Ein wahnsinniger Präsident, der per Twitter mit einem anderen wahnsinnigen Präsidenten darum streitet, wer den größten Penis die größte Bombe besitzt. Rechtsextremestische Pläne für einen Tag X. Und dazu noch immer bedrohlicher klingende Nachrichten von einem Klimawandel, der als größte Krise der gesamten Menschheitsgeschichte gilt, dem Kapitalismus aber egal ist. Manchmal hat man ja heute schon das Gefühl, Statist in einer dystopischen Serie zu sein.
Und falls ihr euch gefragt habt, wie diese Serie bzw. diese völlig irre Welt weitergeht, in der wir uns aktuell befinden und was in den nächsten 15 Jahren passiert: Years and Years spinnt in 6 Folgen den realen Horror von heute gruselig realistisch weiter.
Denn sie zeigt neben einigen Horror-Visionen à la Black Mirror und The Handmaid's Tale genau das, was wir alle in Zeiten von Trump, Fake News und einem immer heißer werdenden Planeten befürchten. Nach Chernobyl kommt der nächste große Serien-Hype von HBO nun vom britischen Sender BBC, weshalb auch der Brexit eine nicht ganz unwichtige Rolle im seriellen und diesmal politischen SuperGAU spielt.

Years & Years is an epic saga that takes an ordinary family and catapults them through the next 15 years. As society changes, faster than ever, the Lyons will experience everything we hope for in the future, and everything we fear.




Not sure if Robo-Apocalypse or just "normal" Late-Stage-Capitalism. Aber zur Beruhigung aller kann ich sagen: das spooky Amazon-Mothership ist nicht echt, es sieht nur so aus. Mich erinnert das aber dennoch sehr an Independence Day. Nur halt mit Paketen voller Produkte statt Aliens.

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Mike Winkelmann aka beeple hat als Illustrator genaue Vorstellungen von der Zukunft der Popkultur. Düster, dreckig und weird as fuck. Mit der dirty Club-Version vom Disneyland, riesigen Cyber-Schweinen und Robo-Homer-Simpson-Head. Eine verstörend schöne Dystopie.




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Eine "Tier"-Doku aus der Zukunft, in der ihr eine Herde von Boston Dynamics Robots in freier Wildbahn beobachten könnt, die auf dem baldigen Wasteland der Erde nach NahrungsStromquellen sucht. Planet Earth goes Black Mirror.

Nicolas King (a.k.a. “NIXOLAS“) teamed up with fellow artists Vojislav Milanovic, Ramtin Ahmadi, and Nawaz Ahmed to create an amusing animated Planet Earth parody.


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Ein kafkaesker und oscarreif animierter Kurzfilm über eine dystopische Zukunft, diktatorische Unterdrückung und Kunstfreiheit. Und zurecht mit unzähligen Preisen überhäuft.

In a distopian world where books are banned and fossil fuels completely consumed, the ruling corporations confiscated all the books to burn them and generate energy. However, in New York City there is an underground group of ex scientists, writers and artists who remember the books and risk their lives to find and save them from being destroyed.
They are are known as The Inksect, and this is the story of how Pikes, one of them, ends up finding something even more important than the books: paper and a pen.


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Eine dystopische Love-Story im Wasteland von Texas inmitten einer kannibalistischen Gesellschaft. Mit Skateboards, einarmigen Banditinnen und einem Keanu Reeves als abgefuckten Badass. Und so gut wie der Trailer aussieht, kommt das Ding definitiv auf meine Watch-List.

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Ein schwarz-weißes Gemisch aus Weltuntergang, Angst und einem Hirsch. Und trifft das aktuelle Gefühl des Zeitgeists.

A tree fell and somewhere in a cold unknown land, man discovered fire. Fire saved man and comforted him. Time passed, trees kept falling and comfortable men fired to take further comfort in unknown lands. World has come a full circle.


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Aus einem Interview mit Sci-Fi-Autor William Gibson (Neuromancer) auf Zeit Online. Tja. Wird wohl Zeit, dass die Welt bzw. das Leben mal einen neuen Drehbuchautoren bekommt. Die beiden Southpark-Typen waren jetzt ja lange genug dran.


via utopienterweb

Ein dunkeldüsterer Animationsfilm aus Dänemark, der von einer Zukunft erzählt, in der Frauen und Kinder durch eine Plage ausgestorben sind. Und in der sich Männer über Jahre in neandertalige und Instinkt getriebene Hormonster verwandelt haben, die nur noch nach Sex gieren.
Der dystopische Kurzfilm von Profile Pictures ist mitunter eine ziemlich verstörende Angelegenheit (und definitiv nicht jugendfrei aka nsfw) aber ich mag ja diese "was wäre, wenn..."-Vorstellungen immer irgendwie. Auch wenn ich auf Frauen nur ungern verzichten würde. Ich mag Frauen.

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Ein Sci-Fi-Short von Ethan Shaftel, der uns eine leicht gruselige (aber durchaus spannende) Story mit Maschinen, Menschen, und Maschinenmenschen (oder Menschenmaschinen) präsentiert.
Und der zwischendurch irgendwie ekligschöne Style des Films erinnert mich ein bisschen an Cronenberg-Filme, wie eXistenZ oder Videodrome. Daran Schuld ist u.a. eine Fliege - und ein absurder Mund-(später Vagina)-Irgendwas-Ultra-Computer, der hier die eigentliche Hauptrolle hat. Irgendwie sehr (sehr!) seltsam, aber irgendwie auch sehr gut.


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