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Es ist dieses Jahr zugegebenermaßen nicht besonders schwer, unter die Top10 der schönsten News aus 2020 zu kommen, weil man so viele gute Nachrichten ja erstmal finden müsste. Diese Erfolgs-Story aus der New York Times über eine ausnahmsweise mal saubere Wahl in Russland zählt aber definitiv dazu, finde ich. Schön, dass sich der Müll in dem Fall auch mal fast wie von selbst rausbringt.

Povalikhino, Russia — With election day looming, Nikolai Loktev was in a panic: The mayor of a tiny village of log houses, wood-burning stoves and rutted dirt roads 300 miles east of Moscow, he was running for re-election unopposed.
When he finally found who he thought was a willing patsy in the person of one Marina Udgodskaya, who cleans city hall, he thought his troubles were over.

But then she won.

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Eigentlich möchte vermutlich niemand durchs hinfallen auffallen und erst recht kein Skater. Wenn man das aber so verdammt elegant tut, wie Na-Kel Smith (Mid90's) das eben tut, ist das durchaus schön anzusehen. Denn er landet immer auf den Füßen. Wie eine Katze. Die Skateboard fährt. Und ich glaube, in einem Jahr wie diesen ist es vielleicht nicht die schlechteste Idee, sich mal anzuschauen, wie man sich denn eigentlich "richtig" auf die Schnauze packt.


Not all Heroes wear Masks, aber dieser hier trägt dafür sogar 10 an der Zahl. Und das als Asthmatiker, der vorher eine komplette Zigarre wegpafft und anschließend bei 37°C brühender Hitze einen ganzen Kilometer läuft. Selbst danach hat er aber immer noch genug Luft, um einen stabilen Abgang mit Message an alle abzuliefern, für die eine(!) lächerliche Maske zu viel ist, um eine fucking Pandemie einzudämmen und Tote zu verhindern:

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Let me introduce you “THE PLANTYFLUTESIZER”.
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Still in progress, I can’t really tell how many hours, days and months I've spent working on this. The entire structure is a combination of different instruments but the main one is a sort of sequencer with 8 notes limit that can be combinated on different patterns. An electric impulse actives a motor with an arm connected that hits a sensor running a pre-recorded note.
There’s a lot to speak about this but on this particular post the real rockstars are my little partners: Pico and Verdi.
This two little fellas have been with me from a while, making me laught and giving me incredible presents every single day. It’s incredible how these little creatures can emit such an intense light. If you have pets you know what I mean. They are family, pure unconditional love, no matter what, specially these weird days of quarantine is needed more than ever.

Aus Holz, Wasser, Pflanzen, Kabeln und ein bisschen Oldschool-Technik hat der spanische Musikbastler Bichopalo während der Quarantäne-Zeit einige analoge Synthis gebastelt, die gleichzeitig Vogelhäuser und Spielplätze für seine zwei Piepmätze Pico and Verdi sind. So verdammt schön kann Natur klingen. ?

 

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Es ist weder ein Vogel, noch ein Flugzeug, noch Superman. Es ist ein Typ auf seiner fliegenden Couch, der samt Fernseher und Chipstüte durch die Lüfte chillt. Und ich weiß zwar jetzt nicht, wie es sich anfühlt, in einem Sofa zu paragliden, aber mich erinnert das sehr an den Moment, als ich in den 90ern das erste Mal ins große WorldWideWeb bin. Nur, dass ich damals wesentlich aufgeregter war.

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Auf Twitter kursieren derzeit Protest-Strategien aus Ländern, die es schon mit kriminellen Polizisten und einer Diktatur zu tun hatten. Neben den Taktiken aus HongKong gibt es u.a. einen Thread mit diesem aus dem Libanon stammenden Gif. Can I kick it? Yes, you can!

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Warum in die Natur fahren, wenn man die Natur auch sich zu holen kann. Oder irgendwie so.

Endlich hat mal jemand diese mittelalterlichen Masken ins Jahr 2020 geholt, um zu zeigen, dass die Menschheit inzwischen doch ein bisschen weiter ist als vor 100 Jahren. Mit einem einprogrammierten LED-Lächeln in die Zukunft blickend. Für den gut gelaunten Cyberpunk-Spirit in apokalyptischen Zeiten.


Ich arbeite ja nebenbei gerade in einem Sanitätshaus, das u.a. Roboter-Arme für Menschen mit Behinderung erforscht und durfte kürzlich auch mal so ein Ding steuern, das sich bisher aber "maximal" mit den Augen steuern ließ und u.a. auch deshalb noch sehr sperrig war. Bei Robo-Prothesen funktioniert das ganze ja über Sensoren, die durch Impulse von Muskeln ausgelöst und somit im Prinzip per Gedankenkraft kontrolliert werden.
Die Mechanik, die dann "greift" ist aber trotzdem noch lange nicht so flüssig und zielgenau, wie es beispielswiese bei einer echten Hand der Fall wäre. Für die Bedienung seiner Instrumente hat Bertolt Meyer aus Leipzig diesen Zwischenschritt nun einfach weglassen können und bedient seinen Synthi folgan nun, in dem er nur daran denkt, ihn zu bedienen. So kann die Zukunft offenbar auch aussehen klingen.

Together with Chrisi from KOMA Elektronik and my husband Daniel, I am in the process of building a device (the "SynLimb") that attaches to my arm prosthesis instead of the prosthetic hand. The SynLimb converts the electrode signals that my prosthesis picks up from my residual limb into control voltages (CV) for controlling my modular synthesizer. The SynLimb thus allows me to plug my prosthesis directly into my snythesizer so that I can control its parameters with the signals from my body that normally control the hand. For me, this feels like controlling the synth with my thoughts. I show the prototype(s), explain how we put it together and how it works, and do a little demo.


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Falls jemand immer noch denkt, dass Hacker grundsätzlich fiese im dunklen Keller hockende Kriminelle mit Sturmmase aufm Kopp sind, die ausschließlich die Bankensysteme crashen oder Regierungen lahm legen, um sich zu bereichern. Dem ist nicht so. Get over your Vorurteile.

Der inzwischen entlassene Verkehrsminister Vladimír Kremlík hatte für die Entwicklung der digitalen Autobahnvignette 400 Millionen Kronen (rund 16 Millionen Euro) ausgeschrieben und war dafür heftig in die Kritik geraten. Das nun erstellte System "Faire Vignette" soll sie dagegen kostenfrei erhalten, erklärte der Organisator des Hackathons, Tomáš Vondráček. (heise)

Aus "Irgendwas mit Arte und Kultur": Der selbst Autos lockerflockig überholende und sich zwischendurch auch mal lässig nach hinten lehnende Rollerblade-King Karim aus der schicken (Inline-)Skater-Dokureihe Africa Riding. Wer hätte gedacht, dass man Rollschuhe auch so dermaßen cool tragen kann.