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Slow Magic trommelt seine guten alten Hits auf einer sommerlich grünen Wiese, Manson X versorgt euch mit düsteren Burial-Sounds aus dem vergangenen Lockdown-Winter und BHZ geben euch eine doitschrappende Akustik-Session über den Dächern der Hauptstadt.

...weiterlesen "Music-Streams: Slow Magic, Burial Vinyl Mix & BHZ"


An Wochenenden, die ja hauptsächlich zum feiern und schlafen gedacht sind, braucht man normalerweise ja eigentlich keinen Wecker. Aber wenn, dann würde ich ja diesen kleinen Guten-Morgen-Groove von Supermarc empfehlen, der euch wie immer in einem stilvoll übgerschwungenen Morgenmantel begrüßt, damit ihr so richtig in Tag reinfetzen könnt.
Und wenn ihr morgens immer noch 20 Minuten Snooze-Time braucht, um erstmal mit der Welt klar zu kommen und zu checken, wo oder sogar wer ihr überhaupt seid - den musikalischen Weckruf vom Loopdaddy gibt's auch nochmal in einer etwas chilligeren Langschläferversion (für Sonntage wahrscheinlich).


Wenn man mir vorher gesagt hätte, dass ein norddeutscher Marcel eine EP droppt, der bereits Beats für Prinz Pi und Nena (die Schwurblerin) produziert hat und mit seiner Schülerband Vorband von Silbermond war, wäre mir wahrscheinlich nichts egaler gewesen. Zum Glück hab ich das aber erst erfahren, nachdem ich diese kleine Mini-Album-Perle zufällig auf YouTube angehört und für so gut befunden habe, dass ich nach Live-Auftritten gesucht habe. Ich wurde nicht enttäuscht:


Ich weiß. Ihr habt eigentlich genug von mittlerweile drölf Millionen Konzert-Streams bzw. wollt euch nach einer tristen Corona-Woche wie dieser lieber den Impfstoff ballern und endlich endlich wieder ab in Club. Tja. Da werden wir wohl noch ein paar Lockdowns mit warten müssen.
Dafür bekommt ihr von French 79 aber eine Synthies ballernde 80's-Disko wie in guten alten Zeiten um die Ohren gehauen, um euch schon mal auf den bisherigen Club-Wiedereröffnungs-Termin "vielleicht irgendwann nächstes Jahr" einzugrooven. Immerhin. Und jetzt schön aufdrehen, bitte:

Neulich habe ich ja einen Artikel darüber gelesen, dass Corona nicht nur Konzerte in Streams verbannt, sondern auch generell den Musik-Konsum von vielen Menschen ziemlich durcheinandergewürfelt hat. Am traurigsten fand ich dabei, dass es nicht nur in Clubs still geworden ist, sondern generell weniger Musik und stattdessen nun noch mehr Podcasts gehört werden, weil man sich durch redende Menschen im Ohr offenbar weniger einsam fühlt (same here, I guess).
Vielleicht liegt das aber auch ein wenig daran, dass unsere Internet-Bubbles alle akutell offenbar viel zu sehr mit dieser kaputten Welt beschäftigt sind, um uns neue Musik-Tipps in die Timeline zu spülen, weil es scheinbar immer irgendwas Wichtigeres gibt als das.
Manchmal tut es das aber eben nicht, jedenfalls nicht für mich. Und weil ich gerade wieder germerkt habe, wie systemrelevant es für mich doch ist, sich gelegentlich einfach mal stundenlang laut aufgedrehte gute Mucke reinzuballern, gebe ich euch neben meiner Quarantäne-Konzi-Playliste mal eine kleine Auswahl der Mini-Concert-Streams vom c/o pop xoxo, mit denen ich das so eben getan habe. Selfcare. So wichtig in diesen Zeiten. Selbst für die Ohren, die ja hin- und wieder auch mal eine Pandemie-Pause brauchen.




...weiterlesen "Lockdown-Music: 10 Mini-Concert-Streams vom c/o pop xoxo"


Endlich mal wieder kein Rap-, sondern eines der leider noch viel zu seltenen Producer-Alben: K-K-Ki-Kitschkrieg aka das Trettmann(&Haiyti-)Beats-Trio mit dem trappenden Wellblechsound hat die erste eigene Platte nun nochmal live auf YouTube audiovisualisiert. In einem dunklen menschenleeren Raum aus Beton - und mit einigen auserwählten Gästen. Sehr stilsicher, diese Gang.

Im Zuge der Veröffentlichung ihres Albums haben sich KitschKrieg etwas besonderes einfallen lassen und in der renommierten König Galerie in 75-minütigen Slots eine Präsentation ihres Debüts begleitet von einer Lichtinstallation des Künstlers Clemens Löffelholz und Schwarzweißfotografien von °awhodat° umgesetzt. (blogrebellen)

00:00 Standard (feat. Trettmann, Gringo, Ufo361 & Gzuz)
03:14 Unterwegs (feat. Jamule)
07:08 5 Minuten (feat. Cro, Trettmann & AnnenMayKantereit)
10:40 Titanik (feat. Miss Platnum & Marteria)
13:54 Sonora (feat. Max Herre & Skinnyblackboy)
19:05 International Criminal (feat. Bonez MC & Vybz Kartel)
22:07 Lambo Lambo (feat. Peter Fox & Trettmann)
25:41 17.30 Uhr (feat. Jan Delay)
29:02 Nein du liebst mich nicht (feat. Modeselektor & Crack Ignaz)
32:52 Keine Angst (feat. Alli Neumann & Trettmann)
36:40 Oh Junge (feat. RIN & Kool Savas)
39:54 Irgendwo (feat. Nena & Trettmann)


via


Ich habe letztes Wochenende nochmal jede Menge Live-Streams aus Konzerten und Clubs gesammelt, um mich anschließend inklusive eines Laptops mit sehr ausdauerndem Akku, eine an meinen E-Rolli angeschlossene USB-Box und zwei Freunden in einen herrlich leeren Park zu chillen und ein Mini-Festival zu simulieren. Bier und jede Menge Gin-Tonic gab es natürlich auch (sogar aus mal geklauten Festival-Bechern - ihr wisst schon, weil man die Pfanddinger immer verliert und am Ende zu drunk ist, um die VivaConAqua-Tonne zu finden). Alle Sets habe ich mal in meine QuarantöneSession- bzw. DJ-Playliste reingeballert, falls jemand bissl Mucke braucht. Bedient euch. Es ist genug Musik für alle da.


Wenn die Schlagzeilen uns ins Mittelalter schreien
Armeen der Einzeltäter um die Wette knallen
Und keine Atemmaske mehr in den Regalen
Dann lass dich fallen, tanz' auf dem Vulkan
Tanz' auf dem Vulkan
Tanz'

Zugezogen Maskulin haben 10 Jahre Abfuck in ein Album gepresst und das wunderschön pessimistische Ergebnis, das ziemlich perfekt ins ähnlich abgefuckte Jahr 2020 passt, kann man sich nun als Live-Version bei YouTube und als Studio-Version bei spotify anhören. Und diesen sich auskotzenden Hörgenuss kann ich an so einem Wochenende zwischen Pandemiekurve, Wirtschaftskrise und Hitzewelle durchaus empfehlen. ???


Wenn die Chabos nicht zum Babo kommen können, kommt der Babo eben zu den Chabos: Haftbefehl hat sein neues Album bei einem Secret Gig "im Herzen von Frankfurt" vorgestellt, indem er es live in den Hinterhof eines Plattenbaus geballert hat. Straßenrap goes back to the Roots (nature is healing;).



Vielleicht können virtuelle Konzerte doch ganz charmant sein und einen gewissen Zauber versprühen. Diese 30-minütige Performance von einer gewissen Tanerélle ist auf jeden Fall eines meiner schönsten Konzerterlebnisse bisher in diesem Jahr. Classy über die Bühne gebrachte Soulmusic mit jazzig elektronischen Beats.


Es ist der gefühlt 237. Sonntag seit dem Ausbruch der Pandemie und da kommt mir ein Pre-Coroni-Konzi-Movie von Maeckes, der zwischen deutschrappender Philosophie und fröhlicher Melancholie genau meine Stimmungslage trifft sehr gelegen.

Gedreht schon 2017 auf Maeckes' Tour zwischen Tilt und Gitarre, dann für über 2 Jahre weiterbearbeitet und während der Quarantäne mit Hilfe von Maeckes' Community fertiggestellt.

And now it's here!
Ein Konzert in einer konzertlosen Zeit.