als stärker, als ich dachte, und das Wasser hat sie nicht beschädigt, obwohl sie sehr nass waren und ich sie später zu Hause getrocknet habe! Sie sind also immer noch wasserdicht für dich =)
Oh ja, ich habe vergessen, Dextor RIESEN DANK zu sagen, dass ich die Schachtel mit den Fledermäusen über meinem Kopf gehalten habe! Du bist nur mein Superheld *.


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Eine kleine thailändische Erinnerung daran, dass das Internet nicht immer gleich jede Sau durchs Cyber-Dorf treiben sollte. Manchmal sind die Dinge nämlich doch nicht ganz so, wie sie auf den ersten Klick erscheinen. Oder um es mit den Worten eines vermutlich englischsprachigen Menschen zu sagen: Never judge a book by it's cover.

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Ich finde ja gut, dass ein auf Männlichkeit getrimmtes Branding wie Gillette ihr eigenes Zielpublikum ausmistet und Sexismus rasiert. Der Clip selbst war mir dann insgesamt aber doch etwas zu langweilig, weil es eben doch nur eine sehr berechnende Werbung eines Großunternehmens ist, das mit einem nicht mal sonderlich kontroversen Video viral geht (hatte leichte Pepsi-Kendal-Jenner-Feels).
Viel spannender als der Spot sind aber eigentlich auch die ebenso berechnenden Reaktionen der neandertaligen Brüllaffen, die jetzt ihre Rasierer ins Klo werfen, weil ihnen einmal jemand sagt, dass sie keine Arschlöcher seien sollen. Folglich kommen die kritischen Stimmen auch aus der eher rechten Ecke, die sich heute darüber beschwert, in einen Topf mit sexistischen Prolls geschmissen zu werden und morgen wieder allen Ausländern dasselbe vorwirft.
Aber wie sagt man so schön: getroffene Hunde bellen eben - besonders, wenn man sie mit scharfen Klingen schneidet (manchmal auch ironisch).

...weiterlesen "Gillette, Sexismus und eine alles rasierende Werbung"

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Neuentdeckter Lieblings-Werbespot meinerseits aus der Kategorie so bad, it's good. Und zwar für das Rollerkingdom in Nevada, das die wirklich coolen Kids ansprechen will, die nicht auf Meth & Crack abfahren, sondern Rollerblades mit zu jeder Fete nehmen. Party hard und so.

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Bosch macht einen auf Lonely Island und bis auf die kleinen Einblendungstexte, in denen steht, dass es die Hälfte davon so gar nicht gibt, ist das eine sehr boss(ch)hafte Werbung über das Internet der Dinge.


Ohne Ryan Deadpool Reynolds hätte die Welt keinen Gin. Zumindest keinen, dessen von meditierenden Scooter-Fahrern angepflanzte Wacholder-Beeren mit seinen eigenen Tränen bewässert, von der Kirche gesegnet und anschließend mit Gitarren-Musik in der Abendsonne bespielt werden. Ich liebe diesen Mann.

All of our botanicals are humanely caught cage-free and grain-fed. The reason some people don’t drink gin is that strong juniper taste, so after apologizing to each berry individually, we beat the living hell out of them, creating a smoother more refined finish.


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GDATA hat sich scheinbar genau angeguckt, was die meisten Menschen laut Statistik so im Netz treiben und danach ihre Werbezielgruppe ausgerichtet (you know what the Internet is for). Voll Porno und so, wie man in den Neunzigern noch lässig zu sagen pflegte.

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