Man merkt eigentlich kaum noch einen Unterschied. Die perfekte Imitation eines unperfekten Menschens.


Hi, A.I. - Eine deutsche Dokumentation über das jetzt schon stattfindende Zusammenleben von Roboter und Menschen auf sehr persönlicher Ebene wie in der Pflege, in der Beziehung und gar beim Sex. Der Film beobachtet dabei verschiedene 1Human-1Bot-Pärchen in ihrem Alltag und dokumentiert, ob und inwieweit das technisch, aber auch psychisch "funktioniert". Aktuell läuft er wohl in einigen Kinos, irgendwann soll er aber wohl auch im ZDF laufen. Ich merk' mir den mal hier vor.

„Bei einer K.I. musst du deine Sätze knapp und pointiert halten“, gibt der Roboterentwickler Matt seinem Kunden Chuck mit auf den Weg, als dieser seine neue Roboter-Partnerin Harmony in der Fabrik abholt und die beiden zu einem Road Trip durch die USA aufbrechen. Der Sex-Roboter Harmony, so stellt sich auf den zweiten Blick heraus, mag Bücher und kann aus dem Stegreif Ray Kurzweil zitieren.

Wie werden wir mit künstlicher Intelligenz zusammenleben? Was werden wir gewinnen, was verlieren? Und: wer sind eigentlich die Hauptfiguren dieser schönen, neuen Welt?



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Aus Cyberpunk wird Cyberhiphop: Rapper im Jahr 2019 lassen sich bionisch upgraden, indem sie sich AutoTune-Implantate einpflanzen, um ihre Stimme per Knopfdruck am eignen HighTech-Körper wie ein Roboter klingen zu lassen. Für angeblich 250.000$. Und da es genug Menschen im Internet gibt, die immer alles glauben, gehen diese gar nicht mal so unkreativen Promo-Moves sogar ganz gut auf.
Ich mag die postillon'eske SciFi-News und frage mich währenddessen, in welchem Jahr es wohl die ersten Rap-Roboter geben wird, die sich Gesichtstatoos stechen und Stimmbänder einoperieren lassen, um wie Menschen zu klingen und das Game als Bionic6ix9ine zu übernehmen.


Alle, die darüber spekulieren, ob die Maschinen bereits heimlich Pläne für eine Roboter-Rebellion schmieden, um die Menschheit zu terminieren, können das mit diesem wunderschönen Aerobic-Robotics im 80's-Frühsport-Stil weiter tun. Und ich ergebe mich dann jetzt schon mal und nehme lieber die blaue Pille - denn gegen 6 Arme, riesige Stulpen und einen Retro-Look haben wir schließlich eh keine Chance.

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Die Hoffnungen sind groß: Künstliche Intelligenz soll das Regieren effizienter machen, rationaler und vernünftiger. Die Sorgen sind jedoch nicht kleiner: Werden uns die Maschinen überwachen, unterwerfen oder gar vernichten? Klar ist: Ohne Computerisierung werden Politik und Verwaltung der wachsenden Komplexität in der Welt nicht gerecht werden können. Doch wie verändert sich unsere Gesellschaft durch eine automatisierte Bürokratie oder KI-gestützte Politik? Und wer regiert dann eigentlich?

Mads Pankow, ein alter Studien-Kollege von mir aus Marburg beschäftigt sich bereits in der Gegenwart mit dem Begriff, den die CSU gerade erst wieder zum "Zukunftsthema" erklärt hat: der Digitalisierung. Genauer gesagt kümmert er sich um das, was computergenerierte Algorithmen tatsächlich können oder bald können werden und inwiefern A.I. die Menschheit gesellschaftlich nach vorne bringen, alles nur verschlimmbessern oder matrix-mäßig kontrollieren kann.
Wen das "Zukunftsthema" von heute bzw. von Mads interessiert - hier sein Vortrag beim diesjährigen Netzkongress (und im Backstage-Interview), in dem es u.a. darum geht, ob Roboter die Welt oder zumindest Länder "regieren" können und dazu fähig wären, bessere Entscheidungen als Politiker/Menschen - man denke an Trump, Erdogan oder Putin - zu treffen.

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Ein sehr smartes und Black Mirror durchaus Konkurrenz machendes Kurzfilm-Projekt von und über Big Data. In der Hauptrolle des revolutionären Alexa-Klons: L1ZY, der neue Star der künstlich intelligenten Smarthomies Spionagehomies, die unser zuhause bis zur totalen Effizienz "optimieren" sollen. Creepy lil' Robots - mit der Macht der Daten, die ich rief.

Introducing the most advanced artificial intelligence platform in modern history... BIG DATA 3.0.


...weiterlesen "Alexa, such gute Kurzfilme: BIG DATA – 3.0 – L1ZY"


Wem die Roboter-Revolution aus Alexa, Echo und allen anderen Spionage-Kits Smart-Home-Geräten zu gruselig ist, der kann sich zumindest für die hübschere Optik nun auch die süße Mischung aus Wall-E, Tamagotchi 2.0. und Lucas the Spider als Mini-Robot ins Haus holen: Vector heißt er, ist keine 10cm hoch und sieht aus wie ein klitzekleiner Bagger.
Vector (in Europa gibt es ihn seltsamerweise im selben Look und als abgespeckte Spielzeugversion unter dem Namen Cosmo) hat selbstverständlich W-Lan, ist offenbar lernfähig - und man kann ihn sogar füttern. Ganz schön niedlich, diese Zukunft. Wobei ich mir noch nicht ganz sicher bin, wie vertrauenswürdig ich eigentlich einen Roboter finde, der damit wirbt, dass er einen nicht umbringt. Klingt aber sympathisch.

Vector by Anki Home Robotics is a friendly little robot that can do a great many things. Vector can give a fist bump, act as a timer, give the weather, look up anything on the internet and is very, very happy to see you when you get home. Vector has also been specifically coded to use its numerous powers for good rather than evil.


...weiterlesen "Mini-Robo-Buddy: Vector"

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Es ist 2018. Die Roboter können jetzt tanzen. Und mit ihrem blanken Metallarsch wackeln. Die Musik dazu müssen allerdings noch Menschen liefern. Mal gucken, wann die ersten Robo-DJs das ändern. To be continued.


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Eigentlich könnte man ja denken, dass es nach drölfhundert Roboter-Dystopie-Stories nicht unbedingt die klügste Idee ist, eine künstliche Intelligenz absichtlich zu 'nem Psychopathen zu machen. Wissenschaftler vom MIT haben es aber trotzdem gewagt und mit freundlichen Grüßen an Alfred Hitchcock eine AI namens Norman erschaffen, die in jedem Rohrschachtest nur Tod & Verderben statt Blumen & Hochzeitskuchen sieht.
Klingt im ersten Moment nach Science gone too far und dem ersten potenziellen Robo-Serien-Killer, ist aber im Endeffekt eher sowas wie ein artificial Tumblr-User. Und er wurde tatsächlich entwickelt, um "freie" Entwicklungen von KIs besser einschätzen zu können und die Welt etwas sicherer zu machen. Ich bin ja trotzdem gerade ein bisschen froh, dass Skynet noch nicht existiert.

Norman is an AI that is trained to perform image captioning; a popular deep learning method of generating a textual description of an image. We trained Norman on image captions...dedicated to...the reality of death. Then, we compared Norman's responses with a standard image captioning neural network (trained on MSCOCO dataset) on Rorschach inkblots; a test that is used to detect underlying thought disorders.


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Die Robo-Revolution aus der Ego-Perspektive: Detroit: Become Human. Das neue Spiel von den Heavy-Rain-Makern Quantic Dream & David Cage, in dem ihr im Jahr 2038 in die Rolle Androiden schlüpft, ein Bewusstsein entwickelt und nun versucht, euch aus der Sklaverei der Menschheit zu befreien. Zumindest, wenn ihr euch als Robo-Cop nicht selbst aufhaltet. Die Entscheidung liegt bei euch.
Und ich habe mich gerade dazu entschieden, dass ich das Game trotz der nicht unbedingt neuen Story in diesem doch recht klassischen Zukunftsszenario unfassbar gut finde. Ich steh aber auch einfach auf Sci-Fi-Kram. Besonders in so fantastischer Grafik.


Eine "Tier"-Doku aus der Zukunft, in der ihr eine Herde von Boston Dynamics Robots in freier Wildbahn beobachten könnt, die auf dem baldigen Wasteland der Erde nach NahrungsStromquellen sucht. Planet Earth goes Black Mirror.

Nicolas King (a.k.a. “NIXOLAS“) teamed up with fellow artists Vojislav Milanovic, Ramtin Ahmadi, and Nawaz Ahmed to create an amusing animated Planet Earth parody.


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