Die Zukunft aus Zurück in die Zukunft ist ja bereits vier Jahre vorbei und wenn's nach dem Film geht, müssten wir alle bereits auf Hoverboards durch die Gegend schweben. Tun wir aber nicht (und wenn, dann lange nicht so cool). Dafür haben wir ein paar andere Dinge, die Marty genauso flashen dürften, wenn er sie denn zu sehen bekommen hätte.
In diesen 3 Clips bekommt er die Gelegenheit dazu. Nun auch in der Deepfake-Version, die er dann im Jahr 2019 bestaunen könnte, nachdem er von Smartphones, dem Internet und YouTube vermutlich schon mindgeblowt wäre.

Tyler Dunivan did a great performance in this short film from 2015, so i decided to replace his face for Michael Fox.


"Jetzt kommt das Velomobil und setzt in Sachen Effizienz der ganzen Fahrradtechnik die Krone auf: Noch nie war es Menschen möglich, mit so wenig Kraftanstrengung solch große Fahrleistungen zu vollbringen." (velomobil.eu & velostrom.de)

Für mich futuristischer als jeder Cybertruck von Elon Musk: Das Velomobil. Ein Fahrrad mit aerodynamischer Carbon-Karrosserie, mit dem ihr wesentlich entspannter mehr Speed draufkriegt und das zusätzlich mit einem Elektroantrieb ausstattbar ist.
Endlich mal ein Rad, das vollkommen wetterfest ist und optisch mit dem Style eines Sportwagens mithalten kann (es gibt sogar ein Lamborghini, einen Selfmade-Ferrari und ein SUVelomobile). Bei bis zu 100km/h Spitzengeschwindigkeit auch kein Wunder.
Der Mix aus Liegefahrrad, Auto und Kanu ist allerdings noch extrem unbekannt, weshalb Zulassungen gerade für E-Velomobile in Deutschland noch überkompliziert sind. Ganz abgesehen davon, dass die Dinger zwischen 6000€ und 10.000€ noch viel zu viel kosten.
Aber hey, bei E-Autos verschenkt die Regierung per Kaufprämie ja auch genau solche Summen. Und auch bei Lastenfahrrädern kommt sie mittlerweile manchmal auf die Idee, ein bisschen Geld beizusteuern - leider immer nur begrenzt. Vielleicht klappt das ja dann irgendwann auch beim Velomobil. Fände ich für den Verkehr der Zukunft auf jeden Fall deutlich cooler als Kohle in das gar nicht mal so coole Flugtaxi reinzuballern.

Ein “normaler“ Erwachsener, der eine Dauer-Leistung von 100 Watt aufs Pedal bringt (trainierte Menschen kommen i.d.R. auf eine Dauerleistung von 150-250 Watt), erreicht damit
– auf einem “Holland-Rad“ 19,5 km/h
– auf dem Rennrad (Unterlenker) 25,7 km/h
– im VeloMobil (Quest) 33 km/h
(Quelle)



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Eine futuristische und wie eine alte Sci-Fi-Serie aufgemachte Doku von dem Sender, auf dem Dokus gucken immernoch am meisten Spaß macht. Arte lässt eine Künstliche Intelligenz alles über Künstliche Intelligenz erlernen. Neben Babys mit Wikipedia im Kopf, der G-MAFIA (Google, Microsoft, Amazon, Facebook, IBM & Apple) und Siri auf Drogen versucht sie die Frage zu beantworten, ob der technologische Fortschritt unser Untergang oder doch die Welt retten wird. Schauen wir mal.

Der junge Programmierer Sven schafft sich eine Künstliche Intelligenz: Helena – ein Hologramm, ein sehr weibliches, attraktives und auch blondes Hologramm. Ihre Fähigkeiten sind erstaunlich, trotzdem sind ihre Wissenslücken riesengroß.
Sven schickt Helena zum Lernen in Forschungslabore in die ganze Welt: in den Roboterkindergarten nach Genua, zu Facebook nach Paris und einem Waffenhersteller nach Israel. Trotzdem entwickelt sich Svens Vision von einer Mensch-Maschine nicht wie geplant. Als auch noch Gefühle ins Spiel kommen, wird es spannend.


In den 90ern war es das Jahr 2020, in das wir unsere Zukunftsvisionen von fliegenden Autos und mal mehr mal weniger menschlichen Robotern ausmalten. Nun ist 2020 aber schon in 2 Monaten, weder das eine noch das andere funktioniert so, wie wir uns es erhofft hatten - und das neue Zukunftsjahr, in dem wir endlich wirklich futuristisch leben wollen heißt jetzt 2040.
Im bei der Berlinale laufenden Film geht es um genau dieses Jahr, in dem wir wahrscheinlich spätestens wissen werden, ob die Menschheit den Klimawandel in den Griff bekommen hat - oder auch nicht. Die technischen Lösungen dafür existieren jedenfalls jetzt schon alle. Wenn wir wollen, können wir das Jahr 2040 also eigentlich auch ganz schön werden lassen. Einen kleinen möglichen Vorgeschmack darauf gibt's mit dieser eventuell die Zukunft spoilernden Doku von Damon Gameau, für die wir leider aber noch so einiges tun müssen (und das hoffentlich auch bald mal machen).

Award-winning director Damon Gameau (That Sugar Film) embarks on a journey to explore what the future could look like by the year 2040 if we simply embraced the best solutions already available to us to improve our planet and shifted them rapidly into the mainstream.

Structured as a visual letter to his 4-year-old daughter, Damon blends traditional documentary with dramatised sequences and high-end visual effects to create a vision board of how these solutions could regenerate the world for future generations.




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Toyota hält anscheinend nicht so viel von SUVs, baut lieber autonome Mini-Elektrotaxis mit Entertainment-Systemen und wirbt mit angeblich emissionsfreier und barrierefreier Mobilität. Ich halte es zwar immer noch für ein bisschen unnötig, dass jeder mit einem eigenen was-auch-immer durch die Stadt gurken muss, aber wenn, dann könnte ich mir das ja eher so vorstellen als in einem protzigen E-Stahlpanzer, dessen Batterie allein vermutlich fast schwerer ist als diese kleinen "E-Smarts". Der Augmented-Reality-E-Racer ist mir allerdings ein wenig zu viel japanischer Sci-Fi-Nintendo-Quatsch. Dann doch lieber F-Zero zocken im elektrischen Klitzekleinwagen.



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Mal abgesehen davon, dass sich mit Deepfakes allerlei politischer Unsinn anstellen lässt, der dazu führen könnte, dass wir Fakes-News bald gar nicht mehr erkennen, sind sie als Entertainment-Feature bisher ja eher Segen als Fluch.
Wer beispielsweise einen Film mit u.a. Arnold Schwarzenegger, Robert de Niro, Tommy Lee Jones, George Clooney, Anthony Hopkins, Nicolas Cage, Morgan Freeman, Christoph Waltz und sogar dem verstorbenen Robbin Williams drehen möchte, braucht von nun an nur noch einen Typen aka Jim Meskimen zu buchen und den Rest übernimmt dann einfach ein Programm. Toll. Und auch wieder ein bisschen beängstigend - diesmal allerdings mehr für die Schauspielbranche als für uns.

Actor/impressionist Jim Meskimen (Parks & Recreation, Whose Line?, The Marvelous Mrs. Maisel) recites "Pity the Poor Impressionist" poem in 20 celebrity voices, with the help of SHAM00K.

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Welche Fehler begeht die Politik aktuell, sind selbstfahrende Autos wirklich die Zukunft und warum sollten wir uns unbedingt mit Laborfleisch auseinandersetzen? Autor und Philosoph Richard David Precht spricht mit Tristan Horx draußen bei einem Kaffee über aktuelle weltpolitische Themen. In einer Stunde beleuchten sie das A bis Z der Gegenwart und wie die Weichen für die Zukunft gestellt werden können.

Richard David Precht macht im Zukunftspodcast mal wieder das, was er am besten kann: über die Zukunft philosophieren. Neben einer wirklich nachhaltigen Klimapolitik und mal mehr mal weniger sinnvollem technischen Fortschritt, geht es auch um die ganz große Frage, was wir jetzt denn nun eigentlich mit diesem bösen Kapitalismus machen sollen oder nicht. Die komplette Folge gibt's auch auf YouTube hörbar (und für Leseratten sogar als Text).

"Das wird aber nicht dazu führen, dass der Kapitalismus abgeschafft wird. Sondern, das führt dazu, dass wir, und das ist mir ein wichtiges Thema, mehr Sozialismus im Kapitalismus implementieren. [...]
Das müssen wir, weil uns sonst der Laden auch irgendwie in die Luft fliegt. Auch ökonomisch müssen wir das. Das ist der Prozess, vor dem wir jetzt stehen. Und nicht, um den Kapitalismus zu ersetzen. Weil da haben wir nichts."
- Precht

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Und dann sitzt du auf einmal vor deinem Computer und lässt auf einer Videoplattform im Internet einen hochwertig produzierten Verkaufswerbespot für einen Roboter über den Bildschirm flackern. Das muss dann wohl diese angebliche Zukunft sein, von der immer alle erzählen. Boston Dynamics hat seinen gelben Cyberpunk-"Hund" namens Spot zum Verkauf freigegeben. Und das könnte eigentlich auch der Anfang von einem Horrorfilm sein. Ich will trotzdem einen.


Klar, das Thema "autofrei" ist vor allem wegen des Klimawandels und entsprechenden Protesten gerade wieder im Gespräch. Tatsächlich geht es aber schlicht auch darum, den Verkehr platzsparender, kostengünstiger, attraktiver, ungefährlicher und allgemein effektiver zu gestalten - ganz unabhängig vom Klima. Energie - scheißegal, welche - für einen durchschnittlich 10m² großen und mehr als 1 Tonne schweren Stahlkasten aufzuwänden, um eine einzelne Person fortzubewegen, ist nun mal einfach nicht sinnvoll. Punkt.
Autor und Verkehrswissenschaftler Bernhard Knierim beschäftigt sich schon länger mit dem Auto an sich und erklärt euch, wieso das vergötterte Lieblingsgefährt der Deutschen eigentlich gar nicht mal so toll ist, warum es trotzdem so viele hierzulande gibt und wie wir sie wieder loswerden könn(t)en.

Das Auto ist allgegenwärtig. Als Symbol für moderne Mobilität erscheint es unverzichtbar, auch wenn es meist 23 Stunden am Tag nutzlos herumsteht. Die Probleme, die es mit sich bringt, sind jedoch unübersehbar: Unfälle mit Toten und Verletzten, Lärm, Staus, Stress, Klimawandel, Umweltverschmutzung, enormer Flächenverbrauch für die benötigte Infrastruktur und immense Kosten für die Allgemeinheit. Viele Menschen wünschen sich daher weniger Autoverkehr, auch wenn der eigene Verzicht oft schwer fällt und ein Leben ohne Auto jenseits großer Städte nicht leicht zu organisieren ist.

In der Praxis statt in der Theorie sieht das dann zum Beispiel so aus, wie in dieser MDR-Doku über Mobilität in der Zukunft, die momentan aus E-Lastenrädern, autonomen Mini-Bussen und dem guten alten Fahrrad zu bestehen scheint.

Vor allem in den Städten wird das Auto zunehmend zu einem Problem. Es sind zu viele davon unterwegs, Radler und Fußgänger fordern selbstbewusst mehr Rechte ein.

Verkehrsplaner stehen deshalb vor großen Herausforderungen. Über den Platz für das Auto wird neu verhandelt, die Vorfahrt des Pkw zunehmend in Frage gestellt. Die Dokumentation hinterfragt unsere Beziehung zum eigenen Auto und die Möglichkeiten, ohne auszukommen. Er stellt Pioniere vor, die Alternativen anbieten und Wissenschaftler, die Lösungen für den Verkehr der Zukunft aufzeigen.


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Ihr wollt eine Zukunft aus fliegenden Autos, die selbstständig von A nach B schweben? Nun. Sie ist eigentlich schon da. Nur, dass sie etwas anders aussieht, als ihr vielleicht dachtet: Seilbahnen als Verkehrsnetz.
Das ist zumindest die Lösung von La Paz, in der die so genannte Mi Teleférico inzwischen aus einem über 30 Kilometer langen Gondel-System mit 10 Linien und 36 Stationen besteht, das bis zu 65m über den Dächern der Stadt verläuft, an die 300.000 Menschen pro Tag transportieren soll und gerade mal 5 Jahre Zeit bzw. "nur" 750 Mio. gekostet hat (zum Vergleich: so viel Geld und Zeit braucht man in etwa für den Bau einer einzigen kurzen U-Bahn-Linie, die zwar beinah das 10-fache an Personen wegschafft, dafür aber um ein vielfaches planungsaufwändiger und unflexibler ist).
Das durch eine österreichische Baufirma entstandene Seilbahnnetz aus Boliviens Hauptstadt ist damit das längste der ganzen Welt. Im 10bis20-Sekundentakt trudeln hier Gondeln mit knapp 18km/h ein, die inzwischen die halbe Skyline kunterbunt anmalen.

Der Himmel von La Paz wird immer bunter. Rote, grüne und gelbe Gondeln schweben hoch über den Dächern der Stadt. Inzwischen sind auch kaffeebraune, orange- und lilafarbene Kabinen dazu gekommen. Jede Farbe steht für eine Seilbahn-Linie. (tagesschau)

Eine gar nicht mal so schlechte Alternative, um ein Verkehrschaos in den Griff zu bekommen, wie anscheinend nicht nur ich finde. In manchen deutschen Städten denkt man nämlich angeblich bereits über ähnliche Projekte nach (auch wenn ich glaube, dass hierzulande wahrscheinlich unzählige Baugenehmigungen dem im Weg stehen würden). Ich wär' dabei - in Hamburg wurde eine Seilbahn über die Elbe allerdings per Volksentscheid abgelehnt. Im gleichen Jahr, in dem in La Paz der Bau der jetzt sehr beliebten "Flugtaxis" an Seilen begann.


Das literarische Quartett Trio: Die Rocketbeans blicken gemeinsam mit Wolfgang M. Schmitt in die Zukunft. Und zwar in die, die sie aus etlichen Büchern von Sci-Fi-Autoren kennen. Weitergesponnene Welten, die sowohl utopisch als auch dystopisch sein können und von  Roboter-Revolutionen, Transhumanismus und dem ganzen anderen mal mehr und mal weniger coolen Cyberpunk-Kram erzählen, den wir uns alle erhoffen oder befürchten.

In dieser Folge des Buchklubs reden wir mit Wolfgang M. Schmitt über Science Fiction in der Literatur. Wir sind in diesem Fall Simon Krätschmer und Nils Bomhoff, die wir aus Fairness-Gründen jetzt auch mal ausschreiben.
Auslöser sind die Foundation Trilogie von Asimov, sowie Herbert und sein Werk Dune, die unsere 3 Diskussionsfreudigen schnell in eine Art Science Fiction Podcast oder Almost Daily verfallen lassen. Was wird aus dem Mensch werden, wird mit dem technischen Fortschritt auch die unaufhaltsame Entsolidarisierung weitergehen? Was wird aus Macht und Religion? Erreichen wir den Neo-Menschen? Wie rosig ist die nicht ganz so ferne Zukunft? Wird sie wie Altered Carbon oder doch wie Corouscant? Die Zeit wird es zeigen - und dieses Video.


Retrofuturismus aus den 50er-Jahren, in der damals schon ans Smart-Home der Zukunft gedacht wurde. Mit u.a. einem elektrischen Backofen, der in 5 Sekunden ein fertiges Gericht herbeizaubert, Kühlschränken mit 2 Türen und einer interaktiven Weltkarte. Ein paar Ideen haben es mit weiser Voraussicht allerdings tatsächlich ins Jahr 2019 geschafft.

"First impression? Warm and friendly. When guests approach your Total Electric Home, a soft glow of Rayescent lamps along the entrance path guides them up to the entrance. Additional lights go on automatically as they come near. Bright, cheerful entrance lighting and dramatic interior illumination extend a gracious invitation to your Total Electric Home.

"When guests arrive at the door, a television camera takes their picture and transmits it automatically to closed-circuit monitors located throughout the house. As you view your guests, you'll be able to welcome them over the voice intercom." (Quelle)


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