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Während der Pandemie hab ich mich ja in den Sound von BICEP verliebt, der immer ein bisschen so klingt, als würde man gerade nostalgisch auf Rave-Partys zurückblicken, was zu der Zeit nochmal anders gekickt hat. Meine beiden Lieblingssongs, die diesen Vibe am stärksten versprühen, haben sie dieses Jahr beim Glastonburry in einem zusammengemixten Rutsch abgefeuert.
...weiterlesen "BICEP – Glue & Apricots"


Der verdammt lang ersehnte und erste "wieder normale" Sommer seit drei Jahren ist da und somit auch die erste richtige Festivalsaison seit 2019. Und für so eine Festivalsaison braucht man ja nicht nur wahrscheinlich mehrere Millionen Liter Bier, sondern auch mindestens genau so viel Musik. Die gibt's in dem Fall von Lari Luke, die euch den Wiedereinstieg in die Event-Mischen aus Konzerten, Seifenblasen und Kotze mit ihrem Festivalsaisoneröffnungsset erleichtert und u.a Rüfüs Du Sol, Ätna, Bicep, Marteria und Alexander Marcus in eure Audio-Outputs ballert. Let the Games begin.

This is the sound you listen to, when you're about to open the first beer at the festival
- Lari Luke



In ein paar Wochen werde ich vielleicht Live-Musik in einer Halle mit angeblich über 10000 Menschen hören und ich schreibe eigentlich nur "vielleicht", weil ich das noch gar nicht so richtig glauben kann (Marc Rebillet übrigens, falls das wen interessiert). Außerdem muss ich mich irgendwie noch daran gewöhnen, dass Dinge, die stattfinden inzwischen anscheinend auch wirklich stattfinden.
Apropos Live-Musik. Ich habe mal wieder ein paar Streams gesammelt und neben einigen sehr schönen Sets von u.a. OK Tschau, Monkeyman und AMTRAC ein Konzert aus einer Kirche gesehen, in der die Zuschauer alle in Krankenhausbetten liegen und Alligatoah & Friends als medizinisches Personal verkleidet ihre Show performen.
Und ich finde das optisch zwar sehr faszinierend und bin sehr froh, dass es immerhin keine Autokonzerte mehr gibt (bitte lasst und das nie wieder machen), freu mich aber auch, dass ich bald wieder auf einem ganz "normalen" Konzert sein werde. Hoffe, Corona entscheidet sich bis dahin nicht, plötzlich doch noch die 4. Staffel zu droppen und zu einem Superbösewicht zu mutieren. Ich hab nämlich auch noch Festivalkarten gekauft.


...weiterlesen "Wochenendmusik: Konzerte & DJ Sets"

Eat Spaghetti to forgetti your regretti. Oder ihr hört ein gutes DJ Setti. Zum Beispiel eins von Julia aus Nürnberg aka Forgetti Regretti, die scheinbar während der Pandemie ein neues Hobby für sich entdeckt und für mich gemeistert hat.
Auf jeden Fall laufen ihre Mixes bei mir seit ein ein paar Monaten rauf und runter, denn stimmungsmäßig ist für alle 4 Jahreszeiten, Frühling, Sommer, Herbst und Corona was dabei. Mit besten Empfehlungen von mir und allen, denen ich das hier offline schon um die Ohren gehauen habe.

Genre-Schublade? Auf gar keinen Fall! Viel schöner ist doch ein Stilmix, der von fröhlichen Kindheitserinnerungen über melodisch-melancholischen House bis hin zu rotzfrechen Darkdisco Scheiben und noch viel, viel weiter reicht. Hauptsache man kann den Alltag mal für einen Moment komplett hinter sich lassen. Und die richtige Portion Schmand darf natürlich auch nicht fehlen! ♥
- Forgetti Regretti

Seit 2015 kleb ich mir jedes Jahr die dämmernden und hochgradig entspannenden Burning-Man-Sets von Tycho hier ins Blog. Letztes Jahr gabs leider erstmalig keins, Corona und so, wisst ihr ja alle.
Seit ein paar Tagen gibt es nun allerdings endlich wieder ein neue Set. Diemal nicht vom Burning Man, sondern vom Red Rocks - aber mit genau den gleichen Wohlfühlelectrosummerendingvibes. Und damit wünsche ich ein gut klingendes Wochenende. Was auch immer ihr euch zu diesen Sounds gönnen wollt - gönnt euch.

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Arte macht selbst aus Konzertstreams ein optisches Kultur-Highlight und zu diesem bunt beleuchteten Sternenwarte-Gig bekommt ihr auch noch neonwave strahlende Clubmusik vom französischen Synthsliebhaber French 79. From the 80's to Space.

Die neue Passengers-Ausgabe bringt French 79 den Sternen näher. Tatsächlich befindet sich der Elektroproduzent zwischen den Wänden des Observatoriums der Côte d´Azur in Nizza. Schön anzusehen, großartig zu hören… eine weitere Passengers-Session, die uns direkt an das Firmament der musikalischen Sessions schickt.


...weiterlesen "ARTE Concert: French 79"


Letztens im Internet einen radelnden DJ gesehen und nun gibt's ein Live-Set-to-Go offenbar auch in der Fußgänger-Version. Und zwar von MadTixx, der als Bauchladen-DJ livestreamend durchs Saarland steppt. Schöne Idee in festivallosen und clublosen Zeiten.

Schön, dass es noch Menschen aus der Kulturbranche gibt, die nicht nur rumjammern, sondern wirklich etwas tun und mit anpacken, um Kunst und Kulturstätten in diesen harten Zeiten zu supporten. In Berlin zum Beispiel unterstützen viele aus der Clubszene tatkräftig in den dortigen Impfzentren.
Und Marteria hilft dafür den seit mittlerweile 14 Monaten gelockdownten und strugglenden Clubs aus und ballert heute abend einen 12 Stunden langen Club-Spenden-DJ-Stream (mit u.a. Visa Vie & Josi Miller), in dem Kohle für die Orte gesammelt wird, in denen wir nach der Pandemie alle endlich wieder ohne Streams gemeinsam Nächte durchtanzen wollen. Die passende Hymne dazu gibt's mit einem wummernden Club-Track, der an das Gefühl dieser guten alten Rave-Zeit zurückerinnert, nach der wir uns alle so sehnen:

Paradise Delay“ holt genau diese dumpfen Erinnerungen aus einer Prä-pandemischen Zeit in unsere Köpfe. Auf einem elektronischen Housebeat mit verzerrter Bassline, produziert von DJ Koze und The Krauts, rappt Marteria darüber, warum er noch immer seine Rente am Dancefloor verballert. [...] Eine Hymne, die gerade jetzt dringender denn je gebraucht wird." (Diffusmag)


Es ist das weiß ich wievielte Wochenende, an dem alles verboten ist, was man am Wochenende normalerweise eben so macht und die ersten Clubs werden mittlerweile zu Corona-Testzentren umfunktioniert. Dafür gibt es aber immerhin noch massig Stream-Nachschub. Diesmal mit klanglastigen wie ballernden Sets und Songs von Parra for Cuva, Slow Magic und Lari Luke. Damit nicht auch noch zuhause die Musik ausgeht.


Unser aller Lieblings-deusch-französischer-Kültür-Sender ist durch die Côte d’Azur getourt und serviert euch mit Fakear aka Theo Le Vigoureux ein exquisites Bonbon für die Ohren. Schiebt euren Camembert in den Ofen, macht den guten Bordeaux-Wein vom Kiosk auf und genießt feinste französische Electro-Musique, die über den Dächern von Marseille erklingt. Bong Appletea.

Linque zür Mediatheque.


Bitte zwischen Bühne und Publikum sogar 2m Abstand halten, haben sie gesagt. Nun. Bei den Sets auf Cercle dürfte das wohl kein Problem. Diesmal haben sie ihren DJ aka Ben Böhmer nämlich gleich in einem Heißluftballon Beats abfeuern lassen. Und das sieht nicht nur viel schöner aus als so ein leerstehender Club, sondern klingt auch ziemlich gut.

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