Die Stadt der Blinden aka Blindness ist nach Contagion und 12 Monkeys der mittlerweile dritte Pandemie-Film, den ich während einer Pandemie aus vermutlich irgendwelchen psychologischen Gründen gesehen habe und ich würde ihn durchaus empfehlen, wenn ihr euch gern den langsamen Verfall einer Gesellschaft durch ein gefährliches Virus anschauen wollt, das in dem Fall alle erblinden lässt.


Dank des Internetz können wir ja nicht nur besser sehen, wie beschissen die Welt gerade um uns herum ist, sondern uns auch viel besser von ihr ablenken. Und ich glaube, ich wähle am Wochenende vielleicht doch mal wieder die zweite Option, da die erste ein hin- und wieder doch ganz schön beängstigender Stimmungskiller ist. Apropos Internet. Hier ein lustiges #FightEveryCrisis-Meme:


Scott Listfield malt neben diversen Dinos hauptsächlich einen Astronauten, der durch die menschenleere Postapokalypse der USA schlendert und passt damit perfekt ins Jahr 2020. Inklusive Einsamkeits- und Endzeitstimmung. Ich wünsche derweil den kürzlich gestarteten SpaceX-Astonauten viel Glück, die vor ein paar Tagen die Erde verlassen haben. Alles richtig gemacht.

It’s 2020. Welcome to the dystopia of your choosing. This is America.


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Apocalypse meets Cyberpunk: Eine Firma namens Production.Club hat einen virensicheren HighTech-Schutz-Anzug für zukünftige Besuche von Clubs, Konzerten und Festivals designt. Damit könnt ihr durch Liquid-Kapseln nicht nur infektionssicher saufen und rauchen, sondern habt neben einem Luftfilter-System auch eine Audio-Software in eurem Pandemie-Rave-Outfit integriert, die ihr selbstverständlich mit eurem Smartphone regulieren könnt.
Ich finde die Idee vom Corona-Party-Suit allgemein weniger gruselig, als die Vorstellung, während eines heftigen DJ-Sets im Auto(kino) sitzen bleiben zu müssen, komme mir nun aber trotzdem endgültig wie in einem schlechten Sci-Fi-Film vor. What a time to at least be alive.

• Air filtration and breathing system based on worldwide standard regulations using N95 filters. (Fit-testing following OSHA guidelines)
• Adjustable ventilation system
• Supply system based on partially disposable canisters allows users to vape and/or drink safely from your suit. Drink can be alcoholic, non-alcoholic or a liquid meal replacement
• Snap system based on magnets and differentiated plug-in shape makes it easy to plug your canister in the proper slot
• Remaining amount of drink and vape monitored through canister embedded RGB light and smartphone app
• Software system that allows you to control the audio levels of different sources individually (DJ, ambiance, friend_1, friend_2, … friend_n)
• “Top only” suit design allows the user to wear their normal clothes, use the toilet and engage in intercourse without being exposed to respiratory risks





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Singend und mit einem bittersüßen Lächeln im Gesicht geht die Welt zu Grunde. Mit dem Soundtrack von Maren Kroyman (& Friedemann Weise), die mit ihren 70 Jahren immer noch voll den aktuellen (End-)Zeitgeist trifft und der ARD frischen Satire-Wind verleiht, der durch die drohende Apokalypse weht.
Wobei man nach diesem Video schon wieder gar nicht weiß, ob man die überhapt verhindern will oder es nicht doch besser wäre, wenn diese ganze Scheiße endlich ein Ende hat, weil die Menschheit es einfach nicht anders verdient. Schließlich haben schon K.I.Z. und Henning May einst voller Optimismus gesagt: Hurra, die Welt geht unter! 😊


Schickes Musikvideo von Chris Hopewell für einen Song mit dem großartigen Titel Things It Would Have Been Helpful To Know Before The Revolution (von Father John Misty). Es spielt in einer Stop-Motion-Post-Apokalypse durch die Folgen des Klimawandels. Inklusive den übrig gebliebenen Demoschildern im Sand, Ratten und Cucaracha tanzenden Kakerlaken, die offenbar überlebt haben. Good for them.

...weiterlesen "Stop-Motion-Musikvideo mit Post-Apokalypse, Ratten und Kakerlaken nach dem Klimawandel"

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Trotzdem des mich vollkommen kalt gelassenen "Medienskandals" damals, in dem etliche Zeitungen die drohende Apokalypse auf der Titelseite beworben haben, habe ich den Weltuntergang mal wieder nicht mitbekommen und ihn nun nachgeholt. Und zwar mit Endzeit-Serie von Sky, die in 8 Tagen einen Meteoriten auf der Erde einschlägen lässt und sowohl hervoragend aussieht als auch hervoragend besetzt ist (u.a. Christiane Paul, Devid Striesow, Henry Hübchen, Lena Klenke & David Schütter).
Eine von diesen mittlerweile gar nicht mehr so wenigen deutschen Serien, die man sich durchaus anschauen kann, ohne sich dabei zu langweilen. Und keine Angst: es passiert wirklich.

Eine Flucht scheint aussichtslos, Recht und Ordnung sind aufgehoben, es regiert die Macht des Stärkeren. Was ist im Angesicht des Untergangs wirklich wichtig? Die emotionale Story um die letzten Tage im Leben einer ganz normalen Berliner Familie ist radikal erzählt und stellt dem Zuschauer die Frage: "Was würdest Du tun?".

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Die Vorweihnachtszeit ist ja mehr so der Sturm vor der Ruhe bis dann schließlich - endlich - alles vorbei ist und man sich nach der wirtschaftsankurbelnden Schenkerei vollgefressen aufs Sofa chillen kann, um sich die gleichen Filme wie jedes Jahr reinzuballern und dabei wegzupennen.
Deswegen bekommt ihr auch dieses Jahr die traditionell von mir geteilte Santapocalypse, in der uns der liebe Weihnachtsmann wieder als cyberpunkiger Christmasbot heimsucht während die Menschheit gegen Nussknacker-Armeen auf die Straßen geht und sie mit Molotow-Cocktails weihnachtlich beleuchtet.

In dem Sinne: Frohe Weihnachten. Und haltet durch. Wir sehen uns auf der anderen Seite (bzw auf der Couch).



Sanatapocalypse Claus reichen die selbstgebackenenen Kekse eines kleinen Kindes nicht mehr aus, um seinen Hunger zu stillen. Er will mehr. Und er bringt keine Geschenke. Ein großer Fehler.

After the world ends, a little girl wonders what happened to Santa Claus.


Ein visuell fantastisch gemachter Kurzfilm über eine allein umherziehende Frau in einem post-apokalyptischen Wasteland. Im Kampf gegen einen einsamen Wolf. Und Menschen.

A little slow in starting, Epoch follows a lone survivor across a post-apocalyptic wasteland as she searches for supplies, though the short picks up pace and delivers a strong twist in its final third, you can’t help but feel like this is a journey you’ve experienced before.
Where Epoch excels though is in its aesthetic. Visually the film is outstanding and the sense of scale Lee, Land and their crew achieve with their world building is akin to what you might expect to find in a feature film. (shortoftheweek)




via


Der japanische Künstler Y. Nakajima kauft sich Spielzeug in Form von Figuren von Winnie Puh, Donald Duck & Co und bastelt aus ihnen post-apokalyptische Popculture-Fighters. Und ich habe sofort einen Trailer für einen Sci-Fi-Horror-Disney-Film im in meinem Kopfkino.
Künstler verwandelt Spielzeug in post-apocalyptische Popculture-Fighter (6) ...weiterlesen "Japanischer Künstler verwandelt Spielzeug in post-apocalyptical Popculture-Fighter"

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Ein besinnlicher Weltuntergang zum frohen Fest. Mit Molotowcocktail-Kerzen, Nussknacker-Soldaten und Santerminator Claus. Damit alles weihnachtlich erleuchtet. Und brennt. Zumindest für die 30 Sekunden, die diese kleine Santapocalypse hier andauert.

In dem Sinne: Frohe Weihnachten. Und haltet durch. Bald ist alles vorbei.