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Gerade sind wir ja mitten in der Festivalsaison und wir alle erwarten dort ja regelmäßig die größte unseres Lebens, auf der alles und jeder eskaliert, die Hütte brennt und überhaupt völlig abgerissen wird. Aber was ist, wenn das nicht nur so 'ne dumme Floskel ist, sondern wirklich passiert und die Party literally alles zerstört?
Nun, in Woodstock '99 erfahrt ihr es und wenn ihr die Fyre-Festival-Doku mochtet, dürft ihr euch diesmal auf weniger Influencer, aber dafür auf sehr viel mehr Eskalation, Aggression und Explosion gefasst machen.
Krass, dass man selbst ein Love, Peace & Flowerpower-Revival in den quietschbunten 90ern so schlecht planen kann, dass es sich in irgendwas zwischen Scheiße und Hölle verwandelte. Als hätte man den Herr der Fliegen und The Purge beim Burning Man nachgedreht. Letztlich aber vielleicht auch die bisher beste Werbung dafür, mehr female Artists auf Festivalbühnen zu stellen, die ich je gesehen habe.


...weiterlesen "Das Fyre Festival der Neunziger: Woodstock ’99"

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Stellt euch vor, die gesamte Menschheit rafft es eines Tages dahin und alles, was drei übrig gebliebene Roboter finden, ist die erste Episode der neuen Season Love, Death & Robots, die Netflix in voller Länge auf YouTube hinterlassen hat.

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Das Internet hat endlich mal wieder einen Serien-Hype und mir gefällt ja, dass es in diesem Fall eine brutal weirde Vorliebe für südkoreanische Abenteuerspielplätze beweist. Takeshi's Killer Castle goes Netflix: Squid Game.


Wann immer ich nach einer Wohlfühl-Serie gefragt werde, in der mal nicht alles den Bach runter geht oder die nächste Apokalypse ausbricht, ist meine Antwort ja diese: Atypical. Die Serie über einen Teenage-Boy mit Autismus, der im Grunde genau so normal und unnormal ist wie wir alle in dieser seltsamen Welt. Und sie bietet euch nicht nur eine gute Zeit, stabile Gags und süße Characters, sondern zusätzlich auch noch jede Menge Pinguine (jeder mag Pinguine und wer was anderes sagt, der lügt). Genau die sind nämlich das ganz große Ziel der finalen Staffel, die gerade auf Netflix gestartet ist und euch die Feelgoodfeelings direkt nach hause streamt.


Sympathisches Netflix-Projekt über Civil-Rights und Empowerment, in dem verschiedene Music-Artists mit Animationskünstlern & Regisseuren zusammenarbeiten und jede Folge ein neues Musikvideo ist: We The People. In der ersten Episode bekommt ihr eine groovende Activism-Hymne von H.E.R. - und die ist nicht nur ziemlich catchy, sondern hat auch eine stabile Message. Bitte mehr davon.

This series of ten animated music videos brings musicians and directors together to remix civics for a new generation.


Vielleicht habt ihr auch schon in die apokalyptische Märchenwelt von Sweet Tooth reingeluchst, die gerade relativ oft gestreamt wird und verfolgt gespannt die Geschichte eines kleinen Elch-Boys.
Da es in der neuen Serie um Mischwesen aus Tier und Mensch geht, hat Netflix als Promo-Move ein ganz schön echt aussehendes Animatronic-Baby mit Federn ausgestattet und mal geschaut, wie die echte Welt so reagiert. Und ich glaube, ich habe lange nicht mehr jemanden so süß, sympathisch und schlagfertig reagieren sehen, wie das junge Mädel, dass den geflügelten Mini-Hybriden im Falle des Falles instant mit einem Roundhousekick verteidigen würde. The Kids are allright. ⚡👊⭐

"I would stand up for him because it's not right to bully people just because they're different in their own way."


Bo Burnham war wie wir alle über 1 Jahr unfreiwillig zuhause und hat sich gefragt, wie man als Comedian lustig sein kann, wenn man alleine auf dem Sofa hockt während draußen für viele die Welt untergeht.
Die Antwort darauf bekommt ihr im neuesten Netflix-Comedy-Special, das gleichzeitig ein Musical und ein Recap über den Abfuck und die Absurdität dieser ganzen Pandemiescheiße ist. Und nebenbei geht es auch ums Internet, das uns währenddessen zumindest viel Langeweile erspart hat. Ich lol'te.

...weiterlesen "Bo Burnham: Inside | Corona recappendes Comedy-Special"


Seit Freitag draußen, gestern gesehen und für ganz schön gut befunden: The Mitchells vs. The Machines. Ein stylisch animierter und internetaffiner Road-Sci-Fi-Comedy-Movie, der eine sehr hohe Gagdichte hat und sich anfühlt wie ein flashiger Mix aus Scott Pilgrim, I, Robot und Spiderverse. Inklusive Monster-Furby.
Ich hab' jedenfalls lange keinen so starken Animationsfilm gesehen und kann den Wohlfühl-Apokalypse-Trip für klein und groß nur empfehlen. Denn er macht ausgesprochen gute Laune - und die können wir ja gerade alle ganz gut gebrauchen.


Charlie Brooker hat das Drehbuch für 2020 geschrieben. Und es produziert. Und Regie geführt. Und es getötet. Jedenfalls laut dieser Mockumentary, die es seit gestern ins Internet geschafft hat bzw. nun bei Netflix zu sehen gibt und quasi eine Black-Mirror-Folge in Form eines ganz eigenen Jahresrückblicks ist. Damit kann 2020 von mir aus nun endgültig enden bzw. hoffentlich qualvoll sterben.

"Twentytwenty. A year so momentous, they named it twice."

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Gute Nachricht für Fans von Black Mirror und Hater von 2020: Endlich bekommen wir den herrlich bösen und zynisch verbitterten Jahresrückblick, den dieses Jahr verdient. Auf Netflix. Am 27. Dezember. Death to 2020.

2020: A year so [insert adjective of choice here], even the creators of Black Mirror couldn’t make it up … but that doesn’t mean they don’t have a little something to add.
Death to 2020 is a comedy event that tells the story of the dreadful year that was — and perhaps still is? This landmark documentary-style special weaves together some of the world’s most (fictitious) renowned voices with real-life archival footage spanning the past 12 months.


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Ein bisschen untergegangen, weil die Serie selbst dann doch nur so mittelmäßig war: Netflix hat mit Hilfe von Wissenschaftlern alle Folgen von "Biohackers" in einer DNA abgespeichert. Dafür wurde der Binärcode der Folge in die Doppelhelix-Struktur umgewandelt und die darin enthaltenen 1 Mio. Kopien der Serie können nun bis zu 1000 Jahre lang ausgelesen werden. So habe ich mir News aus dem Jahr 2020 ja schon eher vorgestellt.

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