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Na toll, anscheinend will uns nicht nur die Erde von der Erde spülen, sondern bald auch noch der Mond (der offenbar das selbe macht wie Bässe in Dubstep-Songs: wobblen). Und ich hoffe ja, dass demnächst dann nicht auch noch das ganze Universum auf üns wütend wird, nur weil wir ab und zu einen Planeten kaputt machen. Bisher ist Wobble Moon allerdings das am schönsten klingende Apokalypse-Szenario, finde ich. Gefällt mir sogar noch besser als die Radioactive Hybrid Terror Pigs.


Erst brannten die Wälder. Dann die Artkis. Die Antarktis. Und nun steht auch noch das fukking Meer in Flammen. Denn anscheinend macht auch der Golf von Mexiko jetzt Wahlwerbung für die Grünen. Oder der Menschheit war eine weltweite Pandemie einfach noch nicht dystopisch genug, weshalb sie zusätzlich noch ein Tor zur Hölle erschaffen hat, das apokalyptischer aussieht als in jedem Hollywoodfilm.
Und während versucht wird, das Wasser mit Wasser zu löschen, warte ich jetzt darauf, dass entweder Cthulu emporsteigt - oder Laschet sagt, dass wir mit brennenden Meeren nun mal leben müssen, um unseren ach so tollen "Wohlstand" zu bewahren. This is fine, I guess.

Irgendwann zwischen Pandemie, Klimawandel und anderen Dystopie-Nachrichten habe ich einen Song darüber geschrieben, wie absurd es ist, in einer "Apokalypse" samt Luxus-Lifestyle einfach so weiterzumachen wie bisher, weil einem scheinbar gar nichts anderes übrig bleibt.
Ein Mix aus trotzender Weltuntergangsromantik, verloren gegangenem Glauben an die Menschheit und ein wenig Hoffnung, weil es eben trotzdem irgendwie immer weiter geht (die Frage ist nur, wie). Mit Musik geht es zum Beispiel hier weiter, wenn ihr mehr Songs hören wollt, die ich in den letzten langen Lockdown-Monaten so gebastelt habe: Link zu meinem Pandemix-Tape.

Wir sitzen zusamm' am Timmendorfer Strand
Und blicken romantisch in den Weltuntergang
Nach dem großn Kampf gegen den Mutant
Steckt die Welt in Brand, doch keine Angst
Wir löschen den Durst mit Sekt in der Hand
Zwischen Feuer und Flammen, da baden wir im Sand
Wir fickten die Erde und uns um den Verstand
Well done Wohlstand, die Firma dankt
Im glitzernden Glanz wird auf Trümmern getanzt
Noch ein Selfie und dann stirbt auch Instagram
Twentytwentyone, bitte rette sich wer kann
Die Titanic sank und wir doomscrollen bergab
But who gives a Fuck, gib mir lieber noch mehr Schnaps
Noch ein Glas für jeden und dann ham' wirs auch geschafft

Die Erde, sie bebt - sie spielt unser Lied
Wir freun uns lieber zu früh, als viel zu spät

Staffel-Finale Menschheit - this is die Endzeit
Du wolltest immer nur im Moment sein
Doch alles stürzt in dem Moment ein

Ja Sex ist geil, aber did you ever fucked the System
Man müsst mal was verändern, aber was man nich alles müsste
Ich wünschte, ich küsste dich in dem Moment
Wenn diese ganze Scheiße niederbrennt
Wir grillen tote Tauben während alles Feuer fängt
Auf der Motorhaube von deinem neuen Benz
Lockdown für alles, was glitzert und glänzt
Ich geb mein letztes Hemd für ein bisschen Senf
Der Himmel feuerrot, ein Meteor am Firmament
Das wars dann also mit "es war einmal der Mensch"
Shit's gettin real, es wird um Klopapier gekämpft
Aliens sehen uns an und schäm' sich nur noch fremd
Alles ist egal, ich hol' uns noch ein Getränk
Bevor wir wegsterben und das Ende noch verpenn
Wir machen noch Witze in der Apokalypse
Dystopie im Disneyland und wir die Weltuntergäng
Das Meer steigt, wir hörn den letzten Song der Band
Wir sind abgestürzt, aber dafür konsequent
Ein lauter Knall - Badaboom und Badabäng
Es ist Apokalypse – und wir die Weltuntergäng

Alles explodiert und brennt, doch uns beeindruckt nichts
Denn die Party ist erst vorbei, wenn die Party vorbei ist

Staffel-Finale Menschheit - this is die Endzeit
Du wolltest immer nur im Moment sein
Doch alles stürzt in dem Moment ein


Klimawandel, Pandemie, gigantische Explosionen. 2020 ist ein Jahr, in dem wir apokalyptische Szenarien scheinbar nicht mehr nur in Hollywoodstreifen bewundern dürfen und Menschen offenbar gerne Nudeln & Klopapier zuhause bunkern.
Inspiriert vom Global Seed Vault hat Oreo für den Fall der Fälle nun auch mal einen Vorrat angelegt. Damit wir - wenn tatsächmal irgendwann mal alles zusammenbrechen und die Welt untergehen sollte - zumindest immer noch einen Ort haben, an dem es Kekse gibt. Gut zu wissen. Hoffen wir mal, dass der Bunker nicht nur bombensicher, sondern auch krümelmonstersicher ist.

„Der Global Oreo Vault enthält dementsprechend nicht nur die Kekse, da man die ja nicht einfach einpflanzen und nachzüchten kann, sondern auch das Rezept. Als zusätzliche Vorsichtsmaßnahme sind die Oreo-Packungen in Mylar eingewickelt, das Temperaturen von -80 Grad bis 300 Grad Fahrenheit aushalten kann und undurchlässig für chemische Reaktionen, Feuchtigkeit und Luft ist, sodass die Kekse über Jahre hinweg frisch und geschützt bleiben“, heißt es von Oreo in einem Statement. (BusinessPunk)


via

 

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Ein Beitrag geteilt von Texts From Your Existentialist (@textsfromyourexistentialist) am


Horror- und Action-Filme, in denen ein gefährlicher Virus die ganze Welt infiziert haben mir einen völlig falschen Eindruck davon vermittelt, wie langweilig eigentlich so eine globale Pandemie sein kann. Dieser moderne Picasso trifft da schon etwas mehr die Realität.

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Der erste Trailer zum neuen Sci-Fi-Roman-Remake Dune (der Wüstenplanet) sieht wirklich ziemlich gut aus. Währenddessen spielen die USA scheinbar weiter alle apokalyptischen Settings aus Hollywood in der Realität durch. Diesmal färbte sich der Himmel in Kalifornien dank der katastrophalen Waldbrände von einem staubigen Orange bishin zu einem blutigen Rot. Hallo Klimawandel.

...weiterlesen "If you’re going to San Francisco 2020"

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Die Apokalypse kann auch ganz schön sein. Zumindest in diesem wunderhübsch animierten Kurzfilm, in dem die gesamte Menschheit gemeinsam in den SonnenWeltuntergang schaut - und der eigenen Vergänglichkeit ins Auge sieht.
Und ich mag ja die Idee, sich das ganze Spektakel mit einem Bier in der Hand und einem vollen Kasten daneben zu geben, den man - je nachdem - allerdings sehr schnell trinken muss. Ein besserer Abgang, als auf das Ende der Welt anzustoßen und ihm entgegenzuprosten, würde mir jedenfalls auch nicht einfallen.

If there’s one thing we’ve learned in 2020, it’s that things are hard… and that we’re in it together.


via endzeitvertreib

Manchmal bin ich mir mit diesem sehr gewöhnungsbedürftigen Jahr 2020 gar nicht so sicher, ob wir uns nun in einer dystopischen Endzeit-Drama-Serie oder eigentlich in einer Parodie davon befinden. Ein Beispiel gefällig? Meine neuen Favoriten im Weltuntergangsszenarien-Hype: Die Monsterrattenapokalypse (und anscheinend sind Kaninchen gleichzeitig so groß wie Godzilla). Und riesige Laser-Meme-Katzen aus dem Meer. Eines davon ist eine echte aktuelle Meldung aus der New York Post.


Die neue Staffel 2020 stammt anscheinend von Michael Bay und startete nach bedrückender Ruhe in Season 2 mit einem ohrenbetäubenden Knall. Und mittlerweile lässt sich die gruselig große Explosion im Libanon auch in Slow-Motion und 4K auf YouTube bestaunen. Sieht aus wie eines dieser spektakulär inszenierten Schreckensszenarien, die man sonst nur aus dem Kino kennt - und mir wird fast schlecht, wenn ich mir bewusst mache, dass das eben kein Film, sondern echt echt ist. Ein sehr beschissenes Gefühl, das 2020 nicht das erste Mal aufkommt.
Was den Plot betrifft, scheint es nun wohl mit sich fortsetzenden Protestwellen in u.a. Minsk, aber eben auch im kaputten Beirut weiterzugehen - hier die ersten sehr sportlichen und anscheinend den "Ball" zurückspielenden Teaser-Bilder aus den neuesten Episoden der dritten Staffel:


Die Stadt der Blinden aka Blindness ist nach Contagion und 12 Monkeys der mittlerweile dritte Pandemie-Film, den ich während einer Pandemie aus vermutlich irgendwelchen psychologischen Gründen gesehen habe und ich würde ihn durchaus empfehlen, wenn ihr euch gern den langsamen Verfall einer Gesellschaft durch ein gefährliches Virus anschauen wollt, das in dem Fall alle erblinden lässt.


Dank des Internetz können wir ja nicht nur besser sehen, wie beschissen die Welt gerade um uns herum ist, sondern uns auch viel besser von ihr ablenken. Und ich glaube, ich wähle am Wochenende vielleicht doch mal wieder die zweite Option, da die erste ein hin- und wieder doch ganz schön beängstigender Stimmungskiller ist. Apropos Internet. Hier ein lustiges #FightEveryCrisis-Meme: