Die Wissenschaft sagt, dass 1200 Milliarden neu gepflanzte Bäume einer der stärksten Waffen gegen die Klimakrise sind. Comiczeichner und FridaysForFuture-Supporter Ralph Ruthe möchte deshalb ganz offiziell (u.a. steht Schleswig-Holstein dahinter) den Tag der Deutschen Einheit nutzen, um jeden in diesem Land einen Baum pflanzen zu lassen.
Die Aktion läuft unter Namen #Einheitsbuddeln und lässt sich bei Platzmangel auch mit etwas Kleingeld bei Betterplace unterstützen. In Zeiten von permanent trockener Hitze und den ganze Wälder auffressenden Borkenkäfern nicht die schlechteste Idee. In dem Sinne: Lasst uns eine Einheit bilden - eine Einheit aus 83 Millionen Bäumen.

Bisher besteht der Kampf gegen die Klimakrise hauptsächlich aus Schadensbegrenzung, die erst diskutiert und anschließend auch noch umgesetzt werden muss. Es gibt aber auch eine "Waffe", die anscheinend effektiver ist als bisher gedacht: Bäume. Forscher der Uni Zürich haben nämlich ausgerechnet, dass man 1200 Milliarden Bäume pflanzen müsste, um 2/3 unseres kompletten CO2-Ausstoßes einigermaßen auszugleichen.
Das klingt erstmal einfach. Tatsächlich benötigt man für die knapp 1 Milliarde Hektar Wald aber die Fläche der gesamten USA und sucht derzeit nach freien Plätzen. Funfact: hätte die Menschheit auch nur die Hälfte aller abgeholzten Bäume einfach stehen lassen, müsste sie jetzt genau gar nichts tun - und sowas wie eine Klimakrise gäbe es vermutlich gar nicht.

Derzeit wachsen auf der Erde 3040 Milliarden Bäume. Pro Kopf entfallen auf jeden Menschen rund 400 Exemplare - das haben Forscher 2015 ermittelt. Doch die Zahl der Bäume schrumpft. Jährlich gehen zehn Milliarden Stück verloren. Die Menschheit habe den ursprünglichen Baumbestand wahrscheinlich schon um die Hälfte reduziert, vermuten die Forscher.
Seit Langem sei bekannt, dass dieser Trend umgekehrt werden müsse, um der Klimakrise entgegenzuwirken. Wie viel damit aber erreicht werden kann, war bis dato unklar: "Die Wirkung ist viel größer als wir vermutet haben", erklärt Bastin. (spon)


via


🌳🌳🌳🌲🌳🌳🌳🌲🌳🌳🌳🌲🌳🌳🌳🌲🌳🌳🌳🌲🌳🌳🌳🌲🌳🌳🌳🌲🌳🌳🌳🌲🌳🌳🌳🌲🌳🌳🌳🌲🌳🌳🌳🌲🌳🌳🌳🌳🌳🌳🌲🌳🌳🌳🌲🌳🌳🌳🌲🌳🌳🌳🌲🌳🌳🌳🌲🌳🌳🌳🌲🌳🌳🌳🌲🌳🌳🌳🌲🌳🌳🌳🌲🌳🌳🌳🌲🌳🌳🌳🌲🌳🌳🌳🌳🌳🌳🌲🌳🌳🌳🌲🌳🌳🌳🌲🌳🌳🌳🌲🌳🌳🌳🌲🌳🌳🌳🌲🌳🌳🌳🌲🌳🌳🌳🌲🌳🌳🌳🌲🌳🌳🌳🌲🌳🌳🌳🌲🌳🌳🌳
🌳🌳🌳🌲🌳🌳🌳🌲🌳🌳🌳🌲🌳🌳🌳🌲🌳🌳🌳🌲🌳🌳🌳🌲🌳🌳🌳🌲🌳🌳🌳🌲🌳🌳🌳🌲🌳🌳🌳🌲🌳🌳🌳🌲🌳🌳🌳
🌳🌳🌳🌲🌳🌳🌳🌲🌳🌳🌳🌲🌳🌳🌳🌲🌳🌳🌳🌲🌳🌳🌳🌲🌳🌳🌳🌲🌳🌳🌳🌲🌳🌳🌳🌲🌳🌳🌳🌲🌳🌳🌳🌲🌳🌳🌳

via Holzrebellen

Schöne Geschichte, die eine Mischung aus Urban Myth und Wahrheit ist: ein Sohn eines Politikers soll Anfang des 19. Jahrhunderts so viel gute Kindheitsrinnerungen an eine Eiche in seinem Garten gehabt haben, dass er später den Besitz auf dem der Baum steht, offiziell an den Baum selbst vererbt hat.
Nachdem dieser in den 40ern aufgrund eines Sturmes fiel, nahm man eine der Eicheln des Baumes und pflanzte einen neuen, der heute unter dem Namen Son of the Tree that owns Itself bekannt ist.
Angeblich soll es für die Stadt dadurch tatsächlich rechtlich schwierig sein, dort zu bauen. Das wäre allerdings auch dumm. Denn er ist die größte Touristenattraktion in Athens, USA.

via

"Weihnachtsbäume sind die Mode-Opfers unter den Pflanzen", sagte mal ein Freund von mir. Und ich fand das schon sehr treffend, stelle mir in dem Zusammenhang aber immer eher ein Paralleluniversum vor, in dem Tannenbäume sich Menschen in ihre Wohnzimmer stellen - und diese dann nur Lichterketten und Lametta tragen lassen. Next-Level-Fashion sozusagen. Ähnlich wertvolle (und vielleicht sogar noch wertvollere) Gedanken zur dekorierten Flora greift auch dieser kleine Christmas-Cartoon von Pencilmation auf.