Wenn die verkackte EUrheberrechtsreform uns was Gutes gebracht, dann dass sich bspw. YouTuber politisiert haben, die vorher keinen politischen Content gemacht haben und die nun ein 55-minütiges sehr gut recherchiertes Video mit dem Titel "Die Zerstörung der CDU" veröffentlichen. Das passiert eben, wenn du als Partei die Jugend nicht ernst nimmst oder sie gar ignorierst. Du wirst von einem Influencer mit blauen Haaren Punkt für Punkt auf seinem Channel Rezo ja lol ey auseinandergenommen.

Die Europawahl bzw EU-Wahl steht vor der Tür. Ob CDU, SPD oder AfD gute Parteien sind, die im Einklang mit Wissenschaft und Logik stehen, versuche ich in diesem Video zu beantworten. In jedem Fall: Geht wählen am nächsten Wochenende. Sonst entscheiden Rentner über eure Zukunft und geil ist das nicht.


Neulich haben wir uns den Filmkritiker angeschaut, der statt Oscarfilmen ein paar für ihn sehr seltsame Influencer auseinandergenommen hat, die er in einem Verriss als ideologisch fragwürdig und gesellschaftlich sehr bedenklich empfand. Nun hat sich Wolfgang M. Schmitt aber mit den Werken des YouTubers Tanzverbot vertraut gemacht und sieht in ihm die unbeschönigte, manchmal eben sehr widerliche und tatsächlich mal echte Darstellung des Lebens. 10/10 für diese vorzügliche Internet-Perle von einem promovierten Literaturwissenschaftler und eloquenten Kulturanalytiker, der sonst hautpsächlich französisches Autorenkino empfiehlt.
Ich verfolge Tanzi ja auch und habe euch daher mal eine 3 Videos starke Kollektion des sich selbst als dauerwichsenden Penner bezeichnenden Typen zusammengestellt, der eine goldene VIP-Card von McDonalds in limitierter Auflage besitzt. 🧐

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Normalerweise analysiert Wolfgang M. Schmitt cineastische Werke der Filmgeschichte und zerlegt sie in ihre Einzelteile. Inzwischen widmet er sich aber auch den visuellen Ergüssen aus der Hochkultur des Internetz und rezensiert die geistigen Schöpfungen von modernen Video-Autoren wie BibisBeautyPalace, dem Drachenlord oder Kollegah, die er u.a. mit Fight Club, Psycho und Game of Thrones erklärt. Influencer-Bashing auf höchstem Niveau. 🧐

...weiterlesen "Ein Filmkritiker rezensiert Bibi, Drachenlord & Kollegah | Wolfgang M. Schmitt guckt das Internet"


Bislang habe ich in meiner Bubble, die eigentlich voll mit Artikel 11/12/13-Posts ist, noch keinen einzigen vernünftigen Satire-Beitrag zu der Thematik gesehen und nun kommt von extra3 auch noch einer dazu, der eher auf der konservativen Seite von Axel Voss, seiner Partei und den Lobby-Verlagen steht und noch nicht mal besonders lustig ist.
Schade eigentlich, weil ich gedacht hätte, dass die ganzen Fails der CDU eigentlich perfekter Stoff sind, um darüber gute Gags zu schreiben. Stattdessen macht man sich aber lieber über junge Menschen lustig, die sich das erste Mal mit Politik auseinandersetzen und tritt quasi schön nach unten (haha, der dicke Nerd hat Angst um sein Internet lol). Und nächste Woche wundern sich dann wahrscheinlich wieder alle, warum die Kids kein Fernsehen mehr gucken.
Der erwartbare Shitstorm ließ auf YouTube natürlich nicht lange auf sich warten und mittlerweile hat das Video 10 mal mehr Disslikes als Likes. Der im Beitrag vorkommende Tanzverbot hat auch schon reagiert - und ich muss zugeben, dass ich in seinem Video wesentlich öfter gelacht habe als im vermeintlich lustigen Satire-Clip. Punkt geht für mich daher auch klar ans Internet. Und gegen Uploadfilter, die Parodien mit urheberrechtlich geschütztem Material übrigens auch nicht so lustig finden.

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Man mag ja vom Drachenlord, der inzwischen auch so Sachen auf Pornhub macht, halten was man möchte. Aber Rundfunklizenzen fürs Live-Streamen von einem einzigen Typen zu verlangen, der zuhause auf der Couch sitzt und ihn mit einem ganzen Fernsehsender samt Jugendschutzbeauftragten & Pipapo gleichzusetzen, ist so unfuckingfassbar deutsch, dass ich gut verstehe, warum das mit der Digitalisierung hierzulande so ist, wie es ist.
Noch krasser als beim Drachenlord ist es beim Twitch-Streamer Zinni, der wenn's hoch kam so an die 30 Zuschauer hatte und trotzdem diesen ganzen bürokratischen Nonsense aus vergangenen Zeiten mitmachen muss, um dann zum kleinsten TV-Sender der Welt zu werden. Damit ist dann nun theoretisch endgültig jeder betroffen, der halbwegs regelmäßig in sein Handy quatscht und es live ins Netz stellt. Und ich hasse German Neuland sehr dafür, dass es so penetrant, altbacken und umständlich durchreguliert ist, dass ich mir inzwischen regelmäßig Videos von youtubenden Rechtsanwälten angucken muss, um durchzublicken. Fuck that Law-Shit.


Zero fucks given by Wayne, dem Hauptcharakter und gleichzeitigem Titel der neuen YouTube-Orignals-Serie von den Drehbuchautoren der Deadpool-Movies. Und seit heute draußen. Inklusive der ersten Folge, die ihr euch kostenlos auf YouTube reinziehen könnt, um dann angefixt festzustellen, dass ihr nur weiter gucken könnt, wenn ihr einen Premium-Account habt (oder euch im Internet auskennt;). Dark-Comedy-Action mit schwarzhumoriger Mittelfinger-Attitude und knallhartem Weltverbesserungscharme.

Wayne, a 16 year-old Dirty Harry with a heart of gold, sets out on a dirtbike from Boston to Florida with his new friend Del to get back the shit-hot 79' Pontiac that was stolen from his father before he died.

Die YouTube-Expertisen der Lästerschwestern haben nochmal den großen Datenklau des Hacker-Kiddies zusammengefasst und sich dafür einen gewissen DerTomekk eingeladen, der schon länger in Kontakt mit dem inzwischen gefassten Schüler und Täter stand.
Geschnappt wurde der übrigens nur, weil er bereits seit einiger Zeit YouTube-Kanäle unter dem Namen nullr0uter gehackt hat, die bisher nur keinen interessiert haben. Denn wie immer in solchen Fällen tut Politiker erst was, wenn Politiker davon betroffen sind. Die NSA lässt grüßen.

Der alljährlich beschissener werdende YouTube-Rewind-Jahresrückblick, der immer mehr zum Werbespot für cringy Influencers verkommt, hat dieses Jahr einen Rekord gebrochen: seit gestern ist der Clip Platz 1 auf der Liste der meistgehassten Videos aller Zeiten mit aktuell 11 Mio. Dislikes (einer davon von mir). Congratulations.

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Lord of the Toys ist eine Doku der Filmakademie Baden-Württemberg über einen Youtuber aus der eher asozialen Ecke YouTube-Deutschlands, die Teil des sogenannten Drachen-Games ist und auch mal 900km durch Deutschland reist, nur um dem auserkorenen Cyber-Mobbing-Opfer einen "freundlichen" Besuch abzustatten. Ein beobachtender Film über eine von Hass, Followern und Langeweile angetriebene Generation Internet im Osten Deutschlands.

Max „Adlersson“ Herzberg aus Dresden, 20 Jahre alt, hat entschieden sein Leben nicht mit Arbeit zu verbringen. Seitdem referiert er über Messer und alle möglichen andere Produkte, öffnet Gangsta-Rap-Fanboxen, erzählt von sich selbst, besäuft sich in aller Öffentlichkeit, pöbelt und grölt herum, erniedrigt Schwächere, reißt derbe Witze und testet jede Grenze aus, die er sieht – Max ist YouTuber und lebt davon.
Ist Max ein gewaltverherrlichender Influencer mit rechten Tendenzen oder ein gewöhnlicher Heranwachsender auf der Suche nach Halt und Identität, in einer Zeit, in der die Grenzen zwischen Privatleben und Öffentlichkeit zunehmend verschwinden? Womöglich ist er beides, wahrscheinlich ohne sich dessen allzu bewusst zu sein.

LORD OF THE TOYS begleitet Max und seine Clique einen Sommer lang und hinterlässt ein dystopisches Bild der ersten Generation junger Erwachsener, die ein Leben ohne Internet, YouTube und Instagram nicht kennen. Der Film portraitiert sie und untersucht die Welt, in der ihre Lebensmodelle gedeihen: den Westen im Allgemeinen und den deutschen Osten im Speziellen.


Origin. YouTube's neue Sci-Fi-Tech-Noir-Serie der Lost-Produzenten über die erste Weltraumkolonie der Menschheit, die mitten auf der Reise zu einem neuen erdähnlichen Planeten aufwacht.
Mit insgesamt 10 Folgen, von denen ihr euch die ersten zwei kostenlos auf YouTube reinziehen könnt, um euch von diesem Mini-Serien-Kosmos anfixen zu lassen. Lost in Event Horizon's Dead Space.

In "Origin", a chilling new original series from the producers of The Crown & Lost, we meet a group of troubled passengers as they wake up on a damaged spaceship abandoned in deep space. Each having left behind a dark past in search of a fresh start on a newly colonised planet, they’re desperate to survive at all costs.
But as their terrifying situation spirals into paranoia, they come to realize that the greatest threat to their dream of starting over – and indeed their lives – might actually be within their midst…




Jay Samuelz hat es vollbracht. Er ist deutscher YouTuber (aka der eine Lockenkopf von den Filmdudes) - und hat trotzdem einen guten Song gemacht. Einen sehr guten sogar. Denn der Typ kann rappen. Wie ein Tier. Auf englisch. In unpeinlich.
Und ich glaube, das Ding könnte sogar international ein bisschen steil gehen. Das großartig produzierte Musikvideo dazu sieht auf jeden Fall sehr danach aus (Props für die Atlanta-Referenz). Warten wir einfach mal ab - und merken uns schon mal den Namen: Jay Samuelz.


Der deutsche YouTuber Tanzverbot hat einen sehr persönlichen Song mit einer ganz wundervollen Message geschrieben und übt sich nun als richtiger Rapper. Der Text regt zum Nachdenken an.

Lyrics:

Kene mala wey for, nema lene way sor
Kene mala wa finna moment erazor
Kete meloment, deschone my way
Fakine, metschinor mele wone manayzor
Hella wavin', tine mala razon
Kene mala for, nema kor, nama nay sor
Kene mala, ficke Dom mit ’ner Raygun
Hello, won a melon, nemma say can
Never let you die, finna mo ricketasey
Hella mone', brigge so mille, wa sayin'
Kene made se, kene mor finne wa say
Nine mala wa, nimmer geh’n, I'm a Lars, ey
Elle, one time, and a two time
And there in the free time in de woke two seib
Renne pekaf ine woneme sukai
Hella won, I'm a kitchen emufai, oh yeah
Hella mone' mekasi
Hella won nemeno fidde wafi
Kene mala way, nimme tschor, nimme lafey
Kene mande sor, nimme ko', nimma lafey
Yeah, and a komen disi nemen daleyk
Kene mone' one, nemme kor, I'm a na gay
Hella won, number C, number no
Hella won, naba key, naba no
Where the dust? Ayy, rinne malla wa fake
Kene me de dsches, inamor willa a way
Hennessy, kene mo' will that I say
Nimelle ko chon, I’m a chin, nemme na fey
Hesse nor kay, halla wor fey
Henne monne tetetscho ne melo say
Kene malle one time, every dekosa
Manne wille a, ficke Nord, tiketossa
Kinnemalla or so, hella wor so
Hella motherricka tschier, nemma nor so
Kene molle a fur, winne made tschier sor
Nonne malle kor, Number Vier, Number Sorrow
Hella water, ette git ne norsa
Kene malle re, nabbe kor, nabbe a wah
And a ticket dor say, holle mor fey
Hella Sinne, malle kor, nimme sor key
Hella wor fa, tinne mella to wor ka sey
Kene mella wo, nemma sor, nemma la fey
Hella wor, nemme ess, simme chi sor
Namma kitte sor, nimme lawn, nimme di sor
Wey, yo! Kene malla rayvo
Winne matte tschor, nimme lor, nimme li so
Elle dor, sinnin’ more, kitte or ley
Hella hor, nimma kor, nimma so rey
A-Ka na, sinne ma na, kene re fou
Mine kite tschor, nimma lor, nimma ey for
Kene mine – hä? Nimma dor sinner hey?
Hannet, sike tschor ne melo nimma way
Ey yo, inne kat tite tschor nimme low
Hä, nimme ki tschikke dnor sikke dou?
Ha! Nimme ka, mine schor, nimme käf
Hade wor, nawuakää, ne me la tikke dou
Wikke dor say, what can I say
Kene malla a say, mine wudde a say
Alle won, take a Jordan, nimma la fey
Hella nor, tikke nor elle a fey
Hella Korn tey, sinne ma the vorkey
Nemme tschikke nor, elle kchro mene four day
Elle wedde, a yo! Malle kene door say
Hanne wor, nimme ki, nimme cho fey, yeah!
Hoh, wow! Elle nor so
Helle kor nemma ni schinne wor fou
Hella ganne madetsche nande kesi
Namalakedo, won the way, kene Wi-Fi
Henne one time and they want the two time
And they wacke tschor nambe la tikke, just say
Oh yeah, es is YouTube
You-You-You-You-You-YouTube
Boah, sinne kaan time walle, want no a fame
Manne kitsche dor, sinne mor, winne an time
Medic in the Warframe, hella wor seim
Hekke tschinne malle way, kinne wor same
Henne wikke kor, sikke ney, finna more tey
Kene malle wor, nimme tschor, nimme lor say
Hella mor, finna wor, kitike tor say
Halle kanne modekinne menor fey
Kene widde wor fey, kene malle one time
Hella war, tikke tschine, menor fine
Hella one time, mette kitsche tschor same
Hella horny, genor sikke one time
Hekke tschor say, kene malle wor say
Henne konne, betschine menor say
Kene malle one time, every wade Q-time
Ende kitschi gos, sinne ma, winne kontime, whey, hoh
Henne wor fei, edes so nemma ko, nemma a fey
Kene malla a tey, sinne malla wor tey
Motherfuckin' Henne, mokke dimme dschicke la say, ah!
Wikke no watey, wanne malle wa fey
Hodne hor, dicke tschi, nemme na say
Hella hor, nimma lor, simmenisi
Halle konne matschonne my Wi-Fi