Heute ist internationaler Frauentag und ich habe mal ein paar verbloggte Kurzfilme zum Thema in einem kleinen Best-Of zusammengesammelt, in denen Ladies u.a. Jokes liefern, Videospiele zocken, mit Kickflips posen und ekligen Typen ins Gesicht pissen. Mit dabei sind der Sketch-Short der Y2K-Babes, ein animierter Game Changer, der Kurzfilm zum großartigen Spielfilm Skate Kitchen (dessen Poster übrigens stilgerecht in meiner Küche hängt) und der russische #MeToo-Film Girl of the Sky.
Ersteres ist auch deswegen hier, um mit diesem Zitat abzuschließen, das mbMn in sehr vielen Dialogen als finale Antwort kommen sollte - vor allem, wenn es darin um altbackene Klischees oder Rollenbilder geht und was es heutzutage bedeuten sollte, eine Frau sein:

Yeah. It just means we do whatever the fuck we want.

Kennt ihr diese Artikel, in denen explizit die einzigen weiblichen Rap-Stars unter der Rubrik "Female" vorgestellt werden, um zu zeigen, dass es immerhin 10 nicht männliche Gesichter im HipHop gibt? In Deutschland bestehen diese Listen seit einigen Jahren meist abwechselnd aus Cora E., Sabrina Setlur, Sookee, Lady Bitch Ray, Schwesta Ewa, Haiyti, Nura und/oder Juju, Namika, Eunique und neuerdings auch mal aus Shirin David, Pilz, Hunney Pimp, Mavi Phoenix, Ebow, Antifuchs und Loredana. At absurdum geführt hat es dann Lina, die in ihrem schön Projekt und jetzt Label 365 Tage lange neue Rapperinnen gepostet hat (hier als spotify-Playlist).
Denn mittlerweile lässt sich schon allein aus den letzten paar Monaten eine ganze Deutschrap-Newcomer-Playliste ohne Männers basteln, in der man das Geschlecht nicht mal erwähnen müsste. Und ja, ich weiß - es gibt jede Menge sexistische Scheiße im Rap - aber wenn HipHop wirklich sowas wie der Speigel der Gesellschaft ist, empfinde ich diese weibliche Next-Gen-Welle als ein ziemlich gutes Zeichen.
Selbst wenn der ein oder andere das auch damit begründen mag, dass HipHop dank anhaltenden Autotune-Hypes immer melodischer wird und dieser Effekt weiblichen Stimmen einfach gut in die Karten des Rap-Games spielt. So oder so, meinen Ohren gefällt's jedenfalls. Namedropping-Finish, weil es am Ende trotzdem eine Liste bleibt: badmómzjay, Genuva, Rote Mütze Raphi, Hava, Liser, Taby Pilgrim, KeKe, Layla, Fairuz & Haszcara.






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Die Burschenschaft Furia aus Berlin ist das ebenso weibliche Pendant der östereichischen Burschenschaft Hysteria und hat jetzt auch eine eigene Hymne. Fürs Matriarchat im neuen Jahr. Ein schönes Lied für alte weiße Männer. ;o)


Female Power im Kino mit Promising Young Woman, der sehr vielversprechend(!) aussieht und stimmungsmäßig an den Joker und Harley Quinn erinnert, Level 16 als Film gewordene und noch dystopischere The Handmaid's Tale und Yung zeigt Schulmädchen im modern abgefuckten Berliner Life-Style.



$andy, das rappende mittlerweile 17 Jahre alte Schulmädchen aus Süd-Korea hat inzwischen ein Label gefunden und bringt demnächst ihr erstes Album (leider noch ohne Release-Termin). Die Teenswaggerin mit dem stabilen Flow und der Scheiß-egal-Attitude machte sich in einer asiatischen Rap-Casting-Show für Kids ihren Namen und hält laut Google-Translator und YouTube-Kommentaren nicht allzu viel von Business-Fuzzis, Fashion-Opfern und 40-Stunden-₩ochen in der Schule, weil sie zum Beispiel lieber schläft, chillt oder irgendwas mit Beats macht (Angaben ohne Gewähr).


Mehr habe ich nach einer ganzen EP und etlichen Freetracks aber auch noch nicht verstanden - dafür aber die mit HipHop getränkten Vibes umso mehr gefühlt. Und ich glaube, wir werden von Sandy aka 하선호 so einiges hören (zumindest hier im Blog ;o). Ich bin auf jeden Fall schon Fan - und echt gespannt auf ihre Platte. This gurl is on fire.

Comic Sans has feelings too.



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Hong Kong hat sich und den dort stattfindenden Protesten gegen die chinesische Überwachungsdiktatur eine eigene Statue via 3D-Drucker gesetzt: Die Freiheitsstatue als Demo-Ikone der Hong Kong-"Revolution", in der Kunst und Streetart scheinbar genauso zur Bewegung dazugehören wie Regenschirm und Gasmaske.

Update: Inzwischen hat sie den Lion Rock eklommen und nimmt die Stadt von oben ein.

Soon after a woman in Hong Kong was hit in the eye at a protest, her likeness began circulating as a meme on internet forums where many demonstrators blamed her injury on the police. Within a couple of weeks, protesters had raised over $25,000 online to build a 13-foot statue of her.

They called it Lady Liberty Hong Kong, a nod to the Statue of Liberty in New York City.

Heute ist gleich in doppelter Hinsicht ein trauriger Tag. Denn heute ist sowohl der dritte Todestag von Roger Willemsen als auch der Starttermin der drölften Staffel von Heidi's Peep(stimme)show. Für mich Grund genug, noch einmal dieses niederbashende Zitat hier hinzukleben, das mindestens so schön ist wie ein Top-Model.

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Um die Anonymität des Mannes mit dem genau so seltsam wie kranken Hobby zu bewahren, nenne ich ihn nur unter den Pesudonymen "Yannic L. H.", "Y. Lukas H." und "Y. L. Hendricks". Alles andere steht ja auch schon in Großbuchstaben und mit dick hingekleistertem Riesen-Profil auf der roten Flora. Höhö. Schöner Streisand-Effekt. Ich mag Hamburg.

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Frisch vom "männlichen" Super-Bowl-Finale: Der Trailer für die von mir lang erwartete dritte Staffel von Hulu's The Handmaid's Tale. Feminism is still not dead. It's rising.

Wake up. Season 3 of The Handmaid's Tale, is coming soon.


In Russland ist Trainsurfing à la Berlin Kidz ja längst sowas wie ein Volkssport und dort vermutlich nicht mal mehr eine Meldung wert, weil auf YouTube bereits hunderte Clips von russischen Kidz existieren und in crazy Russia mittlerweile bestimmt schon viel krassere Sachen angesagt sind. Für mich ist es allerdings das erste Mal, dass ich ein trainsurfendes Mädchen sehe, das als Batgirl auf einer fahrenden Bahn "mitfliegt" (bzw. auf einer ollen und nicht allzu neu wirkenden Antenne) und ich glaube, ich habe selbst in russischen Videos selten jemand gesehen, der so viel Eier hat. Anscheinend gibt es dort nicht nur Männers, die völlig lebensmüde auf den Zug aufspringen.

“We’ve got a saying that a person who will fall will never ride again,” says Kobzarro. This is why the community has put together a user manual with strict safety instructions that any self-respecting trainsurfer is required to know. Despite that, Russian authorities say that last year more than 100 young people died while riding on top of trains. And that number is projected to climb with the spread of the sport. But Kobzarro is unfazed by this fact. “I am not scared at all. I feel absolutely free.”


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Ich finde ja gut, dass ein auf Männlichkeit getrimmtes Branding wie Gillette ihr eigenes Zielpublikum ausmistet und Sexismus rasiert. Der Clip selbst war mir dann insgesamt aber doch etwas zu langweilig, weil es eben doch nur eine sehr berechnende Werbung eines Großunternehmens ist, das mit einem nicht mal sonderlich kontroversen Video viral geht (hatte leichte Pepsi-Kendal-Jenner-Feels).
Viel spannender als der Spot sind aber eigentlich auch die ebenso berechnenden Reaktionen der neandertaligen Brüllaffen, die jetzt ihre Rasierer ins Klo werfen, weil ihnen einmal jemand sagt, dass sie keine Arschlöcher seien sollen. Folglich kommen die kritischen Stimmen auch aus der eher rechten Ecke, die sich heute darüber beschwert, in einen Topf mit sexistischen Prolls geschmissen zu werden und morgen wieder allen Ausländern dasselbe vorwirft.
Aber wie sagt man so schön: getroffene Hunde bellen eben - besonders, wenn man sie mit scharfen Klingen schneidet (manchmal auch ironisch).

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In der Ukraine ist es zum Hobby geworden, waghalsig auf alten Kränen abzuhängen und scheinbar findet dort auch sonst alles in mindestens 300m Höhe statt. Sogar die MeToo-Debatte. Und zwar gar nicht mal so schlecht.

#TIMESUP Ukraine style, 1000 feet in the air.

Girl of the Sky” (from Ariel Martin) is an urban tale of teenage sexual expression. The film explores the power dynamics between boys and girls in the aftermath of early sexual encounters.


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