Springe zum Inhalt


Kleines Kurzfilm-RoundUp mit: The End, ein Zusammenschnitt aus perfekt geloopten Movie-Gifs, der das seltsame Jahr 2020 bebildert. Der Moonkeeper räumt den Mond nach weltall den Jahren mal so richtig auf. The Essentials sprechen über "systemrelevant", "nicht systemrelevant" und zeigen euch nochmal, dass es in der Pandemie fast überall auf der Welt die selben Probleme gibt. Die Macher der russischen Cyberpunk-Farm haben inzwischen auch einen Zug gebaut. Und Exode ist eigentlich kein Kurzfilm, sondern eine französische Sci-Fi-Webserie mit englischen Untertiteln - hat dafür aber den besten Soundtrack (von Le Matos).




via, via & via

4


Ein kleines Kurzfilmprogramm, um die Zeit, Lockdowns oder was auch immer zu überbrücken und wieder mal ein paar Dinge zu sehen, die keine schlechten Nachrichten oder ganz okaye Netflix-Serien sind. Mit dabei ist das ganze letzte Jahr aus der Perspektive derer, die seit März 2020 allein zuhause rumsitzen. Ein sympathischer Herr Hase berichtet über seinen Alltag aus einem Test-Labor und das ist schöner-, aber auch unschönerweise was fürs Auge. Für die aktuelle Weltuntergangsstimmung gibt's die wahre Geschichte vom Ende der Dinos. Und weil die Zeit gerade so langsam und so schnell gleichzeitig vergeht, kann man in Speed of Time nochmal die Geschwindigkeit anpassen lassen.



Den Trailer zu Slice of Life hatte ich hier 2017 schon mal verbloggt. Inzwischen kann man auch den ganzen exakt 25-minütigen Cyberpunk-Kurzfilm bestaunen, der sich wie ein kleines Spin-Off zu Blade Runner anfühlt. Und das kann zumindest optisch durchaus mit Hollywood-Produktionen mithalten kann, obwohl es eigentlich nur ein Fan-Projekt ist, das innerhalb von 3 Jahren eine komplette Future-City aus einer kleinen Garage erschaffen hat. Die Zukunft, viel DIY-Bastelei und CGI machen's möglich.

Slice Of Life is a love letter to the Science Fiction genre of the 80's. The production is on for the last three years and it is completely self funded. We invite you to follow our journey back to the future envisioned by the 80's!


via

1


Eigentlich mag ich ja Musicals so gar nicht, weil ich es doch recht anstrengend finde, wenn alle(!) immer(!) singen - und das meistens dann auch viel zu theatralisch bzw. nicht besonders authentisch klingt.
Ganz anders und viel realer hört sich das allerdings an, wenn immer gerappt wird, hab' ich gerade gemerkt. So wie bspw. in diesem oscaranwärtenden und über 10 Jahre gefilmten Hip-Hop-Musical von Nathan Nzanga, das wohl das erste Musical ist, dass ich euch uneingeschränkt empfehlen kann. Auch, weil es eben mal keine heile Welt mit FriedeFreudeEierkuchen-HappyEnd zeigt, sondern das leider immer noch so wichtige Thema Rassismus audiovisualisiert.

1

Miniatur-Künstlerin Laura Venditti hat ein kleines Stop-Motion-Filmchen über ihren mentalen Zustand nach einem 3/4-Jahr Corona gebastelt. Das muss dieses "pandemiemüde" sein, von dem jetzt immer alle reden. Fühle ich.


Ein echtes Endzeitszenario an Weihnachten 2020 hatten wir uns, wenn, dann vermutlich ja eher so vorgestellt, wie in diesem Cyberpunk-Christmas-Clip, den ich auch an diesen Feiertagen traditionell wie immer poste. Damit nochmal alle wissen, was ein wirklich hartes Weihnachtsfest bedeutet.
Die übliche Apokalypse zum besinnlichen Fest der Liebe. Merry Christmas nochmal euch allen, wo auch immer ihr seid. Und bleibt standhaft. ???☃️?


1


2020 war definitiv kein gutes Jahr für Hollywood-Blockbuster, weil die Massen im Kino leider ausbleiben mussten. Anders sieht es allerdings bei bei Kurzfilmen aus, von denen es dieses Jahr sogar gefühlt mehr gab, weil sie selbst in der isolierten Quarantäne allein zuhaus noch gedreht werden konnten. Bei filmshortage würdigt man diese "Kurzfilm-Epidemie" mit einer kleinen Sammlung aus Low-Budget-Lockdown-Movies. Die mbMn besten davon habe ich euch wiederum mal an dieser Stelle zusammengesammelt.
Mein klarer Favorit ist allerdings "Get It Together", nachdem ich wieder mal sehr froh und beruhigt war, dass ich offenbar keinen einzigen (Cov)Idioten in meinem Umfeld habe und alle meine Freunde das Gegenteil von rücksichtslosen Arschlöchern sind (ein Hoch auf euch, Leute). Wahrscheinlich habt ihr im Lockdown aber auch genug Zeit, um euch mehr als einen Kurzfilm anzusehen - there you go:

Filmmakers have the gift of being creatives, and it’s in the hardest of times that their minds work the hardest. Quarantine is just another challenge, just like a limited budget, an unexpected rainy day or a shooting location that’s suddenly not available. A true creative will find solutions and work with what’s given to them. And the hope comes from the resurgence of film submissions we’ve received that have been made in isolation. That means cameras are still rolling, and while the big budgets and production equipment may have to be put aside, we focus on creativity. (MadeInIsolation)




Hat für mich sehr gut in dieses Jahr gepasst: Eine Serie über einen Typen, der sich nur sicher hinter seiner Maske fühlt und sie deshalb ganz vorbildlich quasi immer trägt. Und falls ihr auch so traurig nach der letzen Folge Mando wart und euch ein Baby-Yoda in eurem Leben wünscht, bekommt ihr noch ein kleines Bonus-Fanfilmchen dazu, in dem der kleine grünen Knirps endlich eine Hauptrolle bekommen hat.

via


2020 ist ja nicht unbedingt die Zukunft, die wir uns früher so vorgestellt haben. Aber vielleicht sind unsere Zukunftsprognosen fürs Jahr 2077 etwas näher an der Realität. Vielleicht auch nicht. Im Fanfilm-Projekt zum frisch erschienen Cyberpunk 2077 könnt ihr die berühmte Welt von morgen jedenfalls schon mal sehen und in dem Fall 57 Jahre in die Zukunft blicken, in der mittlerweile ein Keanu-Reeves-Double Keanu Reeves spielt.
Und weil es eine kleines Tribut an Matrix, John Wick & Co. sein soll, das ja an das Videospiel angelegt ist und der übrigens deutsche Regisseur bisher hauptsächlich Laserschwertkämpfe inszeniert hat, besteht auch die nahezu die komplette Handlung aus Action (und Low-Budget-High-Tech).
Das sehr cyber und diesmal auch sehr punkige Drumherum aus düsterer Bionik und dem zur digitalen Hölle gewordenen Spätkapitalismus macht es aber durchaus spannend . Auch wenn ich mir am Ende auch diese Zukunft genauso wenig wünsche wie die vom Virus befallene Shitshow-Version aus diesem Jahr.

via

3


Eigentlich haben wir 2020 schon genug Horror-Geschichten gehört und könnten Halloween einfach mal ausfallen lassen. Andererseits trägt Michael Myers wirklich fukking immer eine Maske und ist damit in diesem Jahr ein wahrlich gutes Vorbild für uns alle. Auch wenn seine weiteren Maßnahmen zur Eindämmung dieser Pandemie eventuell doch etwas radikal sind. So wie zum Beispiel in diesem Corona-Horror-Kurzfilm:

1


Corona ist schon ein hinterlistges und besonders mieses Stück Scheiße. Erst zwingt es uns dazu, dass wir uns alle nicht mehr umarmen bzw. nicht mal mehr treffen dürfen und dann verursacht es einen fukking großen Haufen Probleme, mit denen man eben nicht alleine sein will. Huglife 2020 is rough. Und ein bisschen wie in diesen 80 Sekunden, in denen es wie üblich im Jahr 2020 eine schlechte Nachricht gibt, die nun auch eine x-beliebige Dorf-Bushaltestelle erreicht.