Ich arbeite ja nebenbei gerade in einem Sanitätshaus, das u.a. Roboter-Arme für Menschen mit Behinderung erforscht und durfte kürzlich auch mal so ein Ding steuern, das sich bisher aber "maximal" mit den Augen steuern ließ und u.a. auch deshalb noch sehr sperrig war. Bei Robo-Prothesen funktioniert das ganze ja über Sensoren, die durch Impulse von Muskeln ausgelöst und somit im Prinzip per Gedankenkraft kontrolliert werden.
Die Mechanik, die dann "greift" ist aber trotzdem noch lange nicht so flüssig und zielgenau, wie es beispielswiese bei einer echten Hand der Fall wäre. Für die Bedienung seiner Instrumente hat Bertolt Meyer aus Leipzig diesen Zwischenschritt nun einfach weglassen können und bedient seinen Synthi folgan nun, in dem er nur daran denkt, ihn zu bedienen. So kann die Zukunft offenbar auch aussehen klingen.

Together with Chrisi from KOMA Elektronik and my husband Daniel, I am in the process of building a device (the "SynLimb") that attaches to my arm prosthesis instead of the prosthetic hand. The SynLimb converts the electrode signals that my prosthesis picks up from my residual limb into control voltages (CV) for controlling my modular synthesizer. The SynLimb thus allows me to plug my prosthesis directly into my snythesizer so that I can control its parameters with the signals from my body that normally control the hand. For me, this feels like controlling the synth with my thoughts. I show the prototype(s), explain how we put it together and how it works, and do a little demo.


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Ihr wollt eure tägliche Dosis Bestätigung und Applaus auf Social Media, um eure permanenten Selbstzweifel zu überspielen, habt aber kein Bock auf Menschen? Im Botnet seid ihr - und die unzähligen Bots, die alles geil finden, was ihr macht - ganz alleine.
Bisher klappt's mit den weniger dummen und dafür eigentlich ausschließlich netten Kommentaren allerdings nur so semi-gut, wie man in diesen Screenshots sieht. Vielleicht hat da aber jemand auch einfach nur die Troll- und Dad-Bots aktiviert, die man sich dazukaufen kann. Schöne kleine Fake-World, die eigentlich ein "privates" Online-Tagebuch für sein soll.

Botnet is a social network simulator where you're the only human along with a million bots who are obsessed with you.



...weiterlesen "Botnet ~ only bots and you | Social Media Simulator 🤖❤️🤖"


Klingt nach Zukunft, aber wir sind ja auch im Jahr 2020: Wissenschaftler haben eine neuartige programmierbare Spezies erfunden, die halb Organismus, halb Maschine ist und sie soll irgendwann mal Tumore bekämpfen, Arterien säubern und das Altern verhindern, aber auch radioaktiv verseuchte Materialien abtransportieren und Mikroplastik aus den Ozeanen fischen können.
Die kleinen Bio-Maschinen sind 0,7 Millimeter groß und können sich sogar reproduzieren. Und eventuell können die Robotierchen sogar mal die Welt retten, wenn dieses Zitat dazu nicht zufällig der letzte Satz der Menschheit war: "Es fällt schwer, Angst vor einer baldigen Übernahme durch die Dinger zu bekommen". ¯\_(ツ)_/¯

Wissenschaftler haben lebendige Roboter aus Frosch-Stammzellen gebaut. Anstatt Plastik, Stahl oder Chemikalien zu nutzen, wollte das US-Forscher-Team selbstheilende, biologische Materialien für den Maschinenbau verwenden heißt es im zugehörigen Paper. Die winzigen Roboter heißen Xenobots und können programmiert werden, auch wenn sie aus lebenden Zellen bestehen. Werden sie beschädigt, können sie sich selbst heilen. [...] Der Quellcode, den die Forscher genutzt haben, um die Xenobots zu designen, steht kostenlos aus Github zur Verfügung. (futurezone)

Eine futuristische und wie eine alte Sci-Fi-Serie aufgemachte Doku von dem Sender, auf dem Dokus gucken immernoch am meisten Spaß macht. Arte lässt eine Künstliche Intelligenz alles über Künstliche Intelligenz erlernen. Neben Babys mit Wikipedia im Kopf, der G-MAFIA (Google, Microsoft, Amazon, Facebook, IBM & Apple) und Siri auf Drogen versucht sie die Frage zu beantworten, ob der technologische Fortschritt unser Untergang oder doch die Welt retten wird. Schauen wir mal.

Der junge Programmierer Sven schafft sich eine Künstliche Intelligenz: Helena – ein Hologramm, ein sehr weibliches, attraktives und auch blondes Hologramm. Ihre Fähigkeiten sind erstaunlich, trotzdem sind ihre Wissenslücken riesengroß.
Sven schickt Helena zum Lernen in Forschungslabore in die ganze Welt: in den Roboterkindergarten nach Genua, zu Facebook nach Paris und einem Waffenhersteller nach Israel. Trotzdem entwickelt sich Svens Vision von einer Mensch-Maschine nicht wie geplant. Als auch noch Gefühle ins Spiel kommen, wird es spannend.

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Maschinen und Roboter nehmen uns ja mehr und mehr Arbeit ab, weil sie viele Dinge, die früher angeblich nur ein halbes Leben lang ausgebildete Menschen konnten, nicht nur tausend mal schneller, sondern im Endeffekt sogar billiger und besser können. In immer mehr Bereichen sind Roboter also letztlich einfach die effizienteren Menschen.
Das gefällt nicht nur dem Kapitalismus, sondern auch dem Mensch selber, der u.a. dadurch besser und länger leben kann, dass er weniger schuften muss. Aber: Wie viel effizienter soll unser Leben eigentlich noch werden? Ein neuer Sci-Fi-Kurzfilm von Dust präsentiert uns ein paar mögliche Antworten - und eine Robo-Nanny-Mom.

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Und dann sitzt du auf einmal vor deinem Computer und lässt auf einer Videoplattform im Internet einen hochwertig produzierten Verkaufswerbespot für einen Roboter über den Bildschirm flackern. Das muss dann wohl diese angebliche Zukunft sein, von der immer alle erzählen. Boston Dynamics hat seinen gelben Cyberpunk-"Hund" namens Spot zum Verkauf freigegeben. Und das könnte eigentlich auch der Anfang von einem Horrorfilm sein. Ich will trotzdem einen.


Na, wollen wir wetten, ob der Klimawandel uns zuerst hinrafft oder Boston Dynamics mit der Roboter-Apokalypse? Immerhin sind die inzwischen sogar sportlicher als 90% der Menschheit - mich eingenommen.

This is the little dance they'll do when they slaughter the whole human race.


Man merkt eigentlich kaum noch einen Unterschied. Die perfekte Imitation eines unperfekten Menschens.


Hi, A.I. - Eine deutsche Dokumentation über das jetzt schon stattfindende Zusammenleben von Roboter und Menschen auf sehr persönlicher Ebene wie in der Pflege, in der Beziehung und gar beim Sex. Der Film beobachtet dabei verschiedene 1Human-1Bot-Pärchen in ihrem Alltag und dokumentiert, ob und inwieweit das technisch, aber auch psychisch "funktioniert". Aktuell läuft er wohl in einigen Kinos, irgendwann soll er aber wohl auch im ZDF laufen. Ich merk' mir den mal hier vor.

„Bei einer K.I. musst du deine Sätze knapp und pointiert halten“, gibt der Roboterentwickler Matt seinem Kunden Chuck mit auf den Weg, als dieser seine neue Roboter-Partnerin Harmony in der Fabrik abholt und die beiden zu einem Road Trip durch die USA aufbrechen. Der Sex-Roboter Harmony, so stellt sich auf den zweiten Blick heraus, mag Bücher und kann aus dem Stegreif Ray Kurzweil zitieren.

Wie werden wir mit künstlicher Intelligenz zusammenleben? Was werden wir gewinnen, was verlieren? Und: wer sind eigentlich die Hauptfiguren dieser schönen, neuen Welt?



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Aus Cyberpunk wird Cyberhiphop: Rapper im Jahr 2019 lassen sich bionisch upgraden, indem sie sich AutoTune-Implantate einpflanzen, um ihre Stimme per Knopfdruck am eignen HighTech-Körper wie ein Roboter klingen zu lassen. Für angeblich 250.000$. Und da es genug Menschen im Internet gibt, die immer alles glauben, gehen diese gar nicht mal so unkreativen Promo-Moves sogar ganz gut auf.
Ich mag die postillon'eske SciFi-News und frage mich währenddessen, in welchem Jahr es wohl die ersten Rap-Roboter geben wird, die sich Gesichtstatoos stechen und Stimmbänder einoperieren lassen, um wie Menschen zu klingen und das Game als Bionic6ix9ine zu übernehmen.