Schönes Projekt der ZEIT, die 142 Menschen eine Stimme geben, die mit dem existierenden Rassismusproblem von Deutschland zu kämpfen haben. Mein Favorit unter den vielen guten Statements stammt von 4Blocks-Star Kida Khodr Ramadan, das ich in genau dieser Deutlichkeit ja gerne auch mal von dem ein oder anderen Politiker hören würde:

»Ich ficke den Rassismus seine Mutter. Rassismus ist ein Hurensohn. Es ist nur Glück, wo man geboren ist, und es ist nur Glück, wo man aufgewachsen ist. Jeder Mensch ist willkommen.«
- Kida Khodr Ramadan, 2020

Rezo, Rezo, Rezo. Nicht nur die CDU, auch die Presse hat im trillionenfach geklickten Zerstörer-Video vom "YouTuber mit den blauen Haaren" ihr Fett weggekriegt und wirkte im Anschlauss fast ein bisschen neidisch auf so viel Aufmerksamkeit, die jemand mit eigentlich journalistischer Arbeit bekommt. Die ZEIT hat Rezo wohl u.a. deswegen zu einem 8(!)-stündigen Interview-Podcast eingeladen, in dem sich anscheinend alle ganz gut verstanden haben (wem das zu viiiel zu lang ist, der kann auch die 1-stündige Video-Version von ZAPP schauen). Denn seit heute hat Rezo eine eigene Kolumne bei, die sich sogar gar nicht mal so schlecht liest. Ich habe auf jeden Fall nichts gegen ein bisschen frischen Wind in den manchmal noch sehr verstaubten Medien und glaube, das könnte ganz gut passen.

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Hoffentlich findet die Polizei diesen scheinbar vor nichts halt machenden Schwerkriminellen bald, der das friedliche Pfaffenhofen in Angst und Schrecken versetzt. Wer solche skrupellosen Verbrechen begeht, ist vermutlich zu allem fähig.

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Meine Hoffnung ist ja, dass sich zumindest die Antwort des ZEIT-Artikels von der BILD unterscheidet. Eigentlich habe ich nach dieser Schlagzeile aber auch schon keine Lust mehr, das herauszufinden. Stattdessen verlinke ich euch einfach diesen Text der SZ dazu, der alles kurz und knapp auf den Punkt bringt. Vielleicht sollte den auch mal die ZEIT-Redaktion lesen.
...weiterlesen "Die ZEIT fragt, ob man es lassen sollte, Menschenleben zu retten"


Klingt nach 'nem stilsicheren Abendbrot. Wäre allerdings noch ein bisschen cooler, wenn er statt seinem Bike 'n bisschen Kohle da gelassen hätte. Vermutlich auch für ihn.

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Bisher kannte man nur die plastische Chirurgie. Nun gibt's also auch plastische Ironie.

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Hier ist auch gerade kein Minderjähriger verfügbar, weshalb ich leider genauso wenig weiterhelfen kann. Ich nehme aber einfach mal an, dass die 3 Mini-Hipster irgendwas mit Minecraft oder Longboards machen. So oder so hätte man allerdings keine passendere Bildunterschrift finden können. Well done, heise.

Mal abgesehen davon, dass George Orwell ein großartiger Autor ist und neben dem ziemlich guten Buch über Big Brother auch noch die Farm der Tiere geschrieben hat, das tatsächlich zu meinen Lieblingen gehört, ist das ja wohl absolut lächerlich, werte BILD Welt am Sonntag.
Googlet doch einfach nochmal PRISM nach, recherchiert wie viel Überwachung von eurer tollen Liste schon verhindert hat (Spoiler: ihr werdet nicht viel finden) und spart euch diese manipulierende Kackscheiße. Danke.

Ein 5 Jahre alter Text über Goethe, Schiller, Shakespeare, Einstein und deine Mudder. Und kennt ihr vermutlich schon. Als Hamburger muss ich mir das aber mindestens 1 mal hier reinkleben. Ihr versteht das sicher, Diggas.


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Ist allerdings nur 1 mal erlaubt. Und auch nur in der Pause. Übertreibt die Nummer also besser nicht. 😉

PS: Leider nur ein gut gemachter Fake. Und ein 34-Jahre alter Gag. Oh. Na dann. Hose hoch und back to work.