Sehr freundlich, dass viele Maskenverweigerer und Covidioten wenigstens "freiwillig" die Wirtschaft wieder ankurbeln wollen und die Bazooka neu aufladen, wenn sie sonst schon keine Rücksicht auf andere zu nehmen scheinen. Hamburg sagt danke. Und Moin.

Seit März sind in Hamburg Bußgelder in einer Gesamthöhe von knapp einer Million Euro für Verstöße gegen die Corona-Eindämmungsverordnung verhängt worden. Die Summe von 985.725 Euro entstamme 10.298 Bußgeldbescheiden [...].

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Man ist schnell in Hamburg from r/de


In Hamburg ist vor genau dieser Wand ein 15-jähriger von der Alman-Polizei umzingelt worden, weil er mit einem E-Scooter auf dem Gehweg ge-e-scootert ist. In der Woche danach gab es einen taggenden Schlagabtausch in 3 Akten.

Drei Tage, zwei Nächte, eine Häuserwand.

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Neben Clubs strugglen derzeit auch Restaurants, Bars und Kneipen immer noch mit steigenden Existenzängsten durch die ganze Corona-Scheiße und während sogar verständlicherweise alle rausgehen und Flaschenbier trinken, dass sie sich beim Kiosk um die Ecke geholt haben, geht der Gastro langsam aber sicher die Luft aus.
Ohne Gastro kein Happy End ist eine Kampagne, die vielleicht auch deshalb aus Hamburg kommt, weil solche Begegnungsstätten in einer verregneten Stadt sogar noch ein bisschen wichtiger sind und kämpft daher gegen das Aussterben einer Menschen zusammenbringenden Branche. Damit auch das Internet darauf aufmerksam wird, gibt's als Social-Media-Waffe charmante Motive aus einigen unserer liebsten Serien bzw. Filme, die allesamt neugeschrieben werden müssten, wenn nix passiert.
Apropos Filme. Gerade hat die Politik lieber 40 Milliarden in eine völlig veraltete und zurecht aussterbende Kohleindustrie gepumpt als in das Feierabendbier in eurer Lieblingskneipe und mbMn ist das ja eher kein Handlungsstrang, der zu einem Happy End führt. Hoffen wir mal, dass der Final Cut besser aussieht.

"Wer aktuell bei ausbleibenden Trinkgeldern von gerade mal 60 Prozent seines Gehaltes leben muss, wird an die Armutsgrenze gedrängt. Dies betrifft übrigens – anders als in der Automobilindustrie – überproportional viele Frauen, darunter besonders alleinerziehende Mütter." (nordische-esskultur.de)


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Der Spiegel feiert seine Kult-Doku über den Reeperbahn-Penny ganz youtube'esk mit einem Reaction-Video. Ich bevorzuge zwar das Original des auf Kamera festgehaltenen Hamburger Zeitdokuments. Die Gästeauswahl ist aber gar nicht mal so schlecht, auch wenn die sympathischsten Schnacker natürlich die "Protagonisten" selber bleiben.

Über zehn Millionen Klicks auf YouTube und eine Fan-Gemeinde auf Instagram: Die Penny-Markt-Reportagen sind Kult. SPIEGEL TV hat prominente Kiezkenner gebeten, die Filme von 2007 zu kommentieren. Unter anderem Heinz Strunk, Autor des Bestsellers "Der goldene Handschuh", Elbschlosskeller-Wirt Daniel Schmidt, Rapperin Visa Vie und Moderator Yared Dibaba. Eine Reportage von Markus Grün.

 

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Ein Beitrag geteilt von Le Fonque (@lefonque_bar) am

In Hamburg haben sich nicht nur wie in Berlin Clubs zusammengeschlossen, um gemeinsam durch die Pandemie zu kommen, sondern auch die mittlerweile von Existenzängsten geplagten Kneipen. In diesem sogenannten Barkombinat befindet sich u.a. auch das Le Fonque, das als Hamburger Kneipe zwar schon ganz andere Sachen miterlerbt hat, nun aber auch das erste mal seit mittlerweile genau 25 Jahren schließen musste.
Und ich hoffe sehr, dass mein Lieblingsladen in der Schanze wie hoffentlich alle anderen Bars auch diese leider gar nicht kneipenfreundliche Zeit übersteht und ich nach der Krise dort wieder gemütlich mein Whiskey-Cola in der Raucher-Ecke schlürfen kann. Während im Hintergrund Vinylplatten gediggt und - selbstverständlich - Fonque-Music läuft:

Mehr über die aktuelle Corona-Notlage der insgeheim vielleicht wichtigsten Begegnungsstätten von Menschen und das Hamburger Barkombinat bekommt ihr in dieser klitzekleinen "Kneipentour" auf dem Kiez unter den Kiezen:

Nach 70 Jahren kontinuierlicher Dauerausschenke musste der Elbschlosskeller in Hamburg erstmal ein Schloss einbauen, um schließen zu können. Ein paar Tage später stand die Tür allerdings schon wieder offen. Die Kneipe, die auch im normalen Betrieb immer ein Zufluchtsort für Obdachlose und Bedürftige ist, bleibt es auch in der Krise. Hamburger Trinkkultur bleibt stabil. ♡

Das Corona-Virus hat sich weiter ausgebreitet und es bis in die Hamburger Grill-Station und damit auch an den nordischen Stammtisch von Dittsche geschafft. Chefvisite mit Unterhosen-Gummi & Kaffee-Filter uff'm Kopp.


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Wäre jedenfalls meine Traumschlagzeile später. Unter 5% wäre allerdings auch schon mal sehr befriedigend - gerade nach Thüringen und Hanau. Kick them out, my sweet little Hamburg. Solche Heinos haben hier nix verloren.

PS: Foto ist übrigens nicht von mir und noch von der Europawahl letztes Jahr - passt aber auch heute sehr gut.

Moin. Der Helmpeter is' hier und sagt euch mal gepflegt seine Moinung zu den braunen Schmierlappen der AfD, Leude. Als Hamburger stimme ich natürlich völlig enthusiastisch zu und nicke zwei Mal. Nicht mit meiner Stadt, ihr Hampelmänners (und in meinem Viertel erst recht nicht).

Ein bisschen wie Jerks. Nur diesmal eben ohne Ulmen - und stattdessen mit einer jungen Schauspieler-Crew aus Hamburg, von denen einige bereits im Tatort bzw. ersten Kinoproduktionen mitgewirkt haben und nebenbei ihre eigene Webserie auf YouTube haben, in der sie auch sich selbst spielen: Intimate.
Oskar, Emil, Bruno, Max und Leonard zwischen Schauspieler-Hustle, jeder Menge Fremdscham und den vielen schönen Dingen, die man als junger Dude in Hamburg eben so macht und tut. Mein Tipp: fangt mit der gerade erst online gegangenen Folge 15 an, in der die fünf frischen Nachwuchstalente aus dem Norden Support von so einigen bekannten Gesichtern bekommen und schaut dann das ganze Ding.


Das wäre in Zeiten von um sich ballernden Nazis doch mal ein angemessenes Zeichen gegen Rechtsradikalismus: Ein Palast für die linke Szene. Und "rote Elphi" klingt doch auch noch was. Die PARTEI ist anscheinend auch in meinem Hamburg sehr gut. Schön. Hab ich ja mein Kreuzchen richtig gesetzt.

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Laut der Umfrage eines vom NDR beauftragten Meinungsforschungsinstituts wünschen sich 67% aller Hamburger alle unnötigen Karren aus der Innenstadt rauszuschmeißen und ich wurde zwar nicht gefragt, gehöre aber definitiv zu den 2/3n dazu, die eine für Menschen und nicht für Autos gebaute Stadt ja bevorzugen würden. Von mir aus auch gerne bis nach einschließlich Eimsbüttel, damit meine 23 Stunden am Tag mit Aluminium-Klötzen zugestellte Straße endlich mal frei ist und ich atmen oder maximal mit meinem Zigarettenqualm die Umwelt verpesten kann.
Mit dem Fahrrad oder den Öffis kommt man hier ohnehin schneller voran und alles andere braucht hier auch kaum niemand, um sich in der City zu bewegen. Ich wohne jedenfalls seit 10 Jahren ohne Auto in Hamburg und lebe immer noch. Ziemlich gut sogar. Und besser noch, wenn diese Initiative tatsächlich irgendwann mal zünden sollte:

Der gesamte Bereich zwischen Holstenwall, Lombardsbrücke und Deichtorplatz soll - wenn es nach dem Willen der Initative geht - für Autos, Lastwagen und Motorräder tabu sein. Ausnahmen soll es für Lieferverkehr, Anwohnende, ärztliches Personal, Taxis und Busse geben. Die Initiative will so den CO2-Ausstoß drastisch verringern. (NDR)