Miniatur-Künstlerin Laura Venditti hat ein kleines Stop-Motion-Filmchen über ihren mentalen Zustand nach einem 3/4-Jahr Corona gebaselt. Das muss dieses "pandemiemüde" sein, von dem jetzt immer alle reden. Fühle ich.


Ein echtes Endzeitszenario an Weihnachten 2020 hatten wir uns, wenn, dann vermutlich ja eher so vorgestellt, wie in diesem Cyberpunk-Christmas-Clip, den ich auch an diesen Feiertagen traditionell wie immer poste. Damit nochmal alle wissen, was ein wirklich hartes Weihnachtsfest bedeutet.
Die übliche Apokalypse zum besinnlichen Fest der Liebe. Merry Christmas nochmal euch allen, wo auch immer ihr seid. Und bleibt standhaft. 👊🎄🔥☃️🍷


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2020 war definitiv kein gutes Jahr für Hollywood-Blockbuster, weil die Massen im Kino leider ausbleiben mussten. Anders sieht es allerdings bei bei Kurzfilmen aus, von denen es dieses Jahr sogar gefühlt mehr gab, weil sie selbst in der isolierten Quarantäne allein zuhaus noch gedreht werden konnten. Bei filmshortage würdigt man diese "Kurzfilm-Epidemie" mit einer kleinen Sammlung aus Low-Budget-Lockdown-Movies. Die mbMn besten davon habe ich euch wiederum mal an dieser Stelle zusammengesammelt.
Mein klarer Favorit ist allerdings "Get It Together", nachdem ich wieder mal sehr froh und beruhigt war, dass ich offenbar keinen einzigen (Cov)Idioten in meinem Umfeld habe und alle meine Freunde das Gegenteil von rücksichtslosen Arschlöchern sind (ein Hoch auf euch, Leute). Wahrscheinlich habt ihr im Lockdown aber auch genug Zeit, um euch mehr als einen Kurzfilm anzusehen - there you go:

Filmmakers have the gift of being creatives, and it’s in the hardest of times that their minds work the hardest. Quarantine is just another challenge, just like a limited budget, an unexpected rainy day or a shooting location that’s suddenly not available. A true creative will find solutions and work with what’s given to them. And the hope comes from the resurgence of film submissions we’ve received that have been made in isolation. That means cameras are still rolling, and while the big budgets and production equipment may have to be put aside, we focus on creativity. (MadeInIsolation)




Hat für mich sehr gut in dieses Jahr gepasst: Eine Serie über einen Typen, der sich nur sicher hinter seiner Maske fühlt und sie deshalb ganz vorbildlich quasi immer trägt. Und falls ihr auch so traurig nach der letzen Folge Mando wart und euch ein Baby-Yoda in eurem Leben wünscht, bekommt ihr noch ein kleines Bonus-Fanfilmchen dazu, in dem der kleine grünen Knirps endlich eine Hauptrolle bekommen hat.

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2020 ist ja nicht unbedingt die Zukunft, die wir uns früher so vorgestellt haben. Aber vielleicht sind unsere Zukunftsprognosen fürs Jahr 2077 etwas näher an der Realität. Vielleicht auch nicht. Im Fanfilm-Projekt zum frisch erschienen Cyberpunk 2077 könnt ihr die berühmte Welt von morgen jedenfalls schon mal sehen und in dem Fall 57 Jahre in die Zukunft blicken, in der mittlerweile ein Keanu-Reeves-Double Keanu Reeves spielt.
Und weil es eine kleines Tribut an Matrix, John Wick & Co. sein soll, das ja an das Videospiel angelegt ist und der übrigens deutsche Regisseur bisher hauptsächlich Laserschwertkämpfe inszeniert hat, besteht auch die nahezu die komplette Handlung aus Action (und Low-Budget-High-Tech).
Das sehr cyber und diesmal auch sehr punkige Drumherum aus düsterer Bionik und dem zur digitalen Hölle gewordenen Spätkapitalismus macht es aber durchaus spannend . Auch wenn ich mir am Ende auch diese Zukunft genauso wenig wünsche wie die vom Virus befallene Shitshow-Version aus diesem Jahr.

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Eigentlich haben wir 2020 schon genug Horror-Geschichten gehört und könnten Halloween einfach mal ausfallen lassen. Andererseits trägt Michael Myers wirklich fukking immer eine Maske und ist damit in diesem Jahr ein wahrlich gutes Vorbild für uns alle. Auch wenn seine weiteren Maßnahmen zur Eindämmung dieser Pandemie eventuell doch etwas radikal sind. So wie zum Beispiel in diesem Corona-Horror-Kurzfilm:

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Corona ist schon ein hinterlistges und besonders mieses Stück Scheiße. Erst zwingt es uns dazu, dass wir uns alle nicht mehr umarmen bzw. nicht mal mehr treffen dürfen und dann verursacht es einen fukking großen Haufen Probleme, mit denen man eben nicht alleine sein will. Huglife 2020 is rough. Und ein bisschen wie in diesen 80 Sekunden, in denen es wie üblich im Jahr 2020 eine schlechte Nachricht gibt, die nun auch eine x-beliebige Dorf-Bushaltestelle erreicht.

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An avdenture about two roomates attemting to survive nearly every insane event from 2020... presented as one unbroken shot.

Eigentlich ist es nur eine Parodie auf den One-Take-Kriegsfilm 1917. Uneigentlich dreht sich dieser Low-Budget-Kurzfilm aber um zwei Mitbewohner aus den USA, die während der Ausgangssperre im Lockdown den Auftrag bekommen haben, Klopapier zu besorgen und dabei mit all' den Dingen zu kämpfen haben, mit denen man in diesem völlig durchgeknallten Jahr eben so zu kämpfen hat.
Von Corona über Tweets vom Präsidenten, Karens, Waldbrände, Murder-Hornets bis hin zu von Polizeigewalt niedergeknüppelten Protesten gegen Polizeigewalt. Ein bisschen wie das Pandemic-Special von South Park - nur eben als Real-Life-Version.


Ein nicht ganz so jugendfreier Kurzfilm aus Texas, der euch zeigt, was alles passieren kann, wenn man nicht zur Wahl geht. Und wie unfuckingfassbar beschissen so ein gewähltes Staatsoberhaupt sein kann, wenn es ein dumm aussehendes Monster ist, wissen die Amis ja mittlerweile ganz genau.

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Ein 15-minütiger Sci-Fi-Trip durch eine Zukunft, in der ich euch empfehlen würde, mal wieder das Bike zu nehmen, da es noch viel mehr Menschen mit noch sehr viel mehr Autos gibt. Und ich finde besonders dystopisch in dieser Welt, dass man zuerst die Zahl der Menschen dezemiert, um Platz zu schaffen anstatt einfach mal den Rad-, Zug- und ÖPNV auszubauen (und zwar genauso futuristisch). Dabei kommt der Kurzfilm gar nicht aus Deutschland, sondern aus Norwegen.

In an overpopulated future, a family returning from a day at the beach have to travel through a tunnel that serves a deadly second purpose.