Woodkid hat erneut ein oscarreifes Musikvideo veröffentlicht, das den menschengemachten Klimawandel samt der Ressourcen-Ausschlachtung unseres Planeten durch gigantische Maschinen mit dieser Message zusammenfasst: Wir haben ein Monster erschaffen.

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Meute gibt es jetzt auch als Mini-Meute im Miniaturwunderland, wo sie dann auch gleich mal ihren neuesten Song performt haben. Der Spiegel hat übrigens gerade eine XXXXXL-Doku über das winzige Paralleluniversum in Hamburg online gestellt, falls euch die kleinen Dinge im Leben begeistern.

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Cyberpunk'd Drum'n'Bass mit einem visualisiertem Alltag aus irgendwas zwischen Big Data und Glitches.

‘Terminal Slam’ is directed by Squarepusher’s longtime collaborator, Daito Manabe. He is one of the directors and founders of Rhizomatiks, Japan’s world-renowned artists, programmers and DJs who have collaborated with a variety of domestic and international artists


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Gerade geht dieses wunderbar weirde What-the-Fuck-Kunstwerk namens Igorrr durch dieses Internetz und weil ich mal wieder nicht genug davon kriegen konnte, hab' ich mir gleich mehr davon gegeben. Das Ding stammt nämlich von den selben durchgeknallten Menschen, die für die Filme von Mr. Oizo verantwortlich waren, schon mit Flat Eric gedreht haben und vor 20 Jahren schon eine Kartoffel zum MTV-Star gemacht haben: MEAT Dept.


Angela Young hat mit ihren Kids einen intergalaktischen Tag verbracht und das Ergebnis ist eine stilechte Hommage an die in dem Fall sehr kleinen Beastie Boys. Hier ein Link zum immer noch großartigen Orginal.

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Mittlerweile 10 20 Jahre alt, liegt immer noch gut im Ohr und ist vielleicht eines des besten Musikvideos aller Zeiten: Der Frontier Psychiatrist der australischen Kombo The Avalanches, die das 2019er Internet scheinbar schon im Jahr 2009 1999 verstanden haben. Das komplette Video ist ein einziges Meme.


Tarek von K.I.Z. ist kaputt. Nach dem Dreh dieses unglaublich gut produzierten One-Take-Musikvideos ist das allerdings auch nicht groß verwunderlich. Ich mag kaputte Menschen und hab' Böcke auf ein neues Album - mit oder ohne Gang.

Ich bin in schlechter Gesellschaft, wenn ich alleine bin.


Schickes Musikvideo von Chris Hopewell für einen Song mit dem großartigen Titel Things It Would Have Been Helpful To Know Before The Revolution (von Father John Misty). Es spielt in einer Stop-Motion-Post-Apokalypse durch die Folgen des Klimawandels. Inklusive den übrig gebliebenen Demoschildern im Sand, Ratten und Cucaracha tanzenden Kakerlaken, die offenbar überlebt haben. Good for them.

...weiterlesen "Stop-Motion-Musikvideo mit Post-Apokalypse, Ratten und Kakerlaken nach dem Klimawandel"

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Manchmal wünscht man sich ja, dass das eigene Leben einen Soundtrack hat und im Hintergrund immer irgendwo Musik spielt. Hart wird's nur, wenn das dann immer der selbe Song und der auch noch penetrante House-Mucke ist: Martin Starr (Silicon Valley) und Milana Vayntrub als ein in einem Musikvideo von Hot Chip gefangenem Pärchen, das durch die melodische Hölle geht.

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Deutschrap zwischen Genie und Wahnsinn. Der Täubling ist ein Mix aus Pimmel-Lyrik, HipHop-Hase und einem kafkaesken Taktlo$$. Sein Album ist inzwischen eine kultige kleine Untergrundperle, die tatsächlich anders wirkt als alle anderen Deutschrapplatten und für den Mainstream wohl viel zu gestört ist. Sein letztes Kunstwerk landete auf Pornoseiten, weil er darin mit seinem Penis auf Erdbeeren einschlug und damit wisst ihr dann auch, wo die dennoch durchaus musikalische Reise hingeht. Im neuesten Musikvideo treffen dagegen Domina und Deutschunterricht aufeinander und beschimpfen alle als Penner. Album-Playliste gibt's hier:

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Den russischen Gangnam-Style von Little Big gibt's nun auch in der neonfarbenen Romantic-Version mit Rollschuhen, einem Date mit Godzilla und jede Menge 80's-Kitsch. Und das dazugehörige Video aus dem Internet sieht aus wie ein Video aus dem Internet. ;o)

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Das Freestyler-Video der Boomfunk MC's hab' ich damals noch auf MTV gesehen und nur wegen dem Song sogar das ganze Album als CD von meinem Taschengeld gekauft. Der Track ist mbMn für einen 90's-Hit sogar heute noch ganz okay und bei Weitem weniger peinlich als der übl(ich)e Kram, den es sonst so zu der Zeit gab.
20 Jahre später hat jemand (ein Internetanbieter aus Belgien) das legendäre Video vom Dreadlock-Kiddie mit der MP3Player-Timefreeze-Fernbedienung nun nochmal neu aufgelegt. Und ich gebe mich gerade voll und ganz meinen nostalgisch verklärten Gefühlen hin und sage: Rock da Microphone. Straight from the top of my dome und so.

Freestyler! De originele videoclip van de Bomfunk MC’s krijgt 20 jaar later de update die het verdient.

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Ich bin wahrscheinlich einer der letzten Menschen auf der Erde, die noch auf YouTube und nicht auf Spotify ihre Mucke hören, weil ich Musikvideos ja dann doch irgendwie ganz gerne mag. Generation Als-auf-MTV-noch-Musik-lief und so (RIP Viva).
Das hat aber den Vorteil, dass ich euch neben meinen Lieblingsfilmen des Jahres auch noch meine Lieblingsmusikvideos 2018 aufdrängen kann. Und zwar insgesamt 50 an der Zahl. Gesammelt in einer Playliste, die mit dem Flöten-Banger von Vladimir Cauchemar startet, der eigentlich Dezember 2017 schon hier aufgeploppt ist, aber einfach ein zu gut ist, um ihn nicht als Cold-Opener für einen Jahresrückblick zu verwenden. Ansonsten ist alles wie immer sehr hip-hop-electro-mäßig mit einigen Schwankungen und Guilty Pleasures meinerseits (manchmal bin auch ich ein Pop-Schwein ¯\_(ツ)_/¯). Whatever. Viel Spaß damit.