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Meine eigentlichen Helden in der aktuellen Krise sind neben der Wissenschaft ja vor allem Supermarktkassen und Krankenhauspersonal. Die einen stehen tĂ€glich ungeschĂŒtzt an der Kasse und mĂŒssen eure KĂ€mpfe um Klopapier schlichten, die anderen retten im Notfall euer Leben und gehen jetzt mehr und mehr bis an seine Grenzen und darĂŒber hinaus.
Wenn wir diese ganze Scheiße ĂŒberstanden haben, sollten wir endlich mal ĂŒberdenken, welche Berufe wirklich systemrelevant sind und sie dann auch dementsprechend hoch bezahlen bzw. gesellschaftlich wĂŒrdigen. Und zwar nicht nur mit einem Danke und Applaus.


Ein Urban-Farming-Projekt in den PrinzessinnengĂ€rten von Berlin ist nun zu einem Business-Modell geworden, das Landwirtschaft in kleinen GemĂŒste-BrutkĂ€sten in ausgewĂ€hlten SupermĂ€rtken betreibt. Und natĂŒrlich sind die im Jahr 2020 auch mit allem Online-Gedöns vernetzt, um das ganze noch nachhaltiger zu gestalten. Im Endeffekt spart man dadurch hauptsĂ€chlich eine dicke fette Menge an LKWs, die sonst die Straßen verstopfen und die Umwelt belasten wĂŒrden. Klingt jedenfalls alles gar nicht mal so doof, finde ich. Und wĂŒrde ich mir ja auch fĂŒr meinen Hamburer Edeka hier um die Ecke wĂŒnschen.

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Eine der dĂŒmmsten Sachen, die die Menschheit macht, ist es ja, Geld, Zeit und Ressourcen fĂŒr die Herstellung eines Essens zu verballern, dass man danach um die halbe Welt karrt, um es am Ende ungegessen in den MĂŒll zu werfen - und dann das Retten dieser Lebensmittel auch noch zu bestrafen (toll, Hamburg).
Schön, dass es mittlerweile einige SupermÀrkte gibt, die auf diese spÀtkapitalistische Dummheitsspirale kein Bock mehr haben und ihre Lebensmittel lieber freiwillig verschenken als in die Tonne zu kloppen. Schade, dass Deutschland es gesetzlich nicht gebacken bekommt.
Zuhause macht man das ja schließlich auch nicht, oder? Nun. Doch. Die andere HĂ€lfte aller weggeworfenen Lebensmittel landet leider zuhause im MĂŒlleimer, was mindestens genauso dumm ist. Vor allem, weil es eines der einfachsten Dinge wĂ€re, die wir gegen den Klimawandel und sogar fĂŒr unsere Geldbeutel tun könnten.


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Baue ich bei mir zuhause ja selbst an, aber falls ihr euch nicht unsicher genug seid, gönnt euch doch einfach mal dieses zweifelhafte Spar-Angebot zum Auktionspreis (mit verschiedenen Sorgen).


Manche Rapper sind real und machen Ca$h in ihrer Hood. Deutsche Rapper sind Penny und gehen zum Discounter in die Nachbarschaft. True Story. Zumindest fĂŒr Samy Deluxe, der dem Supermarkt zum 45. Geburtstag einen Song spendiert hat.
Und ich finde die Werbung (in der Werbung) fĂŒr ein buntes Miteinander und SolidaritĂ€t eigentlich ganz nett, hoffe aber insgeheim doch auf einen kommenden Disstrack von Aldi, Edeka oder Netto. Vielleicht irgendwas mit Money-Rain-Oma in der Billigwarenabteilung oder so.

Zum 45. Geburtstag von PENNY hat Serviceplan Campaign eine JubilÀumskampagne realisiert: Darin gratuliert Samy Deluxe mit einem eigens geschriebenen Song. Im dazugehörigen Video ist der bekannte Rapper in einem Cameo Auftritt zu sehen und wird von einem seiner Deluxe Kidz begleitet. PENNY bedankt sich mit der Kampagne bei Kunden und Mitarbeitern.

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Es heißt Mindesthaltbarkeitsdatum und nicht Wegwerfdatum - und genau deshalb verschenkt der Rewe der Familie Hauke (in Bad BrĂŒckenau, Bayern) die Produkte, die nach jenem Tag auf der Verpackung offiziell nicht mehr in den Verkauf dĂŒrfen: Sie sind noch essbar.
Und ich finde ja, wir sollten gesetzlich regeln, dass SupermĂ€rkte generell das Wegschmeißen von Essen vermeiden mĂŒssten. Wenn nicht als Spende fĂŒr die Kunden, dann vielleicht wenigstens als Tierfutter oder fĂŒr die Komposthaufen in der Landwirtschaft.

11 Millionen Tonnen Lebensmittel entsorgen Industrie, Handel, Großverbraucher und Privathaushalte jedes Jahr in Deutschland!
Mit unserem Food-Share-Regal wollen wir etwas dagegen tun. Jeder darf sich bedienen, jeder darf selbst entscheiden wieviel er mitnehmen möchte. Und das ganz ohne Kosten – und ohne schlechtes Gewissen.
Dabei geht es nicht um die Versorgung der BedĂŒrftigen. Das ist weiter die Aufgabe der Tafeln, die wir ebenso TatkrĂ€ftig unterstĂŒtzen. Es geht nur darum mit Lebensmitteln respektvoll umzugehen und nicht sinnlos in die Tonne zu werfen.
FĂŒr die meisten Verbraucher ist es ein ungeschriebenes Gesetz: Hat das Lebensmittel das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) ĂŒberschritten, darf man es nicht mehr essen. Manche zweifeln schon, wenn Sie den Joghurt am selben Tag essen, an dem er „ablĂ€uft“.
Ein Trugschluss: Denn das MHD bedeutet nicht, bis zu diesem Datum muss der Joghurt oder das MĂŒsli unbedingt verbraucht werden, lediglich garantiert der Hersteller den einwandfreien Genuss seines Produkts bis zu diesem Tag.

Helfen Sie uns, damit wir gemeinsam die Welt ein StĂŒck besser machen.

Sebastian Hauke

GeschĂ€ftsfĂŒhrender Gesellschafter REWE Hauke oHG

...weiterlesen "Ein Rewe in Bayern verschenkt abgelaufene Lebensmittel"

Stell dir vor, eine Katastrophe fĂŒhrt dazu, dass alles aufgebraucht ist und du entweder Veganer werden oder gar nichts mehr essen kannst. Nun. In Houston hat man sich scheinbar entschieden.

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Ein kleiner Seitenhieb vom sĂŒdlichen Billig-Discounter gegen die bisher fast durchweg alternativlose Wahlwerbung. Und fasst den bisherigen Stimmenfang der Gurkentruppen fĂŒr mich irgendwie ganz gut zusammen. WĂ€hlt die Aldinative fĂŒr Deutschland. ;o)

Edeka in Hafencity

Ein Edeka in der Hamburger Hafencity hat fĂŒr wenige Momente gezeigt, wie es aussĂ€he, wenn in den Regalen nur deutsche Produkte stĂ€nden. Langweilig nĂ€mlich. Denn wirklich viel Auswahl bliebe da nicht. Schöne Aktion fĂŒr multikulturelle Vielfalt, die ich ja auch auf dem Teller ganz gerne habe.

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Gerade in diesen schwierigen Zeiten mĂŒssen wir das Wunder des Lebens wertschĂ€tzen: Gittertierkalb im Beutel seiner Mutter from de

Hach. Wild lebende Tiere, die in der freien Natur leben. So schön back to the roots. Und sie gehen noch jagen, wenn sie Hunger haben. Bei Rewe.

Sherlock Holmes schlussfolgert: irgendjemand hat neulich mehr als 18kg(!) Nutella auf einmal gekauft - und das war for real wohl zu viel. Und mir stellen sich ja sofort 2 Fragen: Wer von euch war das? Und in was fĂŒr einer Welt leben wir, in der man nur noch 24 GlĂ€ser Nussnougatcreme am Tag bekommt? Danke Makrele!!!11!!

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Das Problem ist ja gar nicht, dass wir zu wenig Essen auf der Welt haben, sondern, dass wir zu viel wegwerfen. Das liegt nicht nur am Verbraucher (aber auch!), sondern auch an etwaigen Richtlinien und Gesetze der Lebensmittelindustrie, an die die SupermĂ€rkte zum Teil eben gebunden sind. 
Es geht aber scheinbar auch anders - wie dieses tolle Foto aus einem REWE zeigt. Hoffen wir mal, dass sich all die Aldis,  Nettos und Edekas da draußen ein Beispiel daran nehmen. WĂ€re mir schön.